DE58486C - Schaltvorrichtung mit Bremswerk für Gatter - Google Patents

Schaltvorrichtung mit Bremswerk für Gatter

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DE58486C
DE58486C DENDAT58486D DE58486DA DE58486C DE 58486 C DE58486 C DE 58486C DE NDAT58486 D DENDAT58486 D DE NDAT58486D DE 58486D A DE58486D A DE 58486DA DE 58486 C DE58486 C DE 58486C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/02Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
    • B27B3/16Driving mechanisms for the feed rollers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
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Description

PATENTAMT^
PATENTSCHRIFT
G. BURKHARDT in STUTTGART
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1890 ab.
Beim Sägen von Holzstämmen ist es nothwendig, dafs dem den Sägen durch Walzen oder einen Wagen zugeführten Stamm eine der Sägegeschwindigkeit entsprechende Vorschubgeschwindigkeit ertheilt wird. Um dies herbeizuführen und dabei zu vermeiden, dafs der Holzstamm in der zweiten Periode bei kleiner werdender Vorschubgeschwindigkeit nicht durch sein Trägheitsvermögen und die bewegten Theile des Schaltapparates, der Walzen oder des Wagens sich mit gröfserer Geschwindigkeit weiterbewegt, als dies beabsichtigt ist, wird die in folgendem beschriebene Anordnung angewendet, welche zugleich eine Regulirung der Schaltungsgröfse auch während des Ganges gestattet.'
Die Schaltvorrichtung wird durch die beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar ist Fig. 1,2, 3, 5, 6, 7 und 8 eine Ausführung, Fig. 4, 9 und 10 verbildlichen eine andere Anordnung der Vorrichtung.'
Der Schlitten b empfängt durch eine Schubstange b' von einer Kurbelwelle b" des Gatters aus Bewegung, welche durch eine Lenkstange a auf eine Klinke e des Frictionschaltrades g übertragen wird, und zwar in der Gröfse, welche abhängig ist von dem Winkel zwischen der Zugstange α und der Bewegungsrichtung des Schlittens b.
Wenn der Drehschlitten so gestellt wird, dafs die Bewegungsrichtung - des Schlittens b und die Zugstange α in der Mittellage rechtwinklig zu einander stehen, so ist die Bewegung der Klinke e annähernd gleich o. Der Drehschlitten c ist mit einem Zahnkranze versehen, so dafs er während des Ganges mittelst einer Schnecke η auf seinem Support gedreht werden kann. Der Drehschlitten wird am Gattergestell befestigt. Anstatt der geradlinigen Bewegung des Punktes A kann man auch, wie in Fig. 4, 9 und 10 veranschaulicht ist, eine kreisförmige Bewegung um einen festen Punkt C einführen. Bei dieser Anordnung wird die Gröfse des Vorschubes dadurch vermindert, dafs man den Punkt C verlegt. Wenn dann der Punkt C, Fig. 4, in die Verbindunglinie B A' fällt, so ist wiederum die Bewegung der Klinke e annähernd gleich 0. Die auf diese Weise erhaltene Verschubbewegung mit gleichförmiger Geschwindigkeit wird durch konische Räder h i auf die Schneckenwelle übertragen und durch die zweitheilige Schnecke kj und k'j' mittelst der Schneckenräder m und m[ auf die Einzugs walzen n> n>,'.
Wenn ein Wagen zum Vorschub der Stämme benutzt wird, so greift eine Schnecke direct in eine Zahnstange des Wagens.
Da nun die Vorschubgeschwindigkeit in der zweiten Periode des Sägehubs mit der Sägegeschwindigkeit abnehmen soll, so ist, da die bewegte Masse des Stammes und des Schaltapparates -vermöge ihrer Trägheit das Bestreben
haben, mit der erreichten Maximalgeschwindigkeit weiter zu gehen, hierdurch aber der Stamm zu stark gegen die ■ Säge drückt, der selbst hemmende Schneckenapparat, um die Schaltung genau der gewünschten Geschwindigkeit entsprechend zu gestalten, unmittelbar an den Einzugswalzen oder dem Wagen angebracht. So lange die Masse des Stammes und des Einzugsapparates in der ersten Periode der Schaltung beschleunigt werden mufs, drückt die Schneckenwelle gegen ein gewöhnliches Spurlager, in der zweiten Periode dagegen drückt das Schneckenrad die Schneckenachse in umgekehrter Richtung gegen ein Bremslager, z. B. gegen einen Kegel. Auf diese Weise wird eine schnellere Bewegung als die vom Schaltrad herrührende ausgeschlossen.
Um bei einem Verschleifs der Schneckenräder Todtgang zu vermeiden, sind die Schnecken getheilt und können die beiden Theile durch Muttern / /' axial gegen einander verstellt werden.

Claims (2)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    ι. Eine Schaltvorrichtung für Sägegatter, bei welcher eine mit der Schnittgeschwindigkeit der Sägen zu - und abnehmende zwangläufige Vorschubgeschwindigkeit des Holzblockes dadurch erzielt wird, dafs man die ungleichförmige Geschwindigkeit des Gatters durch ein hemmendes Schaltwerk auf Schnecken (kj und k' j') überträgt, welche in die Schneckenräder der Walzen oder die Zahnstangen des Blockwagens greifen.
  2. 2. Das unter ι. genannte Schaltwerk, gekennzeichnet durch die von dem Gatter bethätigte Lenkstange (a) auf zwei Drehpunkten, von welchen der eine (A oder A') in einer kreisförmigen oder geraden Bahn geführt ist, welche, wenn sie in ihrer Lage durch Verdrehen geändert wird, bewirkt, dafs der andere in einer Bahn geführte Drehpunkt (B) bei annähernd gleichbleibender Weggröfse des vorigen Punktes seine Weggröfse ändert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58486D Schaltvorrichtung mit Bremswerk für Gatter Expired - Lifetime DE58486C (de)

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