DE411386C - Vorrichtung zum Abscheiden von OEl aus OElwassergemischen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Abscheiden von OEl aus OElwassergemischen u. dgl.

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DE411386C
DE411386C DEA40509D DEA0040509D DE411386C DE 411386 C DE411386 C DE 411386C DE A40509 D DEA40509 D DE A40509D DE A0040509 D DEA0040509 D DE A0040509D DE 411386 C DE411386 C DE 411386C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B13/00Recovery of fats, fatty oils or fatty acids from waste materials
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/74Recovery of fats, fatty oils, fatty acids or other fatty substances, e.g. lanolin or waxes

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Description

  • Vorrichtung zum Abscheiden von Öl aus Ölwassergemischen u. dgl. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine zum Abscheiden von 01 aus ölwassergemischen dienende Vorrichtung, die -sich mit besonderem Vorteile auf Schiffen zum Reinigen ölhaltigen Wassers vor dessen Ablassen ins Meer verwenden läßt. Die neue Vorrichtung scheidet so wirksam ab, (laß nicht nur das wertvolle Öl zurückgewonnen, wird, sondern gleichzeitig auch das befreite Wasser so gereinigt ist, daß es selbst in Häfen und an anderen polizeilich überwachten Stellen unbedenklich abgelassen werden kann. Die neue Vorrichtung bietet bei einfachster Bauart außerdem den Vorteil, daß sie leicht, schnell und gründlich von abgeschiedenen Unreinigkeiten, die sich an den Arbeitsflächen absetzen, befreit werden kann.
  • Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i ist eine Seitenansicht der Vorrichtung, Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die eigentliche Trennvorrichtung, und Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 in Abb. 2. Gemäß dieser Ausführung besteht die Vorrichtung aus einem Absatzbehälter i i und dem eigentlichen Abscheider 12, von denen der erstere einen Blechbehälter oder eine Trommel mit dichtem Boden 13 bildet. Der Abscheider 1 besteht aus einem äußeren Gehäuse 2o mit oberem Flansch 21, gegen den unter Zwischenschaltung einer Dichtung 23 ein Deckel 22 durch Schrauben o. dgl. gedrückt wird (Abb. 2). An der Unterseite des Deckels 22 ist (furch Schrauben oder sonstwie ein Kasten 25 aufgehängt, dessen Flansch 27 gegen den Deckel 22 durch eine Dichtung 26 abgedichtet ist. Vermittels dreier Bolzen 30 und einer Ab(leckplatte 31 sind an dem Deckel 22 mehrere Ringe 32 befestigt, die flache Scheiben mit parallelen Seiten bilden und so angeordnet sind, daß sie ebene Flächen ergeben. Zwischen den Scheiben 32 sind auf den Bolzen 3o dünne metallene Unterlagscheiben 33 angeordnet, die gleichsam als Abstandskörper wirken und einen genauen Spalt zwischen den Scheiben 32 gewährleisten. Wie Abb. i und ?- zeigen, führt vom Boden des Behälters i i abwärts in das Innere der Ringe 32 ein Fallrohr 4o, das ein Ventil q.i und eine Verbindungsstelle 4.2 aufweist. Ein Steigrohr .1.3, (las mit einem Ventil 46 und einer Verbindungsstelle .47 versehen ist, verbindet den Kasten 25 mit dem Behälterinnern i i, wie (las Abb. i zeigt, und ein Wasserablaßrohr .48, (las ein Ventil 4g aufweist, ist an den Bollen des Abscheidergehäuses 2o angeschlossen. Ein mit einem Ventile 51 versehenes Druckrohr 5o führt von der Seite her in das Gehäuse 2o ein. Der Behälter i i weist außerdem noch ein Ablaßrohr 6o mit Ventil 61 und ein E inlaßrohr 70 auf, ferner Mannlöcher 62 und 63, die durch geeignete Deckel abgeschlossen sind (Abb. i).
  • Die neue Vorrichtung arbeitet in der nachfolgend beschriebenen Weise: Das zu reinigende Wasser, z. B. das beträchtliche Mengen t>1 enthaltende Boden- oder Ballastwasser auf Schiften, wird durch (las Rohr 70 in den Behälter i i gepumpt, in dem eine gewisse anfängliche Trennung stattfindet; während das Wasser auf den Behälterboden 13 zu fallen sucht, schwimmt das Öl obenauf. Die Ventile 41 und 46 sind geöffnet, das Ventil 5o ist geschlossen, so daß das ölwassergemisch durch (las Rohr .[o ungehindert abwärts ströinen und in den Innenraum des Gehäuses 25, 32 gelangen kann. Der Abstand der Ringe 32 ist nun ein solcher, daß Wasser schnell zwischen ihnen hindurchtritt, wogegen Öl sich dem Durchtritte durch die engen Spalte zwischen den Platten, deren Löcher vorher durch Glas Wasser angefeuchtet worden sind, wider-@etzt. Der Abstand der Ringe 32 kann durch Einsetzen von Scheiben 33 anderer Dicke leicht verändert werden.
  • Vermutlich beruht die vorbeschriebene Abscheidung auf der Wirkung der Kapillarität oder Oberflächenanziehung; der dünne Wasserschleier zwischen den Platten 32 leistet dein Eintritt des Öles in die Spalte Widerstand. Auf alle Fälle ist zu beobachten, daß Wasser schnell durchtritt, Öl dagegen zurückgehalten wird. Alles Öl, das in das Gehäuse 25 gelangt, verbleibt so lange darin, bis es durch weiteres Wasser verdrängt wird, in welchem Falle das 01 ungehindert durch das Rohr 45 in den Behälter i i steigt. Das durch die Spalte zwischen den Ringen 32 hindurchgedrungene Wasser entweicht durch das Rohr .18; es ist vollkommen frei von 0I und anderen Fremdkörpern und kann anstandslos vorn Schiffe abgelassen werden. Das Öl sarninelt sich allmählich im Behälter i i über dein Spiegel des ständig zufließenden Ölwasserremisches an, und zwar zum geringen Teil dadurch, daß es infolge seines geringeren spezifischen Gewichtes sogleich aus dem nach lein Boden des Behälters i i zufließenden Gemischstrom ausscheidet und im oberen Teil des Behälters i i zurückbleibt und zum größten Teil durch Zutritt aus dem Rohre 45 in der geschilderten Weise.
  • Aus dein Behälter i i kann das Öl, nachdem es nahezu den ganzen Behälter einnimmt und nach-lein der Zufluß (Rohr 70) unterbrochen ist, durch das Rohr 6o leicht der Feuerung der Schiffskessel oder einer beliebigen anderen Stelle zugeführt werden.
  • Das von Zeit zu Zeit erwünschte Reinigen der Vorrichtung kann leicht in der Weise erzielt «erden, daß das Ventil 49 geschlossen, (las Ventil 51 geöffnet und darauf Wasser oder Dampf unter Druck in das Innere des Gehäuses 2o eingeführt wird. Dieses Druckmittel bläst dann die schmalen Spalte zwisz hea den Platten 32 und ebenso auch die Rohre 40 und 45 wirksam durch.
  • Der Erfindungsgegenstand, der sich besonders vorteilhaft zum Abscheiden von Öl aus dem Bodenwasser von Schiffen eignet, kann natürlich auch mit gutem Erfolge zu ähnliehen "Zwecken verwendet «-erden, z. B. beim Entfernen von Wasser aus feststehenden Öltanks u. dgl.

Claims (7)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Abscheiden von Öl aus Ölwassergemischen u. dgl., gekennzeichnet durch ein Abscheidegetäß (25, 32), das im unteren Teile mit Durchtrittsöffnungen solcher Form und Gröfe versehen ist, daß Wasser durch sie hindurchtreten kann, 01 dagegen durch Kapillar- oder ähnliche Wirkung zurückgehalten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die engen Durchtrittsöffnungen durch @ Platten (32) gebildet werden, die rostartig aufeinandergeschichtet sind und die auch einen Ringrost bilden können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten oder Ringe (32) durch Bolzen (30) zusammengehalten werden, die zugleich den die Durchtrittsöffnungen sichernden Teilen (Abstandscheiben 33) als Halt dienen können. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Abscheidegefäß (25, 32) in einem Gehäuse (2o) angeordnet ist, in das das abgeschiedene Was. er übertritt und das mit einer Ableitung (:I8) für dieses Wasser versehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß das Abscheidegefäß (25, 32) an dem Deckel (22) des äußeren Gehäuses (2o) durch Bolzen o. dgl. aufgehängt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und d., dadurch gekennzeichnet, daß über dem eigentlichen Abscheider (20, 25) ein Absetz- und Sammelgefäß (i i) für das Öl angeordnet ist, das mit dem Abscheider durch ein Fallrohr (d.0) für das Ölwassergemisch und ein Steigrohr (d.5) für abgeschiedenes Öl verbunden ist und das zugleich zur Einführung des zu trennenden Gemisches dient (Rohr 7o).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch .4 oder d, dadurch gekennzeichnet, daß der '#,bscheider (2o, 25, 32), dessen Zu- und Abflußleitungen absperrbar sind, mit einer Druckleitung (50, 51) in Verbindung steht, durch die der Abscheider nach de;n Gegenstromprinzip gereinigt werden kann.
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