DE577848C - Tuerversperrer - Google Patents
TuerversperrerInfo
- Publication number
- DE577848C DE577848C DEH129679D DEH0129679D DE577848C DE 577848 C DE577848 C DE 577848C DE H129679 D DEH129679 D DE H129679D DE H0129679 D DEH0129679 D DE H0129679D DE 577848 C DE577848 C DE 577848C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bracket
- door
- web
- latch
- lock
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hinges (AREA)
- Residential Or Office Buildings (AREA)
Description
Die Erfindung· betrifft einen das unbefugte Schließen und Öffnen einer mit Abstand vom
Türrahmen gehaltenen Flügeltür verhindernden Türversperrer aus einem mit Schnappriegel
versehenen Schloß an der Tür und einem Gesperre im Türrahmen. '
Von diesen bekannten Tür versperr einrichtungen unterscheidet sich der Gegenstand der
vorliegenden Erfindung im wesentlichen dadurch, daß das Gesperre aus einem Bügel
mit zwei hintereinander angeordneten Stegen und einer zwischen denselben angeordneten
Klinke besteht, der Schnappriegel im Schloß umgekehrt, als sonst üblich, angeordnet und
mit einer Längsrippe versehen ist, "gegen welche die Klinke sich stützt, nachdem beim Bewegen
der Flügeltür in schließendem Sinn der Schnappriegel sich am äußeren Bügelsteg
vorbeibewegt hat und gegen den inneren Bügelsteg gestoßen ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι ist die Vorderansicht und
Abb. 2 ein Querschnitt durch Tür und Gesperre nach Linie 2-2 der Abb. 1.
In den Abb. 3 bis 8 ist der neue Türversperrer in größerem Maßstabe dargestellt,
und zwar durch die
Abb. 3 und 5 in Seitenansichten, durch die "·".."
Abb. 4 und 6 in .Querschnitten nach den Linien 4-4 und 6-6 der Abb. 3 und 5, durch
- Abb. 7 im aufrechten Schnitt nach Linie 7-7 der Abb. 5 und durch
Abb. 8 in Vorderansicht. ■ ' ' ■
Abb. 8 in Vorderansicht. ■ ' ' ■
Der Türrahmen ist mit α und die. Tür mit & bezeichnet, welche mit einem Schloß
versehen ist, dessen mit c bezeichneter Schnappriegel aber umgekehrt, als sonst üblich, im
Schloßgehäuse angeordnet ist. Außerdem ist 4" der Schnappriegel c mit einer Längsrippe c1
versehen. ■
Am Türrahmen α ist" ein Bügel befestigt,
dessen beide Schenkel, auf der Zeichnung mit d bezeichnet, durch zwei Stege g und / mit- *5
einander verbunden sind. Dieselben haben einen solchen Abstand voneinander, daß zwischen
ihnen der Schnappriegel c Aufnahme finden kann. Während aber der innere Bügelsteg
/ die volle Breite der Bügelschenkel d hat, ist der äußere Bügelsteg g um so; viel
verschmälert, daß bei der Bewegung der Tür δ im schließenden Sinn sich der Schnappriegel
c an ihm vorbeibewegen kann, um danachgegen
den inneren Bügelsteg / zu schlagen, auf welchem sie gesperrt wird. Das
geschieht durch eine hinter dem äußeren Bügelsteg g\ aufgehängte Klinke e, welche bei
der Bewegung der Tür b in. schließendem. Sinn von dem Schnappriegel c angehoben
und, naqhdem dieselbe den Bügelsteg/ erreicht hat, sich vor die Längsrippec1 der
Falle c legt wodurch das Sperren der Tür b erfolgt. . .-: .,;-..
Die Einrichtung gemäß ■ vorliegender Erfindung ist für Telephonzellen, Waschräume,
Klosetts u. dgl., bestimmt.. Will «ine Person
einen solchen Raum .benutzen, dann muß der
Aufseher ,zunächst, mit Hilfe: eines ,auf den Vierkant/ des Schlosses (Abb. 1) zu steckenden
Drückers, eines in ein Loch des Schlosses . zu steckenden Schlüssels o. dgl. den Schnapp-
riegele zurückbewegen, damit letzterer sich
bei dem nun möglich gewordenen Bewegen der Tür b in öffnendem Sinne an der niederhängenden Klinker vorbeibewegen kann. Bei
geöffneter Tür/; kann nun die Person in den Raum eintreten. Jetzt bewegt der Aufseher
die Tür b in schließendem Sinn bis in den Türrahmen hinein, indem er sie bei zurückgezogenem
Schnappriegel c an dem äußeren ίο Bügelsteg g, an der Klinke e und am inneren
Bügelsteg / vorbeibewegt.
Will nun die Person den Raum verlassen, dann braucht sie nur gegen die Tür zu
drücken, bei deren Bewegung in öffnendem Sinn der Schnappriegel c zuerst von dem
Bügelsteg/ und sodann von der niederhängenden Klinke e verdrängt wird, um nach
ihrer Vorbeibewegung an diesen Teilen / und e wieder vorzuschnellen. Nach weit ge-
3,0 nug geöffneter Tür b und nach dem Heraustreten
der Person aus dem Raum erfolgt die Bewegung der Tür b in schließendem Sinne,
wobei der Schnappriegel c sich am Bügelsteg g vorbeibewegt, die Klinker anhebt und
*5 gegen den Bügelsteg/ stößt, auf welchem sie festgestellt wird, indem sich die Klinke e
senkt und gegen die Längsrippe c1 des Schnappriegels c legt, der jetzt nur mittels
eines Drückers, eines Schlüssels o. dgl. zu-3« rückbewegt werden kann, um das vollständige
Öffnen oder vollständige Schließen der Türö zu veranlassen.
Die nochmalige Benutzung des Raumes bei geöffneter Türö durch ein In-die-Hand-Nehmen
oder -Geben derselben würde zur Folge haben, daß die unbefugt eingetretene Person eingesperrt wird, weil ja ein vollständiges
Schließen der Tür nicht möglich ist, sie vielmehr mit ihrem Schnappriegel c vom
Bügelsteg/ aufgefangen und auf ihm durch die Klinker gesperrt wird. Die gefangene
Person kann nur durch den Aufseher befreit werden, indem derselbe mittels eines Drückers,
Schlüssels o. dgl. den Schnappriegel c zurück- +S bewegt.
Um die am Türrahmen« festzumachende Einrichtung sowohl für nach rechts als auch
für nach links schlagende Türen verwenden zu können, ist die eine Hälfte des Bügels d, g
genau so ausgebildet wie seine andere Hälfte. So ist der Steg/ an seinen beiden aufrechten
Innenkanten abgefast und die Klinke*? von einer der Breite des Bügels d, g entsprechenden
Länge. Ferner sind im Bügel zwei Augen s1 und s2 — eines oben und eines
unten hinter seinem verschmälerten Außensteg — zur Aufnahme des Stiftes s, von welchem
die Klinker aufgenommen wird, vorgesehen. Außerdem hat - der äußere Steg g
zwei Aussparungen g1, g2 (Abb. 8) erhalten.
Infolge dieser Ausbildung des Bügels d, g braucht er bei rechts oder links angeschlagener
Tür nur umgekehrt und die Abdeckplatte h entsprechend befestigt zu werden.
Das Befestigen der Abdeckplatte h geschieht zweckmäßig mittels Schrauben, welche in
Löchern des Steges / bzw. der Augen t des Bügelst, g Aufnahme finden. Dabei wird
die eine oder andere Aussparung g1 oder g'2
von dem kurzen Schenkel h1 der Abdeckplatten
abgeschlossen.
Auf der Türö ist ein Zählwerk 0 befestigt,
welches bei jedesmaligem vollständigen Schließen der Tür b durch einen im Türrahmen a
festsitzenden Stift k um eine Zahl weitergeschaltet wird. Diese Einrichtung ist indes
nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Ein das unbefugte Schließen und Öffnen einer mit Abstand vom Türrahmen gehaltenen Flügeltür verhindernder Türversperrer, bestehend aus einem Schnappriegelschloß an der Tür und einem Gesperre am Türrahmen, gekennzeichnet durch einen Bügel (ß) mit zwei hintereinander angeordneten Stegen (f, g) und einer zwischen denselben angeordneten Klinke (e) zum Sperren des umgekehrt angeordneten Schnappriegels (c), welcher mit einer Längsrippe (c1) versehen ist, gegen die sich die Klinke (e) stützt, nachdem der Schnappriegel (c) sich am Bügelsteg (g) vorbeibewegt hat und gegen den Bügelsteg (/) gestoßen ist.
- 2. Türversperrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sehnappriegel oben und unten mit einer Längsrippe (c1, c2) versehen ist, der innere Bügel- 1^0 steg (/) sowie die Klinke (<?) die Breite des Bügels (d) haben, der äußere Steg (0·) geringere Breite hat und auf der Innenseite des letzteren für die Klinke (e) zwei Augen (s1, s2) — eines oben und' eines unten — angeordnet sind, zu dem Zwecke, das Gesperre für rechts und links angeschlagene Türen verwenden zu können.
- 3. Türversperrer nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß der Vorder- uo steg (g) des Bügels (d) an jeder Seite durch eine Aussparung (g1, g*) verschmälert ist und die Abdeckung des Bügels (d) durch eine Winkelplatte (h) geschieht, deren kurzer Winkelarm (h1) in jede der Aussparungen (g1, g%) paßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH129679D DE577848C (de) | 1931-12-06 | 1931-12-06 | Tuerversperrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH129679D DE577848C (de) | 1931-12-06 | 1931-12-06 | Tuerversperrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577848C true DE577848C (de) | 1933-06-06 |
Family
ID=7175918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH129679D Expired DE577848C (de) | 1931-12-06 | 1931-12-06 | Tuerversperrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577848C (de) |
-
1931
- 1931-12-06 DE DEH129679D patent/DE577848C/de not_active Expired
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