DE704538C - Raeummaschine mit hydraulisch bewegtem Werkzeugschlitten und Feststehendem Werkstueck - Google Patents

Raeummaschine mit hydraulisch bewegtem Werkzeugschlitten und Feststehendem Werkstueck

Info

Publication number
DE704538C
DE704538C DEF81231D DEF0081231D DE704538C DE 704538 C DE704538 C DE 704538C DE F81231 D DEF81231 D DE F81231D DE F0081231 D DEF0081231 D DE F0081231D DE 704538 C DE704538 C DE 704538C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
slide
cylinder
tool
working
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF81231D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oswald Forst GmbH
Original Assignee
Oswald Forst GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oswald Forst GmbH filed Critical Oswald Forst GmbH
Priority to DEF81231D priority Critical patent/DE704538C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE704538C publication Critical patent/DE704538C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/04Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
    • B23Q5/06Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles driven essentially by fluid pressure or pneumatic power
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/02Driving working spindles
    • B23Q2705/04Driving working spindles by fluid pressure
    • B23Q2705/046Driving working spindles by fluid pressure for broaching machines

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

F81231
Die Erfindung betrifft Räummaschinen,, bei denen das Räumwerkzeug am feststehenden Werkstück entlang geführt wird. Das Patentfähige wird darin gesehen, daß der Werkzeugträger mittels einer in Arbeitsrichtung verlaufenden Schrägfläche gegenüber dem Werkzeugschlitten achsparallel verschiebbar ist, wobei die Arbeitsstellung durch einen Anschlag bestimmt ist.
Es ist in der Technik bekannt, Werkzeuge zu besonderen Zwecken nach dem Arbeitsvorgang abzuheben, z. B. bei Drehbänken zur Vermeidung von Drehrillen, bei Hobelmaschinen zur Schonung der Werkzeugschneiden, bei Abrichtvorrichtungen an Schleifmaschinen zum Ausgleich des Getriebespieles. Bei Räummaschinen ist eine Einrichtung zum Arbeiten beim Vor- und Rückhub bekannt, bei der Räumwerkzeuge mit entgegengerichteten
■>.(> Schneidzähnen am Ende eines Hubes durch wechselseitiges Zurückziehen und Vorbringen gegeneinander ausgetauscht werden.
Die Forderung nach Erhöhung der Maschinenleistung führte dazu, in besonderen Fällen während des Rückhubes der Maschine die bearbeiteten Werkstücke aus den Vorrichtungen zu entfernen und durch neue unbearbeitete zu ersetzen. ■ Bei den bisherigen Maschinen wurde zu diesem Zweck vor Beginn des Rückhubes das auf einem Schlitten oder sonstwie verschiebbar angeordnete Werkstück aus dem Bereich der Räumnadel entfernt.
Wird nun bei solchen Maschinen das Werkstück feststehend angeordnet, und das Räumwerkzeug erfindungsgemäß vor Beginn des Arbeitshubes auf das Werkstück zu bewegt und vor Beginn d£S Rückhubes wieder von diesem entfernt, so ergibt sich der Vorteil, daß dem Bedienenden für das Einlegen des Werkstückes in die Vorrichtung sowie das Entfernen nach der Bearbeitung die volle Zeit zwischen der Beendigung eines Arbeitshubes und dem Wiederbeginn eines neuen Arbeitshubes uneingeschränkt zur Verfügung steht. Es findet keine Behinderung oder Beeinflussung des Bedienenden durch das sonst übliche Verschieben des Werkstückes bzw. seiner Aufnahmen statt.
Ferner ergibt sich ein Vorteil für das Räumen großer und sperriger Werkstücke. Es genügt, dieselben nur nahe den zu räumenden Stellen festzuspannen und im übrigen zu unterstützen.
Beim vollautomatischen Arbeiten ergibt sich ein weiterer Vorteil durch die einfache Zuführung der Werkstücke zur feststehenden Werkstückaufnahme.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine nach der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt schematisch in senkrechtem Schnitt die Maschine mit dem Arbeitszylinder, dem Werkzeugschlitten, dem Werkstücktisch und der Werkstückaufnahme.

Claims (2)

  1. Abb. 2 ist ein Querschnitt durch die Werkzeugschlittenführung und Arbeitszylinder] iefestigung.
    ι ist der Arbeitszylinder, der an einer am Ständerdeckel 7 festgeschraubten Kolbenstange 3 und einem Kolben 2 geführt und durch Drucköl gesenkt (Arbeitshub) und gehoben (Rückhub) wird. Das Drucköl wird vom Pumpen- und Steuerkasten 16 über die Rohrleitungen 10, 9 und durch die hohle Kolbenstange zu- und abgeleitet.· Der Werkzeugschlitten 4 ist durch eine Mitnahme mit dem Arbeitszylinder 1 verbunden und außerdem an den Führungen 20 des Ständers 8 geradegeführt. Auf diesem ist ein zweiter Schlitten 5 in einer zur Schlittenführung 20 geneigten Führung verschiebbar gelagert, der das Räumwerkzeug 6 trägt. Die Verschiebung des Schlittens 5 erfolgt hydraulisch durch Kolben 13 im Zylinder 12, der durch die Rohrleitungen 14, 15 mit den entsprechenden Seiten des Arbeitszylinders 1 verbunden ist. Sie wird begrenzt durch den Anschlag 19 und durch den Zylinder 12. Das Werkstück 17 ist in einer Aufnahme 18 auf dem feststehenden Werkstücktisch 21 befestigt.
    Die Umsteuerung des hin und her gehenden Werkzeugschlittens erfolgt in üblicher Weise durch am Schlitten selbst angebrachte Anschlage, die auf die Steuerorgane bzw. Pumpe | im Kasten 16 einwirken.
    Die Arbeitsweise, der beschriebenen Maschine ist nun folgende: Der voll ausgezogene Teil der Schnittzeichnung ^stellt die Maschine im Augenblick vor dem Beginn des eigentlichen Arbeitshubes dar. Das Drucköl strömt durch die Leitung 10 und die hohle Kolbenstange auf die Unterseite des Kolbens 2 und durch die Leitung 14 auf die Unterseite des Kolbens 13. Da Kolben 13 in seiner äußersten Lage ist, bewegt das Drucköl nun den Zylinder ι und damit den Werkzeugschlitten 4 abwärts. Das Räumwerkzeug 6 bearbeitet die vorgesehene Fläche des Werkstückes 17. Nach vollendetem Arbeitshub wird das Drucköl zur Einleitung des Rückhubes (Darstellung mit unterbrochenen Linien) nunmehr durch Leitung 9 und durch die hohle Kolbenstange auf die obere Seite des Kolbens 2 und damit j gleichzeitig durch die Leitung 15 auf die obere Seite des Kolbens 13 geleitet. Da der Schlitten 5 dem Verschieben einen geringeren Widerstand entgegensetzt als der Schlitten 4 und der Zylinder 1 beim Anheben, so wird zuerst der Schütten 5 nach unten gezogen, d. h. das Räumwerkzeug aus dem Bereich der geräumten Fläche entfernt, und dann der Werkzeugschlitten angehoben und in seine Anfangslage zurückgebracht.
    Beim Einschalten des Arbeitshubes tritt nun der umgekehrte Vorgang ein. Der Schlitten 5 wird durch den Kolben 13 bis gegen den Anschlag 19 angehoben, d.h. das Räumwerkzeug wird in den Bereich der zu räumenden Fläche gebracht, und anschließend l>ewegt sich der Werkzeugschlitten abwärts.
    Da sich beim Arbeitshub die bewegten Teile, wie Zylinder 1, Schlitten 4 und 5, durch ihr Eigengewicht schon verschieben könnten, muß in der Rückflußleitung 9 ein Widerstandsventil vorgesehen werden, das außerdem für die vor Beginn des Arbeitshubes notwendige Verschiebung des Schlittens 5 durch den Kolben 13 erforderlich ist.
    Macht man den Anschlag 19 verstellbar, so kann die Werkstoffabnahme vom Werkstück 17 auf einfache Weise geregelt werden.
    I1ATEXTANSI1HfCI] E :
    i. Räummaschine mit hydraulisch bc· wegtem Werkzeugschlitten und feststehendem Werkstück, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger (5) mittels einer in Arbeitsrichtung verlaufenden Schrägfläche gegenüber dem Werkzeugschlitten (4) achsparallel verschiebbar ist, wobei die Arbeitsstellung durch einen Anschlag (19) bestimmt ist.
  2. 2. Räummaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschie- 9" bung des Werkzeugträgers durch ein Kolbengetriebe (12, 13) erfolgt, dessen Kolbenseiten mit denen des den Werkzeugschlitten (4) bewegenden Kolbengetriebes Γι, 2) derart verbunden sind, daß bei Arbeitshub der Werkzeugträger (5) gegen den Anschlag (19) gedrückt wird und bei Rückhub von diesem entfernt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    !!!!!!UN". 1,1.1.1?! v \ 1 f\
DEF81231D 1936-05-30 1936-05-30 Raeummaschine mit hydraulisch bewegtem Werkzeugschlitten und Feststehendem Werkstueck Expired DE704538C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF81231D DE704538C (de) 1936-05-30 1936-05-30 Raeummaschine mit hydraulisch bewegtem Werkzeugschlitten und Feststehendem Werkstueck

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF81231D DE704538C (de) 1936-05-30 1936-05-30 Raeummaschine mit hydraulisch bewegtem Werkzeugschlitten und Feststehendem Werkstueck

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE704538C true DE704538C (de) 1941-04-02

Family

ID=7113643

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF81231D Expired DE704538C (de) 1936-05-30 1936-05-30 Raeummaschine mit hydraulisch bewegtem Werkzeugschlitten und Feststehendem Werkstueck

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE704538C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2474364A1 (fr) * 1980-01-29 1981-07-31 Dalbera Andre Aleseuse a broche ascendante

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2474364A1 (fr) * 1980-01-29 1981-07-31 Dalbera Andre Aleseuse a broche ascendante

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1911354A1 (de) Automatische Werkzeugwechselvorrichtung an Werkzeugmaschinen,insbesondere Fraesmaschinen
DE704538C (de) Raeummaschine mit hydraulisch bewegtem Werkzeugschlitten und Feststehendem Werkstueck
DE2030851B2 (de) Maschine zum Schleifen von mit einer Planschulter versehenen zylindrischen Werkstückbohrungen
CH438072A (de) Verfahren und Vorrichtung zum schablonengesteuerten Abrichten von Profilschleifscheiben für Gewinde
DE1527092B1 (de) Einrichtung zum axialen Verschieben der Messerkopfspindel an einer Maschine zum Verzahnen von Zahnraedern
DE2731135A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum schleifen von werkstuecken
DE2614003C2 (de) Senkrechtdrehmaschine
DE466668C (de) Schleifmaschine mit lotrecht verstellbarem Werkzeughalter
DE609717C (de) Maschine zum Hobeln von in der Kokille gegossenen, pyramidenstumpffoermigen Stahlguss-Vierkantbloecken
DE668913C (de) Vorrichtung zum Bearbeiten von einander gegenueberliegenden, kurvenfoermig oder mit wechselnder Neigung zur Vorschubrichtung verlaufenden Flaechen
DE934321C (de) Werkzeugmaschine zur Bearbeitung der Seitenflaechen von Rohbloecken im Hobel- oder Raeumverfahren
DE700785C (de) Rundschleifmaschine
DE3106105C1 (de) Maschine zum Nutenziehen oder Räumen
DE846664C (de) Steuerung fuer Schleifmaschinen
DE703551C (de) Fraesmaschine mit waagerechter Arbeitsspindel
DE739160C (de) Vorrichtung zum Verstellen des hydraulisch feststellbaren Werkzeughalters mit mehreren nebeneinander angeordneten Schneidstaehlen fuer Werkzeugmaschinen zum Bearbeiten von Brammen, Bloecken o. dgl.
DE920587C (de) Werkzeugmaschine mit hydraulisch hin und her bewegtem Werkzeugschlitten oder Aufspanntisch
DE502383C (de) Vorrichtung zum unrunden Abdrehen unrunder Werkstuecke
DE498174C (de) Zahnstangengetriebe fuer die Vorschubbewegung von Schlitten bei Drehbaenken
DE674384C (de) Selbsttaetige Abstech- und Zentriermaschine fuer die Herstellung huelsenartiger Hohlkoerper
DE850979C (de) Shaping-Maschine mit quer zur Hobelrichtung hin- und herverschiebbarem Stoesselschlitten
DE579281C (de) Maschine zum Polieren von Besteckteilen mittels Polierstahles
DE957706C (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Zustellen des Planschlittens einer Drehbank
DE616535C (de) Vorrichtung fuer das Ausstechen von Schwalbenschwanznuten zum Anbau an selbsttaetige Drehbaenke
DE836694C (de) Maschine zum Ausarbeiten und Glaetten von Leder od. dgl.