DE587252C - Druckvorrichtung fuer Messgeraete mit Zaehlwerkstypen, z. B. Verbrauchsmesser fuer Gas oder Elektrizitaet - Google Patents

Druckvorrichtung fuer Messgeraete mit Zaehlwerkstypen, z. B. Verbrauchsmesser fuer Gas oder Elektrizitaet

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DE587252C
DE587252C DES91851D DES0091851D DE587252C DE 587252 C DE587252 C DE 587252C DE S91851 D DES91851 D DE S91851D DE S0091851 D DES0091851 D DE S0091851D DE 587252 C DE587252 C DE 587252C
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friction body
counter
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measuring devices
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DES91851D
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Georg Mohr
Paul Paschen
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/16Adaptations of counters to electricity meters
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C1/00Measuring angles
    • G01C1/02Theodolites
    • G01C1/06Arrangements for reading scales
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • GPHYSICS
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    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

  • Druckvorrichtung für Meßgeräte mit Zählwerkstypen, z. B. Verbrauchsmesser für Gas oder Elektrizität Man kann das umständliche Ablesen von Gas-, Elektrizitäts-. oder ähnlichen Verbrauchsmessern nach einem bekannten Vorschlag dadurch ersparen, daß man mit den Meßgeräten Druckvorrichtungen verbindet, die den Zählwerksstand oder gleich eine Quittung drucken. Solche Druckvorrichtungen sind auch für periodisch registrierende Meßgeräte vorgeschlagen worden, um das umständliche Auswerten der Diagramme zu vermeiden. Solche Druckeinrichtungen haben bisher aber nicht den Markt erobern oder behaupten können, weil sie im Dauerbetrieb verschiedene Mängel zeigen. So verschmutzen z. B. schon nach kurzer Zeit die Drucklettern, mit der Folge, daß die Abdrücke unleserlich und die Reibungswiderstände der von den Meßgeräten angetriebenen Lettern vergrößert werden. Auch macht die Vorratshaltung der Druckfarbe in der Meßeinrichtung und die Farbzufuhr zu den Lettern sehr große Schwierigkeiten. Unbequem ist ferner, daß der Farbvorrat unter-Öffnung des Meßgerätes von Zeit zu Zeit erneuert werden muß. Auch besteht die Gefahr, daß durch Radieren und Überdrucken die Abdrücke gefälscht werden. Ein weiterer Mangel solcher Einrichtungen besteht darin, daß die Letternträger, ihre Stütz- und Antriebsteile verhältnismäßig kräftig gebaut werden müssen, .damit sie dem wiederholten Preßdruck standhalten können und daß die Kraft des Meßgerätes kaum für den Antrieb der Letternträger ausreicht.
  • Wollte man das Aufdrucken der Ziffern durch Ausstanzen ersetzen, so wären die Letternträger noch stärker beansprucht. Außer den Stanzlettern müßten noch passende Matrizen vorgesehen werden, die in derselben Weise wie die Letternträger angetrieben und stets in die richtige Lage zu diesen Trägern gebracht werden müßten. Dabei bestünde auch noch die Gefahr, daß die Stanzabfälle und der beim Stanzen unvermeidliche Staub das Meßgerät verunreinigt; auch müßten die Stanzabfälle von Zeit zu Zeit entfernt werden.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Druckvorrichtung insbesondere für Meßgeräte zu schaffen, die von den eingangs erwähnten Mängeln frei ist. Insbesondere soll sie das Meßgerät wenig belasten, mit verhältnismäßig geringen Kräften betrieben werden können. Eine Fälschung der Abdrücke soll unmöglich oder wenigstens ohne weiteres zu erkennen sein. Die Druckvorrichtung soll lange Zeit ohne Wartung arbeiten können, die Drucklettern sollen leicht und billig herstellbar sein.
  • Erfindungsgemäß werden die Abdrücke durch Anreiben in der Weise hergestellt, daß über die erhabenen oder versenkten Lettern eine Papierbahn zweckmäßig mit präparierter Schreibfläche, wie sie bei Silberstiftschreibern für Indikatoren bekannt ist, gelegt wird und hierauf mit einem trocknen, harten Reibkörper die Lettern überfahren werden. Der Reibkörper kann sich dabei abnutzen und z. B. auf der weißen Schreibfläche an den erhabenen Stellen der Lettern dunkle Spuren hinterlassen, es kann aber auch z. B. ein dunkel grundiertes, mit einer hellen Deckschicht versehenes Papier verwendet werden, von dem der Reibkörper an den erhabenen Stellen der Lettern die hellere Deckschicht entfernt. Erfahrungsgemäß sind derartige Abdrücke schwer fälschbar, oder es kann doch wenigstens die Fälschung sofort erkannt werden. Zur weiteren Erschwerung der Fälschung kann auf die Schreibfläche unter Umständen auch ein Rastermuster aufgedruckt werden.
  • Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung (Fig. i bis 4) dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert werden, und zwar zunächst die Druckvorrichtung selbst.
  • Als Lettern dienen die erhabenen Ziffern der Zählwerksrollen i. Über diese Ziffern gleitet die Papierbahn 2 mit der präparierten Schreibfläche. Vor der Papierbahn ist der Führungsrahmen 3 für die Schlitten q. angeordnet. Er ist an den Armen 5, die um die Achse 6 drehbar sind, befestigt und wird durch die Feder 7 gegen die Schreibfläche gedrängt.
  • In dem Schlitten 4, der mittels der Rollen 8 in Rinnen des Führungsrahmens 3 läuft, ist der Reibkörper g, dessen Umfang sich den Ziffernrollen i anschmiegt, gelagert. Er ist mit einer Übersetzung ins Rasche über das Stirnradgetriebe io mit dem Laufritzel 1i verbunden, das in die längs der Schlittenführung angebrachte Zahnstange 12 greift. Der Schlitten 4 ist durch die Lenkstange 13 (Fig. i und 3) mit der Kurbel 14 verbunden, die während des Druckvorganges umläuft.
  • Bei der Drehung der Kurbel 14 führt der Schlitten 4 eine hin und her gehende Bewegung aus, der Reibkörper g schleift dabei über die Ziffernreihen, die abgedruckt werden sollen; und zwar wird sein schleifender Teil gegenläufig zur Schlittenbewegung und mit einer Übersetzung ins Rasche angetrieben. Der Reibkörper 9, der aus Silber oder einem anderen abfärbenden Metall oder einer Legierung besteht, färbt an den Ziffern die Papierbahn schwarz. Die Abnutzung des Reibkörpers ist erfahrungsgemäß dabei äußerst gering.
  • Von besonderem Vorteil bei dieser Ausführungsform ist, daß der Schlitten 4 in der dargestellten Ruhestellung der Druckvorrichtung die Druckfläche freigibt, so daß die gedruckten Zahlen bequem abgelesen werden können. Dies wird dadurch erreicht, daß der eine Umkehrpunkt des Kurbelgetriebes 13, 14 so verlegt ist, daß sich der Schlitten seitlich der Ziffernrollen i befindet. Beim Druckvorgang wird der Reibkörper durch die Feder 7 unter Vermittlung des Führungsrahmens 3 und des-Schlittens 4 leicht gegen die Papierfläche gedrückt. Zweckmäßig wird der Reibkörper an der Oberfläche quer zur Umlaufrichtung geriefelt oder in anderer Weise aufgerauht. Der Führungsrahmen 3 kann nach Lösen der Feder 7 und der Kurbelverbindung 13, 14 um die Achse 6 hochgeklappt. werden, die Papierbahn ist dann bequem zugänglich.
  • Die Papierbahn läuft von der abgebremsten Vorratsrolle 15 ab, wird von einer Uhr in bekannter Weise mittels der Stiftenwalze 16 angetrieben und auf der Walze 17 in bedrucktem Zustand aufgerollt. Die Walze 17 wird mit einer gewissen Übersetzung ins Rasche durch den zugleich als Schlupfwicklung wirkenden Seilzug 18 angetrieben. Die Papierbahn ist infolgedessen stets gespannt.
  • Im übrigen soll das Getriebe und die Wirkungsweise der Druckeinrichtung an Hand des in Fig.4 dargestellten mechanischen Schaltbildes erläutert werden. Im Schaltbild und im Ausführungsteil sind dabei jeweils dieselben Bezugszeichen verwendet.
  • Der Elektrizitätszähler 20 treibt mittels der Kraftleitung 21 die Kreuzwelle 22 eines Differentialgetriebes an, dessen Sonnenrad 23 über die Schlupfkupplung 23o mit dem Zählwerk 231 und dessen Sonnenrad 24 über die Schlupfkupplung 240 mit dem Zählwerk 24z gekuppelt ist. Die Sonnenräder 23, 24 können abwechselnd durch den Sperrteil 25 festgehalten werden, so daß also immer nur ein Zählwerk 231 oder 241 von dem Zähler 2o angetrieben wird. An die den Zählwerken zunächst liegenden Hälften der Schlupfkupplungen 7,30, 240 sind über die Kraftleitungen 232, 242 die Rückstellräder 233, 243 angeschlossen, die abwechselnd mit dem Rückstellwerk 26 gekuppelt werden können. Die Kupplung erfolgt durch den Stellteil 26o, der im Ausführungsbeispiel der Fig.3 mit dem Gesperre 25 zusammengebaut ist, im Schaltbild der Fig. 4 durch die Kraftleitung 265 mit dem Sperrteil 25 gekuppelt ist. Der umkuppelbare Teil 26 des Nullstellwerkes ist durch die Kraftleitung 261 mit dem einen Sonnenrad 35 eines Differentialgetriebes gekuppelt, dessen Kreuzwelle 34 über die Kraftleitung 33 von dem Spannwerk 32, das aus Feder, Federhaus und Federhauskern besteht, angetrieben wird. Das Spannwerk 32 wird mittels der Kraftleitung 31 durch den Kleinmotor 30 periodisch geladen oder dem jeweiligen Ablauf entsprechend nachgespannt. Es hat eine Gangreserve, die ausreicht, die Druckvorrichtung mehrmals zu betätigen, .auch wenn der Motor 30 keinen Strom erhält, z. B. beim Ausbleiben der Netzspannung.
  • Das andere Sonnenrad 36 des Differentialgetriebes ist über die Kraftleitung 360 mit den Antriebsvorrichtungen (Kurbeln 14 usw., Fig. 3) für die Schlitten 4 der Reibkörper 9 gekuppelt. Die Bewegung der Sonnenräder 35, 36 kann abwechselnd durch den Sperrteil 37 gesperrt werden.
  • Mit den Zählwerken sind Rastenscheiben 2310 und 2410 verbunden, die durch eine Stellvorrichtung 27 jeweils vor dem Druckvorgang derart eingestellt werden, daß die letzte Dezimale des Zählwerks auf eine ganze Zahl eingestellt wird. Die Stellvorrichtung 27 ist mittels der Kraftleitung 27o (im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ein Exzenter) mit dem Sperrteil 37 gekuppelt. Beide Teile werden mittels des Steuerhebels 7o. und der unrunden Scheibe 71 von der Uhr 72 gesteuert, desgleichen die Teile 26o und 25 mittels des Steuerhebels 73 und der unrunden Scheibe 74.
  • Die Einrichtung arbeitet auf folgende Weise: In der ausgezogen dargestellten Stellung treibt der Zähler 2o das Zählwerk 241 an;" das Zählwerk 231 ist vorher durch das Nullstellwerk 26 bis zu dem Anschlag 2311 in die Nullstellung gedreht worden. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit erreicht die Aussparung 71o der Scheibe 71 den Steuerteil 7o, der unter der Einwirkung einer Feder in die strichlinierte Stellung gelangt. Dadurch werden auch die Teile 37 und 27 in die ebenso angedeutete Stellung gebracht. Das Zählwerk 241 wird dadurch auf eine ganze Zahl eingestellt und festgehalten. Das Spannwerk 3z treibt nunmehr über die Teile 33> 34, 36, 36o die Druckvorrichtungen 4, 9 an. Bei dem Zählwerk 231 wird die Nullstellung, bei dem Zählwerk 241 die Endstellung in der angegebenen Weise abgedruckt. Die Schlitten 4 führen mehrmals eine hin und her gehende Bewegung aus, bis schließlich der Steuerteil 7o wieder die Aussparung 71o verläßt und das Sonnenrad 36 durch den Teil 37 festgehalten wird. in der gleichen Zeit gibt auch der Teil 27 wieder die Rastenscheiben 7,310, 2410 frei. Ebenso in der gleichen Zeit oder kurz darauf trifft von der Scheibe 74 die Hälfte 740 mit dem größeren Durchmesser den Steuerhebel 73, und es werden die Teile 25 und 26o in die strichlinierte Stellung gebracht. Dadurch wird der Zähler 2o von dem Zählwerk 241 auf das Zählwerk 231 umgeschaltet, umgekehrt wird das Rückstellwerk 26 von dem Zählwerk 231 auf das Zählwerk .241 umgelegt und dreht es bis zu einem Anschlag in die, Nullstellung zurück. Dabei schlupft die Kupplung 240, weil ja das Sonnenrad 24 durch den Teil 25 gesperrt ist.
  • Nunmehr beginnt eine neue Registrierperiode, innerhalb der .der Verbrauch auf dem Zählwerk 231 registriert wird, während das Zählwerk 241 in der Nullstellung stehenbleibt. Am Ende der Registrierperiode wird wieder die Druckvorrichtung freigegeben. Es wird@jetzt die Endstellung des Zählwerkes 231 und die Nullstellung des Zählwerkes 241 abgedruckt usw. Die Nullstellung wird gedruckt, damit man jederzeit nachprüfen kann, ob die einzelnen Zählwerke auch wirklich vollständig zurückgestellt worden sind. Diese Prüfung ist wichtig, weil bei nicht vollständig zurückgestellten Zählwerken der zu Lasten des Verbrauchers gehende registrierte Betrag um den Restbetrag erhöht würde. Der Verbraucher müßte also zu viel bezahlen. Ist aus irgendeinem Grunde die Nullstellung nicht erreicht worden, so wird dieser Restbetrag abgedruckt und kann bequem von dem Registrierbetrag für die darauffolgende Periode abgezogen werden.
  • Man könnte die umschaltbare Kupplung zwischen den Teilen 26, 233, 243 ebenfalls durch ein Differentialgetriebe mit Gesperre ersetzen. Die dargestellte Anordnung ist aber vorteilhafter, weil sie die geringste Belastung für den Zähler 2o ergibt, denn die abgekuppelten Teile 233 bzw. 243 können sich frei bewegen und sind nicht wie bei Verwendung eines Differentialgetriebes durch eine stets als Bremse wirkende Schlupfkupplung mit einem gesperrten Teil des Differentialgetriebes verbunden.
  • Im Ausführungsbeispiel (vgl. insbesondere Fig. 1 und 2) ist die ganze Druckvorrichtung für sich in einem besonderen brückenartigen Gestell 19 gelagert, das bequem über das in Fig. 3 dargestellte Traggestell der übrigen Getriebeteile gesetzt werden kann. Diese Maßnahme ist für die Massenfabrikation und für den Betrieb des Apparates von hervorragender Bedeutung, denn es können beide Getriebe für sich zusammengebaut, ausgewechselt oder nachgesehen werden.
  • Zweckmäßig wird die Papierbahn 2 für das ganze Jahr oder für einen Teil eines Jahres durchlaufend numeriert oder mit anderen ein-oder mehrfarbigen Ordnungszeichen versehen, um auch nach dem Bedrucken der Bahn jeweils genau feststellen zu können, wann die einzelne Registrierung erfolgt ist.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckvorrichtung für Meßgeräte mit Zählwerkstypen, z. B. Verbrauchsmesser für Gas oder Elektrizität, dadurch gekennzeichnet, daß auf der den Drucktypen der Zählwerksrollen abgewendeten Seite der zu bedruckenden Papierbahn mindestens ein Reibkörper gelagert ist, der durch ein Getriebe unter Druck an dem die Drucktypen überdeckenden Teil der Papierbahn derart entlang bewegt wird, daß er an der Papierbahn schleift und das Typendruckbild durch Materialabtragung von einem der beiden Teile (Reibkörper oder Papierbahn) zustande kommt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibkörper (g) aus einem umlaufenden Umdrehungskörper besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibkörper (g) quer zur Umlaufrichtung geriefelt oder in anderer Weise aufgerauht ist.
  4. 4. .Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibkörper (g) in einem hin und. her bewegten Schlitten (4) gelagert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Reibkörpers (g) von der Schlittenbewegung abgeleitet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß längs der Schlittenbahn eine Zahnstange (12) angeordnet ist, in die ein im Schlitten (4) gelagertes, mit dem Reibkörper (g) gekuppeltes Rad (ii) eingreift.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Papier schleifende Teil des Reibkörpers (g) gegenläufig zur Schlittenbewegung bewegt wird. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Zahnstarigenantrieb (11, 12) und dem Reibkörper (g) ein Getriebe (io) mit einer Übersetzung ins Rasche eingeschaltet ist. g.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittenführung (3) senkrecht .zur Druckfläche beweglich gelagert ist und der Reibkörper (g) durch eine auf die Schlittenführung wirkende Kraft (Feder 7) gegen die Druckfläche gedrückt wird. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittenführung (3) an einem oder mehreren Armen (5) angebracht ist, die um annähernd in der Druckebene verlaufende Achsen (6) drehbar gelagert sind, und um diese Achsen unter Freigabe der Papierfläche (2) ausgeschwenkt werden kann. ii.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i mit Antrieb durch einen Kleinmotor, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kleinmotor (3o) und der Druckvorrichtung ein Spannwerk (32) eingeschaltet ist, das von dem Motor geladen und auf die Druckvorrichtung entladen wird.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsaufnahmevermögen des Spannwerks ein Vielfaches von dem Arbeitsbedarf für einen Druckvorgang beträgt.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch ii für Meßgeräte, bei denen jeweils nach dem Druckvorgang die Drucktypenträger in die Nullstellung zurückgebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Kleinmotor (3o) oder von dem Spannwerk (32) der Antrieb für das Nullstellwerk (26) über ein Differentialgetriebe (34, 35, 36) abgeleitet ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13 für Meßgeräte mit zwei druckenden Zählwerken, von denen abwechselnd jeweils das eine mit dem Meßgerät, das andere mit dem Nullstellwerk verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßgerät (2o) den ersten Teil (2z) eines Differentialgetriebes (22, 23, 24) antieibt, dessen zweiter und dritter Teil (23, 24) über je eine Schlupfkupplung (23o, 240) und je einen mit dem Nullstellwerk (26) kuppelbaren Teil (233, 243) mit je einem Zählwerk (231, 24 verbunden ist, und daß durch ein Gesperre (25) abwechselnd der zweite oder der dritte Teil (23, 24) des Differentialgetriebes festgehalten wird unter gleichzeitiger Umkupplung des Nullstellwerkes (26) auf das gegen den Meßgeräteantrieb gesperrte Zählwerk.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch ein Gesperre (37), das abwechselnd den (36) mit der Druckvorrichtung (g, 13, 14) und den mit dem Nullstellwerk (26) gekuppelten Teil (35) eines Differentialgetriebes (34, 35, 36) festhält und durch ein mit dem Gesperre (37) gekuppeltes Rastergetriebe (231o, 241o), das jeweils vor Freigabe des mit der Druckvorrichtung verbuhdenen Teils (36) des Differentialgetriebes die Drucktypenträger (i) auf ganze Zahlen einstellt.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwerk in einem besonderen, zweckmäßig brückenförmigen Rahmen (ig) gelagert ist, für sich zusammengebaut ist und über den Rahmen für die übrigen Getriebeteile gesetzt werden kann.
DES91851D 1929-05-24 1929-05-24 Druckvorrichtung fuer Messgeraete mit Zaehlwerkstypen, z. B. Verbrauchsmesser fuer Gas oder Elektrizitaet Expired DE587252C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105053B (de) * 1958-04-30 1961-04-20 Licentia Gmbh Doppelzaehlwerk fuer Elektrizitaetszaehler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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