DE587733C - Vorrichtung zum Anstreichen, Verputzen und Bearbeiten von Gebaeudewaenden - Google Patents

Vorrichtung zum Anstreichen, Verputzen und Bearbeiten von Gebaeudewaenden

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DE587733C
DE587733C DE1930587733D DE587733DD DE587733C DE 587733 C DE587733 C DE 587733C DE 1930587733 D DE1930587733 D DE 1930587733D DE 587733D D DE587733D D DE 587733DD DE 587733 C DE587733 C DE 587733C
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mast
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wall
painting
building
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DE1930587733D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/06Implements for applying plaster, insulating material, or the like
    • E04F21/08Mechanical implements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anstreichen, Verputzen und Bearbeiten von Gebäudewänden Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anstreichen, Verputzen und Bearbeiten von Gebäudewänden, bei welcher das Werkzeug zur Behandlung der Wand am oberem Ende eines aus durch Zugseile ausziehbaren und zusammenschiebbaren Gliedern bestehenden Mastes angeordnet ist, in dem ein aufwickelbarer Schlauch für die Zuführung der Baustoffe hindurchgeführt ist.
  • Das Neue besteht darin, daß das untere Mastglied um eine waagerechte Achse unabhängig von. der Längsveränderung des Mastes frei verschwenkbar ist und .das obere Endglied mit einer an ihm angebrachten Stützrolle sich gegen die Gebäudewand stützt, wobei zum Winden der Zugseile für die Mastglieder Schneckenantriebe angeordnet sind. Der aufwickelbare Schlauch mündet in .eine hohle Walze, deren hohle, mit einer Zuleitung verbundene Welle mit der Antriebsvorrichtung für den Mast kuppelbar ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in: einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abh. i ist eine Vorderansicht und teilweiser Schnitt des unteren Teiles der Vorrichtung. Abb.2 zeigt ehenfalls in Vorderansicht bzw. in teilweisem Schritt den oberen Teil der Vorrichtung bzw. ,das; Endglied des' Mastes mit dem Arbeitswerkzeug. Abb.3 zeigt einen Schnitt des Endgliedes dies Mastes bei abgenommenem Arbeitswerkzeug und aufgesetzter Spritzdüse für Mörtel. Abb. q. veranschaulicht in schematischer Darstellung die Arbeitsweise der Maschine. Abb. 5 ist ein schematIscher Querschnitt des Arbeitsw.erkzeugesi in vergrößertem Vaßstabe.
  • Auf einem Wagen i, der längs des .zu bearbeitenden Gebäudes auf Schienen 2 verschoben werden kann, ist eine auf den S:chienen 3 in Querrichtung einstellbare Schiebebühne ¢ aufgesietzt. Die Schiebebühne trägt zwei Lagerständer 5, zwischen welchen mittels der Zapfen 6 das Anfangsglied 7 eines Mastes drehbar gelagert ist. Das Anfangsglied besteht im dargestellten Beispiel aus einem Rohr, und auch die weiteren Glieder 8, i o . . . 15 (Abb. ¢) des Mastes sind aus Röhren gebildet, welche, wie in Abb. q. dargestellt, auseinandergezogen oder imeinandergeschoben werden können. Zu diesem Zwecke sind ,am unteren Ende eines jeden Gliedes Rollen 16 Und am oberen Ende eines jeden Gliedes Rollen 17 gelagert, wobei. über die Rollen von je zwei irneinandergesteckten Gliedern ein Drahtseil 18 geführt ist, dessen Enden auf Walzen ig aufgewickelt sind. Je nach dem Drehungssinne der Walzen i g werden . die Röhren des Mastes ausennandergezogen bzw. zufolge ihres Eigengewichtes zusammengeschoben.
  • Zur gleichzeitigen Drehung der Walzen i g dienen :die .auf diesen Walzen aufgekeilten Schneckenräder 2o, die mit Schnecken 2i in Eingriff stehen, deren Welle 22 von Hand aus oder mittels -eines am Rohr 7 befestigten Elektromotors und einer Riemenscheibe in Umdrehung versetzt wird. Zwischen den Lagerständern 5 ist noch eine hohle Welle 2q. drehbar gelagert, die in eine hohle Walze 25 mündet, während ihr äußeres Ende abgedichtet in einer Büchse 26 läuft. An die Walze 25 ist ein Schlauch 27 angeschlossen, während ein, Rohransatz 28 der Büchse 26 mit einem Schlauch verbunden werden, kann. Dieser Schlauch wird mit der Druckleitung einer nicht dargestellten Pumpe verbunden, deren Saugleitung mit einem Kalkmilch, Anstrichfarbe, dünnen Mörtel u. dgl. enthaltenden Behälter verbunden wird, so daß hei Inbetriebsetzung der Pumpe je nach Bedarf einer der erwähnten Baustoffe in den Schlauch 27 gedrückt werden kann. Das andere Ende der Welle 24 trägt zwei Riemenscheiben z9 und 3o, von welchen die eine aufgekeilt und die andere lose sitzt, so daß man durch Verstellung des Riemens 3 z die Welle 24 von der Riemenscheibe 32 der Welle 22 antreiben oder leer laufen lassen kann. Beim Zusammenschieben der Glieder des Mastes wird die Welle 24 zwangsläufig angetrieben. damit sich der Schlauch 2 7 auf die Walze 2 5 aufwickle, während beim Auseinanderziehen der Glieder des Mastes die Welle leer laufen gelassen wird, so daß sich der Schlauch 27 nach Bedarf frei abwickeln kann. Das obere Ende des Schlauches 27 ist an ein Rohr 33 angeschlossen, das in eine Büchse 34 mündet. In dieser Büchse ist abgedichtet eine hohle Welle 35 drehbar eingesetzt, auf welcher sein Zylinder 36 sitzt. Der Mantel der WCHe 35 ist gelocht, und ebenso ist auch,der Mantel des Zylinders 36 mit Lochungen versehen, wie dies bei 37 angedeutet ist. Der Zylinder 36 ist ferner mit Pinselborsten 38 versehen und dient als Werkzeug zum Anstreichen oder Weißen des Gebäudes, indem das hierzu durch den Schlauch 27 zugeführte Material bei der mittels :eines Motors 39 bewirkten Drehung des Zylinders 36 ,auf die Wand 41 aufgespritzt wird (Abb. 4), während der Mast gegen die Wand angelehnt auf und ab .geht. Die soeben beschriebenen Teile sind in einem Gestell4z (Abb. z) gelagert, das am Endglied 15 des Mastes .abnehmbar befestigt ist. Wenn die Wand abgekratzt werden soll, so wird in das Gestell 42 ein Zylinder 36 eingesetzt, der anstatt der Borsten 38 mit Schabern (Messern) versehen und dessen Mantel ungelocht ist.
  • Der Mantel des Zylinders 36 ist mittels der Blattfedern 43 (Abb. 5) auf der Welle 3 5 gelagert und kann in bezug zu dieser in jeder radialen Richtung ausweichen, wobei die Enden der Federn 43 in Führungen 54 spielen.
  • Wenn auf die Wand Mörtel aufgetragen werden soll, so wird das Gestell 42 mit allen darauf befindlichen Bestandteilen abgenommen und das Ende des Schlauches 27 mit einer Spritzdüse (Abb.3) verbunden, aus welcher der Mörtel beim Niederdrücken des Ventilkopfes 45 auf die Wand gelangt und vom Maurer verputzt wird, der in diesem Falle in einem am Endglied 15 befestigten Sitzkorb 46 sitzt. Wenn an einer Stelle längere Zeit gearbeitet werden soll, ist es zweckmäßig, den auseinandergezogenen Mast zu versteifen. Zu diesem Zwecke können, wie in Abb.4 angedeutet, mehrere ineinandergeschob°ne und miteinander mittels federnder Riegel gekuppelte Rohre 47 . dienen, von welchen das oberste auf einem Arm 48 des Mastes aufgehängt und das unterste durch einen Hebebock 49 unterstützt ist.
  • Zur Führung .des oberen Endes des Mastes an der zu bearbeitenden Mauer dienen Rollen 5o, die in federnden Armen 51 gelagert sind.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist nach Vorstehendem ohne weiteres verständlich. Die Maschine wird mittels des Wagens i und der Schiebebühne 4 in entsprechender Entfernung vom Gebäude aufgestellt und der Mast um den Zapfen 6 gegen die Mauer 4 1 angelehnt. Es werden nun die Walzen 19, der Motor 39 und die erwähnte Pumpe in Gang gesetzt, wodurch die Glieder des Mastes auseinandergezogen werden; das Endglied 15 mit dem Werkzeug 36,38 der Mauer entlang aufwärts wandert und die gewünschte Arbeit verrichtet.
  • Nun wird die Maschine um einen Arbeitsstreifen verschoben und die Antriebsrichtung der Walzen 19 umgestellt, wobei sich die Glieder des Mastes zusammenschieben, das Werkzeug 36, 38 die Mauer von oben. nach unten behandelt und der Schlauch 27 aufgewickelt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anstreichen, Verputzen und Bearbeiten von Gebäudewunden:, bei welcher das Werkzeug zur Behandlung der Wand am oberen Ende eines aus durch Zugseile ausziehbaren und zusammenschiebbaren Gliedern bestehenden Mastes angeordnet ist, in dem ein aufwickelbarer Schlauch für die Zuführung der Baustoffe hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Mastglied (7) um eine horizontale Achse (6) unabhängig von der Längsveränderung des Mastes frei verschwenkbar ist und das obere Endglied mit einer an ihm angebrachten Stützrolle (5o) sich .gegen die Gebäudewand stützt, wobei zum Winden der Zugseile (i8) Schneckenantriebe (2o, z i) angeordnet sind. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch in .eine hohle Walze (z5) mündet, deren hohle, mit einer Zuleitung (z8) verbundene Welle (z4) mit der Antriebsvorrichtung für den Mast kuppelbar ist.
DE1930587733D 1930-06-11 1930-06-11 Vorrichtung zum Anstreichen, Verputzen und Bearbeiten von Gebaeudewaenden Expired DE587733C (de)

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