DE5875C - Apparat zur Destillation von Oelen - Google Patents

Apparat zur Destillation von Oelen

Info

Publication number
DE5875C
DE5875C DENDAT5875D DE5875DA DE5875C DE 5875 C DE5875 C DE 5875C DE NDAT5875 D DENDAT5875 D DE NDAT5875D DE 5875D A DE5875D A DE 5875DA DE 5875 C DE5875 C DE 5875C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
oils
liquid
vapors
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT5875D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. NICOLAI in Paris
Publication of DE5875C publication Critical patent/DE5875C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G7/00Distillation of hydrocarbon oils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 23.
PIERRE NICOLAI in PARIS. Apparat zur Dest i 11 atiο η voη Oelen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. October 1878 ab.
Der Apparat dient zur Destillation von Oelen mittelst gewöhnlichen oder überhitzten Dampfes, welchen man in das Innere der zu destillirenden Flüssigkeiten treten und gleichzeitig aufsen um den die Flüssigkeiten enthaltenden Behälter streichen läfst.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Apparat im Verticalschnitt dargestellt. Derselbe kann aus einem beliebigen Metall hergestellt sein.
i. Der obere Apparat zur vorbereitenden
Behandlung.
M1 Behälter der rohen OeIe. E1 Dampfeintritt. X Austritt der Gase. Y Einlafsrohr für Luft oder Gas. O" Dampfauslafsöffnüng. C Leitungsrohr der Gase nach dem Condensator B1. r Ablafshahn.
2. Unterer Apparat.
E Haupteinlafs des Dampfes, der nach der Schlange S führt. R Füller, der die behandelten OeIe von dem oberen Behälter M' zuführt. M innerer Behälter der zur Destillation kommenden OeIe. JV doppelte Wandung aus Metall, worin der Dampf, der die Destillation bewirkt, spielt. JV1 obere Dampfkammer,1 die alle die Dichtungsstellen der Röhren, welche mit dem Apparate in Verbindung stehen, überdeckt. T' Mannloch der oberen Kammer. ^Mannloch des inneren Behälters. if/jfSicherheitsöfrhungen, um die Dichtungen zu bilden und die Hähne rr zu öffnen. .S Schlangen. O Röhre, welche die Verbindung zwischen der Doppelwandung JV und der oberen Kammer JV1 herstellt. O1 Dampfausströmungsöffnung. C Leitung der Gase nach dem Condensator B. B Condensator mit Schlange S versehen. D Auslafsöffnung der destillirten Flüssigkeiten. F Wasserbehälter. A Hahn, welcher das Wasser in feinem Regen herunterfallen läfst.
Wirkungen des Apparates.
Die rohen OeIe werden zuerst bei M1 in den oberen Apparat eingeführt, wo sie gereinigt werden. Der bei E' einströmende Dampf strömt in die Schlange S1, welche sich inwendig im Behälter M^ und mitten in der Flüssigkeit befindet. Um diese erste Reinigung zu befördern, leite ich durch das Rohr Y, welches beinahe zum Boden des Behälters M1 reicht, Luft oder Gase ein. Die entsteigenden flüchtigen Dämpfe werden durch die Leitungsröhre C1 nach dem Condensator B1 geführt, worin man sie sammelt.
Die so behandelten OeIe werden nach der Kammer M des unteren Apparates geführt und zwar mittelst des mit einem Hahne V versehenen Rohres R\ der in E und in die Schlange >S strömende Dampf bewirkt die rasche Verdampfung der OeIe, welche bis auf zwei Drittel den inneren Behälter M füllen.
Nachdem der Dampf durch die Schlange 5 in die Flüssigkeit und aufsen in die Doppelwandung E gegangen ist, streicht er durch das Rohr O, welches eine Verbindung zwischen der doppelten Wandung JV und der oberen Kammer JV' herstellt, und entweicht durch die Austrittsöffnung O1, oder man sammelt ihn.
Der überhitzte Dampf strömt durch die Schlange in das. Innere der Flüssigkeiten mit sehr grofser Geschwindigkeit. Wenn die Flüssigkeit kalt ist, condensirt sich dieser Dampf zum Theil, giebt seine Wärme dem OeIe ab und wenn diese letztere die Temperatur des Dampfes angenommen hat, hört die Condensation des Dampfes auf und nimmt nur seine Temperatur ab.
Es ist bekannt, dafs jede Flüssigkeit, welche in Dampf übergeht, der Flüssigkeit selber, sowie den Wandungen des Gefäfses, worin sie enthalten ist, die sogen, latente Wärme entnimmt, die ihr zur Veränderung ihres Züstandes erforderlich ist. Um nun die fortgesetzte Abkühlung des Behälters, welcher die zu destillirenden Flüssigkeiten enthält, zu verhindern, führe ich demselben Wärme zu, indem ich rings um ihn herum den aus der Schlange tretenden Dampf streichen lasse, dessen hohe Temperatur beinahe dieselbe geblieben ist, wie beim Eingänge.
Die Dämpfe der OeIe entweichen durch das Leitungsrohr C und gelangen in den Condensator B, der eine eigenthümliche Anordnung hat. Aus dem Wasserbehälter F wird durch den Hahn A ein kleiner Wasserstrahl eingeführt, der sich zu einem feinen Regen vertheilt und zur Condensation und zum Wegreifsen der wieder flüssig gewordenen Dämpfe durch das Austrittsrohr D dient.
Der Condensator B dient dazu, die eintretenden Dämpfe sofort zu condensiren. Diese condensirten , wieder zur Flüssigkeit verdichteten und mit Wasser gemischten Dämpfe gelangen sofort nach dem Austrittsrohr D und diese flüssige Masse wirkt durch ihr Gewicht wie ein Kolben, der in dem Innern der Kammer B sich von oben nach unten bewegen würde. Die sofortige Condensation der in B eintretenden Dämpfe bewirkt einen luftleeren Raum in demselben und das Nachströmen der Dämpfe. Die condensirten Flüssigkeiten können bei ihrem Austritt bei D mittelst eines beliebigen Respirators abgesaugt werden, um die Kammer B so schnell wie möglich leer zu machen.
Durch die schnelle Condensation und das stetige Nachsaugen der Dämpfe nach der Kammer B bewirke ich eine gewisse Leere in dem Apparat M, und Luft hat demzufolge das Bestreben, einzudringen. Allein wenn der Apparat M Kohlenwasserstoffe von hoher Tempe-0>
ratur enthält, entsteht durch Eintritt von' Luft die Gefahr des Explodirens. Diesen Uebelstand beseitige ich (und dies ist einer der Hauptpunkte meiner Erfindung) dadurch, dafs ich den ganzen Apparat und alle Dichtungsstellen mit einer metallischen Hülle oder einer solchen aus Mauerwerk umgebe, welche Wasserdampf enthält, wodurch der ganze Apparat, der die zu destillirende Flüssigkeit enthält, von der umgebenden Luft isolirt wird.
Auf diese Weise verhindere ich vollständig den Eintritt der Luft; es könnte allenfalls Dampf eintreten, wodurch nur die Verdampfung befördert werden könnte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der beschriebene Apparat zur Destillation von Oelen in seiner ganzen vorliegenden Construction.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    .»■V
DENDAT5875D Apparat zur Destillation von Oelen Active DE5875C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE5875C true DE5875C (de)

Family

ID=284197

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT5875D Active DE5875C (de) Apparat zur Destillation von Oelen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE5875C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE5875C (de) Apparat zur Destillation von Oelen
DE35510C (de) Apparat zur Rektifikation von Rohspiritus
DE4C (de) Kontinuirlicher Maischdestillirapparat mit eigenthümlicher Maisch- u. Spirituskolonne, neuem Maischregulator und neuem Schlemperegulator
DE102017204028B4 (de) Wärmetauscheinheit
DE102006034081B4 (de) Gargerät mit einer Ablaufvorrichtung
DE2231827A1 (de) Verfahren und einrichtung zur behandlung von quecksilberhaltigem material
DE508695C (de) Verfahren und Einrichtung zum Heben von Mineraloelen
DE199945C (de)
DE259405C (de)
AT85852B (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen fraktionierten Destillation von Petroleum und anderen Flüssigkeiten.
DE564951C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung des beim Backen von Brot o. dgl. entstehenden Alkohols
DE116270C (de)
DE365C (de) Abdampfapparat
DE25987C (de) Speisewasservorwärmer
DE629524C (de) Verfahren zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen
DE53552C (de) Verfahren und Apparat zum Destilliren von Mineralöl und ähnlichen Stoffen
DE181391C (de)
DE345720C (de) Metallreinigungs- und Entfettungsanlage
DE122267C (de)
AT54516B (de) Vorrichtung zur Konzentration von Flüssigkeiten.
DE165806C (de)
DE429601C (de) Anlage zur Destillation fester oder fluessiger Stoffe durch ueberhitzten Dampf
DE2942C (de) Apparat zum Vorwärmen von Wasser und anderen Flüssigkeiten, auch als Kondensator zu verwenden
AT83641B (de) Vorrichtung zum Chlorieren von Kohlenwasserstoffen.
DE2618434B2 (de) Kühleinrichtung für einen intermittierend betriebenen Ofen