DE580717C - Einrichtung zum selbsttaetigen Kuppeln mit Fahrzeugen, die mit einer Schraubenkupplung versehen sind - Google Patents
Einrichtung zum selbsttaetigen Kuppeln mit Fahrzeugen, die mit einer Schraubenkupplung versehen sindInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G5/00—Couplings for special purposes not otherwise provided for
- B61G5/04—Couplings for special purposes not otherwise provided for for matching couplings of different types, i.e. transitional couplings
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kuppeln von Eisenbahnfahrzeugen, bei
der außer einer selbsttätigen Kupplung am Fahrzeug eine in die Gebrauchslage vor diese
Kupplung schwenkbare Hilfskupplung vorgesehen ist, die zum Kuppeln von mit einer
• Schraubenkupplung versehenen Fahrzeugen dient.
Es sind bereits selbsttätige Kupplungen bekannt, die mit Hilfskupplungen ausgerüstet sind, die von Hand aus mit den Schraubenkupplungen normaler Bauart gekuppelt werden. Zu diesem Zweck muß der Bedienungsmann zwischen beide Fahrzeuge treten, was
Es sind bereits selbsttätige Kupplungen bekannt, die mit Hilfskupplungen ausgerüstet sind, die von Hand aus mit den Schraubenkupplungen normaler Bauart gekuppelt werden. Zu diesem Zweck muß der Bedienungsmann zwischen beide Fahrzeuge treten, was
t5 noch gefährlicher als das" Kuppeln von zwei
der bisher gebräuchlichen Schraubenkupplungen ist, weil durch den größeren Platzbedarf
des selbsttätigen Kuppelkopfes der zur Verfügung stehende Raum beschränkt ist. Solche
ao Kupplungen sind aber auch unwirtschaftlich, weir trotz Einbau selbsttätiger Kupplungen
von Hand aus gekuppelt werden muß, und zwar so lange, als noch Wagen mit alten Schraubenkupplungen laufen-
Diese Schwierigkeiten, die insbesondere während der Übergangszeit auftreten, das ist
jene Zeit, während welcher die einzelnen Eisenbahnverwaltungen ihren Wagenpark auf
selbsttätige Kupplungen umstellen, ist .eine der Ursachen, warum die Einführung selbsttätiger
Kupplungen, deren Vorteile anerkannt sind, bisher bei den europäischen Bahnen nicht erfolgte, da es praktisch unmöglich ist,
den ganzen Wagenpark auf einmal mit selbsttätigen Kupplungen zu versehen.
Durch die Erfindung soll es. nun ermöglicht werden, während der Übergangszeit, die
sich über einige Jahre erstrecken wird, die bestehenden Schwierigkeiten in wirtschaftlicher
Weise zu überbrücken. Erreicht wird dies dadurch, daß die entsprechend den bereits
gemachten Vorschlägen an der selbsttätigen Kupplung angeordnete Hilfskupplung gemäß der Erfindung gleichfalls als selbst-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ing. Bohdan Cervinka in Brunn, Tschechoslowakische Republik.
tätige Kupplung ausgebildet wird, die1 sich
beim Gegenfahren gegen ein mit einer gewöhnlichen Schraubenkupplung versehenes Fahrzeug mit dem Haken dieser Kupplung
selbsttätig verbindet.
Ein Ausführungsbeispiel für eine Einrichtung gemäß der Erfindung ist in den schematischen
Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt
ίο die Abb. ι den Erfindungsgegenstand in
Seitenansicht und
Abb. 2 dieselbe Einrichtung in Draufsicht. In denAbbildungen bedeutet ι einen selbsttätigen
Kuppelkopf beliebiger Bauart, weleher nur dann in Tätigkeit tritt, wenn der
Wagen mit einem zweiten Wagen verbunden werden soll, welcher ebenfalls eine selbsttätige
Kupplung derselben Bauart aufweist. Gemäß der Erfindung ist außer diesem selbst-
ao tätigen Kupplungskopf auf dem Fahrzeuge eine weitere selbsttätige Kupplungsvorrichtung
2 angeordnet, die an dem eigentlichen selbsttätigen Kupplungskopf 1 drehbar befestigt
ist. An der Rückseite der selbsttätigen Hilfskupplung 2 ist ein Stützglied 4 gelenkig
angebracht, durch das diese jederzeit in der Gebrauchslage gegen die endgültige selbsttätige
Kupplung ι abgestützt und andererseits in der heruntergeschwenkten Nichtgebrauchslage
gehalten werden kann.
Befindet sich der Hilfskuppelkopf 2 in der aus Abb. 1 ersichtlichen stark gezeichneten
Lage, d.h. ist er durch das Glied4 in der Gebrauchslage gehalten, so ist die Kupplung
zum Kuppeln mit dem Haken 3 eines Wagens mit gewöhnlicher Schraubenkupplung
bereit.
Im Falle, daß zwei Wagen mit selbsttätigen Kupplungen verbunden werden sollen, ist
es nötig, den Kupplungskopf 2 in die strichliert gezeichnete Nichtgebrauchslage herabzuklappen
und dort festzuhalten, was z. B. mittels der Stütze 4 dadurch geschehen kann, daß diese von ihrer Unterlage abgehoben und
in einem entsprechend angeordneten Haken 5 derart eingehängt wird, daß das selbsttätige
Kuppeln des Kopfes 1 durch die Hilfsvorrichtung 2 nicht behindert wird.
Durch die Erfindung wird die Frage der Sicherheit des Personals auch für die Über-'
gangszeit durchgreifend gelöst. In wirtschaftlicher Hinsicht bringt die Einrichtung
gemäß der Erfindung für die ganze Übergangszeit eine Verbesserung des Betriebes
mit sich, welche mit der Zahl der selbsttätigen, mit den Hilfskuppelköpfen gemäß der
Erfindung ausgerüsteten Wagen zunimmt, da im Gegensatz zu den bisherigen Vorschlägen,
das Kuppeln von neuen und alten Kupplungen von Hand aus vorzunehmen, der gesamte
Zeitverlust für das Kuppeln immer mehr verringert wird.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Kuppeln von Eisenbahnfahrzeugen, bei der außer . einer
selbsttätigen Kupplung am Fahrzeug eine in die Gebrauchslage vor diese Kupplung
schwenkbare Hilfskupplung zum Kuppeln von mit einer Schraubenkupplung versehenen
Fahrzeugen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskupplung (2) eine selbsttätige ist, die sich
beim Gegenfahren gegen ein mit einer gewöhnlichen Schraubenkupplung {3) versehenes
Fahrzeug mit dem Haken dieser Kupplung selbsttätig verbindet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite
der Hilfskupplung ein Stützglied (4) gelenkig angebracht ist, durch das diese in der Gebrauchslage gegen die endgültige
Kupplung abgestützt und in der heruntergeschwenkten Nichtgebrauchslage gehalten
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=31888914
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEA67165D Expired DE594489C (de) | 1931-04-16 | 1932-09-20 | Einrichtung zum Kuppeln von Eisenbahnfahrzeugen |
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Also Published As
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