AT120632B - Verfahren und Vorrichtung zur Ausnutzung des Überdruckes von Leitungen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Ausnutzung des Überdruckes von Leitungen.

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AT120632B
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  Verfahren und Vorrichtung zur   Ausnutzung   des   Überdruckes   von   Leitungen.   



   Es sind bereits Vorschläge gemacht   worden, den überschüssigen Druck in Leitungen   zwecks   Rückgewinnung der   sonst verlorengehenden Energie nutzbar zu machen. Hiebei sollte eine Turbine. die ständig von der Flüssigkeit bzw. dem Gas durchströmt wurde, bei einer bestimmten Druckdifferenz in Tätigkeit treten. um einen elektrischen Generator od. dgl. anzutreiben. 



   Gemäss der Erfindung wird durch den Überdruck eine Kraftmaschine betrieben und diese zur Auffüllung eines   Druckgasbehälters verwendet, dessen Druck   auf einen dem   gewünschten   Mindestdruck in den Verbrauchleitungen entsprechenen Druck einreguliert wird, Dabei wird von der Druckkraftmaschine. die ständig zwischen die Zuführungs- und Verbrauchsleitungen eingeschaltet ist. ein Kompressor betrieben. der Luft oder Gas in den   Druckbehälter   pumpt. 



  Nach der Erfindung ist es möglich, durch Einstellung eines Ventils im Druckbehälter den   Energierückgewinn   erst von einem Druck bestimmter Grosse an eintreten zu lassen, stets einen bestimmten Mindestdruck in den   Verbrauchsleitungen   einzuhalten bzw. zu verhindern, dass der Druck in den Verbrauchsleitungen eine bestimmte Grenze übersteigt. so dass neben 
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 wird. Dadurch, dass die   überschüssige   Energie in Form   von Druck aufgespeichert wird,   ergeben sich einfache konstruktive Lösungen der zur Ausführung des Verfahrens dienenden Vorrichtung. So ist beispielsweise die Verwendung von Druckkraftkolbenmaschinen und eine direkte Kupplung derselben mit dem Kompressor möglich. 



   Die Zeichnung stellt als Beispiel zwei   Ausführungstbrmen der Erfindung dar.   Fig. 1 ist 
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 ordnung, jedoch mit einer Turbine als Triebwerk. 



   Nach Fig. 1 tritt das   Druckwasser,   sofern dies als Beispiel gewählt wird, vom Wassermesser a in die erste Kammer des   Sechswegehahns, durchläuft   die Leitung und tritt in den Zylinder d, wo es auf den Kolben e drückt. Kolben e ist durch eine Stange f mit einem Luftdruckkolben y verbunden, der im Zylinder 7t arbeitet. Das Wasser, das sich im Raum i des Zylinders d befindet, wird durch die Leitung j gedrückt und gelangt in den zweiten Raum des Hahnes b, um seiner Verwendung zugeführt zu werden. Dabei behält es je nachdem ganz oder teilweise die Druckhöhe des durch   c anlangenden Wassers.   Bei der Bewegung der Stange/' stossen Anschläge   le,   ld ein Gegengewicht l. das der Küken des Hahnes b betätigt. An den 
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 die Leitung j'austritt.

   Wenn das Wasser durch   Cf eintritt. kehrt   die Bewegung des Kolbens um. Die Luft wird durch den   Zylinder A verdichtet und In   einem   Behälter M mit Regelventil M   gespeichert. 



   Der Druck, den das Wasser beim Verlassen des Hahnes   h   enthält, ist entweder durch dieses Ventil n oder aber durch den Hub der Kolben veränderlich. Der Druck, bei dem die Luft verdichtet wird, kann entweder mittels des Ventils   n oder   durch die   Kolbenhübe oder   durch das Verhältnis der Durchmesser und Kolben der Zylinder   d, li. verändert werden.   Wie 
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 irgendeinen Hahn des Leitungsnetzes zu öffnen, damit durch die Leitung a Wasser eintrill und je nach der Stellung des Hahnes   b   durch c oder   (/weiterläuft.   Dann wird der   entsprechende   Druck auf den Kolben e ausgeübt, der seinerseits den Kolben g betätigt. 



   Das Wasser läuft dann aus den Leitungen j, j je nach der Stellung des Hahnes   b   der   Fortleitung 0 zu. In   Fig. 1 ist der Hahn b der grösseren Klarheit wegen für die   Zu-und   Ableitung getrennt gezeichnet. In Wirklichkeit handelt es sieh nur um einen einzigen Sechs-   wegehahn.   



   Nach Fig. 2 wird das Druckwasser vom Wassermesser durch eine Leitung   a zu einer   Turbine p geführt. Es beaufschlagt die Schaufeln q und dreht dementsprechend die Turbine. 



  Auf der Turbinenwelle j'sitzt ein Kurbeltrieb s. Die Stange t'ist mit dem Kolben q der Luftpumpe   h   verbunden. Bei der Drehung der Turbine bewegt sich der Kolben q entsprechend. Die Luft wird durch das Ventil t angesaugt und durch das Ventil   it   und die angeschlossene 
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   Das Wasser fliesst   zur Benutzung durch die Ableitung o. wobei es. wie bereits   bemerkt, zum   grösseren oder geringeren Teil die Druckhöhe   behält,   die es in der Zuleitung a hatte. je nachdem, welcher Druck für die Verteilung im Netz notwendig ist. 



   Auch die Ausbildung der Erfindung nach Abb. 2 arbeitet durchaus selbsttätig. Sofern im Netz ein Hahn geöffnet wird, beginnt die Turbine, sich zu bewegen, bis der   Zuleitungs-   hahn geschlossen wird. Die Einstellung der Druckverteilung geschieht entweder durch das Ventil   it   oder die Länge der Kurbel s oder durch den Durchmesser des   Turbinenlaufrades oder   auch durch den Durchmesser des Luftdruckzylinders. Die Erfindung ist im vorliegenden Fall lediglich beispielsweise beschrieben und gezeichnet, dieselbe kann in   zahlreichen   \harten verkörpert werden, ohne dass der Grundgedanke verlassen wird. auf den sieh der Schutz beziehen soll. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
Verfahren zur Ausnutzung des Überdruckes von Leitungen. dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Überdruck betriebene Kraftmaschine zur Auffüllung eines Druckgasbehälters verwendet wird, dessen Druck auf einen, dem gewünschten   Mindestdruck in   den Verbrauchsleitungen entsprechendem Druck einreguliert wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch einen von einer Druckkraftmaschine, die zwischen Zuführungs- und Verbrauchsleitung eingeschaltet ist. betriebenen Kompressor, der Gas in einen Druckbehälter pumpt, dessen Druck regelbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkraftmaschine durch einen aus zwei Kammern bestehenden Sechswegehahn gesteuert wird, dessen durch Anschläge (k, 1/) der Kolbenstange (f) bei der Hin-und Herbewegung der letzteren mitge- nommene Küken die eine Kammer mündenden Öffnungen für die Zuleitungen und die in die in die andere Kammer mündenden Ableitungen des Druckmittels (öffnet bzw. schliesst.
AT120632D 1928-06-15 1929-06-10 Verfahren und Vorrichtung zur Ausnutzung des Überdruckes von Leitungen. AT120632B (de)

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