DE57191C - Sicherheitsvorrichtung an Aufzügen - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung an AufzügenInfo
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- DE57191C DE57191C DENDAT57191D DE57191DA DE57191C DE 57191 C DE57191 C DE 57191C DE NDAT57191 D DENDAT57191 D DE NDAT57191D DE 57191D A DE57191D A DE 57191DA DE 57191 C DE57191 C DE 57191C
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- DE
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- carriage
- elevators
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- car
- rope
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Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims 1
- 230000009194 climbing Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
- B66B5/26—Positively-acting devices, e.g. latches, knives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Types And Forms Of Lifts (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 3S: Hebezeuge.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Sicherheitsvorrichtung an Aufzügen
zeichnet sich durch eine Construction aus, durch welche einer Beschädigung des Wagens bezw. des Fahrstuhles, sowie jeder
Gefahr, die für die Fahrenden durch den Bruch eines Trägers oder überhaupt durch zu rasches
Herabgleiten entstehen würde, in wirksamer Weise vorgebeugt wird.
Dieser Zweck wird erreicht durch Anordnung eines entweder in der Mitte oder seitwärts
davon gestützten Wagens. Letzterer wird derart beladen, d. h. entweder einem Drucke
ausgesetzt oder durch passende Gewichte herabgezogen — und dies zwar oben oder unten
seitwärts von der Mitte —, dafs derselbe im gegebenen Augenblick befähigt ist, sich durch
eine Schaukelbewegung seitlich zu neigen bezw. sich aus der geneigten Lage aufzurichten und
dabei mit gewissen Vorrichtungen in Eingriff zu gelangen, welche geeignet sind, ihn sofort
zum Stillstand zu bringen. In dem Falle, wenn das Reifsen eines der Hebetaue oder sonstwie
der Wagen veranlafst wird, sich mit zu grofser Geschwindigkeit herabzubewegen, bringt das
Eigengewicht des Wagens denselben in Eingriff mit der Sperrvorrichtung und hält ihn
an, ohne ihm Zeit zu lassen, eine beträchtliche Entfernung weiter herabzugleiten.
Die Erfindung ist durch die beiliegende Zeichnung veranschaulicht, auf welcher Fig. 1 eine
Ansicht des Wagens im senkrechten Querschnitt darbietet. Der Wagen ist hier in seiner
gewöhnlichen senkrechten Lage dargestellt, so dafs er also, um beim Niederfallen durch die
Sperrvorrichtung angehalten werden zu können, sich unter dem Einflüsse seines, wie hier gegezeichnet,
unterhalb befindlichen Gewichtes neigen mufs.
Fig., 2 ist eine perspectivische Ansicht des Wagens, aus welcher .gleichzeitig die Gestalt
und Anordnung der Säulen ersichtlich ist. Die punktirten Linien deuten die Stellung an, in
welche der Wagen geräth, sobald das Hebetau zerreifst.
Fig. 3 ist eine Draufsicht, aus der die Führungen und die dieselben verbindenden Stücke im
Querschnitt zu ersehen sind.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Wagens. Das Gewicht ist hier nicht unmittelbar unten befestigt,
sondern mit dem Obertheile des Wagens seitlich verbünden, wobei dessen Seil über eine
passende Führungsscheibe gelegt ist.
Fig. 5 schliefslich stellt einen Aufzug dar, dessen Seitenwände derart abgeschrägt sind,
dafs derselbe in seiner gewöhnlichen Lage gleichsam geneigt ist. Auch sind diese Wandungen
mit zahnartigen Vorsprüngen oder Ansätzen versehen, dazu bestimmt, im Augenblick
der Gefahr, in welchem die Seitenflächen aus ihrer schrägen in eine senkrechte Stellung gebracht
werden, mit den Verzahnungen, die sich an den Säulen befinden, in Eingriff zu gerathen.
In diesen Figuren bezeichnet A den Fahrstuhl. Derselbe ist derart eingerichtet, dafs, so
lange das Hebetau B ihn in seiner gewöhnlichen Stellung erhält, seine obere, sowie seine
Bodenfläche genau waagrecht sind. Es kann der Befestigungspunkt dieses Taues B entweder,
wie gezeichnet, aufserhalb des Mittelpunktes des Wagens oder aber genau in demselben
gelegen sein. Ist letzteres der Fall, so wird das Gewicht C dem Verbindungspunkte des
Taues mit dem Wagen genau gegenüber angeordnet, wodurch letzterer beim Heben oder
Senken im Gleichgewicht erhalten wird. Wird das Gewicht C von einem Seil bezw. einer
Kette c getragen (Fig. 4), so ist es zweckmäfsig, das Hebetau B im Mittelpunkt des Wagens zu
befestigen.
Der Wagen gleitet zwischen den Säulen oder Pfosten D D D1 D1 auf und nieder. Die
Pfosten D sind je mit einer Zahnstange d versehen, deren Zähne eine horizontale obere und
eine schräge untere Fläche besitzen. Die Pfosten D1 dagegen, die eigentlich als FührUngsstücke
dienen, sind je mit einer in ihrer Längsrichtung laufenden Nuth dl ausgestattet. Oben
und unten an sich diagonal gegenüberliegenden Ecken befinden sich Zahnstangen E, deren
Zähne oben abgeschrägt und unten horizontal sind. Beim Einstellen des Wagens zwischen
die Säulen wird dafür Sorge getragen, dafs die Zahnstangen des Fahrstuhles denjenigen der
Pfosten D D gegenüber zu liegen kommen. Dabei sind jedoch die am Wagen befindlichen
Zähne derart gestaltet, dafs, selbst wenn sie sich mit den Zahnstangen in Berührung befinden,
dieses das Steigen des Wagens oder Aufzuges nicht beeinträchtigen kann. Sobald
aber durch Bruch des Hebetaues oder sonstwie der Wagen sich löst, so wird er dann sofort
durch den gegenseitigen Eingriff der Zahnstangen in einander angehalten und verhindert,
niederzustürzen. An denjenigen einander diagonal gegenüberliegenden Ecken des Wagens, an denen
keine Verzahnungen vorhanden sind, befinden sich dagegen Stifte oder Ansätze F, deren jeder
in der sich ihm darbietenden Nuth d1 des betreffenden
Führungspfostens D 1 hin- und hergleitet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An der durch die Patentschrift No. 19331 bekannt gewordenen Einrichtung an Aufzügen die Anordnung einer einseitigen Belastung des Aufzugskastens durch Gewichte oder dergleichen, um bei einem Reifsen des Tragseiles oder einem zu schnellen Herabgleiten des Wagens den Eingriff der gegenseitigen Verzahnung zu sichern.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57191C true DE57191C (de) |
Family
ID=331570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57191D Expired - Lifetime DE57191C (de) | Sicherheitsvorrichtung an Aufzügen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57191C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2025795A1 (de) * | 1969-06-02 | 1970-12-10 | Graf, Siegfried; Udden, Per Edward Carl; Engman, Bert Hjalmar; Timra (Schweden) | Elektrisch angetriebenes Vierrad-Einzel-Fahrzeug |
-
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- DE DENDAT57191D patent/DE57191C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2025795A1 (de) * | 1969-06-02 | 1970-12-10 | Graf, Siegfried; Udden, Per Edward Carl; Engman, Bert Hjalmar; Timra (Schweden) | Elektrisch angetriebenes Vierrad-Einzel-Fahrzeug |
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