DE57766C - Eisenbahn, bei welcher die Fahrzeuge auf sich wälzenden Radsätzen weiter rollen - Google Patents
Eisenbahn, bei welcher die Fahrzeuge auf sich wälzenden Radsätzen weiter rollenInfo
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- DE57766C DE57766C DENDAT57766D DE57766DA DE57766C DE 57766 C DE57766 C DE 57766C DE NDAT57766 D DENDAT57766 D DE NDAT57766D DE 57766D A DE57766D A DE 57766DA DE 57766 C DE57766 C DE 57766C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B15/00—Combinations of railway systems
Landscapes
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- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf den wie gewöhnlich fest angeordneten Schienen s1, Fig. 1, laufen Räder R\ welche
durch Achsen A verbunden sind. Diese Achsen tragen seitlich auf Stützen B die Plattformen C,
deren a'ufserer Rand sich oberhalb oder in der nächsten Nähe des Bodens oder einer festen
Plattform D befindet.
Oberhalb .der Räder R1 befindet sich ein
zur Aufnahme von Personen oder Gütern geeigneter Wagen E, der von Schienen F getragen
wird, welche oben auf den Rädern aufliegen und in seitlicher oder verticaler Richtung
biegsam sind, zu welchem Zwecke sie nach Fig. 5 aus einer Anzahl von Stangen bestehen,
'die durch Bolzen zusammengehalten werden. Die Bolzenlöcher sind, mit Ausnahme je eines
Bolzenloches in einer der die Schienen bildenden Stangen, länglich ausgespart, wodurch die
Stangen auf einander gleiten können, wenn sich die ganze Schiene bei Passiren einer Curve
biegt. Die Schienen F gehen ohne Unterbrechung von Wagen zu Wagen, an deren
jedem Ende sie durch einen Ansatz G, Fig. 2 und 6, befestigt sind, der an der Schiene angeschraubt
ist und eine Auflage für die unteren Balken H des Wagens bildet. Diese Balken
werden von einem Stuhl h, Fig. 6, getragen, der auf einer Feder / ruht und mit dem Ansatz
G so in einander pafst, dafs blos eine verticale Bewegung möglich ist, dagegen jede
heftige und stofsweise Erschütterung verhindert wird, die Schienen aber trotzdem hinreichend
biegsam bleiben.
In Fig. 7 sind die die Schienen F bildenden Stangen durch Laschen P1 verbunden, die
seitlich und vertical biegsam sind, um sich den Curven und Steigungen anpassen zu können.
Fig. 8 zeigt im Querschnitt eine andere Form einer biegsamen Schiene, die aus T-förmigen
Stücken von Kautschuk Q besteht, welche zwischen Streifen R eingeklemmt sind. Die
Federn / sind fortgelassen, so dafs die Wagen auf dem oberen Stück Q ruhen.
In Fig. 9 besteht die Schiene aus einem Kabel S, das in Haken T befestigt ist, auf
denen der Wagen ruht. Auch andere Arten von Schienen können benutzt werden, insofern
sie hinreichende Biegsamkeit besitzen.
Die Achsen A bewegen sich mit einer gewünschten beliebigen Geschwindigkeit, während
die mit den Wagen E verbundenen Schienen F, welche am Umfang der Räder R1 aufliegen,
sich mit einer entsprechend höheren Geschwindigkeit bewegen, welche durch den Unterschied
zwischen ■ der Bewegung des Radumfangs und der Achsen herrührt (s. Fig. 4 und 4a).
Die beweglichen Plattformen C sind durch Bolzen J verbunden, während der Zwischenraum
zwischen den Plattformen durch Platten K, Fig. 4a, bedeckt wird. Aehnliche Plätten
können auch die Wagen verbinden, doch verwendet man am besten eine biegsame Decke L,
Fig. 2, an der Wagendecke. Abgerundete Trennklötze M zwischen den Wagen sollen
die letzteren von einander getrennt halten und die gehörige Stellung der Wagen auf den
Schienen sichern.
Die Balken N, welche quer unter dem Wagen angeordnet sind, halten, unterstützt von
Lä'ngsbalken η und Zargenstücken o, die Plattformen
in ihrer Stellung und Höhe.
Fig. 4 und 4a zeigen eine Abänderung; die Achse trägt Räder P, die auf einem festen
Geleise laufen, sowie eine beliebige Anzahl Räderpaare, die sich mit ihr zugleich drehen,
aber einen verschieden grofsen Durchmesser besitzen, während die Räder P gleichen Durchmesser
haben. Bewegliche Schienen F ruhen, wie früher beschrieben, auf jedem Räderpaare
und tragen die Plattformen.
Jeder dieser Sätze Schienen wird sich schneller bewegen als der vorhergehende, und zwar mit
einer Geschwindigkeit, welche durch die Verschiedenheit des Durchmessers der einzelnen
Räder bestimmt wird, so dafs die Wagen am besten auf dem letzten Satz beweglicher
Schienen anzuordnen sind, wenn die gröfste Geschwindigkeit erzielt werden soll.
Ein Passagier kann ferner bei dieser Anordnung mit Leichtigkeit und Sicherheit vom
Boden oder · der festen Plattform aus auf die bewegliche Plattform und dann auf den Wagen
steigen, während sich beide mit der gewöhnlichen Geschwindigkeit fortbewegen.
Claims (3)
1. Eine Eisenbahn, bei welcher jdje, .Platten
(oder Kasten) E mittelst Trägerjf;,aüf dem
Umfang von Rädern R liegen, deren/Achsen durch irgend eine Kraftmaschine. in : fortschreitende
Bewegung gesetzt werden, so dafs die Räder R auf festen Schienen rollen und den Trägern' F, sowie den Platten E
durch Reibung eine gröfsere Geschwindigkeit ertheilen.
2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Eisenbahn die aus ,beweglich verbundenen
biegsamen Theilen bestehenden Träger F, zum Zwecke, den bewegten Platten E das Durchlaufen von Curyen zu
erleichtern (Fig. 4 a). - -; ■■ ;Γ'τί;-
3. Bei der durch. Anspruch 1. gekennzeichneten
Eisenbahn die mit gleich 'grofsen rollenden Rädern RP (Fig. 4) -und ungleich
grofsen Tragrädern T versehenen Achsen A, zum Zwecke, den' Platten E
eine ungleiche Geschwindigkeit zu-'eijtheilen
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57766C true DE57766C (de) |
Family
ID=332111
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57766D Expired - Lifetime DE57766C (de) | Eisenbahn, bei welcher die Fahrzeuge auf sich wälzenden Radsätzen weiter rollen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57766C (de) |
-
0
- DE DENDAT57766D patent/DE57766C/de not_active Expired - Lifetime
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