DE57766C - Eisenbahn, bei welcher die Fahrzeuge auf sich wälzenden Radsätzen weiter rollen - Google Patents

Eisenbahn, bei welcher die Fahrzeuge auf sich wälzenden Radsätzen weiter rollen

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DE57766C
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railway
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DENDAT57766D
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M. E. SCHMIDT in Chicago, Nr. 217 La Salle Street, und J. L. SlLSBEE in Chicago, 214 Clark Street, V, St. A
Publication of DE57766C publication Critical patent/DE57766C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B15/00Combinations of railway systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf den wie gewöhnlich fest angeordneten Schienen s1, Fig. 1, laufen Räder R\ welche durch Achsen A verbunden sind. Diese Achsen tragen seitlich auf Stützen B die Plattformen C, deren a'ufserer Rand sich oberhalb oder in der nächsten Nähe des Bodens oder einer festen Plattform D befindet.
Oberhalb .der Räder R1 befindet sich ein zur Aufnahme von Personen oder Gütern geeigneter Wagen E, der von Schienen F getragen wird, welche oben auf den Rädern aufliegen und in seitlicher oder verticaler Richtung biegsam sind, zu welchem Zwecke sie nach Fig. 5 aus einer Anzahl von Stangen bestehen, 'die durch Bolzen zusammengehalten werden. Die Bolzenlöcher sind, mit Ausnahme je eines Bolzenloches in einer der die Schienen bildenden Stangen, länglich ausgespart, wodurch die Stangen auf einander gleiten können, wenn sich die ganze Schiene bei Passiren einer Curve biegt. Die Schienen F gehen ohne Unterbrechung von Wagen zu Wagen, an deren jedem Ende sie durch einen Ansatz G, Fig. 2 und 6, befestigt sind, der an der Schiene angeschraubt ist und eine Auflage für die unteren Balken H des Wagens bildet. Diese Balken werden von einem Stuhl h, Fig. 6, getragen, der auf einer Feder / ruht und mit dem Ansatz G so in einander pafst, dafs blos eine verticale Bewegung möglich ist, dagegen jede heftige und stofsweise Erschütterung verhindert wird, die Schienen aber trotzdem hinreichend biegsam bleiben.
In Fig. 7 sind die die Schienen F bildenden Stangen durch Laschen P1 verbunden, die seitlich und vertical biegsam sind, um sich den Curven und Steigungen anpassen zu können.
Fig. 8 zeigt im Querschnitt eine andere Form einer biegsamen Schiene, die aus T-förmigen Stücken von Kautschuk Q besteht, welche zwischen Streifen R eingeklemmt sind. Die Federn / sind fortgelassen, so dafs die Wagen auf dem oberen Stück Q ruhen.
In Fig. 9 besteht die Schiene aus einem Kabel S, das in Haken T befestigt ist, auf denen der Wagen ruht. Auch andere Arten von Schienen können benutzt werden, insofern sie hinreichende Biegsamkeit besitzen.
Die Achsen A bewegen sich mit einer gewünschten beliebigen Geschwindigkeit, während die mit den Wagen E verbundenen Schienen F, welche am Umfang der Räder R1 aufliegen, sich mit einer entsprechend höheren Geschwindigkeit bewegen, welche durch den Unterschied zwischen ■ der Bewegung des Radumfangs und der Achsen herrührt (s. Fig. 4 und 4a).
Die beweglichen Plattformen C sind durch Bolzen J verbunden, während der Zwischenraum zwischen den Plattformen durch Platten K, Fig. 4a, bedeckt wird. Aehnliche Plätten können auch die Wagen verbinden, doch verwendet man am besten eine biegsame Decke L, Fig. 2, an der Wagendecke. Abgerundete Trennklötze M zwischen den Wagen sollen die letzteren von einander getrennt halten und die gehörige Stellung der Wagen auf den Schienen sichern.
Die Balken N, welche quer unter dem Wagen angeordnet sind, halten, unterstützt von Lä'ngsbalken η und Zargenstücken o, die Plattformen in ihrer Stellung und Höhe.
Fig. 4 und 4a zeigen eine Abänderung; die Achse trägt Räder P, die auf einem festen Geleise laufen, sowie eine beliebige Anzahl Räderpaare, die sich mit ihr zugleich drehen, aber einen verschieden grofsen Durchmesser besitzen, während die Räder P gleichen Durchmesser haben. Bewegliche Schienen F ruhen, wie früher beschrieben, auf jedem Räderpaare und tragen die Plattformen.
Jeder dieser Sätze Schienen wird sich schneller bewegen als der vorhergehende, und zwar mit einer Geschwindigkeit, welche durch die Verschiedenheit des Durchmessers der einzelnen Räder bestimmt wird, so dafs die Wagen am besten auf dem letzten Satz beweglicher Schienen anzuordnen sind, wenn die gröfste Geschwindigkeit erzielt werden soll.
Ein Passagier kann ferner bei dieser Anordnung mit Leichtigkeit und Sicherheit vom Boden oder · der festen Plattform aus auf die bewegliche Plattform und dann auf den Wagen steigen, während sich beide mit der gewöhnlichen Geschwindigkeit fortbewegen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Eisenbahn, bei welcher jdje, .Platten (oder Kasten) E mittelst Trägerjf;,aüf dem Umfang von Rädern R liegen, deren/Achsen durch irgend eine Kraftmaschine. in : fortschreitende Bewegung gesetzt werden, so dafs die Räder R auf festen Schienen rollen und den Trägern' F, sowie den Platten E durch Reibung eine gröfsere Geschwindigkeit ertheilen.
2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Eisenbahn die aus ,beweglich verbundenen biegsamen Theilen bestehenden Träger F, zum Zwecke, den bewegten Platten E das Durchlaufen von Curyen zu erleichtern (Fig. 4 a). - -; ■■ ;Γ'τί;-
3. Bei der durch. Anspruch 1. gekennzeichneten Eisenbahn die mit gleich 'grofsen rollenden Rädern RP (Fig. 4) -und ungleich grofsen Tragrädern T versehenen Achsen A, zum Zwecke, den' Platten E eine ungleiche Geschwindigkeit zu-'eijtheilen
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DENDAT57766D Eisenbahn, bei welcher die Fahrzeuge auf sich wälzenden Radsätzen weiter rollen Expired - Lifetime DE57766C (de)

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