DE577135C - Maschine zur Herstellung hochelastischer Federrohre - Google Patents

Maschine zur Herstellung hochelastischer Federrohre

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DE577135C
DE577135C DEM119200D DEM0119200D DE577135C DE 577135 C DE577135 C DE 577135C DE M119200 D DEM119200 D DE M119200D DE M0119200 D DEM0119200 D DE M0119200D DE 577135 C DE577135 C DE 577135C
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DE
Germany
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rollers
machine
bracket
production
elastic spring
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Expired
Application number
DEM119200D
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English (en)
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Meyer Keller & Cie Akt Ges O
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Meyer Keller & Cie Akt Ges O
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D15/00Corrugating tubes
    • B21D15/04Corrugating tubes transversely, e.g. helically
    • B21D15/06Corrugating tubes transversely, e.g. helically annularly

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung und Vervollkommnung der durch Patent 540 061 geschützten Maschine zur Herstellung hochelastischer Federrohre mit in sich geschlossenen ringförmigem Wellen, wobei der seitliche Abstand der inneren, dauernd umlaufenden Druckwalzen sich dem in der Breite abnehmenden und in der Tiefe zunehmenden Profil einer äußeren, bei der Herstellung jeder Welle nur einmal umlaufenden Druckwalze selbsttätig anpaßt.
Bei der Maschine nach dem Hauptpatent wird das zu wellende Rohr während des Arbeitsganges dauernd nur von Hand unterstützt, was mitunter Fehlresultate ergab, da die genaue Geradführung des betreffenden Rohres sich schwierig gestaltete. Andererseits würde eine vollautomatische Führung des Rohres die Maschine verhältnismäßig ver-
ao teuern.
Demgegenüber beruht das wesentliche Merkmal der Erfindung darin, daß außer den das Rolir bearbeitenden Druckwalzen parallel zur Spindelachse Walzen oder Rollen vorge-
S5 sehen sind, welche das zu bearbeitende Rohr abstützen. Zweckmäßig sind die Walzen oder Rollen in einem Rahmen gelagert, der drehbar und feststellbar von einem unter der Einwirkung eines Gewichts gegen die Druckwalzen bzw. gegen das von diesen bearbeitete Rohr schwingenden Bügel aufgenommen ist.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, wobei darstellen:
Fig. ι eine Oberansicht der Maschine mit der neuen Einrichtung,
Fig. 2 und 3 eine Vorder,- und Seitenansicht;
Fig. 4 und 5 sind Einzelheiten.
Zunächst sei an Hand der Fig. 1 die Gesamtausbildung der neuen Maschine beschrieben, deren Wirkungsweise im wesentlichen der nach dem Hauptpatent entspricht.
Es bezeichnet 1 den Spindelstock und 2 die Walzenträgerplatte, welche Teile verstellbar auf einer Wange 3 montiert sind, die zweckmäßig auf gußeisernen Füßen 3',ruhen kann.
Der Spindelstock r trägt zwei Lager 4 und 4' zur Aufnahme zweier ineinandergleitender Spindeln, die in axialer Richtung gegeneinander verstellt werden können. 7 ist eine Stufenrillenscheibe zum Antrieb der beiden Spindeln. Die eine der beiden Spindeln trägt an' ihrem freien Ende einen inneren Walzdorn 11 mit der Druckwalze 20, während die andere Spindel mit dem zweiten Walzdorn 17 verbunden ist, der die Druckwalze 19 trägt. 67 bezeichnet die äußere Walzenscheibe mit dem Profilring 70 und 67' das Lager der
Scheibe, welches in der Walzenträgerplatte 2 verschiebbar angeordnet ist und mittels einer Gewindespindel 78 quer zur Achsrichtung der Walzdorne 11 und 17 eingestellt werden kann, während die Walzenträgerplatte 2 mittels der Gewindespindel 77 in der genannten Achsrichtung mit Bezug auf die Walzen 19, 20 einstellbar ist.
Das Verschieben der beiden Druckwalzen 19 und 20 bzw. deren Spindeln erfolgt durch Bewegen eines entsprechend langen, bei 79 gelagerten Handhebels 80 in Richtung des Pfeiles I. An den Hebel 80 sind bei 81, 81' zwei in ihrer Längsrichtung verstellbare Stangen 82, 83 und 82', 83' angelenkt, die mit ihren freien Enden bei 84 und 84' an zwei Stellhebel 85 und 85' angeschlossen sind. Der Stellhebel 8 5 liegt unter Zwischenschaltung eines Drucklagers der Rillenscheibe 7, der ao Stellhebel 85' einem Ring 91 an, der fest auf der Spindel 6 angeordnet ist. Beim Verschieben des Handhebels 80 wird gleichzeitig' die äußere Walzenscheibe 67, 70 freigegeben, beispielsweise durch selbsttätiges Verstellen eines in der Bewegungsbahn des Hebels 80 liegenden Auslösehebels 99, der eine beliebige Sperrung freigibt, so daß die Scheibe nunmehr in der durch das Hauptpatent geschützten Weise mit den sich durch eine Feder wieder gegeneinanderbewegenden Druckwalzen 19, 20 zusammenwirkt, derart, daß eine Welle indem Rohr 22 mit (oder ohne) Vorwellungen 21 gebildet wird (Fig. 5).
Um nun das Rohr 22 während des beschriebenen Arbeitsvorganges genau parallel mit der Achse der Druckwalzen zu führen, sind erfindungsgeniäß parallel zur Spindelachse neben den inneren Druckwalzen 19, 20 Walzen oder Rollen ioi vorgesehen, die in einem Bügel 100 untergebracht sind. Dieser Rohrbügel 100 ist gemäß Fig. 1, 2 und 3 ausgebildet und mit seinen unteren Enden an ein U-förmig gebogenes Tragstück 102 angeschlossen (Fig. 4). Zwischen den beiden Schenkeln dieses Tragstückes sitzt ein Lager 103, das mittels eines Armes 104 gemäß. Fig. 2 und 3 an die hintere Endfläche der Walzenträgerplatte 2 angeschlossen ist. Der Bügel 102 wird auf einer Welle 105 des Lagers 103 durch zwei seitliche Stellringe 106 gehalten, derart, daß der Bügel frei auf dieser Welle schwingen kann. Auf den Schenkeln des Bügels 102 sitzt ferner ein verschiebbares Gewicht 107, durch welches der Bügel roo- das Bestreben hat, in Richtung des Pfeiles II (Fig. 3) gegen die Druckwalzen 19, 20 zu schwingen. Zwischen den oberen abgeflachten Enden des Bügels 100 sitzt drehbar ein Rahmen 108, in welchen in gleichen Abständen von der Drehachse dieses Bügels die erwähnten Walzen oder Rollen 101 gelagert sind, die zweckmäßig aus Holz 0. dgl. bestehen können. Mittels einer Stellschraube 109 (Fig. 2) kann der Rahmen 108 mit den Rollen 101 in der entsprechenden Lage innerhalb des Bügels 100 festgestellt werden.
Wie ohne weiteres verständlich, wird das Werkstück 21, 22 während des Arbeitsvorganges durch die in Richtung des Pfeiles III (Fig. 5) gleichmäßig gegen das Rohr 22 drückenden Rollen 101 genau parallel mit der Achse der Druckwalzen geführt, so daß eine äußerst genaue Wellung des Rohres gewährleistet ist. Ist eine der Wellen fertiggestellt, so wird der Bügel 100 mit den Rollen 101 entgegen der Richtung des Pfeiles II (Fig. 3) etwas zurückgeschwungen, so daß man das Rohr 22 von den Druckwalzen 19, 20 abnehmen, um eine Welle verschieben und so für einen neuen Arbeitsgang vorbereiten kann, bis das Rohr auf diese Weise fertiggewellt ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Maschine zur Herstellung hochelastischer Federrohre nach Patent 540061, dadurch gekennzeichnet, daß- außer den das Rohr bearbeitenden Druckwalzen (19, 20, 67) parallel zur Spindelachse Walzen oder Rollen (101) vorgesehen sind, welche das zu bearbeitende Rohr abstützen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen oder Rollen (ioi) in einem Rahmen (108) gelagert sind, der drehbar und feststellbar in einem Bügel (100) angeordnet ist, welcher unter der Einwirkung eines Gewichts (107) in Richtung gegen die Druckwalzen (19, 20) bzw. gegen das zu bearbeitende Rohr (21, 2.2J zu schwingen, ist.
3. Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (103) des die Walzen oder Rollen (ior) tragenden schwingbaren Bügels (100) mittels eines Armes (104) an die verstellbare Walzenträgerplatte (2) angeschlossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM119200D 1932-03-20 1932-03-20 Maschine zur Herstellung hochelastischer Federrohre Expired DE577135C (de)

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DEM119200D DE577135C (de) 1932-03-20 1932-03-20 Maschine zur Herstellung hochelastischer Federrohre

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DE (1) DE577135C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE818792C (de) * 1948-12-01 1951-10-29 Ind Werke Karlsruhe A G Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung federnder Wellrohre von grossem Durchmesser und starker Wandung
DE836035C (de) * 1950-02-07 1952-04-07 Kabelwerk Vohwinkel Ag Vorrichtung zum Eindruecken von Querrillen in duennwandige Ummantelungen, z.B. Rohrdraht
DE917723C (de) * 1948-12-01 1954-09-09 Anton Auer Verfahren und Einrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von endlosen, nahtlosen, biegsamen Rohren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE917723C (de) * 1948-12-01 1954-09-09 Anton Auer Verfahren und Einrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von endlosen, nahtlosen, biegsamen Rohren
DE836035C (de) * 1950-02-07 1952-04-07 Kabelwerk Vohwinkel Ag Vorrichtung zum Eindruecken von Querrillen in duennwandige Ummantelungen, z.B. Rohrdraht

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