DE577892C - Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Kupfer, Gold oder Silber - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Kupfer, Gold oder Silber

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DE577892C
DE577892C DEC46334D DEC0046334D DE577892C DE 577892 C DE577892 C DE 577892C DE C46334 D DEC46334 D DE C46334D DE C0046334 D DEC0046334 D DE C0046334D DE 577892 C DE577892 C DE 577892C
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/12Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions of copper
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Description

  • Verfahren zur elektrolytischen Abseheidung von Kupfer, Gold. oder Silber Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur ' elektrolytischen Abscheidung von Kupfer, Gold oder Silber unter Benutzung einer Lösung ihrer sauerstofffreien Jodverbindungen in geeigneten Salzen.
  • Zur Ahscheidung des Kupfers hat man z. B. Lösungen des Cuprojodids mit Halogeniden der Alkali- und Erdalkalimetalie, in der Hauptsache in Jodiden, weiter in Sulfiten, Th.iosulfaten, Cyaniden u. dgl. vorgeschlagen.
  • Auch Gold und Silber sind schon aus ihren sauerstofffreien Jodverbindungen elektrolytisch abgeschieden worden, wobei die letzteren durch Zusatz von geeigneten Salzen, insbesondere den Jodiden der Alkalien oder auch der Erdalkalien, in Lösung gebracht wurden.
  • Bei diesen bekannten Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Kupfer, Silber oder Gold aus ihren sauerstofffreien Jodverbindungen wird den sauerstofffreien Jodverbindungen der Alkalien oder auch Erdalkalien zur Erhöhung der Löslichkeit schon eine bevorzugte Stellung eingeräumt.
  • Es hat -sich nun -erfindungsgemäß herausgestellt, daß die sauerstofffreien Jodverbindungen der Alkalien keineswegs in ihrer lösenden Wirkung als gleichwertig anzusehen sind; es wunde erkannt, daß dem Jodammonium besondere lösende Eigenschaften auf die sauerstofffreien Jodverbindungen des Kupfers, Silbers oder Gold zukommen, wodurch es dem Jodkalium oder Jodnatrium überlegen ist. Während z. B. bei Verwendung einer wäßrigen Lösung von Jodkalium und Kupferjodür zur Auflösung von etwa 32 g CU J eine Menge von etwa 6oo g K J (- 46o g Jod) und iooo ccm H20 und bei Verwendung einer wäßrigen Lösung von Jodkalium und Jodsilber zur .Auflösung von etwa 4o g Ag J eine Menge von etwa 370 g K J (-:283 g Jod) und iooo ccm H20 benötigt wird, ergeben sich die Verhältnisse bei Verwendung von Jodanunonium etwa folgendermaßen: etwa 4o g Cu J, etwa 520g N H4 J (-46o g Jod) und iooo ccm H20; etwa 49 g A@g J, etwa 320 g NH4 J (- 283 g Jod) und iooo ccm H20. Die vorstehenden Vergleichswerte gelten für Temperaturen von 2o° C.
  • Bei der Ab scheidung von Gold sind die Verhältniszahlen ähnlich wie bei der von Silber.
  • Es zeigt sich .also, daß im Verhältnis zur Menge der gelösten sauerstofffreien Kupfer-, Silber- oder Goldjodverbindung die Menge des Ammoniumjodids auf Jod berechnet viel geringer ist als die des Jodkaliums auf Jod berechnet.
  • Es sei erwähnt, daß sich Natriumjodid annähernd gleich .dem Kaliumjodid verhält. Daß es wirtschaftlich -und auch bezüglich der technischen Durchführung .des elektrolytischen Prozesses selbst von wesentlicher Bedeutung ist, wenn die Menge des Lösungssalzes im Verhältnis zu dem Salz des abzuscheidenden Metalls wesentlich heruntergedrückt wird, braucht nur kurz erwähnt zu werden.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß - sich mit Erhöhung der Temperatur das Lösungsverhältnis der Jod%de der in Frage stehenden Metallein Jodammonium wesentlich günstiger gestaltet als bei Verwendung von Kalium-oder Natriumjodid als Lösungsmittel Auch Mischungen von Jodamminium mit anderen Alkali- oder Erdalkalijodiden können mit Erfolg benutzt werden; in jedem Falle wird durch die Verwendung von Jodammonium,die notwendige Lösungsmenge .der Jodsalze, bezogen auf Jod, herabgedrückt.
  • Wesentlich-ist auch, daß sich ein Teil des Jodammoniums, wie das schon bei Verwendung von anderen Alkalijodiden bekannt ist, wenn auch durch entsprechend größere. Mengen von Chloriden oder Bromiden der AI-kalien oder Erdalkalien ersetzen läßt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCL-rB i. Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Kupfer, Silber oder Gold unter Benutzung einer Lösung ihrer sauerstofffreien Jodverbindungen bei gleichzeitiger Verwendung von Alkalijodiden, dadurch gekennzeichnet, daß als Alkalijadid Jodammonium verwendet wird, wobei die Menge des Jods in Form von Jodammonium im Verhältnis zur Menge der in Lösung gebrachten sauerstofffreien Jodmetallverbindung kleiner sein kann als die unter den gleichen Bedingungen zur Auflösung notwendige Menge von Jod in Form von Jodkalium oder Jodnatrium. .
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Jod-. ammoniums durch Ammoniumchlorid oder Ämmoniumbromid oder auch andere Chloride oder Bromide der Alkalien oder Erdalkalien ersetzt wird.
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