DE476191C - Vorrichtung zum Abdrehen und Glaetten von rohr- und stabfoermigen Werkstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Abdrehen und Glaetten von rohr- und stabfoermigen Werkstuecken

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Publication number
DE476191C
DE476191C DES78440D DES0078440D DE476191C DE 476191 C DE476191 C DE 476191C DE S78440 D DES78440 D DE S78440D DE S0078440 D DES0078440 D DE S0078440D DE 476191 C DE476191 C DE 476191C
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DE
Germany
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workpiece
rollers
smoothing
turning
rod
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Expired
Application number
DES78440D
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English (en)
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JACINTO SOLE
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JACINTO SOLE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/04Tool holders for a single cutting tool
    • B23B29/12Special arrangements on tool holders
    • B23B29/16Special arrangements on tool holders for supporting the workpiece in a backrest

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abdrehen und Glatt .>n von rohr- und stabförmigen Werkstücken, bei der das Werkstück, zwischen einstellbaren Rollen geführt, der Einwirkung von Stählen unterworfen wird. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art liegen die Rollen gleichmäßig über den L'mfang des Werkstückes verteilt, so daß bei vier Führungsrollen die Achsen der Rollen zu der Achse des Werkstückes um je 90 gegeneinander versetzt angeordnet sind.
Gemäß der Erfindung liegen zwei von den
Rollen auf einem Durchmesser, dagegen die beiden andern derart einander gegenüber, daß die durch ihre Achsen und die Achse des Werkstückes gelegten Ebenen einen Winkel von ijj bis 179° bilden. Infolgedessen ist der Abstand der Berührungspunkte dieser beiden Rollen etwas kleiner als der Abstand der Berührungspunkte der beiden andern Rollen, der gleich dem Durchmesser des Werkstückes ist. Das Werkstück erhält daher in der Richtung zwischen den beiden ersten Rollen eine etwas stärkere Zusammendrückung als in der hierzu senkrechten Richtung, so daß es bei rascher Umdrehung eine Bearbeitung der Oberfläche erfährt, die unrunde Querschnitte oder ungleiche Härtezonen ausgleicht und an ihm eine genaue Rundung vorgearbeitet wird, die den Messern eine gute Führung und richtige Einstellung gibt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Hierbei ist angenommen, daß die zu bearbeitende Stange oder Röhre an einer Drehbank oder einer anderen Werkzeugmaschine so befestigt ist, daß dem Werkstück eine drehende Bewegung verliehen wird, wobei ein Schlitten der Maschine in der Längsrichtung des Werkstückes verschoben wird. Dieses geht durch den Schlitten in einem Zwischenraum hindurch, der durch die vier Stützrollen gebildet wird, wobei ein in das Werkstück eindringendes oder schruppendes Werkzeug und in seiner unmittelbaren Nachbarschaft ein glättendes oder polierendes Werkzeug auf der Oberfläche des Werkstückes arbeitet. Das Werkstück kann je nach seiner Länge an der Scheibe der Drehbank o. dgl. mit einem Ende oder auch an beiden Enden befestigt sein. Die Zeichnung zeigt die zu dem Schlitten der Drehbank gehörigen Teile.
Abb. ι ist eine Vorderansicht der Arbeitsscheibe,
Abb. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht.
Der Schlitten trägt die Scheibe 1, die in der Mitte eine Führungsmuffe 2 für die zu bearbeitenden Stangen oder Röhren besitzt. Auf der Scheibe 1 sind vier Rollen 3, 4, 5, 6 drehbar auf ihren Achsen gelagert, die mittels der in radialer Richtung verschiebbaren
Gleitstücke 7, 8, 9, 10 verstellbar sind. Von den vier Rollen sind drei (3, 5 und 6) so angeordnet, daß sie mit wirksamem Druck an dem Werkstück anliegend das Werkstück walzen. Dieser Walzdruck wird dadurch erhal-' ten, daß zwei Rollen 3 und 5 derart einander gegenüberliegend angeordnet sind, daß die durch ihre Achsen und die Achse des Werkstückes gelegten Ebenen einen Winkel von 177 bis 179° bilden. Diese Rollen 3, S liegen also etwas seitlich mit Bezug auf die axiale Mittelebene des Werkstückes 11, während die dritte Druckrolle 6 auf der Seite des größeren Abstandes von der Verbindungslinie der Mittelpunkte der Rollen 3 und 5 liegt. Das Werkstück wird somit durch die beiden gegenüberliegenden Druckrollen 3 und S nach der Seite der dritten Druckrolle 6 gedrängt und zwischen diesen drei Rollen fest äo und unter Druck geführt. Hierdurch wird eine sichere Lagerung des Werkstückes herbeigeführt und gleichzeitig das Werkstück dem eingangs geschilderten Walzdruck unterworfen. Die vierte Rolle 4 dient nur zum Abschluß des Lagerungsraumes und zur Ergänzung der Führung. Das Werkzeug 12 zum eigentlichen Abdrehen des Werkstückes ist an Haltern angebracht, die die Einstellung in veränderlicher Lage gestatten; daneben befindet sich ein zweites Werkzeug 13 zum Schlichten und Glätten.
Das Werkstück ist vorher auf einem kleinen Stück genau kalibriert, und gegen diesen Teil werden die Rollen unter starkem Druck angelegt, nachdem das Werkstück in der Drehbank eingespannt ist. Der Längsvorschub des die Scheibe 1 tragenden Schlittens wird in bekannter Weise durch Ketten, Schrauben, Zahnstangen o. dgl. bewirkt.
Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß die Werkstücke fest gelagert werden und die Scheibe 1 mit den Rollen und Werkzeugen eine drehende Bewegung erhält
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird das Werkstück während der ganzen Dauer der Bearbeitung fest gestützt und geführt; die Abdrehung erfolgt genau, weil die Messer an einem schon vorher durch den Druck der Walzen vorgearbeiteten vollkommen runden Teil des Werkstückes angreifen. Das Werkstück verläßt nach der Behandlung die Maschine vollkommen rund, glatt und poliert mit einer Außenschicht von verdichtetem Metall, was für viele Verwendungen vorteilhaft ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Abdrehen und Glätten von rohr- und stabförmigen Werkstücken, bei der das Werkstück, zwischen vier einstellbaren Rollen geführt, der Einwirkung von Stählen unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß von den RoI- 6g len zwei (4, 6) auf einem Durchmesser liegen, während die beiden andern Führungsrollen (3, 5) derart einander gegenüberliegend angeordnet sind, daß die durch ihre Achsen und die Achse des Werkstücks gelegten Ebenen einen Winkel von 177 bis 1790 bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES78440D 1927-02-17 1927-02-17 Vorrichtung zum Abdrehen und Glaetten von rohr- und stabfoermigen Werkstuecken Expired DE476191C (de)

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DE (1) DE476191C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939061C (de) * 1952-01-24 1956-02-16 Th Calow & Co Umlaufender Schaelmaschinen-Messerkopf

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE939061C (de) * 1952-01-24 1956-02-16 Th Calow & Co Umlaufender Schaelmaschinen-Messerkopf

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