DE22592C - Stab-Parquet-Fufsboden - Google Patents

Stab-Parquet-Fufsboden

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DE22592C
DE22592C DENDAT22592D DE22592DA DE22592C DE 22592 C DE22592 C DE 22592C DE NDAT22592 D DENDAT22592 D DE NDAT22592D DE 22592D A DE22592D A DE 22592DA DE 22592 C DE22592 C DE 22592C
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Germany
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DENDAT22592D
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English (en)
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A. GRAMBERG in Berlin, Köthenerstr. 37 A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/04Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
ADELBERT GRAMBERG in BERLIN. Stab- Parquet -Fußboden.
Fatenürt im Deutschen Reiche vom 16. November 1882 ab.
In der äufseren Ansicht erscheint der Stab-Parquet-Fufsboden, wie Fig. 1 darstellt, als Parquetboden, insofern er in gleich grofse quadratische Felder getheilt ist, deren Stäbe abwechselnd nach der Länge und rechtwinklig auf diese Richtung gehen. Von dem gewöhnlichen Parquet unterscheidet er sich jedoch wesentlich dadurch, dafs die einzelnen Tafeln weder verleimt noch fournirt sind, und dafs die Zusammensetzung jeder Tafel nicht die Grenzen der zu Gesicht kommenden quadratischen Felder innehält, sondern die nächstliegenden Stäbe der benachbarten Felder mit aufnimmt und eben durch diese Verbindung einen Vortheil für die Stabilität der Tafel erzielt.
Mit einem Stabfufsboden hat er dies gemeinschaftlich, dafs er, wie dieser, aus kurzen, gleich breiten, gespundeten Stäben zusammengesetzt ist; der gewöhnliche Stabfufsboden könnte ferner allenfalls auch, wie der vorliegende, in quadrischen Feldern, abwechselnd mit Quer- und Längsstäben, verlegt werden; aber der meinige ist von solchem Stabfufsboden wesentlich dadurch unterschieden, dafs ersterer in fest verbundenen Tafeln vereinigt wird, und dafs die Längsstäbe des einen quadratischen Feldes, beispielsweise des Feldes abcd, Fig. 2, mit den äufseren Querstäben HH der beiden angrenzenden Felder α b e f und c d g k derartig verzapft sind, dafs letztere die Hirnleisten für erstere bilden. Der bei allen Tischlerarbeiten mit Recht so sehr erstrebte Hirnleistenverband verhindert bekanntlich das Werfen der Längsstäbe.
Die auf diese Weise stabil und in einem dem Holzmaterial angepafsten Verbände zusammengefügten Tafeln können, wie Fig. 2 zeigt, auf Füllhölzern //, welche nach der Richtung ν w in die Balken q q eingelassen sind, verlegt werden, falls nicht etwa die Balken selbst in dieser Richtung liegen. Der bei dem Stab- und Parquetboden übliche Blindboden wird dabei ganz entbehrlich.
Selbstverständlich mufs die zuerst verlegte Tafel auf den Füllhölzern durch verdeckte, in den Nuthen der Hirnleisten angebrachte Nagelung befestigt werden, bevor die zweite Tafel in die erste eingeschoben wird. .Da die Hirnleisten . die Stäbe zu tragen bestimmt sind, so erhalten sie eine etwas gröfsere Stärke als diese. Dies und den Verband der Stäbe mit den Hirnleisten ersieht man in gröfserem Mafsstabe in den Fig. 3, 3 a und 3 b.
Die einzelnen Tafeln haben alle gleichmäfsige Form. Bei derselben sind die äufseren Längsstäbe ι und 4, Fig. 3, mit den Hirnleisten H verzapft und verkeilt, während die dazwischen liegenden Stäbe 2 und 3 mit Federn in die Nuthen der Hirnleisten eingreifen. Die Tafeln werden nach der in Fig. 4 angedeuteten Weise in einander gefügt und müssen in der daselbst durch Zahlen vorgeschriebenen Reihenfolge verlegt werden, um das Einschieben der Federn in die Nuthen der benachbarten Tafeln zu ermöglichen.
Noch ist zu bemerken, dafs die durch Zahlen besonders hervorgehobenen Hirnleisten 4, 5, 9, 13 und 14 vor dem Verlegen der betreffenden

Claims (1)

  1. Tafeln von diesen getrennt und erst, nachdem die benachbarten Tafeln befestigt sind, nachträglich mit ersteren wieder verzapft und verkeilt werden.
    Pate nt-An s ρ ruch:
    Das Verfahren, einen Fufsboden mit Parquetmuster ohne Benutzung von leimartigen Bindemitteln herzustellen, indem einzelne Stäbe durch Hirnleisten zu Parquettafeln verbunden werden, und zwar so, dafs diese Hirnleisten, der Construction nach als Querstäbe, mit den Längsstäben zusammen eine Tafel bilden, während sie in der Ansicht den beiden angrenzenden Parquetfeldern als Längsstäbe angehören.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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