DE582789C - Wasserkraftmaschine zur Ausnutzung des UEberdruckes von staedtischen Leitungen - Google Patents

Wasserkraftmaschine zur Ausnutzung des UEberdruckes von staedtischen Leitungen

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/08Distributing valve-gear peculiar thereto

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

Es ist nicht neu, der Flüssigkeit einer Druckleitung die ihr innewohnende Energie zu entziehen und zum Antrieb einer Arbeitsmaschine oder mittels einer solchen zur Umladung auf einen anderen Energieträger zu verwenden. Soweit Wasserleitungen in Frage kommen, wurde die gesamte im Druckwasser innewohnende Energie umgewandelt.
Auch der Gedanke, eine Wasserkraftmaschine
»ο zur Ausnutzung des Überdruckes von städtischen Leitungen zu benutzen, ist bekannt. Man verwendete einen von zwei Drückern bewegten Schwimmer, der mittels einer Zahnstange ein Zahnrad antreibt. Diese Einrichtung macht aber den Druckunterschied zwischen Zufiußdruck und Verwendungsdruck nicht dauernd nutzbar, sondern stellt sicli nur auf den veränderten Druck bei Druckschwankungen ein und bleibt dann stehen, bis eine neue Druckänderung auftritt.
Der Erfindungsgegenstand ist eine Einrichtung, bei der Druckgas durch Druckwasser aus dem Ortswassernetz erzeugt wird, indem die üblicherweise verlorengehende Überschußenergie restlos nutzbar gemacht wird, ohne daß Substanz des Energieträgers verlorengeht, und bei der das Abflußwasser einen gewünschten Druck aufweist. Die Erfindung besteht aus einer Wasserkraftmaschine mit hin und her gehendem Kolben, die durch einen an sich bekannten Sechswegehahn gesteuert wird. Die Maschine füllt mittels eines mit ihr gekuppelten Verdichters einen Druckgasbehälter auf, dessen Druck auf einen zur Erzielung des gewünschten Mindestdruckes in den Verbrauchsleitungen entsprechenden Druck eingestellt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform schematisch dargestellt, wobei der Sechswegehahn der Klarheit wegen für die Zu- und Ableitung getrennt gezeichnet ist.
Das Druckwasser tritt, vom Wassermesser kommend, bei α in die erste Kammer eines Sechswegehahnes b, durchläuft eine Leitung c und tritt in den Zylindern? der Wasserkraftmaschine, wo es auf den Kolben e drückt. Der Kolbene ist durch eine Stange/ mit dem Kolben g des Verdichters verbunden, der in einem Zylinder Jt arbeitet. Das Wasser, das sich im Raum/ des Zylindersΰί der Wasserkraftmaschine befindet, wird durch eine Leitung / gedrückt und gelangt in den zweiten Raum des Sechswegehahnes b, um von da aus seiner Verwendung zugeführt zu werden. Dabei behält es einen Teil der Druckhöhe des durch α anlangenden Wassers. Bei der Bewegung der Stange / stoßen Anschläge k, k' ein Gegengewicht I, das zur Steuerung des Schlüssels des Hahnes b vorgesehen ist, in die eine oder in die andere Endlage. Dadurch wird der Hahn b derart verstellt, daß das Druckwasser nunmehr durch eine Leitung c' fließt und das Abwasser durch eine Leitung/' austritt. Wenn das Druckwasser durch die Leitung c' eintritt, kehrt die Bewegung des Kolbens e um. Die Luft wird durch Ventile t oder ϋ angesaugt, in dem Zylinder h des Luft-
Verdichters verdichtet und durch Ventile a oder ti' und die angeschlossenen Leitungen in einen Behälter m mit Regelventil« gespeist. Der Druck, den das Abwasser beim Verlassen des Sechswegehahnes b enthält, ist entweder durch dieses Regelventil/; oder aber durch den Hub der Kolben veränderlich. Der Druck, bei dem die Luft verdichtet wird, kann entweder mittels des Regelventils η oder durch
ίο die Kolbenhübe oder durch das Verhältnis der Durchmesser der Kolben e und g und Zylinder d und It verändert werden. Wie aus vorstehendem hervorgeht, arbeitet die Vorrichtung durchaus selbsttätig. Es genügt, irgendeinen Hahn des Leitungsnetzes zu öffnen, damit durch die Leitung.« Wasser eintritt und je nach der Stellung des Sechswegehahnes b durch die Leitungen c oder d weiterläuft. Dann wird der entsprechende Druck auf den Kolben e ausgeübt, der seinerseits den Kolben ^- des Luftverdichters antreibt.
Das Wasser läuft dann aus den Leitungen /, /', je nach der Stellung des Hahnes b, der Fortleitung ο zu.
Der Zweck der Erfindung ist es, Gas ohne Kostenaufwendung unter Druck zu setzen. Das Druckgas kann Luft sein und kann z. B. zum Reifenaufpumpen verwendet werden oder um Bier in Gaststätten unter Fortfall der Kohlensäureanlage zu pumpen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Wasserkraftmaschine zur Ausnutzung des Überdruckes von-städtischen Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Überdruck eine doppeltwirkende, durch einen an sich bekannten Sechswegehahn (b) gesteuerte Wasserkraftmaschine mit hin und her gehendem Kolben (e) angetrieben wird, welche mit Hilfe eines mit ihr gekuppelten Verdichters mit hin und her gehendem Kolben (g) einen Druckgasbehälter (m) auffüllt, dessen Druck z. B. durch ein Ventil (n) auf einen dem gewünschten Mindestdruck in den Verbrauchsleitungen entsprechenden Druck eingestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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