DE724334C - Muehle mit losen Mahlkoerpern - Google Patents

Muehle mit losen Mahlkoerpern

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DE724334C
DE724334C DEP80050D DEP0080050D DE724334C DE 724334 C DE724334 C DE 724334C DE P80050 D DEP80050 D DE P80050D DE P0080050 D DEP0080050 D DE P0080050D DE 724334 C DE724334 C DE 724334C
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Germany
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grinding
mill
grinding media
grist
shaft
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DEP80050D
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English (en)
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Hermann Plauson
Irene Walldorf
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/16Mills in which a fixed container houses stirring means tumbling the charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Mühle mit losen Mahlkörpern Der Gegenstand der Erfindung ist eine Mühle mit losen Mahlkörpern, bei der die bei den bekannten Kugelmühlen meist angewandte Kugelfallwirkung durch eine KraftreibwiTkung und ,gleichzeitig auch Prall- und rhythmische Schwingungswirkung zwischen den einzelnen Kugeln ersetzt wird. Diese Wirkung wird in, der Erfindung dadurch erzielt, daß die Mahlkörper durch die Umdrehungen der besonders geformten Achse in dem zylinderförmigen Gehäuse in reibende und rhythmisch schwingende Bewegung versetzt werden.
  • Die Mühle gemäß der Erfindung besteht aus .einem waagerecht oder senkrecht angeordneten zylindrischen, feststehenden Gehäuse, in dessen Innern eine vier-, sechs-, acht- Moder beliebig mehrkantige, wellige oder spiralwelligeoder mit kurzen stumpfen Nocken versehene Welle mehr oder weniger schnell umläuft, dadurch .die den Mahlraum zusammen mit dem trockenen oder nassen Mahlgut zum großen Teil füllenden Mahlkörper in Form von Kugeln, Würfeln., Scheiben :o. dgl. in eine mehr Moder weniger rhythmische, stoßende, hämmernde, reibende, umlaufende und/dder schwingende Bewegung bringt und damit das dazwischen gefüllte Mahlgut zerkleinert.
  • Es sind bereits mit losen Mahlkörpern arbeitende Mühlen bekannt, bei denen die Bewegung der Mahlkörper durch- die um: laufende Welle verursacht wird. Die Wellen der bekannten Maschinen sind jedoch mit mehr oder weniger langen Schaufeln, Flügeln oder Fortsätzen versehen, die dazu dienen, die Mahlkörper bei der Umdrehung der Welle hochzuheben, um dadurch eine befriedigende Fallhöhe zu gewinnen. Grundsätzlich wird bei der Erfindung keine Fällwirkung ausgenutzt. Es wird jedoch durch die besondere Ausbildung der umlaufenden Welle mit kurzen Widerständen erreicht, daß ,alle Mahlkörper zu gleicher Zeit in kräftige rhythmisch hämmernde, schlagende, stoßende Bewegung kommen und dädurch je nach der Umdrehungszahl der Welle alle gleichzeitig eine kräftige zerkleinernde Wirkung auf das Mahlgut ausüben, während bei den bekannten Vorrichtungen die Fallwirkung zur gleichen Zeit immer nur von einem Teil der Mahlkörper ausgenutzt werden kann.
  • Mit der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung wird als Beispiel eine Mühle für flüssiges Mahlgut erläutert.
  • Die beiden auf der Hauptwelle i (Fig. i ) aufgekeilten Ringe 2 sind von einem stählernen Reibmantel 3 mit achtkantiger gehärteter Oberfläche umgeben. Die Hauptwelle ist auf der einen Seite auf Pendelrollenlager gelagert; die Lagerung der Welle auf der anderen Seite übernehmen die Mahlkugeln 5 selbst, die aus Stahl mit gehärteter Oberfläche bestehen und durch die an der pendelnd umlaufenden achtkantigen Achse (Fig.2) auftretende Reibung mit in Drehung versetzt werden. Der Mahlrau 5 wird seitwärts durch Stahlringe 7 und 8 (Fig. i) begrenzt.
  • Der äußere Reibzylinder io (Fig. 2) ist von einem zylindrischen Gufagehäus,e 12 umgeben, das etwa zur Hälfte seines Umfanges doppelwandig ist und derartig angebrachte Querrippen 13 zwischen den beiden Wandungen enthält, daß nach dem Anflanschen der beiden tellerförmigen Seitenwandungen 14, 15 (Fig. i ) an das Gußgehäuse 12 ein mäanderförmiger Hohlgang 16 entsteht, den das Kühlwasser durchströmen kann. Zur Hälfte ist das Gußgehäuse einwandig. Hier wirkt das Mahlgut selbst gegebenenfalls kühlend, das in der gefäßartigen Erweiterung 17 (Fig. 2) der Außenwandung des Gußgehäuses i 2 Aufnahme findet. Am unteren Ende dieses Gefäßes führt ein Durchlaß 18 von rechteckigem Querschnitt, ein wenig gegen die Horizontale nach unten geneigt, durch den Gehäusezylinder io hindurch in das Innere der Mühle. Vor diesem Durchlaß befindet sich ein Zahnwalzenverteiler 19 (Fig. 2), der durch die beiden Seilscheiben 20, 21 (Fig. i) von der Hauptwelle i aus mittels Keilriemen angetrieben wird. Der Ablaßhahn 22 (Fig. 2) dient zum völligen Entleeren und Auswaschen des Gefäßes. Das Gefäß ist mit einem Deckel 23 mit Dichtungsrippe 24, Flügelmutter 25 und Scharnier 26 oben verschließbar. Der Schieber 27 dient zum Absperren des Aus:laßanschnittkanals 28, der von der höchsten Stelle des Mühleninnern ttangential in Umlaufrichtung abgeht und mit einem seitlichen Absperrhahn 29 verbunden ist. Mit Hilfe der Handschraube 3o kann man den Schieber 27 in jeder beliebigen Stellung festk-lemmen. ' An den Enden der Durchdringungsstellen des äußeren Reibhählzylinders io, dem Durch-,laß 18 und dem. Auslaß 28 befinden sich sog. Gleitroste 31 mit Schlitzen 32, die dazu dienen, den rasch umlaufenden Mahlkörpern die nötige Unterstützung zu geben und sie ohne Erschütterung und Stoß sicher über die plötzlich zu passierenden Schlitzstellungen zuleiten. Am besten werden zum Gleiten gestanzte Metallbleche verwendet, die mit Löchern oder kurzen, länglichen Schlitzen in Richtung der Mahlkörperbewegung von etwa 5 bis 25 mm Länge und o,i bis 5 mm Breite, je nach Größe der Mahlkörper und der Körnigkeit des Mahlgutes, versehen sind.
  • Neben der bereits erwähnten sehr wirksamen Mäanderkühlung besitzt die Mühle noch eine Seitenkühlung. Der Kühlraum dafür entsteht durch Anflanschen der beiden äußeren Teller 33, 34 (Fig. i) an die Seitenwände i4# 15. Das Kühlwasser nimmt seinen Lauf über den Hahn 3 5 und Stutzen 36 in den seitlichen Kühlraum 37, von dort über Rohrleitung 38 in die Mäanderkühlgänge 16, die es unten über -Rohrleitung 39 (Fig. 2) verläßt. Nach Durchlauf des zweiten seitlichen Kühlraumes 40 (Fig. i) gelangt es über den Stutzen 41 ins Freie oder kann zurückgepumpt werden.
  • Der Kühlwandteller 34 besitzt eine ringförmige Rippe 42, durch die ein Raum für die spiralförmige Metalldichtung 43 entlang der Hauptwelle i hindurchgedrungenes Mahlgut entsteht, das man durch den Hahn 44 entfernen kann. Die Hauptwellendichtung 43 hat den Vorteil, daß sie keine nichtmetallischen Werkstoffe enthält, sondern lediglich eine Feinpaßdichtung ist mit einem Schraubennutgang 45 von etwa drei Windungen und sägenförmigem Querschnitt. Auf diese Weise wird das an der umlaufenden Hauptwelle i anhaftende Mahlgut beim Durchdringen der Dichtung 43 von den scharfkantigen Flanken der Schraubennut 45 abgestreift und diesen entlang durch die Rotationskraft der Welle wieder zurückgetrieben. Für die übrigen Wellenabdichtungen 46, 47, 48 sind Filzringe verschiedener Größe vorgesehen. Die Dichtungen der Kühlraumwandungen 49, 50 sind Flachdichtungen aus Gummi oder ähnlichem Werkstoff.
  • An den Wandteller 34 ist der vierarmige Lagerschild 51 angeschraubt, der das Lagergehäuse mit Deckel 52 und das Pendellager 4 trägt.
  • Die Welle ist in der Zeichnung (Fig.2) achtkantig ausgeführt. Es wird dadurch nicht nur .eine energische Bewegung der Mahlkörper in dem ringförmigen Mahlraum erzeugt und als Folge davon eine energische Einwirkung der Mahlkörper auf das Mahlgut, sondern, abhängig von der Kantenzahl und der Umdrehungszahl der Welle, auch eine rhythmisch schwingende Bewegung der Mahlkörper erreicht. Die Ausführung sowie die Anzahl der Kanten hängt ab von der Größe dex Mühle. Es können vier-, sechs-, acht-',oder beliebig mehrkantige Achsen Verwendung finden. Anstatt gerade können die Kanten auch wellenförmig ausgeführt oder mit Ausbuchtungen versehen sein (in Fig. 2 durch Punktierung i i angedeutet). Anderseits kann die Welle zur Übergabe der Bewegung an die Mahlkörper auch mit Kokken versehen sein.
  • Die oben beschriebene Ausführung in Fig. i und 2 ist für die Mahlung von festen Stoffen in Flüssigkeiten gedacht, z. B. Farben in ihren Bindemitteln, wie Leinölfirnis, Lösungen von Natur oder Kunstharzen, Celluloseestern, -äthern, Chlorkautschuk, Vinylpolymerisate usw., ferner Mineralien, Farben verschiedenster Art in Wasser, gegebenenfalls. mit einem dispersonsbefördernden Zusatz und schließlich für das Emulgieren von Flüssigkeiten in Flüssigkeiten mit oder ohne Zusatz von Emulgatoren, Schutzkolloiden usw.
  • Ein besonderer Vorteil der in Fig. i und 2 beschriebenen Ausführungsform liegt darin, daß der Behälter für das Mahlgut nicht senkrecht über der Maschine, sondern, seitlich angebracht ist und daß die Zuführung des Mahlgutes zum Mahlraum durch zwei als Verteiler wirkende Zahnwalzen geregelt wird. Es ist dadurch möglich, die Menge beliebig oft durch die Maschine laufen zu lassen, wenn der Schieber 27 geöffnet ist, ohne daß eine Umlaufpumpe erforderlich ist. Würde sich der Mahlgutbehälter toberhalb der Maschine befinden, so, müßte bei. den Mühlen eine besondere Pumpe angewendet werden, und das wäre bei kleinen Aggregaten unwirtschaftlich.
  • Selbstverständlich kann die ringförmige Mühle z. B. für Lab,oratoriümszwecke auch so ausgeführt werden, ds,ß man in. einer Charge: nur die Menge bearbeitet, die von dem Mahlgutraum ,aufgenommen werden kann. In diesem Fall wird das Mahlgut durch einen kleinen Einfülltrichter von oben eingeführt, der beim Arbeiter offen bleiben kann, -um Explosionsgefahren zu beseitigen.
  • In der Zeichnung ist die Welle einseitig in einem Pendelnollenlager gelagert. Sie kann jedoch auch beiderseits in Lagern laufen.
  • In der neuen Mühle kann nicht nur flüssiges Mahlgut bearbeitet, sondern es, können mit großem technischem Vorteil gegenüber den bereits bekannten Trommelmühlen auch trockene Stoffe gemahlen werden. Es bleibt dabei das Grundprinzip bestehen: der ringförmige Mahlraum und die umlaufende Welle mit besonders geformter und ausgeführter Oberfläche. Der seitliche Mahlgutbehälter fällt hier weg, und die ganze Mühle wird anstatt waagerecht in senkrechtem Aufbau ausgeführt und von einer an der senkrechten Welle angeschlossenen Kraftquelle in Umlauf gebracht. Der Teller 33 als Kühlmantel fällt ebenfalls weg, und die Wand i q. (beide nach Fig. i der Mühle für flüssiges Mahlgut) wird so hoch über der umlaufenden Achse i angebracht, daß dort ein freier Raum von etwa 5 bis i o cm entsteht. In der Mitte über dem Deckel i ¢ wird ein Hahn mit genügend großem Durchmesser und darüber ein Trichter .aufgesetzt. Durch diesen Trichter wird das trockene Mahlgut unmittelbar oder unter Anwendung einer bekannten Schüttelvorrichtung, die von der Mühlenachse getrieben wird, eingeführt und gelangt zur Mahlung in den Ringraum der Mühle. Bei dieser senkrechten Ausführung können die geraden oder wellenförmigen Kanten der umlaufenden Achse zweckmäßig mehr oder weniger spiralenförmig ausgeführt sein. Die Welle muß dann so, umlaufen, daß durch die -Spi:ral-, wirkung die Mahlkörper im ringförmigen Mahlraum gehoben und nicht nach unten auf den Boden gedrückt werden. Es wird dadurch .eine mehr oder weniger rhythmische Lockerung der Mahlkörperschi,chten und damit zu der kräftigen Reibwirkung noch eine .erhöhte Prall- und in geringem Maße auch Fallwirkung hervorgerufen.
  • Das bearbeitete trockene Mahlgut wird durch eine,oder mehrere übereinanderliegende Schlitzöffnungen unten im feststehenden ringförmigen Gehäuse zu einem gleichfalls ringförmigen Raum hinter dem Mantel abgeführt, wo es von einem Luftstrom erfaßt und in einen beliebigen bekannten Sichtungsapparat geführt wird. Der den Luftstrom erzeugende Ventilator wird durch die Welle der ,Mühle gleichzeitig getrieben. Im Sichtungsapparat erfolgt die Trennung der groben von den feinen Mahlgutteilchen, von denen die groben in den Trichter zurückgeleitet werden und den Mahlprozeß so lange noch einmal durchmachen, bis auch diese Teile genügend fein sind. Die feinen Teile werden in einen Sammelraum ,gezogen und von dort unmittelbar in Säcke ,gefüllt. In dem Sammelraum sind auch Luftfilter eingebaut. Die Trennung und Sichtung des Mahlgutes kann auch anstatt durch Druckluftströmung in. einem Kanal mit Hilfe von saugender Vakuumwirkung ausgeführt werden.
  • Die Ausführungsform der M'ü'hle, wie sie für trockenes Mahlgut beschrieben wurde, kann mit einigen Veränderungen auch zum Mahlen und Einreiben 'fester Stoffe in Flüssigkeiten in h,ontinuierlichem Gange bei Abführung der genügend vermahlenen Teile angewendet werden. Die Außenwand des den zylinderförmigen Mahlraum ringförmig umgebenden Luftkanals wird in diesem Fall ringförmig mit einer überlauföffnung versehen, die etwas höher liegt als das Mahlgutniveau im inneren Mahlraum. Durch diese überlauföffnung gelangt das genügend bearbeitete Mahlgut in den äußersten ringförmigen Mantelraum, der am Boden mit einem Abflußhahn versehen ist. Das eigentliche Mahlgebäus@e weist etwas über der Füllhöhe des Mahlgutes ringsum öffnungen auf, durch welche das bereits bearbeitete flüssige Mahlgut, e'he es genügend fein ist, um über den überlaufmantel abgeführt zu werden, nach Bedarf in den Mahlraum zurückgeführt werden kann. Soll das Mahlgut nicht mehr umlaufen, sondern über den Überlaufmantel abgeführt werden, so werden die öffnungen im Mahlzylinder durch einen ringförmigen, gleichfalls mit Löchern versehenen Sohleber verschlossen.
  • Die Mahlung durch erzwungene Reib-, Stoß- und Schlagbewegung erlaubt bei manchen Stoffen die Anwendung einer hohen Umdrehungszahl sowohl bei -waagerechter als auch bei senkrechter Anordnung des Apparates. Da die Mahlkörper nicht nur eine Reibwirkung, sondern gleichzeitig auch infolge der durch die Wellenansätze veranlaßten periodischen Stöße eine Schlag-, Stoß- und Prallwirkung ausüben, ist die Wirkung bei höheren Umdrehungszdhl.en wesentlich ,erhöht gegenüber bekannten Kugel- und Trommelmühlen. Die neue Mühle erlaubt Antriebsge.schwin:digkeiten von 6o bis tooo Umdrehungen und in gewissen Fällen sogar noch mehr. Die Drehzahl richtet sich nach der Art und der Beschaffenheit des Mahlgutes, d. h. also, ob es flüssig,oder trocken, leichtfließend oder hochviscos., hart oder weich ist Lisw. Sogar für leichtflüchtige Stoffe ist die Mühle zu verwenden, da sie gegenüber anderen Mahl- und Reibmaschinen für diesen Zweck genügend dicht gemacht werden kann, obwohl sie nicht völlig nach außen abgeschlossen sein muß.
  • Außer Mahlkörpern aus Metall können auch solche aus Porzellan, Glas, Quarz, Stein und ähnlichem Werkstoff, z. B. Siliciumkohl.ens.toffverbindungen ,o. dgl., verwendet werden. Die Mahlkörper können z. B. aus einem Gemisch von Kugeln verschiedener Größe bestehen. In der Regel weisen sie eine runde Form auf. Sie können aber auch für besondere Zwecke längliche Stab- oder eine ovale Eiform'haben, bei der sich dann Länge zu Breite etwa wie z : i bis 15 : i verhält. Die Mahlkörper können auch würfelförmig oder in Form von runden Scheiben gewisser Größe ausgeführt sein. Die Hauptsache dabei ist, daß diese verschiedenartig geformten Mahlkörper in einem ringförmigen Mahlraum angeordnet werden, eine gewisse Bewegungsfreiheit haben und durch Reibung einiger Mahlkörper mit der kantigen umlaufenden Achse allmählich alle in eine reibende und schüttelnde Bewegung kommen, wodurch eine kräftige Mahlwirkung auch bei verschiedenen Umdrehungszahlen der Welle erzielt wird.
  • Die Mühlen nach der Erfindung werden am besten zusammen mit einem stufenlos regelbaren Getriebe, das unmittelbar mit einem Elektromotor gekuppelt ist, angewendet, da die Umdrehungszahl der Welle für verschiedene Stoffe verschieden sein muß. Es eignet sich für diese Zwecke am besten ein fast geräuschlos laufendes stufenlos regelbares Getriebe. Für bestimmte Fälle und Zwecke können auch unmittelbar zweifach pplumschaltbare Elekträmotore verwendet «erden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mühle mit losen Mahlkörpern in einem waagerecht oder senkrecht angeordneten zylindrischen, feststehenden Gehäuse, die mittels einer umlaufenden Welle unmittelbar in Bewegung gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Welle vier-, sechs-, acht- oder beliebig mehrkantig, wellig, spiralwellig oder mit kurzen, stumpfen Nocken versehen ist, so daß die in bekannter Weise gleich oder verschieden großen Mahlkörper, die in Form von Kugeln, Würfeln, Scheiben o. dgl. zusanimen mit dem trockenen oder nassen Mahlgut den Mahlraum zum größten Teil füllen, in eine mehr oder weniger rhythmisch stoßende, hämmernde, reibende, umlaufende und,joder schwingende Bewegung untereinander und dem festen Mahlgehäuse gegenüber gebracht werden.
DEP80050D 1939-11-23 1939-11-23 Muehle mit losen Mahlkoerpern Expired DE724334C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054311B (de) * 1957-06-04 1959-04-02 Gabor Janos Lelkes Schwingmuehle zum Feinstmahlen von Pulvern
DE1949221A1 (de) * 1969-09-30 1971-04-01 Draiswerke Gmbh Ruehrwerksmuehle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054311B (de) * 1957-06-04 1959-04-02 Gabor Janos Lelkes Schwingmuehle zum Feinstmahlen von Pulvern
DE1949221A1 (de) * 1969-09-30 1971-04-01 Draiswerke Gmbh Ruehrwerksmuehle

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