DE589796C - Mahlvorrichtung fuer trockenes oder nasses Mahlgut - Google Patents
Mahlvorrichtung fuer trockenes oder nasses MahlgutInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mahlvorrichtung für trockenes und für nasses
Mahlgut und ist besonders dazu bestimmt, als Ersatz für die üblichen Rohrmühlen zu
S dienen, bei welchen letzteren die Mahlwirkung im wesentlichen auf der durch Relativbewegung
zwischen der Mahlgutmasse und den Mahlkörpern im Innern der Mahlgutmasse
bewirkten Reibung beruht, wobei diese Relativbewegung dadurch hervorgehoben wird,
daß die mit den Mahlkörpern untermischte Mahlgutmasse von der sich drehenden Rohrwand
der Mühle durch Reibung mit in die Höhe genommen \vird. bis der Einfluß der
Schwerkraft überwiegt und die Rückbewegung auf der Außenseite der hochgehobenen Masse einleitet. Diese Bewegung des Gutes
im Kreislauf mit starker Reibung im Innern der Masse wird gemäß der Erfindung nicht
wie in der Rohrmühle durch Drehbewegung des rohrförmigen Mahlbehälters, sondern in
einem während des Betriebes ruhenden rohr- oder trogartigen Behälter durch ein umlaufendes,
im Beliälter angeordnetes Rührgestell mit liegender Drehachse erzeugt, welches die
Mahlbehälterfüllung bei seiner.Drehbewegung einseitig mitnimmt.
Die neue Mühle besteht demnach im wesentlichen aus einem feststehenden Mahlbehälter,
der zur Aufnahme des Mahlgutes und von lose in demselben liegenden Mahlkörpern bestimmt
ist und in -welchem ein mit geringer Geschwindigkeit angetriebenes Rührwerk arbeitet,
welches das Mahlgut und die Mahlkörper in Bewegung hält. Die Mahlkörper können dabei z. B. aus Kugeln oder Abschnitten
von Rundeisen o. dgl. bestehen.
Mühlen mit Umlaufk'örpern, welche das Mahlgut durch unmittelbare Schlagwirkung
oder Quetschwirkung zerkleinern, sind zwar z. B. in der Form von Schlag- und Quetschmühlen
und von Kugelfallmühlen bekannt und für manche Zwecke auch gut brauchbar, aber sie haben den Nachteil, daß ihre Umlaufkörper
wegen der großen Geschwindigkeit, mit der sie angetrieben werden, einem starken
X^erschleiß und sogar der Zerstörung, besonders durch harte Mahlgutteile, unterliegen.
Gegenüber diesen bekannten Mühlen, bei welchen die Umlaufkörper selbst als Mahlkörper
wirken, bietet die Maschine gemäß der Erfindung den Vorteil, daß bei ihr die Mahlwirkung
im wesentlichen durch lose im Mahlgut untergebrachte Mahlkörper ausgeübt wird, so daß dem Umlaufkörper nur die Aufgäbe
zufällt, die Mahlkörper innerhalb des Mahlgutes in Bewegung zu setzen. Überdies
braucht der Umlaufkörper bei der neuen Mühle, wie bereits erwähnt, nur mit verhältnismäßig
geringer Geschwindigkeit angetrieben zu werden, wodurch die Abnutzung im Vergleich mit den Schlag- und ähnlichen
rasch laufenden Mühlen bedeutend herabgesetzt wird.
Gegenüber den üblichen Kugelmühlen und Rohrmühlen, zu deren Ersatz die neue Mahlvorrichtung
besonders bestimmt ist, bietet sie den A'orteil einer bequemen Überwachung,
wodurch es möglich ist, die besten Arbeitsbedingungen für die Maschine bei jeder besonderen
Verwendung einzuhalten. Als weiterer Vorteil der neuen Mahlvorrichtung mag erwähnt werfen, daß ihr Kraftbedarf nicht
ίο sehr groß ist, selbst wenn starke Beschickungen
benutzt werden, und daß ihr Gewicht erheblich geringer gehalten werden kann als
dasjenige einer Kugel- oder Rohrmühle für die gleiche Leistung.
Eine Mahlvorrichtung gemäß der Erfindung kann in mannigfacher Weise ausgebildet
werden. Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist auf der Zeichnung eine Ausführungsform in
Abb. ι in einem mittleren Vertikalschnitt
nach der Linie I-I der Abb. 2. in Abb. 2 in einem Grundriß und in
Abb. 3 in einem Querschnitt nach der Linie IH-III der Abb. 1 veranschaulicht.
Der aus Stahlplatten bestehende trogartige Mahlbehälter ist mit 1 bezeichnet und bis zu
einer geeigneten Höhe mit dem Mahlgut und mit Mahlkörpern ia gefüllt, die aus Kugeln,
wie auf der Zeichnung dargestellt, oder auch aus Abschnitten von Rundeisen o. dgl. bestehen
können. Mit 2 ist die Welle des Umlaufkörpers bezeichnet, auf welche Welle eine Anzahl Scheiben 3 fest aufgesetzt ist, die mit
öffnungen 4 versehen sind. Der Antrieb der Welle 2 erfolgt durch ein auf die Welle aufgesetztes
Zahnrad 5, in welches ein Zahntrieb 6 eingreift, der auf der Welle 7 einer angetriebenen Riemenscheibe 8 · sitzt. An
Stelle des Riemenscheibenantriebes der Welle 2 könnte natürlich auch ein unmittelbarer
Antrieb durch einen Motor o. dgl. vorgesehen sein.
Die Welle 2 ruht in Lagern 9 und die Triebwelle 7 in Lagern 10. Die Lager und der trogartige
Mahlbehälter 1 ruhen auf Fundamenten 11. An den Durchdringungsstellen zwischen
der Welle 2 und der Wandung des Mahlbehälters 1 sind Stopfbuchsen 12 vorgesehen.
Die Innenfläche des Mahlbehälters kann für jede der Scheiben 3 mit einer Rippe T3 ausgestattet sein, welche die Scheibe so
- dicht umschließt, daß nur ein Spalt von wenigen Millimetern entlang dem Umfang der
Scheiben verbleibt. Zwischen den Scheiben 3 können gewünschtenfalls feste Zwischenwände
T4 vorgesehen sein, wie in Abb. 2 angedeutet ist, welche bis zur Welle 2 reichen oder diese
umschließen und den Querschnitt des Mahltroges ganz oder teilweise ausfüllen. Zur Zuführung
des Mahlgutes- ist an dein einen Ende des Troges ein Trichter 15 vorgesehen. Nahe
dem anderen Ende des Troges befindet sich eine feststehende Zwischenwand 16, welche
ein Sieb bildet und sowohl die Mahlkörper als auch nicht hinreichend zerkleinertes Gut
zurückhält. Auf der Außenseite der Stebfläche besitzt der Mahltrog in seiner Bodcnfläche
einen Auslaßstutzen 17, der sich oberhalb eines geeigneten, auf der Zeichnung nicht
dargestellten Transportmittels befindet. Das mit Sieböffnungen besetzte Feld der Siebwand
16 kann durch eine geeignete, auf der Zeichnung nicht dargestellte Vorrichtung vergrößert
oder verkleinert werden, so daß ganz nach Wunsch der Zerkleinerungszustand des
den Mahltrog verlassenden Gutes beherrscht werden kann.
Die Wirkungsweise der neuen Mahlvorrichtung ist wie folgt: Durch Drehung der
Welle 2 mit den fest darauf sitzenden Scheiben werden die Mahlkörper, welche den Scheiben
benachbart sind, mitgenommen, während die den festen Zwischenwänden 14 benachbarten
Mahlkörper zurückgehalten werden. Zwischen den umlaufenden und feststehenden
Scheiben bilden die Mahlkörper Quetschräume, in denen das durch den Mahltrog laufende Gut zerdrückt wird.
Die feststehenden Rippen 13 dienen teils dazu, ein Einklemmen der Mahlkörper zwisehen
den Scheiben und der Trogwand zu verhindern und teilweise dazu, das Mahlgut zu veranlassen, durch die Öffnungen 4 in den
Scheiben hindurchzugehen und auf diese Weise die Mahlwirkung über dasjenige Maß
hinaus zu steigern, welches sich ergeben würde, wenn das Mahlgut entlang der Wandung
des Mahltroges sich an dem Rande der Scheiben vorbeibewegen müßte.
Bei der auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Mühle ist angenommen,
daß der Mahltrog aus Stahlplatten gebildet ist. Der Mahltrog könnte aber ebensogut auch
aus irgendeinem sonstigen Werkstoff, z. B. aus Beton hergestellt sein, da die Abnutzung
der Trogwandung außerordentlich gering ist, weil sie durch eine Schicht von praktisch in
Ruhe befindlichen Mahlkörpern geschützt ist. Andererseits müssen die Scheiben 3 und die
Zwischenwände 14 aus sehr widerstandsfähigern Werkstoff hergestellt sein, um der Einwirkung
der Mahlkörper widerstehen zu können.. Die Tragwelle 2 für die Scheiben 3
muß mit langen Muffen oder Scheibennaben verschen sein, um die Welle gegen Abnutzung
zu schützen.
Die Zwischenwände 14 können fortfallen, was zur Folge haben würde, daß die Quetschräume
zwischen den Mahlkugeln fortfallen würden. In diesem Falle werden die Mahlkörper
durch teilweises Eingreifen in die Öffnungen 4 der Scheiben mit in die Höhe ge-
nominell, so dal.! ihre Wirkung derjenigen der
Mahlkörper in einer Rohrmühle ähnlich wird. Zur Unterstützung der Bewegung der
Mahlkörper können Hubmittel zwischen den Scheiben, vorzugsweise nahe deren umfang,
vorgesehen sein. Zu diesem Zweck sind Siehholzen gut geeignet.
Die Scheiben 3 können anstatt durch eine Welle 2 durch andere Tragmittel unterstützt
ίο werden, z. B. können die Scheiben miteinander
starr durch Stehbolzen oder sie durchsetzende Stangen o. dgl. verbunden sein.
Xach der Darstellung der Zeichnung besitzen alle Scheiben 3 gleichen Durchmesser,
und der Boden des Mahltroges besitzt die Form eines Halbzylinders. Die Scheiben könnten jedoch auch verschiedene Größe besitzen,
in welchem Falle auch die Trogiorm von der Form eines Halbzylinders abweicht.
ίο Der Durchmesser der Scheiben könnte z. B.
vom Einlaßende der Maschine nach dem Auslaßende hin zunehmen, in welchem Falle der
Mahltrog eine kegelige oder gestufte Form annehmen würde, wobei der kleinste Radius
am Einlaßende und der größte am Auslaßende liegen würde. Auf diese Weise kann die
Durchlaufgeschwindigkeit des Mahlgutes in der Längsrichtung des Troges erhöht werden.
Wenn umgekehrt der Wunsch besteht, daß das Mahlgut länger im Mahltrog zurückgehalten
wird, dann kann die kegelige oder gestufte Trogform des Mahltroges ihre größte
Öffnung dem Einlaßende und ihre engste Öffnung dem Auslaßende zukehren.
Die neue Mahlvorrichtung kann bei beliebiger sonstiger Ausbildung mit einer oder
mehreren ruhenden oder umlaufenden Zwischenwänden ausgestattet sein, durch welche
zwar das Mahlgut, aber nicht die Mahlkörper hindurchtreten können. Der Füllungsgrad
jeder der so gebildeten Mahlkammern mit Mahlkörpern kann in diesem Falle unabhängig
von dem Füllungsgrad der übrigen Kammern geändert werden, und es kann den in den verschiedenen
Mahlkammern benutzten Mahlkörpern verschiedene Größe gegeben werden.
Die verschiedenen Mahlkammern im Mahlraum können verschiedene Länge besitzen je
nach der verschiedenartigen Mahlwirkung, welcher das Mahlgut in den Kammern durch
die darin befindlichen Mahlkörper unterworfen werden soll. Jede Mahlkammer kann eine
kegelige oder abgestufte Bodenfläche besitzen, wobei die Neigung und die Länge der Abschnitte
durch die Behaudlungsdauer bestimmt wird, der das Mahlgut in den einzelnen Mahlkammern
unterworfen werden soll.
F-s hat sich gezeigt, daß beim Anlaufen der
Schcibenwelle das Mahlgut der Scheibenbewegung einen besonders großen Widerstand
entgegensetzt. Aus diesem Grunde kann es ratsam sein, eine Einrichtung vorzusehen,
durch die der Anlaufwiderstand vermindert wird. Eine solche Einrichtung kanu z. B. aus
einer Reihe λ'οη Platten bestehen, nämlich je einer Platte auf jeder Seite der umlaufenden
Scheiben, welche Platten sich dicht an die Scheiben anlegen und welche in die Füllung
des Mahltroges eingesenkt werden, unmittelbar bevor die Maschine angehalten wird.
Durch solche nach Wahl in den Mahltrog ein-' setzbare Scheiben werden die umlaufenden
Scheiben von dem Angriff der Mahlkörper und des ihnen benachbarten Mahlgutes entlastet.
Diese vor Beendigung einer Mahlperiode in das Mahlgut eingesetzten Scheiben
können nach erfolgtem erneuten Anlassen der Maschine wieder aus dem Mahlgut einzeln
oder sämtlich mit einem Male herausgehoben werden. Falls die Heraushebung der Scheiben
mit einem Male geschieht, sollte sie sehr langsam erfolgen.
Ein anderer Weg, den Anlaßwiderstand herabzusetzen, besteht darin, daß die Scheiben
so auf der umlaufenden Welle angeordnet werden, daß sie sich beim Anlassen der Maschine
frei zu drehen vermag, während die Scheiben sich in Ruhe befinden, daß aber die Scheiben mit der Antriebswelle gekuppelt
werden, wenn diese ihre Geschwindigkeit, angenommen hat. wobei die Ankupplung der
Scheiben einzeln oder zu mehreren durch geeignete Kupplungsvorrichtungen erfolgen
kann. Die Welle kann auch in dauernder, aber nachgiebiger Verbindung mit den einzelnen
Scheiben stehen, z. B. durch eine Spiralfeder, durch welche die Scheibe mitgenommen
wird, sobald die Feder durch die Drehung der Welle eine gewisse Spannung erhalten hat.
Der Mahltrog kann gewünschtenfalls auf be-' weglichen Trägern ruhen, um das Anlassen
der Maschine beispielsweise dadurch zu er- leichtern, daß dem Trog beim Anlassen eine
Schwingbewegung oder eine Teilumdrehung erteilt wird. Zur Ermöglichung einer solchen
Bewegung kann der Trog auf Rollen gelagert sein.
In einem und demselben Mahltrog können mehrere Scheibenwellen in der beschriebenen
Weise arbeiten. n0
Im vorstehenden ist angegeben worden, daß die Mahlvorrichtung einen Umlaufkörper
mit waagerecht gelagerter Welle aufweist. Es besteht indessen durchaus die Möglichkeit,
auch Umlaufkörper mit geneigt liegender Welle zu benutzen.
Beim Betrieb der neuen Mahlvorrichtung, können Betriebsverfahren benutzt werden,
wie sie bei Kugel- und Rohrmühlen im Gebrauch sind. Beispielsweise kann die Leistung
der Mühle dadurch gesteigert werden, daß man einen Luftstrom durch die Mühle schickt,
so daß das hiiireicliend zerkleinerte Gut durch
den Luft strom alsbald aus der Mühle fortgeführt: wird. Alan kann auch, wie bereits in
Verbindung· mit Kugel- und Rohrmühlen vorgeschlagen worden ist. der Mühle teilweise
zerkleinertes Gut entnehmen und dieses einer Trennung außerhalb der Mühle unterwerfen
und darauf das nicht hinreichend fein gemahlene Gut wieder in die Mühle zurückführen.
Claims (9)
1. Mahlvorrichtung für trockenes oder nasses Mahlgut mit liegend angeordnetem
rohrförmigen! oder trogartigem Mahlbehälter und frei im Mahlbehälter beweglichen
Mahlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß in dem während des Betriebes
ruhenden Mahlbehälter ein umlaufendes Rührgestell mit liegender Drehachse angeordnet
ist, dessen Rührwerkzeuge die Mahlbehälterfüllung einseitig mitnehmen
und ihr eine Kreislaufbewegung ähnlich der in der Rohrmühle erteilen.
2. Mahlvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das um die
liegende Achse (2) drehbare Rührgestell Scheibenkörper (3) als Rührwerkzeuge aufweist, welche den bei der Vermahlung
wirksamen Gehäusequerschnitt bei ihrer Umlaufbewegung im wesentlichen ausfüllen.
3. Mahlvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührscheiben
gelocht sind.
4. Mahlvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den
durch die umlaufenden Scheiben (3) bestimmten Ebenen Rippen (13) auf der
Innenfläche der Trog- oder Trommelwand angeordnet sind, welche nur einen sehr kleinen Zwischenraum zwischen sich und
dem-Scheibenrad lassen.
5. Mahlvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Mahlbehälter die Bewegung der Mahlkörper hemmende Einrichtungen vorgesehen sind.
6. Mahlvorrichtung nach Anspruch 3.. 5t
dadurch gekennzeichnet, daß als Einrichtungen zur Hemmung der Mahlkörpcrbewegung
Platten oder gelochte Scheiben (14) zwischen den mit der Triebwelle (2)
umlaufenden Scheiben (3) auf einer Seite 5f der Triebwelle oder die Triebwelle umschließend
im Mahlbehälter angeordnet sind.
7. Mahlvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herab-Setzung
des Anlaßwiderstandes der Rührscheiben eine Reihe von den Rührscheiben vorzugsweise beiderseitig anzulagernden
Platten vorgesehen ist, welche in den Mahlbehälter vor jedesmaligem Anhalten der
Mühle eingesenkt und nach Wiederanlassen entweder einzeln oder zu mehreren oder sämtlich gleichzeitig aus der Mahlgutmasse
herausgehoben werden.
8. Mahlvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührwelle
sich frei von den Rührscheiben oder einigen von ihnen zu drehen vermag und
daß die Rührscheiben nach jedesmaligem Anlassen nacheinander oder mehrere gleichzeitig mit der Welle kuppelbar sind.
9. Mahlvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der trogartige
Mahlbehälter auf beweglichen, eine Drehung beim Anlassen der Mühle zulassenden
Trägeinrichtungen, z. B. Rollen, ruht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
■iEPUV GEDRUCKT IN DEtI
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB589796X | 1931-11-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE589796C true DE589796C (de) | 1933-12-14 |
Family
ID=10482813
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEL82480D Expired DE589796C (de) | 1931-11-23 | 1932-11-22 | Mahlvorrichtung fuer trockenes oder nasses Mahlgut |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| BE (1) | BE589796A (de) |
| DE (1) | DE589796C (de) |
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-
1932
- 1932-11-22 DE DEL82480D patent/DE589796C/de not_active Expired
-
1960
- 1960-04-15 BE BE589796A patent/BE589796A/fr unknown
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|---|---|
| BE589796A (fr) | 1960-08-01 |
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