DE58362C - Selbstthätige Regulirung der Zuführung von Material an Pochwerken - Google Patents

Selbstthätige Regulirung der Zuführung von Material an Pochwerken

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DE58362C
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stamping
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automatic regulation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58362D
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English (en)
Original Assignee
A. VESKA in Milesov, Böhmen
Publication of DE58362C publication Critical patent/DE58362C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • B02C23/02Feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Meine Erfindung besteht darin,, dafs ich im Pochsatze unter einem jeden Pochstempel eine gleich hohe Schicht des Pochgutes mittelst einer continuirlichen Eintragsvorrichtung erhalte. Dadurch wird ein grofses Aufbringen an Pochgut für einen Pochstempel erzielt.
Ferner wird das Pochgut nach jedesmaligem Niederfallen des Pocheisens auf zwei gegenüberliegenden geneigten Sieben zwangsweise durchgesiebt, wodurch das Todtpochen des Gutes vermieden wird, was besonders beim Pochen der erzhaltigen Gangarten, bezw. goldhaltigen Quarze, von Vortheil ist.
In beiliegender Zeichnung bedeutet:
Fig. ι Querschnitt der Pochlade und Ansicht des Eintragsmechanismus für das Pochgut,
Fig. 2 Querschnitt durch C-B in Fig. 1 'und Ansicht von oben,
Fig. 3 Ansicht der Anordnung der geneigten . Siebe in der Pochlade,
Fig. 4 und 5 Querschnitt und Ansicht der zweitheiligen Heblinge,
Fig. 6, 7, 8, 9 und -io Details des Einzelmechänismus.
Jeder Pochstempel α arbeitet in eigener Pochlade, welche dadurch gebildet wird, dafs ein blecherner Cylinder c den Ambos d umgiebt und ihn an der Höhe theils überragt; einzelne Cylinder sind wieder durch blecherne, die Cylinder überhöhende Querwände C1 getrennt, welche mit den an die Cylinder anschliefsenden Längswänden C2 die einzelnen Pochladen bilden.
Das Anbringen der geneigten Siebe s in der Pochlade ist aus der Figur ersichtlich, und befindet sich der obere Rahmen derselben wie auch die Oberkante der Querwände C1 ca. 5 cm unter dem Wasserniveau der Pochlade, wodurch die Siebe vor Durchbiegung und Verstopfung vollständig geschont sind.
r ist ein Abflufsrohr für überschüssiges Wasser.
T1 ist ein Abflufsrohr für abfliefsende Pochtrübe.
Das continuirliche Eintragen des Pochgutes unter die Pochstempel bewirken die auf der Welle y aufgekeilten Daumen yx, welche bei ihrer Umdrehung die Eintragsrinnen k langsam ausschieben und nach erfolgtem Ausschub mittelst einer Feder f gegen den durch eine bewegliche Stange u gebildeten Prellstock ο geschnellt werden; hiermit stöfst der Anschlag t2 der an der Unterseite der Eintragsrinne angenieteten Führungsstange t an den unteren Theil der Oese 0 der Stange u, infolge dessen ein Theil des Pochgutes von der Eintragungsrinne die Pochlade herabrutscht.
Die Menge des continuirlich eingetragenen Pochgutes bezw. die Länge des Ausschubes wird geregelt, indem die Welle y von der Welle χ mittelst Stellschrauben weiter oder näher verstellt werden kann.
Um die beabsichtigte Schichtenhöhe unter dem Pochstempel durch beschriebenes continuirliches Eintragen nicht zu überhöhen, wird der Ausschub der Eintragsrinne so gewählt, dafs zeitweise ein Nachrutschen gröfserer Menge des Pochgutes erforderlich wird. Dieses findet statt, sobald der Hebling m auf einen an der Regulirungsstange u eingeschobenen Ausschlagswinkel i ausschlägt, diesen somit auch die
Stange u, daher die Oese ο um die Höhe des Ausschlages Z2 niederdrückt, folglich der Ausschlag Z2 samrat der Stange t durch die Oese durchschlüpft und erst mittelst Nase Z1 an dem Daumen jrl angehalten wird.
Beim nächsten Anheben des Pochstempels und nächsten Ausschub der betreffenden Eintragsrinne hebt die Spannfeder h die Regulirungsstange u bezw. die Oese ο in ihre ursprüngliche Lage und bildet hiermit wieder der untere Theil der Oese ο den erforderlichen Prellklotz für weiteres continuirliches Eintragen.
Die Eintragsrinnen können auch zweckmäfsig aufgehängt werden und bedürfen dann keiner Feder /.
Um das richtige Functioniren des Eintragsmechanismus zu erzielen, ist eine sichere Befestigungsweise der Heblinge m auf den Pochspindeln nachstehend durchgeführt.
Die Pochspindel ist an betreffender Stelle am Umfange mit eingedrehten halbrunden Nuthen versehen; in eine dieser Nuthen wird ein aus zwei ■ Hälften bestehender Wulstring ρ eingelegt. Der Hebung besteht dann aus zwei Ringen η und m, welche den Wulstring umfassen und, mittelst Schrauben q angezogen, sich an die Pochspindel festklemmen.
Um auch infolge der entstehenden Abnutzung des Pocheisens beim Pochen die gleichmäfsige Schichthöhe unter dem Pochstempel zu erhalten, werden die Anschlagswinkel i durch andere, welche successive kürzere Armenlängen haben, so lange ausgewechselt, bis die Differenz der ursprünglichen und letzten Winkelarme gleich wird der Entfernung zweier benachbarten auf der Pochspindel, und die Einschiebung der neuen Anschlagswinkel erfolgt.

Claims (3)

Patent-Anspruch: Ein Pochwerk, bei welchem die selbstthätige Regulirung des Pochgutes in der Weise bewirkt wird, dafs:
1. ein jeder Pochstempel, in einem Cylinder arbeitend, continuirlich mit Pochgut gespeist wird, in dem ein auf einer rotirenden Welle y aufgekeilter Daumen γΛ die Eintragsrinne K1 von einer beweglichen Regulirstange u, die als Prellklotz dient, allmälig abhebt und gegen dieselbe anprallen läfst;
2. diese Regulirstange u bezw. die Oese ο zeitweise ein Hebling m mittelst Anschlagswinkel i um die Höhe des Ausschlages Z2 niederdrückt, wobei der Ausschlag Z2 beim Rücklauf der Eintragsrinne die Oese ο durchschlüpfen und hierdurch eine gröfsere Menge des Pochgutes, dem Pochstempel zubringen kann;
3. der zweitheilige Hebling mn mittelst eines zweitheiligen Wulstringes p, der, in entsprechende Nuth an der Pochspindel eingelegt und vom Heblinge mn umfafst, durch Anziehung der Schrauben q an die Pochspindel festgeklemmt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT58362D Selbstthätige Regulirung der Zuführung von Material an Pochwerken Expired - Lifetime DE58362C (de)

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