DE556920C - Herstellung von Spannschlossmuttern - Google Patents

Herstellung von Spannschlossmuttern

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DE556920C
DE556920C DE1929556920D DE556920DD DE556920C DE 556920 C DE556920 C DE 556920C DE 1929556920 D DE1929556920 D DE 1929556920D DE 556920D D DE556920D D DE 556920DD DE 556920 C DE556920 C DE 556920C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/64Making machine elements nuts
    • B21K1/70Making machine elements nuts of special shape, e.g. self-locking nuts, wing nuts

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Herstellung von Spannschloßmuttern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Spannschloßmuttern durch Einziehen der Enden eines Rohrstückes vom Durchmesser des mittleren gewindefreien Teiles unter Verhinderung des Streckens der einzuziehenden Enden, so daß sich die Wandstärke der letzteren staucht.
  • Bei dem bekannten Verfahren wird das an seinen Enden einzuziehende Rohrstück zwischen zwei Widerlager eingespannt, so daß auf diese Weise eine Längendehnung des Rohrstücks vermieden ist. Gemäß der Erfindung wird dies aber dadurch erreicht, daß die einzuziehenden Rohrenden mindestens einen äußeren Ringwulst o. dgl. erhalten, der in eine entsprechende im Einzugsgesenk vorgesehene Rille hineinpaßt. Das neue Verfahren ist deswegen besonders wirksam, weil gerade diejenigen Fasern, die am meisten das Bestreben zeigen, sich zu strecken, an der Oberfläche des betreffenden Rohrstückes liegen.
  • Auf der Zeichnung sind eine nach dem neuen Verfahren hergestellte Spannschloßmutter sowie die zu deren Herstellung dienenden Werkzeuge beispielsweise dargestellt.
  • Die Fig. i und :2 zeigen eine Spannschloßmutter während ihrer Herstellung und nach beendetem Einziehvorgang. Fig.3 ist ein axialer Schnitt durch die fertige Spannschloßmutter. Fig.4 ist ein zwischen den Ringwulsten nach Fig. i geführter Querschnitt durch das Einzugsgerät.
  • An dem einzuziehenden Ende des Hohlkörpers i sind quergerichtete Wülste 3 in beliebiger Anzahl vorgesehen. Die Form dieser Wülste entspricht den Aussparungen in dem Werkzeug 4, mit dem das Ende des Hohlkörpers i eingezogen wird.
  • Während dieses Arbeitsvorganges kann das Metall des Hohlkörpers in der Längsrichtung nicht ausweichen, da es durch die sich an der Matrize abstützenden Wülste 3 zurückgehalten wird, so daß das Metall an der einzuziehenden Stelle eingedrückt wird und die Fasern zusammengepreßt werden. Auf diese Weise erhält der Teil 6 der Spannschloßmutter einen geringeren Durchmesser als der übrige Teil der Mutter. Dieser im Durchmesser verringerte Teil der Spannschloßmutter weist infolge seiner großen Dichte eine große Widerstandsfähigkeit auf, so daß er ein äußerst haltbares Gewinde aufnehmen kann, ohne daß sich im Metall Risse bilden könnten oder sich andere Mängel zeigen würden.
  • Das Einzugsgerät 4 besteht aus zwei Teilen, zwischen denen Federn i i vorgesehen sind, welche die beiden Werkzeugteile in einem bestimmten Abstand zu halten suchen. Über dem oberen Werkzeugteil 4 ist ein Hammer r2 angeordnet, der auf einem Drehzapfen 13 schwingbar gelagert ist. Durch eine Feder 15 wird der Hammer 12 immer wieder in seine in- Fig. 4 dargestellte Lage zurückgeführt.
  • Der Betrieb des Werkzeugs geht in der üblichen Weise vor sich. Der Hammer 12 erhält von irgendeinem nicht dargestellten Antrieb aus eine Schwingbewegung, während :das Rohrstück 2 ständig um seine Längsachse gedreht wird.
  • Auf diese Weise kann die in Fig. 3 dargestellte Mutter 7 hergestellt werden, bei der ein gewindefreier Hohlraum 8 gebildet ist, dessen Durchmesser größer ist als der des mit Gewinde versehenen Teils g der Mutter. Jede Mutter ist mit einer Öse ro ausgerüstet, mittels der die Mutter an dem zu spannenden Kabel, Stange o. dgl. befestigt wird.
  • Das in den Fig. t und 2 veranschaulichte Verfahren kann auch zur Herstellung von Spannschloßmuttern mit Doppelgewinde und anderen ähnlichen Gegenständen angewendet werden.
  • Nach dem neuen Verfahren können ferner Spannschloßmuttern aus gabelförmigen Metallteilen hergestellt werden.
  • Die Spannschlösser können aus jedem beliebigen Metall hergestellt sein. Das Einziehen der Gewindeenden kann durch Warm-oder Kaltbehandlung geschehen.
  • Das beschriebene Verfahren zur Verminderung des Querschnittes von Hohlkörpern ist bei der Herstellung der verschiedenartigsten Gegenstände für jeden Verwendungszweck anwendbar.

Claims (1)

  1. PATPNTANSPgUCH Verfahren zur Herstellung von Spannschloßmuttern durch Einziehen der Enden eines Rohrstückes vom Durchmesser des mittleren gewindefreien Teils unter Verhinderung des Streckens der einzuziehenden Enden, so daß sich die Wandstärke der letzteren staucht, dadurch gekennzeichnet, daß die einzuziehenden Rohrenden mindestens einen äußeren Ringwulst (3) o. dgl. erhalten, der in eine entsprechende im Einzugsgesenk (q.) vorgesehene Rille hineinpaßt.
DE1929556920D 1928-03-20 1929-03-19 Herstellung von Spannschlossmuttern Expired DE556920C (de)

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ID=8940489

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