CH150394A - Arbeitsverfahren für Kabelkrane mit veränderlicher Entladestelle, insbesondere für Betontransporte auf Baustellen. - Google Patents

Arbeitsverfahren für Kabelkrane mit veränderlicher Entladestelle, insbesondere für Betontransporte auf Baustellen.

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CH150394A
CH150394A CH150394DA CH150394A CH 150394 A CH150394 A CH 150394A CH 150394D A CH150394D A CH 150394DA CH 150394 A CH150394 A CH 150394A
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cables
cable
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Aktiengesellschaft Adolf Bl Co
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Adolf Bleichert & Co Aktienges
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Description


  Arbeitsverfahren für     Kabelkrane    mit veränderlicher     Entladestelle,    insbesondere für  Betontransporte auf Baustellen.    Die gebräuchlichen Kabelkrane arbeiten  in der     Regel    in der Weise, dass der Krankübel  an der hochgelegenen     Beladestelle    mit Beton  gefüllt, dann längs den stark gespannten  Tragkabeln verfahren wird, bis er über der       Entladestelle    anlangt. Daselbst lässt man den  Krankübel mittelst Hubseil und Hubwinde  zur     Entladestelle    herunter und entleert ihn.  



  Die Erfindung bezweckt eine Verbesse  rung bekannter Arbeitsverfahren, dadurch,  dass man das oder die Tragkabel     mittelst,     längs denselben verstellbar angeordneten Ge  wichtslasten zur     Entladestelle    herunterzieht,  und dass man bei     Höherwachsen    des Bau  werkes das oder die Tragkabel durch Trag  organverkürzung hebt.  



  Zur Verteilung des Betons an der     Ent-          ladestelle    verwendet man gewöhnlich soge  nannte Giessbühnen, welche bei den gebräuch  lichen     Kabelkrananlagen    an besonderen Trag  kabeln und besonderen Hubseilen aufgehängt  sind.     Zweckmässigerweise    benutzt man solche         Verteilorgane    für. den Beton als Gewichtslasten  im Sinne der     vorgängigen    Ausführungen, in  dem man sie an dem oder den Tragkabeln des  eigentlichen     Kabelkranes    derart verstellbar  aufhängt, dass die     Verteilorgane    durch ihr  eigenes Gewicht und durch dasjenige ihres  Inhaltes an Beton die Tragkabel zur Ent  ladestelle herunterziehen.  



  Ein Kabelkran gemäss der Erfindung  braucht also weder eine Hubwinde, noch ein  Hubseil, noch     Reiter,    Knotenseil     etc.    für die  Führung des Hubseils zu besitzen. Das Ver  stellen der Gewichtslasten     bezw.    der als solche  wirkenden     Verteilorgane    für den Beton, ge  schieht zweckmässig mittelst dem Fahrseil       bezw.    der Fahrwinde, indem man beim Ver  stellen die Gewichtslasten     bezw.    die     Verteil-          organe    für den Beton vorübergehend an das  Fahrseil     bezw.    an die Laufkatze des Kabel  kranes anschliesst.

   Vor und nach dem Ver  stellen, insbesondere     während    des     Betonierens,     kann man die     Verteilorgane    an den Trag-      kabeln, und zwar     zweckmässigerweise        mittelst     einer geeigneten Klemmverbindung fixieren.  



  Als     Ausfülirungsbeispiel    veranschauli  chen die Zeichnungen die Anwendung des Er  findungsgegenstandes für den Bau einer Tal  sperre aus Beton.  



  Während     Fig.    1     eine    Zusammenstellung  der Einzelteile darstellt, zeigen die übrigen  Figuren Details der Anordnung.  



  An der rechtsliegenden Talflanke wird  der Beton hergestellt     lind    in den Bunker 1  geschüttet, welcher Bunker die     Beladestelle     bildet und seinerseits in an und für sieh be  kannter Weise     mittelst    einer kurzen schwenk  baren Rinne 2 den Krankübel 3 speist. Der  Krankübel hängt an der Laufkatze 4, welch  letztere an den beiden Tragkabeln 5 hin-     und          hereilt,    je nach dem jeweiligen Drehsinn  der umsteuerbaren, elektrisch angetriebenen  Fahrwinde 6     und    des     Fahrseils    7.

   Der Kran  kübel ist gelenkig an der Laufkatze 4 be  festigt, damit derselbe trotz     unterschiedlicher     Neigung der Tragkabel stets lotrecht hängt.  Die Gelenke 8 sind mit geeigneten Bremsen,  beispielsweise nach Art der     pneumatischen     Türschliesser, ausgerüstet, damit der Kran  kübel auch beim Beginn und am Ende seines  Fahrweges nicht übermässig pendle und  seinen Inhalt nicht verschütte. Von der     Ent-          ladestelle    1 weg eilt also der gefüllte Kran  kübel zum Betonsilos 9, woselbst er kurz an.  hält und vom Bedienungsmann     des,-Betonsilos     in den letzteren entleert wird. Anschliessend  eilt der Kübel zur     Beladestelle    1 zurück und  so fort.

   Der Betonsilo 9 besitzt zwei Füh  rungsschienen für die Achse 11 und zwei  Kettenflaschenzüge 12. Der Bedienungsmann  kann also den Abstand der Achse 11 vom  Betonsilo vergrössern     bezw.    verkleinern, je  nachdem die Tragkabel 5 auf der     Beladeseite     des Betonsilos flacher oder steiler ansteigen,       bezw.        ausgespannt    sind. Der erwähnte Bedie  nungsmann regelt mittelst des Drehschiebers  13 und des Drehfliegers 14 in an und für sich  bekannter Weise den Abfluss des. Betons aus  dem Silo 9,     b-ezw.    seine Verteilung an der be  treffenden     Betonierstelle.    Die     Betonierstelle       wechselt man durch Versetzen des Betonsilos  längs der Tragkabel 5.

   Um dies zu ermög  lichen, trägt die Achse 11 zwei den Trag  kabeln 5 zugeordnete Seilrollen 15 und zwei  Laschen 16. Die Laschen endigen in zwei  Paar Klemmzangen 17, welche letztere sich  mittelst der beiden     Muttern    der links- und  rechtsgängigen Schraubenspindel 19 schliessen  und öffnen lassen. Der Bedienungsmann  dreht die Spindel 19 mit Hilfe der Hand  ratsche 20. Das     Bezugszeichen    21 bezeichnet  das Geländer der Plattform 22 des Bedie  nungsmannes, welcher mittelst einer nicht ge  zeichneten Strickleiter mit der Baustelle in  Verbindung steht. Die Seilrolle 23 dient der  Führung des Fahrseils 7 im Bereiche des  Betonsilos 9.  



  Will man die     Betonierstelle    wechseln, mit  andern     Worten,    den Betonsilo 9 versetzen, so  fährt man .die Laufkatze 4 dicht an den  Betonsilo heran und verbindet, beispielsweise  mittelst Ketten, Laufkatze 4 und Betonsilo 9.  Statt dessen kann man auch das Fahrseil 7  irgendwie mit .dem Betonsilo 9 verbinden, bei  spielsweise mittelst Seilklemmen. Hierauf  löst man die Klemmzangen 17, setzt die       Fahrwinde    in langsame Bewegung und in  dieser Weise fährt man den Betonsilo bis zur  nächsten     Betonierstelle.    Daselbst angekom  men, schliesst man die Klemmzangen 17 und  löst die Laufkatze 4     hezw.    das Fahrseil von       Betönsilo    9, worauf das Betonieren weiter  gehen kann.  



  Die Tragkabel 5 endigen im Bereiche des  linksseitigen Talhanges an zwei Flaschen  zügen, welche mittelst der beiden Handwin  den 24 nach Massgabe des     Baufortschrittes     verkürzt     werden.    Solange man noch im Be  reiche der Talsole betoniert, sind die  Flaschenzüge lang ausgestreckt, hingegen  stark verkürzt, wenn man im Bereiche der  Mauerkrone 25 die     Betonierarbeit    zu Ende  führt. Mittelst der Handwinden 24 kann man  natürlich auch die Höhenlage des Dreh  fliegers 14 oberhalb der     Betonierstelle    nach  Wunsch einstellen,     bezw.    verändern.  



  Bei weniger steilen Talflanken muss man  die     Beladestelle    des Kabelkranes, das heisst      den     Betonbunker    1 an der Spitze eines  Turmes anordnen. In diesem Falle fördert  zweckmässig ein     Kübelaufzug    den Beton zur  Turmspitze hinauf in den Bunker 1;     kurz     der Turm als .solcher entspricht in der Haupt  sache den     Türmen    der bekannten     Beton-Giess-          rinnenanlagen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Arbeitsverfahren für Kabelkrane mit veränderlicher Entladestelle, insbesondere für Betontransporte auf Baustellen, dadurch ge kennzeichnet, dass man das oder die Trag kabel mittelst, längs denselben verstellbar angeordneten Gewichtslasten zur Entlade stelle herunterzieht, und dass man beim Höherwachsen des Bauwerkes das oder die Tragkabel durch Tragorganverkürzung hebt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Verteilorgane für das Fördergut an dem oder den Trag kabeln längs denselben verstellbar auf hängt, welche Verteilorgane durch ihr eigenes Gewicht und dasjenige ihres In haltes an Fördergut die Tragkabel zur Entladestelle herunterziehen. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man beim Verstellen längs dem oder den Tragkabeln der Gewichtslasten, bezw. der Verteilorgane für das Fördergut, diese vorübergehend an das Fahrseil, bezw. die Laufkatze des Kabelkranes, anschliesst.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis und mit 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Gewichts lasten, bezw. Verteilorgane für das För- dergut, nach der Verstellung längs dem oder den Tragkabeln an dem oder den letz teren festklemmt.
CH150394D 1930-09-09 1930-09-09 Arbeitsverfahren für Kabelkrane mit veränderlicher Entladestelle, insbesondere für Betontransporte auf Baustellen. CH150394A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2458648A1 (fr) * 1979-06-12 1981-01-02 Potain Sa Equipement pour un engin de levage, destine a distribuer du beton a cadence elevee
ITTO20111031A1 (it) * 2011-11-08 2013-05-09 Agudio S P A Con Socio Unico Impianto per il convogliamento e la distribuzione di calcestruzzo
CN119612375A (zh) * 2025-02-13 2025-03-14 中国建筑第六工程局有限公司 一种缆索吊自适应起吊系统

Cited By (4)

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