DE569682C - Verfahren zur Herstellung von Kanalsteinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kanalsteinen

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DE569682C
DE569682C DENDAT569682D DE569682DD DE569682C DE 569682 C DE569682 C DE 569682C DE NDAT569682 D DENDAT569682 D DE NDAT569682D DE 569682D D DE569682D D DE 569682DD DE 569682 C DE569682 C DE 569682C
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clay
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poured
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MAX STEINHEISSER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B19/00Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon
    • B28B19/0023Lining the inner wall of hollow objects, e.g. pipes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ceramic Products (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kanalsteinen Es sind an sich Verfahren zur Herstellung von Kanalsteinen bekannt, bei denen der innere, aus feuerfester :Masse bestehende Kern aus einer Röhre gebildet ist, während die diese Röhre umgebende, aus Lehm o. dgl. bestehende Außenschicht um dieselbe herumgepreßt ist. Die Herstellung dieser Kanalsteine ist aber insbesondere bei verwickelten Formen mit Schwierigkeiten verbunden, insofern, als man zum Anpressen der Lehmschicht besonders ausgestaltete Stempel und Matrizen benötigt. Außerdem ist bei diesen Kanalsteinen eine innige Verbindung zwischen Außen- und Innenschicht nicht vorhanden. Durch die Erfindung wird nun ein Verfahren angegeben, das sich von dem bekannten durch außerordentliche Vereinfachung und mangels besonderer Werkzeuge durch größer, Betriebssicherheit auszeichnet und bei dem außerdem die beiden Schichten fest miteinander verbunden werden. Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß die Kanalöffnungen der brennreif getrockneten Lehmsteine mit Verschlußschellen geschlossen werden und die hochfeuerfesten Massen in wäßriger Aufschlämmung in die Kanäle eingegossen werden.
  • Dadurch., daß die Lehmsteine brennreif getrocknet sind, adsorbieren die Lehmwandungen einen Teil der wäßrigen Aufschlämmung, während der nicht von den Lehmwänden adsorbierte Teil der wäßrigen Aufschlämmung. abgegossen wird. Darauf werden die Steine gebrannt. Bei diesem Verfahren dienen die Steine selbst als Form für die einzugießende Masse.
  • Die Dicke der Adsorptionsschicht kann man noch erhöhen, indem vor dem Eingießen der wäßrigen Aufschlämmung der feuerfesten Massen die Lehmsteine angewärmt werden.
  • Es ist vorteilhaft, vor dem Brennen die Kanalwände nochmals mit einer feuerfesten Masse zu überpinseln, was zweckmäßigerweise mit Hilfe eines Rundpinsels geschieht. Hierdurch wird erreicht, daß die während der Trockenzeit entstandenen kleinen Risse beseitigt werden.
  • Als feuerfeste Masse kommt im wesentlichen eine Masse von einer Widerstands-Fähigkeit bis zu 2ooo° in Frage. Die wirksamsten Bestandteile dieser Masse sind Zirkonerde in Verbindung mit Graphit und zwei die Adsorption fördernde und die Bindung beschleunigende Zusatzprodukte. An Stelle von Zirkon oder Zirkonerde kann auch Ferrosilicium gesetzt werden.
  • ach dem Brennen der Steine bildet der Lehmstein mit der hochfeuerfesten Masse ein vollständiges Ganzes. Die durch das Verfahren erzielten Steine sind in der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen Abb. I einen üblichen Kanalstein in Längsu11C1 t1llL'1-sChIlltt, Abb. 2 einen Kreuzstein - in Längs- und Querschnitt, Abb. 3 einen Trichterstein in Längsschnitt und Draufsicht.
  • Abb. 4. rill Rohr in Längsschnitt und Draufsicht.
  • Es bezeichnet a die Lehmwandungen, die mit den feuerfesten Auskleidungen b ausgegossen sind.

Claims (1)

  1. PATFNTANSPRÜCI-IF i. Verfahren zur Herstellung von Kanalsteinen, durch Verbinden einer äußeren Hülle aus Lehm mit einer inneren Schicht aus hochfeuerfesten Massen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalöffnungen der brennreif getrockneten Lehmsteine mit Verschlußschellen geschlossen und die hochfeuerfesten Massen in wäßriger Aufschlämmung in die Kanäle eingegossen werden, worauf nach einiger Zeit ' der nicht von den Lehmwänden adsorbierte Teil der Aufschlämmung abgegossen wird und die Steine gebrannt werden. z. Verfahren nach Allspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Eingießen der w.äßrigen Aufschlämmung der feuerfesten Massen die Steine angewärmt werden. 3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Brennen die Kanalwände nochmals mit feuerfesten Massen überpinselt werden.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078487B (de) * 1958-08-26 1960-03-24 Stoecker & Kunz G M B H Feuerfestes keramisches Rohr zum Giessen schmelzfluessiger Stoffe
DE1124191B (de) * 1955-11-05 1962-02-22 Silika Und Schamotte Fabriken Untergusssteine zum Vergiessen von Stahl, insbesondere von beruhigtem Stahl, und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1124191B (de) * 1955-11-05 1962-02-22 Silika Und Schamotte Fabriken Untergusssteine zum Vergiessen von Stahl, insbesondere von beruhigtem Stahl, und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1078487B (de) * 1958-08-26 1960-03-24 Stoecker & Kunz G M B H Feuerfestes keramisches Rohr zum Giessen schmelzfluessiger Stoffe

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