DE577413C - Wickelwalzennest fuer Zigarren - Google Patents
Wickelwalzennest fuer ZigarrenInfo
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- DE577413C DE577413C DEU11661D DEU0011661D DE577413C DE 577413 C DE577413 C DE 577413C DE U11661 D DEU11661 D DE U11661D DE U0011661 D DEU0011661 D DE U0011661D DE 577413 C DE577413 C DE 577413C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/26—Applying the wrapper
- A24C1/30—Devices for applying the wrapper to the bunch
Landscapes
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Description
AUSGEGEBEN AM
30. MAI 1933
30. MAI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 577413 KLASSE 79 b GRUPPE
Wickelwalzennest für Zigarren
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1932 ab
Für die Erzeugung von profilierten Zigarren, deren Enden also zugespitzt oder anderweitig
abweichend von der zylindrischen Gestalt ausgebildet sind, ist es bekannt, die Walzen des
Wickelwalzennestes entsprechend zu profilieren. Bei einer bekannten Ausführungsform dieser
Art hat man die Vorrichtung der Form der Zigarre durch Austauschen der Wickelwalzen
angepaßt. Auch hat man schon in Erwägung gezogen, die Walzen aus mehreren Teilen zusammenzusetzen,
z. B. einem mittleren zylindrischen Hauptteil und zwei kegelstumpfartig o. dgl. ausgebildeten Endteilen, deren Hauptachsen
im Winkel zur Achse des mittleren Zylinderteiles angeordnet wurden.
Es hat sich gezeigt, daß mit den bisher bekannten Wickelwalzennestern eine einwandfreie
Zigarre noch nicht hergestellt werden konnte, insbesondere deshalb, weil das Deckblatt an
den Profilenden des Wickels nicht so fest und gut mechanisch angelegt werden konnte, wie
das bei der Handarbeit geschieht. Die Ursache dafür liegt darin, daß alle bisher bekannten
Wickelwalzenprofilierungen eine gewisse Starrheit und jedenfalls keine genügende Anschmieg-.samkeit
aufwiesen.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß für das Andrücken des Deckblattanfanges
an das zugespitzte o. dgl. gestaltete, das Brandende der Zigarre bildende Ende des Wickels
ein von den Wickelwalzen baulich getrenntes, dem Zigarrenende entsprechend geformtes,
unter Federwirkung stehendes Backenpaar 13, 13 vorgesehen ist, welches das Wickelende
unter Andrücken des Deckblattes zwischen sich nimmt.
Hier ist darauf hinzuweisen, daß bereits eine Vorrichtung bekannt ist, bei der die nachgiebige Anpressung über die gesamte Zigarrenlänge durch Gummiwalzen ohne bauliche Trennung des die Spitzen bearbeitenden Teiles erfolgt.
Hier ist darauf hinzuweisen, daß bereits eine Vorrichtung bekannt ist, bei der die nachgiebige Anpressung über die gesamte Zigarrenlänge durch Gummiwalzen ohne bauliche Trennung des die Spitzen bearbeitenden Teiles erfolgt.
Bei dieser Einrichtung war aber der Nachteil vorhanden, daß die Gummiwalzen über ihre
gesamte Länge die gleiche Umfangsgeschwindigkeit aufwiesen, während die sich drehende Zigarre
infolge ihrer nach den Spitzen zu verjüngenden Form an verschiedenen Stellen verschiedene
Umfangsgeschwindigkeit hatte, so daß Beschädigungen des Deckblattes unausbleiblich
waren. Insbesondere konnte aber mit dieser bekannten Einrichtung nie ein sauberes
Anlegen des Deckblattendes an das Wickelende erreicht werden.
Um bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Einrichtung die Anschmiegfähigkeit bis ins
Feinste zu steigern, setzt sich zweckmäßig jeder Backen des Paares aus einzelnen, je für sich
federnd gelagerten Lamellen zusammen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher das der Zigarrenspitze
gegenüberliegende Ende mit Hilfe der neuen Backe zum Anlegen des Deckblattes bearbeitet
wird.
Abb. ι zeigt eine Vorderansicht.
Abb. 2 zeigt hierzu eine Seitenansicht.
Abb. 3 zeigt einen Teil der Vorrichtung im Grundriß.
Abb. 4 zeigt einen Teil der aus Abb. 1 ersichtlichen
Darstellung bei anderer Stellung der Teile.
Abb. 5a und 5b sind Sonderdarstellungen.
Das bekannte Wickelwalzennest wird von den unteren Wickelwalzen 1 und den oberen
Wickelwalzen 2 gebildet. Während die Achsen i' der unteren Wickelwalzen im Maschinengestell
gelagert sind, ruhen die Wickelwalzen 2 in Lagerarmen 3, die auf den Achsen 1' schwenkbar
sitzen und wovon je zwei gegenüberliegend durch die Stange 4 zusammengehalten werden.
Der Antrieb der Wickelwalzen geschieht von der Hauptantriebswelle 5 aus, die durch Zahn
räder 6 und 7 mit der im Maschinengestell ge-ο lagerten Achse 8 in Verbindung steht. Mit dem
Stirnrad 7 ist das Stirnrad 9 verbunden, mit welchem die Zahnräder 1" der unteren Wickelwalzen
in Eingriff stehen. Durch die Zwischenräder 10 stehen die Zahnräder 1'·' mit den Zahn-
!5 rädern 2' in Verbindung, die auf den Achsen 2' der oberen Wickelwalzen 2 befestigt sind. An
dem Maschinengestell G ist der Lagerarm 11 befestigt, der den Drehzapfen 12 für das entsprechende
dem Zigarrenende profilierte Backenpaar 13, 13 trägt, dessen Enden 13' scharnierartig übergreifen. Bei 13" greift an den unteren
Schenkeln des Backenpaares 13 die Feder 14 an, durch die sie in der aus Abb. 1 ersichtlichen
Lage zu halten versucht werden, wobei sich die Backen in der geschlossenen Lage befinden
und der zwischen den Backen vorhandene Hohlraum der zu umwickelnden Zigarrenspitze
entspricht. Zwischen den Schenkeln 13' befindet sich eine Rolle 15, die an einem zweiarmigen
Hebel 16 sitzt. Der zweiarmige Hebel ist bei 17 am Maschinengestell gelagert und
wird unter dem Zuge der Feder 18 mit der weiter an ihm gelagerten Rolle 19 gegen die
Hubkurve 20 gezogen, die auf der Hauptachse 5 sitzt. Bekanntlich müssen die oberen Wickelwalzen
2 während des Einlegens des Wickels in das Wickelnest auseinandergeschwungen werden. Zu diesem Zwecke sind die Lagerarme 3
mit Hebern 21 verbunden, an denen bei 21' die Lenker 22 angreifen, die durch den gemeinsamen
Zapfen 23 an dem Hebel 24 angelenkt sind. Der Hebel 24 ist bei 25 am Maschinengestell
gelagert und wird unter dem Zuge der Feder 26 mit der an ihm gelagerten Rolle 27
gegen eine Hubkurve 28 geführt, die ebenfalls auf der Hauptwelle 5 sitzt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Sobald eine Zigarre im Wickelnest fertiggestellt ist, wird von der Hubkurve 28 aus das
Gestänge 21 bis 24 so bewegt, daß die oberen Wickelwalzen 2 die aus Abb. 4 ersichtliche Stellung
einnehmen. Gleichzeitig wird von der Steuerkurve 20 aus der Hebel 16 so entgegen
dem Zuge der Feder 18 ausgeschwungen, daß die Rolle 15, die hierdurch nach unten geführt
wird, die Schenkel 13' auseinanderführt, so daß die Backen 13 die aus Abb. 4 ersichtliche Stellung
einnehmen. Hierauf kann die fertige Zigarre aus dem Wickelnest entfernt und ein neuer Wickel W eingelegt werden. Gleichzeitig
wird das Deckblatt D mit seinem vorderen Ende in der aus den Abb. 3 und 4 ersichtlichen
Weise angelegt. Hierauf wird der Hebel 16 von der Steuerkurve 20 aus in die aus Abb. 1 ex·-
sichtliche Stellung geschwungen, so daß sich die Backen 13 unter dem Zuge der Feder 14
um die Zigarrenspitze herum unter gleichzeitiger Anlegung des Deckblattes anlegen
können. Nachdem auch von der Steuerkurve 28 aus die Wickelwalzen 2 in die Arbeitsstellung
geführt worden sind, wird der Wickel in Umdrehung versetzt, wobei zwischen dem Backen
13 dasselbe geschieht, wie beim Anlegen des Umblattes zwischen den Fingern des Zigarrenarbeiters.
In bekannter Weise folgt hierbei der Deckblattträger (auf der Zeichnung nicht mit dargestellt) der fortlaufenden, schraubenförmigen
Umwicklung des Wickels mit dem Deckblatt.
Bei der in Abb. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsform haben zwei starre Backen Anwendung
gefunden. Man kann aber auch, wie das in Abb. 5b angezeigt ist, die Backen lamellenartig
unterteilen, wobei jedem Lamellenpaar eine Feder 14 angeordnet ist, die das Anlegen der
einzelnen Backenlamellen 13'" herbeiführen. Bei dieser Anordnung ist es also nicht notwendig,
daß jeder besonderen Zigarrenform ein besonderes Backenpaar angepaßt wird.
Durch die Unterteilung in die einzelnen Lamellen wird es vielmehr ermöglicht, daß sich
die einzelnen Lamellenpaare der Spitzenform des Zigarrenwickels anpassen. Selbstverständlich
kann bei der zuletzt angeführten Machart von einer einzigen Steuerrolle 15' das Auseinandersteuern
der einzelnen Lamellenpaare abgeleitet werden.
Claims (2)
1. Wickelwalzennest für Zigarren, dadurch gekennzeichnet, daß für das Andrücken des
Deckblattanfanges an das zugespitzte α. dgl. gestaltete, das Brandende der Zigarre bil- ·
dende Ende des Wickels ein von den Wickelwalzen (1, 2) baulich getrenntes, dem Zi-.
garrenende entsprechend geformtes, unter Federwirkung stehendes Backenpaar (13,13)
vorgesehen ist, welches das Wickelende unter Andrücken des Deckblattes zwischen
sich nimmt. ·
2. Wickelwalzennest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Backe
des Paares sich aus einzelnen je für sich federnd gelagerten Lamellen (13'") zusammensetzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU11661D DE577413C (de) | 1932-02-28 | 1932-02-28 | Wickelwalzennest fuer Zigarren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU11661D DE577413C (de) | 1932-02-28 | 1932-02-28 | Wickelwalzennest fuer Zigarren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577413C true DE577413C (de) | 1933-05-30 |
Family
ID=7567709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU11661D Expired DE577413C (de) | 1932-02-28 | 1932-02-28 | Wickelwalzennest fuer Zigarren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577413C (de) |
-
1932
- 1932-02-28 DE DEU11661D patent/DE577413C/de not_active Expired
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