DE575433C - Anordnung zum Trocknen von Kondensatoren oder anderen elektrischen Apparaten - Google Patents

Anordnung zum Trocknen von Kondensatoren oder anderen elektrischen Apparaten

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DE575433C
DE575433C DET39769D DET0039769D DE575433C DE 575433 C DE575433 C DE 575433C DE T39769 D DET39769 D DE T39769D DE T0039769 D DET0039769 D DE T0039769D DE 575433 C DE575433 C DE 575433C
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capacitors
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electrical devices
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DET39769D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G13/00Apparatus specially adapted for manufacturing capacitors; Processes specially adapted for manufacturing capacitors not provided for in groups H01G4/00 - H01G11/00
    • H01G13/04Drying; Impregnating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

  • Anordnung zum Trocknen von Kondensatoren -oder anderen elektrischen Apparaten Die Erfindung-betrifft eine Anordnung zur Ausführpng des bekannten Verfahrens zur Austrocknung von Kondensatoren oder anderen elektrischen Apparaten und ihrer darauffolgenden Eintränkung mit Isolationsflüssigkeit, wobei die luftdicht abgeschlossenen Kondensatorbehälter mittels getrennte Abschlußhähne enthaltender Rohrleitungen mit einer Entlüftungsvorrichtung bzw. mit einem Vorratsbehälter für Eintränkflüssigkeit verbunden und in eine passende Heizvorrichtung eingeführt werden, in welcher sie auf passende Temperatur erwärmt werden; hierbei ist der Hahn in der Leitung für die Eintränkflüssigkeit geschlossen, während der Hahr. in der Entlüftungsleitung offen ist, worauf nach erfolgter Trocknung der Hahn in der Entlüftungsleitung geschlossen und der Hahn in der Leitung für Eintränkflüssigkeit geöffnet wird, so daß der Kondensatorbehälter mit Eintränkflüssigkeit gefüllt wird.
  • Bei bisher bekannten Vorrichtungen zur Ausführung des obengenannten Verfahrens hat man besondere Öffnungen zur Entlüftung und Einfüllung der Eintränkflüssigkeit angeordnet. Hierdarch entstehen jedoch beträchtliche Nachteile. Es ist beispielsweise, insbesondere bei kleineren Kondensatoren, mit Schwierigkeiten verbunden, Platz für zusätzliche, luftdicht abschließbare Öffnungen zu finden; diese schwächen außerdem den Deckel, welcher während der Entlüftung dem ganzen äußeren Luftdruck ausgesetzt ist. Durch die Anordnung besonderer Löcher mit zugehörigen Abschlußvorrichtungen werden auch die Herstellungskosten beträchtlich erhöht, was hauptsächlich bei Massenherstellung in Erscheinung tritt.
  • Bei der Anordnung nach der Erfindung sind die Kästen mit der Vakuumpumpe und mit dem Vorratsbeliälter durch die zu diesem Zweck hohl ausgebildeten Durchführungsbolzen verbunden; hierdurch werden die obengenannten Nachteile beseitigt. Eine solche Anordnung ergibt aber auch den Vorteil, daß man bei elektrischer Zusammenschaltung mehrerer Kondensatoren mittels rohrförmiger Leiter eine Durchflußleitung für das öl erhält.
  • Für eine in solcher Weise zusammengeschaltete Kondensatorbatterie ist natürlich nur ein einziges Expansionsgefäß erforderlich. Bei Behältern ohne Expansionsgefäß, welche also hermetisch geschlossen sind, und in welchen deshalb ein Luftkissen oder ein Kissen aus irgendeinem indifferenten Gas vorhanden sein muß, kann das Volumen dieses Gaskissens in einfacher Weise dadurch bestimmt werden, daß man die hohlen Durchführungsbolzen entsprechend dem gewünschten Volumen ein Stück in den Behälter hineinragen läßt. Ein zweckmäßiges Ausführungsbeispiel der Anordnung nach der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
  • Zig. i ist ein horizontaler Längsschnitt durch eine Trocknungsanordnung gemäß vorliegender Erfindung; der Schnitt ist nach der Linie 1-i der Fig. 2 genommen.
  • Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Trokkenvorrichtung nach Linie 2-2 der Fig. i. Fig.3 zeigt einen Horizontalschnitt nach Linie 3-3 der Fig. i.
  • Fig.4 stellt in größerem Maßstabe und teilweise im Schnitt einen Kondensatorbehälter mit hohlen Durchführungsbolzen gemäß der Erfindung dar.
  • In den Fig. i bis 3 sind sechs Kondensatoren i mit je zwei Durchführungen 2, 3 gezeigt, deren hohlen Durchführungsbolzen mittels Überwurfmutter 6 und Dichtungsscheiben 7 gasdicht an Abzweigstutzen 8 je eines Metallrohres 9 bzw. io angeschlossen sind. Die miteinander zusammengeschalteten Kondensatorbehälter sind auf einen Wagen i i gestellt, der in die Heizkammer 12 eines Heizschrankes eingeführt ist, welche mittels Luft oder irgendeines anderen Heizmittels bekannter Art erwärmt wird. Das Heizmittel wird mittels eines durch Motor angetriebenen Ventilators 13 in einem geschlossenen Kreislauf bewegt; dieser Kreislauf umfaßt eine mit der Saugseite des Ventilators 13 verbundene Heizbatterie 14 und Rohre 15, 16; diese letzteren verbinden die Heizkammer mit der Heizbatterie bzw. mit dem Ventilator. Die beiden Rohre 9 und io sind mittels biegsamer Schläuche 17, 18 und mittels durch die Wand der Heizkammer hindurchgehender Rohre 2o, 21 über Abschlußhähne 22, 23 mit einem Vorratsbehälter 24 für Eintränkflüssigkeit bzw. mit einer Vakuumpumpe 25 verbunden.
  • Während der Erwärmung der Kondensatoren i in der Heizkammer 12 ist zuerst der Hahn 22 geschlossen und der Hahn 23 geÖffnet, d. h. die Kondensatorbehälter stehen mit der Vakuumpumpe 25 in Verbindung. Nachdem die Feuchtigkeit aus den Kondensatoren ausgetrieben worden ist, wird der Hahn 23 geschlossen, während- der Hahn 22 geöffnet wird, wobei die Behälter mit Eintränkflüssigkeit vom Vorratsbehälter 24 aus gefüllt werden. Bei Kondensatoren, die mit Expansionsgefäß verbunden werden sollen, wird eine zusätzliche Ölmenge zugefüllt, je nachdem das Öl in die Kondensatoren eindringt. Bei Kondensatoren ohne Expansionsgefäß wird das aufgesaugte Öl durch ein indifferentes Gas, beispielsweise Stickstoff, ersetzt, welches Gas unmittelbar unterhalb des Deckels ein Gaskissen bildet und eine Ausdehnung und Zusammenziehung des Öles bei Temperaturänderungen zuläßt, ohne daß der Behälter dabei allzu großen Beanspruchungen ausgesetzt wird. Das Volumen des Gaskissens in dem Augenblick, in welchem der Behälter geschlossen wird, läßt sich in bequemer Weise dadurch bestimmen, daß die in'den Behälter hineinragenden Teile der- Durchführungsbolzen eine entsprechend abgepaßte Länge erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Trocknen von Kondensatoren oder anderen elektrischen Apparaten, die, nachdem sie in luftdicht abgeschlossene, zur dauernden Umhüllung dienende und mit Durchführungsisolatoren versehene Kästen eingesetzt worden sind, in einem unter atmosphärischem Druck stehenden Heizofen erwärmt werden, wobei das Innere jedes Kastens zuerst mit einer Entlüftungsvorrichtung und dann mit einem Vorratsbehälter für Isolierflüssigkeit in Verbindung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kästen mit der Entlüftungsvorrichtung und mit dem Vorratsbehälter mittels der zu diesem Zweck hohl ausgebildeten Durchführungsbolzen verbunden sind.
DET39769D 1931-06-09 1931-11-17 Anordnung zum Trocknen von Kondensatoren oder anderen elektrischen Apparaten Expired DE575433C (de)

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SE575433X 1931-06-09

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Country Status (1)

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DE (1) DE575433C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970257C (de) * 1942-12-05 1958-09-04 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung selbstheilender elektrischer Kondensatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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