DE579281C - Maschine zum Polieren von Besteckteilen mittels Polierstahles - Google Patents
Maschine zum Polieren von Besteckteilen mittels PolierstahlesInfo
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- DE579281C DE579281C DEST45158D DEST045158D DE579281C DE 579281 C DE579281 C DE 579281C DE ST45158 D DEST45158 D DE ST45158D DE ST045158 D DEST045158 D DE ST045158D DE 579281 C DE579281 C DE 579281C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/001—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for table cutlery
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Es ist schon vorgeschlagen worden, Poliermaschinen mit verschiebbar gelagerten Polierstählen,
die eine Schwingbewegung in der Längsebene des Werkstückes ausführen, zu versehen. Dabei wird ein Kopierstift verwandt,
der an einer Schablone geführt wird, die entsprechend dem Werkstück verhältnismäßig
vergrößert ist und eine Führung für den Schwinghebel, der den Führungsstift
trägt, bildet.
Andererseits sind Poliermaschinen bekannt, bei denen das Werkstück in einer Unterlage
liegt, die entsprechend der fortschreitenden Bewegung des maschinell angetriebenen Polierstahls
eine Schwenkung ausführt.
Man hat auch schon Poliermaschinen zum beiderseitigen Bearbeiten des Werkstückes gebaut,
bei denen eine Schablone Anwendung findet, die ebenfalls als Führung für den schwenkbaren Werkzeugträger ausgebildet ist.
Demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung darin, daß der die Werkzeuge tragende
Support zur Belastung des auf der Schablone gleitenden Führungsstiftes, der in dem Schlitten befestigt ist, dient, so daß eine
kraftschlüssige Verbindung zwischen Schablone und Führungsstift vorhanden ist. Der
Führungsstift wird also unmittelbar auf der Schablone abgestützt, wobei als Schablone
ein Werkstück gleicher Ausführung, gegebenenfalls eine Preßform, die zur Herstellung
des Werkstückes dient, Verwendung findenkann. Durch diese Ausführung wird eine unmittelbare
Führung des Polierstahls an der Schablone erzielt und ferner dabei erreicht, daß immer eine gleichmäßige Anlage des Führungsstiftes
durch das Eigengewicht des Supports entsteht. Die Maschine wird in ihrer
Bauart außerordentlich einfach und billig, insbesondere erfordert sie nicht die Herstellung
sehr teuerer Schablonen in entsprechender Vergrößerung zum Zwecke der Führung des Polierstahls, wie es bei anderen Polier- ·
maschinen der Fall ist.
Ein weiteres Merkmal der -Erfindung besteht
darin, daß die Befestigung des Führungsstiftes im Schlitten verstellbar ist.
Die Maschine besitzt eine hohe Leistungsfähigkeit,
insbesondere auch dadurch, daß der - Support unmittelbar mit mehreren Werkzeugen
ausgerüstet sein kann, für die nur eine Schablone notwendig ist, die außerdem
durch die Abnehmbarkeit des Schlittens leicht ausgewechselt werden kann.
Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise herstellen. Sie ist in der Zeichnung
beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch die Polier- -: maschine,
Abb. 2 einen Grundriß der Poliermaschine,
Abb. 3 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt,
Abb. 4 eine Seitenansicht der Maschine. ' '-·
Abb. 5 zeigt im Schema die Lage des Werkstückes während der Polierung,
Abb. 6 einen Querschnitt durch den Schlitten mit Polierstahlhalter.
Abb. 7 zeigt schematisch im Grundriß die Anordnung mehrerer Maschinen. -
Nach der Erfindung ist auf einem Arbeitstisch ι eine ortsfest gelagerte Schablone 2 angeordnet,
die zweckmäßig durch Befestigungsschrauben 3 auswechselbar ist. Oberhalb dieser Schablone ist der die Werkzeuge
tragende Support 5° angeordnet, an dessen auf und ab beweglichem Schlitten 5 der Führungsstift
4 befestigt ist. Der Führungsstift 4 ist am Schlitten 5 in der Höhe dureh Gewindezapfen
40 einstellbar, so daß man ihn auch für sehr verschieden tiefe Schablonen
vorteilhaft anwenden kann. Der Schlitten 5 trägt eine Haltestange 6, an der mehrere Traversen
7 angebracht sind, deren freie Enden als Träger der Polierstahlhalter 8 dienen. Für
jedes in einem schwenkbaren Werkstücklagerg gelagerte Werkstück 11, beispielsweise
einen Löffel, sind zwei an Ober- und Unterfläche desselben angreifende Polierstähle 10
vorgesehen, die das schwenkbare Werkstück 11 gleichzeitig von zwei Seiten polieren. Zu
diesem Zwecke sind die Traversen 7 gabelförmig ausgeführt und tragen zwei sich gegenüberstehende
hülsenförmige Polierstahlhalter 8. Die Pölierstähle sind in diesen Lägerhülsen
8 verschiebbar und federnd geführt. Die Wirkung der Federn 12, die auf die Polierstähle
einwirken, sind durch Stellschrauben 13 nachstellbar. Die .Polierstähle 10 sind
durch Führungszapfen 8" gegen Drehung gesichert.
Die Werkstücke 11 liegen in den schwenkbaren,
zwangsläufig angetriebenen Lagern 9, • in denen sie durch verschiebbare und feststellbare
Klemmstücke 14 gehalten werden. Diese Klemmstücke werden mittels Exzenters
15 betätigt.
Die Werkstücke 11 werden beim Polieren, das gleichzeitig von oben und unten sauber
strichweise erfolgt, mit ihrem Lager 9 eine Schwenkung von etwa 1200 ausführen und dabei
von ihrer- einen äußersten Kante bis zur anderen allmählich strichweise poliert. Der
Antrieb des Schlittens und der Maschine ist folgendermaßen ausgeführt:
Von einem Kraftantrieb, beispielsweise · einem Elektromotor 16, wird mittels Schnekkengetriebes
17, 17" die waagerechte Achse 18
angetrieben, von deren Kurbelzapfenscheibe 19 mittels Schubstange 20 der Schlitten 5" in
hin und her gehende Bewegung versetzt wird. Das Schneckenrad 17" ist von der Achse 18
durch eine weiter unten beschriebene Kupplung 21 abkuppelbar. Der Hub der Schubstange
20 ist durch Anbringung mehrerer in verschiedenem - Radius angebrachter Kurbelzapfen
2o" verstellbar. Vom Schlitten 5 wird bei seiner hin- und rückläufigen Bewegung
mittels der Schubstange 22 ein Schaltwerk angetrieben, das aus einem schwenkbaren
Hebel 23 mit daransitzender Sperrklinke 23° besteht, die auf das Zahnrad 24 der Welle 25
einwirkt. Von der Welle 25 wird vermittels der durch Kegelradgetriebe 26 angetriebenen
Zwischenachse 27 und von dieser mittels Kegelradgetriebes 28 und Schneckenradgetriebes
29 eine Schwenkung der Werkstücklager 9 bewirkt. Durch die Schneckenwellenübertragung
30, 3oa werden dabei die auf der anderen Seite des Schlittens liegenden. Werkstücklager
9 betätigt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind bei dem Ausführungsbeispiel
vier Werkstücklager und vier Polierstahlpaare angebracht. Es können aber natürlich
auch mehr Werkstücklager und Polierstähle Anwendung finden. 'Wesentlich ist nach
der Erfindung, daß mehrere Werkstücklager gleichzeitig von der gemeinsamen Zwischenachse
27 mittels geeigneten Kegelrad- und Schneckengetriebes angetrieben werden. Die Schubstange 22 zum zwangsläufigen Antrieb
der Schwenklager von der Achse 25 aus ist in einer Kulisse 31 verschiebbar, so daß eine
Feineinstellung der Schwenkung der Werkstücklager möglich ist und die Stähle schneiler
oder langsamer über das Werkstück gleiten. Um nach fertiger Polierung die Maschine
selbsttätig stillzusetzen und um möglichst wenig Bedienungspersonen zu benötigen
— es können beispielsweise mehrere solche Poliermaschinen von einer weiblichen Person
bedient werden, die nur die Werkstücke ein- und auszuspannen hat —, wird die Kupplung
21 vom Werkstückantrieb mittels eines Anschlags 32, der auf ein Ausschalthebelgestänge
33,34 einwirkt, selbsttätig bei Beendigung " der Polierarbeit ausgeschaltet. Der Anschlag
32 zur Ausschaltung der Kupplung kann an einem Schwenklager 9 verstellbar sein. Das
Ausschalthebelgestänge besteht aus dem um den Bolzen. 33" schwenkbaren Hebel 33, auf
den der Anschlag 32 einwirkt. Dieser Hebel faßt mit einer Nase 35 unter einen durch Gewicht
38 belasteten, um den Bolzen 36 schwenkbaren Hebel 34, an dem gelenkig eine Stoßstange 37 angebracht ist, die ein mit
einem Haken 40 versehenes Keilstück 41 trägt. Gelangt dieses Keilstück 41 in den Bereich
eines mit dem Kupplungsstift 42 versehenen Bolzens 43, so wird entgegen der Federwirkung 44 dadurch, daß der Bolzen 43
auf der Keilfläche 41 entlang gleitet, der Kupplungsstift 42 zurückgezogen. Die Kupplung
ist dann ausgeschaltet.
Abb. s zeigt beispielsweise schematisch die Lage des Werkstücks bei "Beginn und bei Beendigung
der Polierung.
Nahe der zu polierenden Werkstücksfläche sind besondere Spritzdüsen 39 zur Zuführung
von Polierflüssigkeit vorgesehen. Die Düsen sind, wie aus Abb. 1 ersichtlich, gabelförmig
ausgebildet. Für die abläufende Polierflüssig-
keit sind am Arbeitstisch Sammelrinnen 45 vorgesehen, von denen die Flüssigkeit mittels
des Ablauf rohres 46 einem Filter 47 zugeführt wird. Von hier gelangt die Polierflüssigkeit
durch das Rohr 48 in ein Klärbassin 49, um von da aus mittels der beispielsweise
durch endlosen Riemenantrieb 50 angetriebenen Pumpe 51 unter Druck durch die Leitung
52 den Spritzdüsen zugeführt zu werden.
Zweckmäßig ist zur besseren Ansaugung der Pumpe ein besonderer Ansaugbehälter 53 vorgesehen,
ebenso ist noch ein Überdruckrohr 54 angeordnet.
Wie in Abb. 7 gezeigt, können von einem Motor 16 aus mehrere Poliermaschinen der
beschriebenen Art gleichzeitig angetrieben und durch Kupplungen 21 einzeln. abkuppelbar
sein.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Maschine zum Polieren von' Besteckteilen mittels Polierstahles mit verschiebbar gelagerten Polierwerkzeugen, die eine Schwingbewegung in der Längsrichtung des Werkstückes ausführen und an einer Schablone geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der die Werkzeuge tragende Support zur Belastung des auf der Schablone gleitenden Führungsstiftes, der in dem Schlitten befestigt ist, dient, so daß eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Schablone und Führungsstift vorhanden ist.
- 2. Poliermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Führungsstiftes im Schlitten verstellt> ar ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST45158D DE579281C (de) | 1928-12-11 | 1928-12-11 | Maschine zum Polieren von Besteckteilen mittels Polierstahles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST45158D DE579281C (de) | 1928-12-11 | 1928-12-11 | Maschine zum Polieren von Besteckteilen mittels Polierstahles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579281C true DE579281C (de) | 1933-06-28 |
Family
ID=7464826
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST45158D Expired DE579281C (de) | 1928-12-11 | 1928-12-11 | Maschine zum Polieren von Besteckteilen mittels Polierstahles |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579281C (de) |
-
1928
- 1928-12-11 DE DEST45158D patent/DE579281C/de not_active Expired
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