DE577446C - Dampfkraftanlage mit Gefaellespeicher und Speichermaschine - Google Patents
Dampfkraftanlage mit Gefaellespeicher und SpeichermaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
- F01K7/00—Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
- F01K7/16—Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type
- F01K7/18—Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type the turbine being of multiple-inlet-pressure type
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Description
- Dampfkraftanlage mit Gefällespeicher und Speichermaschine Der Erfindungsgegenstand ist eine Dampfkraftanlage mit einem Gefällespeicher und einer Speicherkraftmaschine zum Zwecke des Belastungsausgleiches. Der Speicher soll in Zeiten verminderten Dampfbedarfes der Anlage den Dampfüberschuß aufnehmen und ihn in Zeiten von Belastungsspitzen zu deren Deckung wieder abgeben. Die Speicherladung wird in üblicher Weise durch ein Überströmorgan und die Entladung durch ein Druckminderorgan in der Weise gesteuert, daß bei ansteigendem Druck in der Ladeleitung das Ladeventil, bei sinkendem Druck in der Entladeleitung das Entladeventil geöffnet wird. .
- Ist nun bei einer solchen Anlage die Speichermaschine räumlich weit vom.Speicher getrennt, d. h. liegt zwischen Speicher und Verbraucher eine lange Rohrleitung von großer Speicherfähigkeit, so hat sich gezeigt, daß die Steuerung des Entladeventils vom Druck in der Leitung aus, in der die Belastungsspitzen auftreten, allein nicht den zu stellenden Anforderungen genügt. Steigt beispielsweise der Bedarf der Kraftmaschine an, so öffnet der Leistungsregler das Einlaßventil weiter, und die Maschine saugt Dampf aus der langen Verbindungsleitung zum Speicher hin an. Es dauert aber infolge der Eigenkapazität der Leitung eine ganze Zeit, bis sich der Impuls an der Speicherregelung auswirkt. Ehe sich dann die Dampflieferung aus dem Speicher bemerkbar macht, ist die Drehzahl der Maschine schon weit unter ihren zulässigen Wert abgesunken, ein Umstand, der vor allem in elektrischen Zentralen außerordentlich störend wirken kann. Außerdem sinkt beim Arbeiten der Speichermaschine der Speicherdruck ab. Bleibt dabei die Leistung der Maschine gleich, so öffnet der Regler infolge des absinkenden Druckes immer weiter, so tritt zwar in der Leitung ein geringer Druckabfall ein, der durch das Druckminderorgan ausgeglichen wird. Da aber die Leitung selbst als Dampfspeicher wirkt, so können nun Leistungsänderungen der Maschine erst sehr spät auf ein weiteres Öffnen des Druckminderorgans wirken.
- Die Erfindung besteht. nun darin, daß das Entladeventil des Spichers gleichzeitig durch eine an sich bekannte Fernsteuerung in Abhängigkeit von der Belastung der Speichermaschine gesteuert wird, wobei die Fernsteuerung als Vorsteuerung für die normale Entladesteuerung dient.
- Zur Fernsteuerung kann man eine an sich bekannte Druckölsteuerung oder eine elektrische Übertragungseinrichtung verwenden. Man kann z. B. mit''der betreffenden Kraftmaschine eine Tachometerdynamo kuppeln, deren Spannungsänderungen auf ein Relais für das Entladeventil übertragen werden. Die Abbildung zeigt schematisch eine Anlage gemäß der Erfindung. Räumlich vereinigt z. B. im Kesselhaus sind der Kessel i, der über eine Leitung 2 eine Kraftmaschine 3 speist, und der Speicher q., der von der Leitung 2 über ein Überströmventil 5 geladen wird. Die Maschine 3 ist als Gegendruckmaschine ausgebildet, die auf ein Gegendrucknetz 7 arbeitet. An dieses Gegendrucknetz ist an räumlich entfernter Stelle eine Maschine 8 angeschlossen, deren Belastung stark schwankt, so daß Belastungsspitzen durch den Speicher q. ausgeglichen werden müssen. Die Dampfentnahme aus dem Speicher wird dabei durch ein Ventil 9 gesteuert. Dieses wird -geöffnet, wenn der Druck in der Leitung 7 hinter dem Ventil sinkt, außerdem wird es unmittelbar in Abhängigkeit von der Leistung der Maschine 8 verstellt. Dabei dient dann die Fernsteuerung nur als eine Art Vorsteuerung, deren Wirkung durch den Reduzierimpuls gewissermaßen korrigiert wird. Zu diesem Zwecke ist mit der Maschine 8 eine Tachometerdynamo io gekuppelt, die elektrisch mit einem Relais i i beliebiger Art verbunden ist, welches das Ventil 9 verstellt. Sinkt die Drehzahl der Maschine 8 ab, so verkleinert sich die Spannung der Hilfsmaschine io und gleichzeitig wird infolge dieser Spannungsänderung das Ventil 9 geöffnet, so daß unabhängig von der Eigenkapazität der Leitung 7 sofort bei auftretender Belastungsspitze die Dampfzufuhr zur Leitung 7 vergrößert wird.
- Die eben beschriebene Anordnung ist naturgemäß auch brauchbar, wenn es sich um die Steuerung des Ladeventils handelt. Doch wird man im allgemeinen auf eine derartige Anordnung verzichten können, da eine gewisse zeitliche Verschiebung zwischen dem Auftreten der verminderten Belastung und dem Ansprechen -des Ladeventils schädlichen Einfluß nicht haben wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dampfkraftanlage mit Ausgleich der Schwankungen durch einen Gefällespeicher und eine Speichermaschine, bei der die Speichermaschine räumlich weit vom Speicher entfernt ist und das Speicherentladeventil bei sinkendem Druck in der Entladeleitung geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladedruckminderorgan (9) zusätzlich in Abhängigkeit von der Belastung der Speichermaschine (8), insbesondere durch eine elektrische Fernsteuerung (io, ii), gesteuert wird, wobei der Leistungsimpuls , als - Vorm steuerung bei dem Entladeventil (9) wirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES80995D DE577446C (de) | 1927-08-05 | 1927-08-05 | Dampfkraftanlage mit Gefaellespeicher und Speichermaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES80995D DE577446C (de) | 1927-08-05 | 1927-08-05 | Dampfkraftanlage mit Gefaellespeicher und Speichermaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577446C true DE577446C (de) | 1933-05-31 |
Family
ID=7509259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES80995D Expired DE577446C (de) | 1927-08-05 | 1927-08-05 | Dampfkraftanlage mit Gefaellespeicher und Speichermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577446C (de) |
-
1927
- 1927-08-05 DE DES80995D patent/DE577446C/de not_active Expired
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