DE577324C - Haengedecke fuer Feuerungen - Google Patents
Haengedecke fuer FeuerungenInfo
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- DE577324C DE577324C DER76638D DER0076638D DE577324C DE 577324 C DE577324 C DE 577324C DE R76638 D DER76638 D DE R76638D DE R0076638 D DER0076638 D DE R0076638D DE 577324 C DE577324 C DE 577324C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
- F27D1/04—Casings; Linings; Walls; Roofs characterised by the form, e.g. shape of the bricks or blocks used
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F27D1/02—Crowns; Roofs
- F27D1/021—Suspended roofs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
Description
- Hängedecke für Feuerungen Für Feuerungen und industrielle Öfen werden häufig Hängedecken mit einzeln aufgehängten Steinen verwendet, deren Vorteil u. a. darin besteht, daß die einzeln oder zu mehreren aufgehängten Steine gegeneinander in gewissem Grade beweglich sind. Hierdurch wird trotz der starken Temperaturänderungen vermieden, daß Wärmespannungen in der Decke auftreten, die den Bestand derselben gefährden. Bei den bisher üblichen Hängedecken, bei denen im Querschnitt viereckige Steine von Blockform oder plattenförmiger Gestalt Verwendung finden, bestehen stets mindestens in einer Richtung durchgehende geradlinige Fugen. Diese durchgehenden Fugen haben den Nachteil, daß zwei mit verschiedenen Temperaturen beanspruchte Flächenteile der Decke sich gegeneinander verschieben können, wobei eine solche durchgehende Fuge der Verschiebung sehr förderlich ist. Hierdurch werden zuweilen Decken zerstört, da in der betreffenden Längsfuge ein Klaffen und Undichtwerden des Bauteiles eintritt. Ein weiterer Nachteil der bisher benutzten, im Querschnitt viereckigen Hängesteine besteht darin, daß die Steinkanten bei einer Verdrehung der Steine gegeneinander, was im Feuerungsbetrieb häufig eintritt, stark gepreßt und dadurch abgesprengt werden.
- Nach der Erfindung haben die Deckensteine die Form eines Zylinders oder eines Prismas mit vieleckiger Grundfläche, deren sämtliche Winkel einzeln größer als 9o° sind. Beim Aneinanderfügen solcher Steine zu einer Decke werden zwangsläufig durchgehende gerade Fugen vermieden. Sämtliche Fugen erhalten vielmehr Zickzackform, so daß ein V erschieben ganzer Bauteile gegeneinander nicht mehr ohne weiteres möglich ist. Hat vielmehr bei einer solchen Decke ein Deckenstein das Bestreben, sich gegen den Nachbarstein zu verschieben, so wirkt stets eine Seitenfläche des nächsten Steines als Widerlager gegen diese Verschiebung. Diese Wirkung tritt in allen Richtungen der Decke gleichmäßig ein, so daß auch ungleichmäßige Erwärmungen der Decke keine schädlichen Wirkungen auf den Zusammenhalt der Decke ausüben. Des weiteren hat die erfindungsgemäß ausgebildete Decke den Vorteil, daß die einzeln aufgehängten Steine, wenn sie sich zu drehen versuchen, nicht mehr so leicht zerstört werden können, da die stumpfwinkligen Ecken oder die runden Seitenflächen der Steine weniger leicht abplatzen als rechtwinklige Ecken. Je mehr Ecken der Steinquerschnitt aufweist, }e mehr er sieh also der runden Form nähert, um so weniger kann eine Zerstörung des. Steines eintreten, da die Kanten um so leichter am Nachbarstein entlang gleiten.
- Für Feuerraumwände, insbesondere zur Verkleidung von Kühlrohren für Feuerraumwände, sind bereits Steine mit ähnlichen Formen benutzt worden. Hier hat jedoch die Wahl der Steinform eine andere Bedeutung, denn die Steine liegen hier mit ihren runden oder vielkantigen Flächen aufeinander. Schon dadurch ist die freie Bewegungsmöglichkeit,. die aufgehängten Deckensteinen eigentümlich ist, unmöglich. Die mit der Erfindung angestrebten Wirkungen treten jedenfalls bei solchen Wänden oder Wandverkleidungen nicht ein.
- Je ,nach der Gestalt der Steine ist es möglich, daß beim Aufhängen der Deckensteine nebeneinander Zwischenräume zwischen den Steinen frei bleiben. Diese Zwischenräume werden dann erfindungsgemäß durch ihrer Querschnittsform angepaßte Zwischensteine ausgefüllt, die zweckmäßig durch die aufgehängten Deckensteine selbst getragen werden. An sich ist die Verwendung von Zwischensteinen und ihre Abstützung aii den aufgehängten Deckensteinen durch konische Gestaltung der Hänge- und. der Zwischensteine oder durch Auflagerung der Zwischensteine auf den Hängesteinen mittels besonderer Ansätze bekannt.
- In den Abbildungen sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise wiedergegeben, und zwar in waagerechten Schnitten durch eine Hängedecke.
- Abb. i zeigt eine Decke, die aus sechseckigen prismatischen Steinen k gebildet wird, wobei die ganze Deckenfläche von den prismatischen Steinen ausgefüllt wird.
- Abb. 2 zeigt eine Decke, deren aufgehängte Steine k1 einen achteckigen Que chnitt haben, so daß zwischen den einzelnen Steinen Zwischenräume h verbleiben. Diese Zwischenräume werden durch entsprechende Steine 1, die der Querschnittsform des Zwischenraumes angepaßt sind, ausgefüllt, wobei die Steine l und die Deckensteine k1 konisch oder mit Ansätzen ausgebildet werden können, so daß die Zwischensteine l von den aufgehängten Steinen getragen werden.
- Abb. 3 schließlich zeigt eine Decke, deren aufgehängte Steine k, als Zylinder ausgebildet sind, wobei wiederum die Zwischenräume durch Zwischensteine h ausgefüllt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hängedecke für Feuerungen mit einzeln aufgehängten Steinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckensteine (k, k1, ke) die Form eines Zylinders oder eines Prismas mit vieleckiger Grundfläche, deren sämtliche Winkel einzeln größer als 9o° sind, haben.
- 2. Hängedecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Form der nebeneinander aufgehängten Deckensteine etwa bedingte Zwischenräume durch der Querschnittsform dieser Räume angepaBte Zwischenräume (l, h) ausgefüllt sind.
- 3. Hängedecke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischensteine (l, h) an den aufgehängten Deckensteinen abgestützt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER76638D DE577324C (de) | 1928-12-18 | 1928-12-18 | Haengedecke fuer Feuerungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER76638D DE577324C (de) | 1928-12-18 | 1928-12-18 | Haengedecke fuer Feuerungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577324C true DE577324C (de) | 1933-05-29 |
Family
ID=7415376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER76638D Expired DE577324C (de) | 1928-12-18 | 1928-12-18 | Haengedecke fuer Feuerungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577324C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1128074B (de) * | 1957-06-21 | 1962-04-19 | Hubert Grospitsch | Aus feuerfester keramischer Masse bestehendes Verbundglied fuer Feuerraum-Haengedecken oder Haengewaende |
| DE1283973B (de) * | 1958-05-05 | 1968-11-28 | Sigri Elektrographit Gmbh | Aus Kohlenstoffsteinen zusammengefuegte Kernreaktor-Ummantelung mit kuppelfoermigem Abschlussteil |
-
1928
- 1928-12-18 DE DER76638D patent/DE577324C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1128074B (de) * | 1957-06-21 | 1962-04-19 | Hubert Grospitsch | Aus feuerfester keramischer Masse bestehendes Verbundglied fuer Feuerraum-Haengedecken oder Haengewaende |
| DE1283973B (de) * | 1958-05-05 | 1968-11-28 | Sigri Elektrographit Gmbh | Aus Kohlenstoffsteinen zusammengefuegte Kernreaktor-Ummantelung mit kuppelfoermigem Abschlussteil |
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