DE579595C - Verfahren zur Konservierung des Stickstoffes der Jauche in Viehstaellen - Google Patents
Verfahren zur Konservierung des Stickstoffes der Jauche in ViehstaellenInfo
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- DE579595C DE579595C DENDAT579595D DE579595DD DE579595C DE 579595 C DE579595 C DE 579595C DE NDAT579595 D DENDAT579595 D DE NDAT579595D DE 579595D D DE579595D D DE 579595DD DE 579595 C DE579595 C DE 579595C
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- manure
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- nitrogen
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/01—Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Removal Of Floating Material (AREA)
Description
Die bekanntgewordenen, mit Abdeckplatten versehenen Jaucheaufstaukanäle in Viehställen
haben den Mangel, daß die an den eisernen Abdeckplatten befindlichen·, mit Jauche
getränkten Holzbohlen auch die besten Brutstätten für Seuchebakterien bilden. Alsdann
lösen sich durch den Einfluß der zerstörenden Wirkung der Jauche bald nach Ingebrauchnahme
die hölzernen Tauchbohlen von den
to Eisenplatten und behindern dadurch den Betrieb. Bei Verwendung von öl zum Abschluß
der Luft von der Jauche wird hiervon verhältnismäßig zuviel verbraucht. Staukanäle mit Abdeckplatten sind viel zu
»5 teuer ;n der Herstellung. Während also die
bekanntgewordenen Einrichtungen zur Fernhaltung der Luft Abdeckplatten oder öl benötigen,
besteht die Erfindung nicht in der Aufstauung der Jauche in solchen Kanälen
ao und Rinnen, die eine Abdeckung erfordern, sondern in derart konstruierten, in Ställen
befindlichen Rohren, Leitungen oder Topfen, die einer besonderen Abdeckung nicht mehr
bedürfen, nämlich im Aufstauen der Jauche in geschlitzten Röhren. Der schmale Einlaufschlitz
von etwa 2 bis 21^ mm, bis in den
hinein die Jauche aufgestaut wird, erfüllt den Zweck des Luftabschlusses auf beste und
billigste Weise. Bei dieser geringen Oberfläche ist die Verdunstung des Jauchestickstoffes,
wenn sie überhaupt stattfindet, praktisch unbedeutend, wobei zu berücksichtigen ist, daß bei den bekannten, abgedeckten Kanälen
der Zwischenraum für den Zutritt der Jauche in der Regel mehrfach größer als 2 bis 2J/2 mm ist und oft wieder durch ungleichmäßiges
Anliegen der Abdeckplatte den Zutritt der Jauche zur Rinne verhindert und \-erstopft.
Zur Ausführung des Verfahrens wird an die geschlitzten Auffangröhren außerdem ein
Jaucheüberlauftopf angeschlossen, der gleichfalls einen Einlaufschlitz aufweist, dessen
eine Längskante durch den Rand eines abnehmbaren Deckels gebildet wird.
Die Wartung und Reinigung des geschlitzten Rohres besteht im täglich nur einmaligen
Entlangstreichen eines Stahlblechstabes im Schlitz des Rohres.
Im Rohr 1 befindet sich der Schlitz 2. Die Jauche wird bis in diesem Schlitz 2 aufgestaut.
Der am Ende oder an beliebiger Stelle zwischen die geschlitzten Rohre eingebaute
Über lauf topf 4 ist nach der Jaucheeinflußseite 5 hin rohrartig ausgebildet, während die
nach dem Gang befindliche Seite einen abnehmbaren Deckel 6 trägt, der bis auf etwa
2 bis 21I2OIm an die Einflußseite herantritt
und so mit dieser den Einlaufschlitz 2 bildet.
Zur Entfernung des in der Rinne angesammelten Schlammes braucht nur allwöchentlich
einmal der im Überlauftopf 4 befindliche Sinkkasten 7 herausgenommen zu werden. Dieser Überlauftopf kann am Ende oder zwischen
den geschlitzten Rohren oder auch links oder rechts des Stallganges eingebaut werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι ein geschlitztes Rohr von oben gesehen,
Fig. 2 ein geschlitztes Rohr mit aufgestauter Jauche im Schnitt nach Linie A-B
der Fig. 1,
Fig. 3 ein geschlitztes Rohr mit Jaucheüberlauftopf von oben gesehen,
Fig. 4 den Jauchetopf im Schnitt nach Linie C-D der Fig. 3.
Claims (2)
- Patentansprüche:
i. Verfahren zur KonservierungdesStickstoffes der Jauche in Viehställen, gekennzeichnet durch Aufstauen der Jauche in geschlitzten Röhren. - 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an die geschlitzten Auffangröhren (1) angeschlossene Jaucheüberlauftopf (4) gleichfalls einen Einlaufschlitz (2) aufweist, dessen eine Längskante durch den Rand eines abnehmbaren Deckels (6) gebildet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE579595T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579595C true DE579595C (de) | 1933-06-30 |
Family
ID=6570677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT579595D Expired DE579595C (de) | Verfahren zur Konservierung des Stickstoffes der Jauche in Viehstaellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579595C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1137602B (de) * | 1961-03-18 | 1962-10-04 | Elli Hartl Geb Rokahr | Abgedeckte, zwischen Kotbank und Stallgang angeordnete Stallabflussleitung |
-
0
- DE DENDAT579595D patent/DE579595C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1137602B (de) * | 1961-03-18 | 1962-10-04 | Elli Hartl Geb Rokahr | Abgedeckte, zwischen Kotbank und Stallgang angeordnete Stallabflussleitung |
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