DE57201C - Einrichtung zum Bewegen von Gefährten - Google Patents
Einrichtung zum Bewegen von GefährtenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H15/00—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
- F16H15/02—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
- F16H15/04—Gearings providing a continuous range of gear ratios
- F16H15/06—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B
- F16H15/08—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface
- F16H15/10—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface in which the axes of the two members cross or intersect
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Einrichtung zum Bewegen von Gefährten.
Bei dem Betriebe von Strafsenbahnwagen durch Gasmotoren hat sich als Uebelstand
herausgestellt, dafs — -da ein Gasmotor ununterbrochen und mit nahezu gleichförmiger
Geschwindigkeit weiterläuft — dieser Motor und. dadurch der Wagen schwer zum Stillstand
gebracht, angelassen und dessen Geschwindigkeit vermindert werden kann.
Fig. ι zeigt. in Seitenansicht einen Motor,
der mit der Kraftübertragung nach vorliegender Erfindung eingerichtet ist, Fig. ia diese
Vorrichtung im Detail. Fig. 2 und 3 zeigen in Seitenansicht veränderte Anordnung von
Antriebsscheiben.
2 ist der Arbeitscylinder eines Gasmotors, 3 das auf der Hauptwelle 4 sitzende Schwungrad;
5, 5 sind Behälter, in welchen Luft mit den Dämpfen einer flüchtigen Flüssigkeit, wie
Naphta oder Gasolin, geschwängert wird, welches Gemisch dann zur Bildung der explosiblen
. Cylinderfüllung dient; 6 ist eine auf der Schwungradwelle 4 sitzende Scheibe, ,7 eine zweite
Scheibe, die mittelst Nuth und Feder auf der Welle 8 sitzt, so dafs sich diese Scheibe auf
letzterer verschieben läfst
Der Umfang der Scheibe 7 legt sich gegen die Fläche der Scheibe 6 an, demnach sich
Scheibe 7 durch Drehung der Scheibe 6 dreht, wobei die auf Welle 8 übertragene. Geschwindigkeit
durch Verschiebung der Scheibe 7 nach dem Drehmittelpunkt der Scheibe 6 hin und
von demselben weg verändert werden kann.
Die Verschiebung der Scheibe 7 -kann in beliebiger Weise, beispielsweise durch einen von
der Stellschraube 10 mit Handrad bewegten Hebel 9, erfolgen.
Welle 8 steht mit der Wagenantriebswelle 12
durch Kegelräder 13 und Kettentrieb 11 in Verbindung.
Der Motor kann immer in derselben Richtung ununterbrochen weiter laufen und wird
die Geschwindigkeit der zu übertragenden Bewegung durch den Maschinenführer regulirt,
der nach Mafsgabe der Fahrgeschwindigkeit des Wagens die Stellung der Scheibe 7 verändert;
je mehr diese Scheibe dem Drehmittelpunkt der Scheibe 6 genähert wird, desto mehr
vermindert sich die Geschwindigkeit. Da nun die Scheibe 7 an jedem Punkt zwischen dem
Drehmittelpunkt . und der Aufsenfläche der Scheibe 6 eingestellt werden kann, so kann
zwischen bestimmten Grenzen die Antriebsbewegung mit jedem Geschwindigkeitsverhältnifs
auf die Wagenachse übertragen werden. Hierdurch kann die Wagengeschwindigkeit genau
nach Mafsgabe der Last, der Steigung und der von der Maschine zu verrichtenden Arbeit verändert
werden.
Die Drehrichtung des Kraftübertragungsmechanismus kann durch Verschiebung der
Scheibe 7 von der oberen auf die untere Hälfte der Scheibe ß verändert werden, wofür
auch, wenn es für erforderlich erachtet werden sollte, besondere Reibgesperre dienen können.
Bei Verwendung von Reibscheiben von der beschriebenen Anordnung hat sich ergeben,
dafs, je mehr die eine Scheibe dem Drehmittel-
punkt der anderen Scheibe genähert und je kleiner das Uebersetzungsverhältnifs wird, der
Druck zwischen den Scheiben ein um so gröfserer werden mufs.
Zu diesem Zwecke können verschiedene Vorrichtungen getroffen werden; drei Ausführungsformen sind in der Zeichnung angegeben, die
sich kennzeichnen durch die Veränderlichkeit des Druckes der einander berührenden Reibscheiben
nach Mafsgabe der Veränderungen in den Geschwindigkeiten der zu übertragenden Bewegungen.
Die für genannten Zweck in Fig. ι ersichtliche
Anordnung besteht aus einern Hebel und einem Excenter· oder einer Schraubenmutter .14,
durch welche das obere Lager von Welle 8 der Scheibe 7 verstellt werden kann, um den
Umfang der Scheibe mit veränderlichem Druck gegen die Fläche der anderen Scheibe anpressen
zu können. Verschiebt man den Hebel so weif, dafs die Flächen der beiden Scheiben
von einander getrennt werden, so ist die Wagenachse vollständig von der Maschine getrennt.
Die Vorrichtung nach Fig. 2 zur Veränderung des Druckes zwischen den Treibscheiben
ist folgende: Die Reibfläche der Scheibe 6 ist kegelförmig gestaltet, so dafs, wenn Scheibe 7
gegen den Drehpunkt der Scheibe 6 bewegt wird, der gegenseitige Abstand der einander
berührenden Flächen vermindert und dadurch das Anpressen derselben selbsttätig vergröfsert
wird.
■ Bei der Anordnung nach Fig. 3 wird der gleiche Zweck dadurch erzielt, dafs man die
Welle 8 schräg zur Scheibenfläche 6 stellt. Beide Ausführungsarten stimmen darin überein,
dafs bei Veränderung der Scheiben gegen einander die Fläche der einen Reibscheibe zu der
Bewegungsrichtung der anderen Scheibe schräg eingestellt wird.
Bei Benutzung der Einrichtungen nach Fig. 2 und 3 kommen besondere Kupplungen zur
Umkehr der Bewegungsrichtung des Wagens zur Verwendung.
Um beim Anhalten des Wagens die Wagenachse aufser Verbindung mit dem Motor zu
bringen, kann die Scheibe 7 so weit auf ihrer Achse 8 nach oben verschoben werden, bis
diese Scheibe aufser Berührung mit der Fläche der Scheibe 6 kommt.
Claims (1)
- PatenT-A NSPruch:Ein durch einen Gasmotor betriebener Strafsenbahnwagen, .bei welchem die Veränderung in der Fortbewegungsgeschwindigkeit und in der Bewegungsrichtung durch Verstellung von Reibungsscheiben 6 und 7 zu einander hervorgerufen wird, wobei zur Vergröfserung oder Verringerung des Druckes der Scheibe 7 gegen Scheibe 6 entweder die Achse 8 der Scheibe 7 verstellbar eingerichtet, ist (Fig. 1) oder die nicht verschiebbare Scheibe 6 als flacher Konus ausgebildet ist (Fig. 2) oder die Achse 8 der verschiebbaren Scheibe 7 schräg zur Fläche der nicht verschiebbaren Scheibe 6 angeordnet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57201C true DE57201C (de) |
Family
ID=331580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57201D Expired - Lifetime DE57201C (de) | Einrichtung zum Bewegen von Gefährten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57201C (de) |
-
0
- DE DENDAT57201D patent/DE57201C/de not_active Expired - Lifetime
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