DE575035C - Anwendung eines Buerstenaufsatzstueckes zwecks Verbesserung der Buerstenausnutzung bei elektrischen Maschinen - Google Patents

Anwendung eines Buerstenaufsatzstueckes zwecks Verbesserung der Buerstenausnutzung bei elektrischen Maschinen

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DE575035C
DE575035C DED59600D DED0059600D DE575035C DE 575035 C DE575035 C DE 575035C DE D59600 D DED59600 D DE D59600D DE D0059600 D DED0059600 D DE D0059600D DE 575035 C DE575035 C DE 575035C
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DE
Germany
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brush
electrical machines
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DED59600D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/38Brush holders
    • H01R39/381Brush holders characterised by the application of pressure to brush

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

Um Schwingungen zu vermeiden, dürfen die Bürsten für elektrische Maschinen nicht sehr lang bemessen sein. Dies bedingt einen verhältnismäßig häufigen Bürstenwechsel, da die Bürsten, wenn sie bis zu-einem gewissen Grad abgenutzt sind, nicht mehr gebraucht werden können. Bei Anwendung der Erfindung entfällt der häufige Bürstenwechsel, und es können Bürsten, die derart abgeschliffen waren, daß sie bisher nicht mehr brauchbar waren, noch lange Zeit in Betrieb bleiben.
Erfindungsgemäß soll zur Verbesserung der Bürstenausnutzung bei elektrischen Maschinen ein Bürstenaufsatzstück benutzt werden, das erst nach entsprechender Abnutzung der Bürste auf die Bürstenkappe aufgesetzt wird und die Bürste im Bürstenhalter führt und den Bürstenfederdruck auf die Bürste überträgt. In
Abb. I ist eine Kohlebürste mit Bürstenhalter üblicher Ausbildung . wiedergegeben. Die
Abb. 2 und 3 stellen eine Anordnung gemäß der Erfindung in zwei einander zugeordneten as Rissen dar. Die
Abb. 4 und 5 sind einander zugeordnete Risse eines Einzelteiles des dargestellten Aus-, führungsbeispiels.
Gemäß Abb. 1 steckt in der Hülse a des Bürstenhalters b die Kohlebürste c mit der Lauffläche d, die in bezug auf die Seitenflächen geneigt ist. Auf die Anschlußkappe e der Kohle c drückt unter dem Einfluß der Spiralfeder / der Arm g des Bürstenhalters b. Mit wachsender Abnutzung der Kohle dreht sich der Arm g im Gegensinn des Uhrzeigers, wobei die Anschlußkappe e nach abwärts wandert. Bei einem gewissen Abnutzungsgrad darf kein weiterer Vorschub der Bürste erfolgen, weil einerseits die Bürste zu kurz ist, um in der Hülse α genügende Führung zu haben, und anderseits sonst die an den nicht abgeschrägten Seitenflächen befindlichen, mit Befestigungsmitteln versehenen Teile eu e% der Anschlußkappe den Kommutator berühren bzw. beschädigen würden. Nunmehr ist die Bürste unbrauchbar und muß durch eine neue ersetzt werden. Ein Kohlestück derselben Länge kann aber noch während langer Zeit gebraucht werden, wenn es gemäß den Abb. 2 und 3 mit einem Aufsatzstück versehen ist. Diesen Abbildungen zufolge befindet sich auf der Anschlußkappe e ein Aufsatzstück /, das durch ein gebogenes, sich auf der Oberseite der Anschlußkappe abstützendes und durch drei nach aufwärts gerichtete Fahnen A1, k2, k3 der Anschlußkappe an dieser Kappe federnd festgehaltenes Blechstück gebildet ist. Das Aufsatzstück i führt die Bürste c in der Hülse α des... Bürstenhalters b und überträgt den Druck des Armes g. Zur Verhinderung gegenseitiger Verschiebung weist der Auf-
satz / zwei umgeschlagene Lappen mx, W2 auf, die sich an die Schmalseite dei Fahne It1 der Anschlußkappe e legen. In entsprechender Weise könnte die Fahne k\ der Anschlußkappe e umgeschlagene Lappen aufweisen, um eine Verschiebung des Aufsatzes / zu verhüten. Sämtliche Unterkanten der Anschlußkappe e sind in an sich bekannter Weise annähernd parallel zur Lauffläche d. Dadurch
ίο wird im Vergleich zu den Anschlußkappen mit nicht parallel zur Lauffläche verlauf enden Unterkanten eine. vorzeitige Berührung der Unterkanten mit dem Kommutator vermieden und eine weitgehende Ausnutzung der Bürste ermöglicht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ' i. Anwendung eines Bürstenauf satz-Stückes zwecks Verbesserung der Bürstenausnutzung bei elektrischen Maschinen, das erst nach entsprechender Abnutzung auf die Bürstenkappe aufgesetzt wird und die Bürste im Bürstenhalter führt und den Bürstenfederdruck auf die Bürste über- »5 •trägt.
  2. 2. Anordnung zur Verbesserung der Bürstenausnutzung bei elektrischen Maschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz durch ein gebogenes, sich auf der Oberseite der Anschlußkappe abstützendes und durch nach aufwärts gerichtete Fahnen an dieser Kappe federnd festgehaltenes Blechstück gebildet ist.
  3. 3. Anordnung zur Verbesserung der Bürstenausnutzung bei elektrischen Maschinen nach Anspruch 1 und 2; gekennzeichnet durch umgeschlagene Lappen am Aufsatz oder der Anschlußkappe zur Verhinderung einer gegenseitigen Verschiebung der beiden Teile.
  4. 4. Anordnung zur Verbesserung der Bürstenausnutzung bei elektrischen Maschinen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkanten der Anschlußkappe in an sich bekannter Weise zur Lauffläche annähernd parallel sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED59600D 1929-11-03 1929-11-03 Anwendung eines Buerstenaufsatzstueckes zwecks Verbesserung der Buerstenausnutzung bei elektrischen Maschinen Expired DE575035C (de)

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