DE89754C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE89754C DE89754C DENDAT89754D DE89754DA DE89754C DE 89754 C DE89754 C DE 89754C DE NDAT89754 D DENDAT89754 D DE NDAT89754D DE 89754D A DE89754D A DE 89754DA DE 89754 C DE89754 C DE 89754C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- motor
- car
- frame
- coupled
- drive axle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L13/00—Electric propulsion for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways; Magnetic suspension or levitation for vehicles
- B60L13/006—Electric propulsion adapted for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Motorgestell für solche Motorwagen von
einschienigen Hochbahnen, welche auf jeder Seite der Fahrschiene zum Theil herabhängen.
Die Betriebsmotoren werden unten auf den Boden der seitlich herunterhängenden Theile
des Wagenkörpers verlegt, um den Schwerpunkt niedrig zu halten, und werden behufs
sehr raschen Fahrens durch Stangen mit den Triebräderachsen gekuppelt, und zwar je ein
Motor mit je einem der Triebräder. Da nun die Motoren von dem auf Federn auf- und
abbewegbaren Wagenkörper getragen werden, während die Triebräderachsen keine solche Bewegung
haben, so mufste dafür Sorge getragen werden, dafs die Entfernung zwischen Motor
und Radachse constant bleibt. Dies ist dadurch bewirkt, dafs beide Theile durch eine Stange
starr mit einander verbunden sind und das Motorgestell bei der Auf- und Abbewegung
des Wagenkörpers eine hin- und hergehende Bewegung auf dem Boden desselben machen
kann.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen einen Motorwagen mit den oben angeführten Neuerungen,
wobei als Betriebsmotoren zwei Elektromotoren beispielsweise angedeutet sind, es
können aber selbstverständlich andere bekannte Motoren beliebiger Art angewendet werden.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Motorwagens,
Fig. 2 einen Längenschnitt in vergröfsertem Mafsstabe.
Fig. 3 ist ein Querschnitt,
Fig. 4 ein Horizontalschnitt und
Fig. 5 eine besondere Ansicht des Drehgestelles.
Die Triebräder A A sitzen auf Achsen C C, welche in zwei inneren Lagern B B und zwei
äufseren Lagern .B1.??1 laufen. Die Lager B B
sind durch Bolzen mit den Längsträgern K des Radgestelles fest verschraubt, welche Träger
durch Querstücke M mit einander verbunden sind. Auf den Querstücken M ruht der eigentliche
WTagenkörper TT3 mittelst FedernR. Der
Wagenkörper besteht erstens aus dem oberen Theil T mit über der Fahrschiene X liegendem
Fufsboden T"2 des für die Fahrgäste bestimmten
Raumes, und zweitens aus den zwei seitlich der Schiene herabhängenden Theilen T3, auf
deren Boden y die Motoren F ruhen. Das Gestell G dieser Motoren ruht auf Rollen G1,
die ihrerseits auf Schienen χ laufen, welche auf dem Boden γ befestigt sind.
Die Radachsen C C sind mit der Welle ihres
zugehörigen Motors durch eine Stange \ verbunden , welche mit zwei Augen die Welle
und die Radachse umfafst. Wenn also der Motor F relativ zur Achse C sich hebt oder
senkt, so wird er gleichzeitig durch die Stange % gezwungen, sich hin- und herzubewegen, so
dafs die Entfernung zwischen seinem Drehmittel und der Achse C constant bleibt. Die
Drehung der Motorwelle kann auf die Achse des Triebrades durch irgend welche geeignete
Vorrichtung übertragen werden, z. B. durch Kurbeln D D1 und Pleuelstange E. Die constante
Stellung der Kurbeln der Achsen C im
rechten Winkel zu einander kann dadurch gesichert sein, dafs man die Achsen mittelst
Kettenräder und Kette mit einander kuppelt. Die äufseren Lager B1 der Achsen C ruhen
'auf Rahmen K1, die mit den Querstücken M
der Träger fest verbunden sind.
Bei dem Drehgestell (s. Fig. 2 und 5) des Wagens ruhen die Achsen der Laufräder A1A1
in Lagern Ic, welche ihrerseits durch Schienen kl k'2 fest mit einander verbunden sind. Die
Verbindungsschiene k1 trägt das die Drehung ermöglichende Querstück Z, und auf dieses ist
die Kappe ρ drehbar aufgesetzt und durch bügeiförmige Rahmenpl mit den Längsträgern if
des Radgestelles verbunden.
Die die seitlichen Leitrollen / tragenden Arme I'2 sind mit den Achsenlagern k fest
verbunden und oben zu einem Bügel vereinigt.
Dadurch nun, dafs die Motoren F am Boden der seitlichen Theile T3 des Wagens angeordnet
sind, wird der Schwerpunkt des letzteren mit Bezug auf die Laufschiene so tief gelegt, dafs
der Fufsboden des für die Fahrgäste bestimmten Raumes in seiner ganzen Breite frei über
die Schiene hinweggeführt werden kann und somit eine viel bequemere Einrichtung für die
Fahrenden gestattet, wie bei denjenigen bekannten Wagengestellen, bei denen es wegen
der hohen Lage des Schwerpunktes des Wagens stets nöthig war, den Raum in den seitlichen
Theilen T3 für die Aufnahme der Fahrgäste zu benutzen.
Wenn statt Elektromotoren andere Motoren zum Betriebe des Wagens angewendet werden,
so kann auch der Raum in den Wagentheilen T3 dazu dienen, den Vorrath von festem oder
flüssigem Brennmaterial sowie Dampferzeuger u. s. w. aufzunehmen, um somit den Schwerpunkt
des Wagens entsprechend herunterzudrücken.
Claims (2)
1. Ein Motorgestell für Wagen einschieniger Hochbahnen mit seitlicher Stützung, dadurch
gekennzeichnet, dafs der Motor (F) in dem tiefsten Theil (y) des federnd auf-
und abbewegbaren Wagenkörpers (T3) aufgestellt und durch Kurbelstangen (E),
Gliederketten oder dergl. mit der Triebachse (C) gekuppelt ist, wobei die Entfernung
zwischen der Motorwelle und der Triebachse dadurch constant erhalten wird, dafs beide durch eine Stange fc) mit
einander verbunden sind und der Motor bei der Auf- und Abbewegung des Wagenkörpers
in geeigneten Führungen (Rollen G1 auf Schienen x) eine waagerecht hin- und
hergehende Bewegung machen kann.
2. Ein Motorgestell der durch Anspruch 1 angegebenen Art, dadurch gekennzeichnet,
dafs von zwei dicht hinter einander gelagerten Triebrädern das eine mit einem auf der einen Seite, das andere mit einem
auf der gegenüberliegenden Seite des Wagens aufgestellten Motor gekuppelt ist (Fig. 4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89754C true DE89754C (de) |
Family
ID=361542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89754D Active DE89754C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89754C (de) |
-
0
- DE DENDAT89754D patent/DE89754C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2936771C2 (de) | Antriebsdrehgestell für Schienenfahrzeuge, z.B. Straßenbahnen | |
| DE1430999A1 (de) | Vorrichtung zur Fuehrung von Zweischienen-Gleisbahnen | |
| DE89754C (de) | ||
| DE839810C (de) | Drehgestell fuer Schienentriebfahrzeuge, insbesondere fuer Maschinentriebwagen | |
| DE824645C (de) | Achslagerfuehrung fuer Schienenfahrzeuge mit in Lenkern gelaerten Radsaetzen | |
| DE705934C (de) | Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge | |
| DE458252C (de) | Zweiachsig angetriebenes Schienenfahrzeug | |
| DE181484C (de) | ||
| DE475678C (de) | Motoraufhaengung, insbesondere fuer elektrisch betriebene Gleisfahrzeuge | |
| DE595195C (de) | Schienenfahrzeug, dessen Enddeichselgestelle von einer nicht mit dem Wagenkasten verbundenen Mittelachse gesteuert werden | |
| DE440287C (de) | Verschiebevorrichtung fuer Schienenwagen | |
| DE76783C (de) | Motorwagen für Strafsenbahnen | |
| DE367811C (de) | Abfederung fuer Fahrzeuge mit federnd ausgebildeten Zuggliedern | |
| DE115039C (de) | ||
| DE525057C (de) | Vergnuegungsvorrichtung mit in senkrechter Richtung gewellter kreisrunder Fuehrungsbahn | |
| DE164566C (de) | ||
| DE57766C (de) | Eisenbahn, bei welcher die Fahrzeuge auf sich wälzenden Radsätzen weiter rollen | |
| AT61105B (de) | Untergestell für Schienenfahrzeuge mit radial einstellbaren Lenkachsen. | |
| DE248975C (de) | ||
| DE94991C (de) | ||
| DE315308C (de) | ||
| DE74121C (de) | Drehgestell für elektrische Eisen-" bahnen | |
| DE136727C (de) | ||
| DE1455165A1 (de) | Mehrachsiges Triebfahrzeug | |
| DE476702C (de) | Lenkvorrichtung fuer Kraftwagen |