DE569407C - Schablonenkopiervorrichtung, insbesondere zur Herstellung von Schnittschablonen fuer Schuhwerkteile - Google Patents

Schablonenkopiervorrichtung, insbesondere zur Herstellung von Schnittschablonen fuer Schuhwerkteile

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DE569407C
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DE1930569407D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/02Cutting-out
    • A43D8/10Cutting-out using pattern grading

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Schablonenkopiervorrichtung, insbesondere zur Herstellung von Schnittschablonen für Schuhwerkteile Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Kopieren von Schablonen, insbesondere für die Herstellung von Schnittschablonen für Schuhwerkteile. Derartige Maschinen bestehen vornehmlich aus vier zusammenwirkenden Hauptteilen, nämlich dem Modellhalter, dem Werkstückhalter, der Modellführung und dem Werkzeug. Diese Hauptteile sind miteinander durch einstellbare, pantographenähnliche Vorrichtungen verbunden, so daß das Maß der Vergrößerung oder Verkleinerung des herzustellenden Werkstückes gegenüber der in der Größe unveränderten Schablone geändert werden kann.
  • Es kann nun bei manchen Schablonenmustern vorkommen, daß wegen ihrer besonderen Art nur bestimmte Teile vergrößert oder verkleinert werden müssen. In einem solchen Falle müssen verschiedene Einstellungen der Pantographen während des Betriebes vorgenommen werden, wodurch sich natürlich gegenseitige Verschiebungen einzelner Teile ergeben können, aus denen dann Ungenauigkeiten entstehen. Es ist der Hauptzweck der Erfindung, diese Cbelstände zu beseitigen. Nach der Erfindung sollen die bisher bekannten Vorrichtungen der angegebenen Art in der Weise vervollkommnet werden, daß bei den erwähnten Einstellungen die Verschiebungen der einzelnen Teile genau bestimmt und soweit erforderlich, ausgeglichen werden können.
  • Wie bei derartigen Vorrichtungen üblich, bestehen die Pantographen aus je einem Hebel, der mit zwei Gelenken an zwei der Hauptteile der Maschine angeschlossen ist und an einem weiteren Gelenkpunkt einstellbar ist, so daß das Bewegungsverhältnis der angeschlossenen Teile geändert werden kann. Nach der Erfindung ist nun noch eine weitere Einstellmöglichkeit geschaffen, die es gestattet, die Ungenauigkeiten erzeugenden Verschiebungen auszugleichen. Diese Einstellvorrichtungen sind mit Skalen und Zeigern versehen, so daß ein genaues Einstellen möglich ist.
  • Falls gewünscht, kann diese Einrichtung auch zur gradweisen Änderung des Gradierfaktors benutzt werden, wenn man eine Reihe von Faktoränderungen und Ausgleichseinstellungen vornimmt.
  • Die Ausgleichseinrichtung nach der Erfindung kann auch dann wertvoll sein, wenn Verkleinerungen ohne Änderung des Gradierfaktors vorgenommen werden müssen. So ist es z. B. nicht zweckmäßig, die gesamte Höhe von Schuhschäften zu gradieren, da hierdurch unschön wirkende Abmessungen entstehen würden. Bei den bekannten Vorrichtungen hat man sich dadurch zu helfen versucht, daß man den Pantographenhebel an einer Stelle seiner Länge gekrümmt hat, wodurch natürlich aber wieder andere Nachteile entstehen, die sich bei der Anordnung nach der Erfindung vollkommen beseitigen lassen.
  • Ferner können nach der Erfindung die Ausgleichseinrichtungen für die Längen- und Breiteneinstellung von einer Stelle aus bedient werden, und zwar sowohl einzeln als auch zusammen. Im letzten Fall kann das Maß der Änderung auch verschieden sein: Schließlich kann nach der Erfindung am Werkstück noch ein konstanter Randstreifen zugegeben werden, der z. B. für einen Saum benutzt werden kann. Hierzu ist es nur nötig, den Schablonenführungsstift um den erforderlichen Betrag zu verschieben, wobei dann besondere Einrichtungen dafür sorgen, daß die Breite des Streifens senkrecht zur Kante immer genau gleich bleibt.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Vorderansicht der gesamten .Maschine, wobei allerdings einige Teile zur Erzielung größerer Klarheit fortgelassen sind.
  • Abb.2 ist eine Draufsicht ebenfalls unter Fortlassung einiger Teile.
  • Abb. 3 ist eine in vergrößertem Maßstab gezeichnete Teilansicht von vorn.
  • Abb. ¢ ist eine Draufsicht auf eine Einzelheit. Abb.5 ist ebenfalls eine Draufsicht, die in vergrößertem Maßstab den Schablonenführungsstift zeigt.
  • Abb. 6 stellt in vergrößertem Maßstab eine Endansicht einer der Führungen dar.
  • Abb. 7 ist schließlich eine schematische Darstellung der gesamten Pantographeneinrichtung. Der obere rechte Teil des Maschinenfußes geht oben in einen gemäß Abb. i nach links gerichtete. Schwanenhals 3 über, der über einen ebenfalls waagerecht liegenden Arm 5 ragt. Am freien Ende des Schwanenhalses 3 ist eine mit einem Stanzblock 9 am Arm 5 zusammenarbeitende Stanze 7 vorgesehen, die über eine Welle =i ihren Antrieb erhält. Durch einen Fußhebel 12 kann die Stanze? so weit angehoben werden, daß sie trotz weiterlaufenden Antriebes nicht arbeitet. Diese das Schneiden des Werkstückes bewirkende Vorrichtung steht in der Maschine ortsfest.
  • Längs und quer beweglich ist über dem Schwanenhals 3 eine Schablonenführung vorgesehen, die ganz allgemein mit 13 bezeichnet ist und einen Führungsstift i5 trägt.
  • An der Maschinensäule i ist ferner unter den Armen 3 und 5 ebenfalls waagerecht und mit den Armen in einer Ebene liegend, ein Ausleger 17 angeordnet, auf dessen Oberseite Führungen =g für einen Wagen a= vorgesehen sind, der sich auf Rollen-;,?, in Richtung auf den Führungsstift 15 und von diesem wegbewegen kann. Der Wagen selbst erstreckt sich zu beiden Seiten über die Führungen =g hinaus (Abb. 2) und trägt Führungen 23, die rechtwinklig zu den Führungen =g stehen. Auf diesen Führungen 23 läuft mittels Rollen 27 (Abb. i) der Werkstückträger 25, der sich also frei nach allen Richtungen bewegen kann. Durch besondere Rollen 29 und 31 wird jedes seitliche Spiel zwischen dem Wagen 21, dem Träger 25 und den entsprechenden Führungen =g und 23 ausgeschaltet. Am Wagen 25 sind übereinanderliegende Klemmbacken 33 vorgesehen, die das Werkstück 35 halten, aus dem die Schablone ausgeschnitten wird. Der Schluß der Klemmbacken 33 erfolgt mittels eines Nockenhebels 37, während eine nicht gezeichnete Feder das Öffnen herbeiführt. Die Klemmbacken sitzen an den Enden waagerecht angeordneter, rohrartiger Träger 39, die in schellenartigen Lagern am Träger 25 liegen und deren äußere Enden durch einen Stift 41 -verbunden sind. Auf diese Weise können die Klemmbacken jeweils entsprechend der Größe des Kartons eingestellt werden. Die jeweilige Stellung wird durch eine Klemmschraube gesichert. Um sehr große Kartons zu stützen, ist an der Hinterseite der Maschine ein leichter Rahmen 45 angebracht.
  • Der Modellhalter besteht aus einem flachen Rahmen 47, der während der Arbeit eine waagerechte Lage dicht über dem Führungsstift 15 einnimmt (Abb. i). Das Modell besteht aus einer flachen Platte 49, die durch Schrauben 51 in geringen Abstand unter dem Rahmen ,17 gehalten wird. Der Rahmen 47 ist um einen waagerechten Zapfen 53 am Träger 25 hochklappbar, um ein leichtes Auswechseln des Modells zu ermöglichen, während ein Anschlag 55 die waagerechte Lage beim Arbeiten sichert, so daß der Führungsstift i5 an der Seitenkante des Modells anliegen kann. Das Werkstück liegt dann zwischen der Stanze 7 und dem Stanzblock.
  • Nach rechts (Abb. 2) herausragend ist am Wagen 21 ein parallel und etwa in gleicher Höhe mit dem Schwanenhals 3 verlaufender Arm 57 angebracht, der am äußeren Ende mit einer Führung 59 versehen ist. In dieser etwa schwalbenschwanzförmigen Führung 59 liegen übereinander zwei Schieber 61 und 63 (Abb. 2 und 6), von denen der obere 61 kürzer als der untere 63 ist. Beide Schieber können zueinander eingestellt werden und ebenso zu der Führung5g. An einem senkrechten Zapfen 67 (Abb. 2) des oberen Schiebers 61 ist eine Lagerhülse 65 angebracht, durch die eine mit ihr drehbare und in ihr längsverschiebbare Stange 69 läuft. Diese Stange bildet den Breitenpantographenhebel und erstreckt sich bis über den Arm 3, wo sie an einen gewöhnlich festen, aber einstellbaren Gelenkzapfen 71 angeschlossen ist, der im folgenden als Breitenpantographmittelpunkt bezeichnet wird.
  • Zwischen den Punkten 65 und 71 ist der Hebel 69 mit einem aufrecht stehenden Stift 73 versehen, der in ein Loch in einem Ansatz eines Quergliedes eines «waagerechten Schlittens 75 eingreift, der als Breitenschlitten bezeichnet werden soll. Dieser Schlitten bewegt sich in Führungen 77 auf dem Arm 3. Durch Rollen wird eine leichte und sichere Bewegung des Schlittens 75 herbeigeführt. Am linken Ende des Breitenschlittens ist der obengenannte Führungsstift 15 angeordnet.
  • Der Breitenpantographmittelpunkt besteht aus einem Kulissenstein 79, der in einer Längsnut des Hebels 69 verstellbar und an einem senkrechten Stift einer Einstellstange 81 gelenkig befestigt ist. Diese Stange kann in einer waagerechten Führung eines festen Quergliedes vor- und rückwärts gleiten und ist an ihrem vorderen Ende 85 gelenkig an einen mit Längsnut versehenen Hebel 87 angeschlossen. Das andere Ende dieses Hebels 87 liegt gelenkig an einer Zahnstange gi, die ebenfalls vor- und rückwärts beweglich in einer Querführung am Maschinenrahmen läuft. Auf der Zahnstange sind Teilungen angebracht, die durch eine in der Führung vorgesehene und mit einer :Marke versehene Öffnung sichtbar sind, so daß man die Einstellung genau beobachten kann.
  • Die Einstellung der Zahnstange gi erfolgt mit Hilfe eines Zahnrades 93 (Abb. 3), welches mittels eines Handrades 95 an seiner Welle bewegt wird. Eine Federklinke 97 sichert die jeweilige Stellung.
  • Die Verbindung zwischen dem Hebel 87 und der Zahnstange gi erfolgt mittels eines Stiftes ioi (Abb.3) an derZahnstange, welcher ineinen Kulissenstein 103 in der Nut des Hebels 87 eingreift. In der Nut des Hebels 87 liegt ferner ein weiterer Kulissenstein io5, welcher durch einen senkrechten Stift io7 mit einem darüberliegenden weiteren Kulissenstein iog verbunden ist. Dieser größere Kulissenstein iog liegt (Abb. 3, q.) verschiebbar in einer Nut iii einer parallel zum Rahmenarm 3 angeordneten Führung 113.
  • Man kann also sowohl durch Verschieben der Kulisse iog als auch durch Verstellen der Zahnstange gi die Stellung des Breitenpantographmittelpunktes 71 verändern.
  • Zur Verstellung des Steines iog (Abb. 3) dient ein darüberliegender Arm oder Hebel 115, der an einer im Maschinengestell gelagerten und beidseitig mit Handrädern im versehenen Welle iig befestigt ist. Die Verbindung zwischen dem Kulissenstein iog und dem Hebel 115 erfolgt durch einen Stift 117, welcher einerseits in dem Stein iog (Abb. q.) sitzt und andererseits in einen Stein i23 eingreift, der in einer Längsnut des Hebels 115 beweglich lagert. Die Kulissensteine io5, iocy und 123 (Abb. 4.) sowie die Stifte 107 und 117 wirken zusammen wie ein Stift in den verschiedenen Nuten in den übereinanderliegenden Teilen 87, 113 und 115. Außerdem liegen die Teile so zueinander, daß bei Zusammenfallen des Stiftes oder Zapfens und des Gelenkes 85 an der linken Ecke des Schlitzes iii auch die Punkte 7i und 73 axial zusammenfallen.
  • Als Führung für den am Maschinengestell drehbar gelagerten Hebel 115 (Abb. i) ist ein Kreisbogen 125 vorgesehen mit Teilungen, an denen man im Zusammenhang mit den Einstellungen der Zahnstange gi feststellen kann, wie eine bestimmte Breitengradierung herbeigeführt werden muß. Durch einstellbare Anschläge 127 an dem Kreisbogen kann die Bewegung des Hebels 115 begrenzt werden.
  • Die Teilungen auf dem Kreisbogen 125, vier an Zahl, sind so eingerichtet, daß, je nach der benutzten Skala, eine Gradierung von ein Sechzehntel, ein Zwölftel, ein Achtel oder ein Sechstel Zoll erreicht wird.
  • Neben dieser für die Veränderung der Breite der Gradierung benutzten Vorrichtung ist eine weitere Pantographeneinrichtung vorgesehen, die in ganz ähnlicher Weise ausgebildet ist und zur Veränderung der Länge dient. Durch diese Vorrichtung wird der Führungsstift rechtwinklig zum Maschinenarm 3 bewegt.
  • Dieser Längenpantograph besteht aus einem Hebel i2g (Abb. 2 und 3), dessen eines Ende mit dem Träger 25 so verbunden ist, daß er an dessen _Bewegungen rechtwinklig zum Maschinenarm 3 teilnimmt, aber nicht an den Bewegungen parallel zu diesem Arm. Dieses Ende des Hebels 129 lagert in einem hülsenförmigen Lager 131 an einem Schlitten 133 (Abb. 2), welcher an einer Führung 135 entlang gleiten kann. Diese Führung ist an dem linken Ende des Breitenschlittens 75 (Abb. i und 2) befestigt und verläuft rechtwinklig zum Arm 3. Der Schlitten 133 ist durch zwei nach unten ragende und an den Enden mit Rollen versehene Stifte, von denen der eine bei 137 in Abb. 2 -gezeichnet ist, mit dem Träger 25 verbunden, indem die Rollen an den Stiften in einer genuteten Führung 139 des Trägers 25 liegen. Diese Nut verläuft parallel zu dem Arm 3. Jede Bewegung des Trägers 25, die eine senkrecht zum Arm 3 gerichtete Komponente einschließt, wird also eine Bewegung des Schlittens 133 an seiner Führung 135 hervorrufen, während alle anderen Bewegungen keine Bewegung des Schlittens bewirken.
  • Das andere Ende des Pantographenhebels 129 liegt gelenkig an einem einstellbaren Zapfen 141 (Abb.7), der im folgenden als Längenpantographenmittelpunkt bezeichnet werden soll und am Breitenschlitten 75 sitzt. Zum Einstellen des Längenmittelpunktes dient ein Schlitten 143 (Abb. a und 7) in einer Führungsbahn 145 im Breitenschlitten 75 parallel zum Arm 3. Der Mittelpunkt, d. h. der Stift 141, bewegt sich mit Hilfe eines Kulissensteins 147 in einer Nut des Längenpantographenhebels 129 (Abb. 2). Auch hier wird zur Einstellung des Schlittens 143 in seiner Führung durch einen mit ihm gelenkig verbundenen Schwinghebel 149 erreicht, welcher an der Unter- und Oberseite längs genutet ist und in diesen Nuten Kulissensteine 151 und 153 aufnimmt. Der Stein 151 ist mit einer Zahnstange 157 verbunden, die in einer zum Arm 3 parallelen Nut 155 des Breitenschlittens 75 beweglich ist. Die Zahnstange 157 wird mittels eines durch ein Handrädchen 159 bewegten Ritzels verschoben. Der andere Stein 153 steht mit einem weiteren Kulissenstein in Verbindung, welcher in einer zum Arm 3 senkrecht verlaufenden Nut 161 des Breitenschlittens 75 läuft. Die Steuerung dieses Steines erfolgt durch einen weiteren Kulissenstein, der in einer Nut eines schwenkbaren Kniehebels 163 läuft. Dieser Hebel 163 ist an einer bogenförmigen, mit einstellbaren Anschlägen versehenen Skala 165 verstellbar. Die Verstellungsmöglichkeit ist also hier dieselbe wie bei dem Breitenpautographen.
  • Der Längenpantographenhebel 129 ist in der Nähe des Punktes 141 gelenkig mit einem als Längenschlitten bezeichneten, in einer senkrecht zum Arm 3 am Breitenschlitten angebrachten Nut 171 laufenden Hilfsträger 169 verbunden. Die Lage der Nut 171 ist so gewählt, daß sich der Längenschlitten während der Bewegung des Trägers 25 über der Stanze 7 bewegt.
  • An dem Längenschlitten 169 ist nun in einer noch näher zu beschreibenden Weise der Führungsstift 15 einstellbar befestigt, und zwar mit Hilfe einer Scheibe 173.
  • Die Teile, soweit sie bisher beschrieben sind, gestatten also ein Einstellen jeder gewünschten Größe nach ein und demselben Modell in folgender Weise, wobei zur Erläuterung die schematische Abb. 7 benutzt wird, in der die Teile zwar nicht in ihrer wirklichen Lage dargestellt sind, jedoch so, daß sich die gegenseitigen Verstellungen verfolgen lassen.
  • Wenn eine Größenänderung in der Breite erfolgen soll, kann man die erforderlichen Einstellungen sowohl mittels der Zahnstange g1 als auch mittels des Hebels 115 vornehmen. Bewegt man die Zahnstange g1, dann dreht sich der Hebel 87 um den feststehenden Punkt 107, und dadurch wird der Punkt 85 in der Führung 83 verstellt. Das hat zur Folge, daß auch der Breitenpantographenhebel 69 gedreht wird, und zwar um den Punkt 67 an dem Schieber 61. Bei dieser Drehung des Hebels 69 wird auch der Punkt 73 verschoben, und zwar in einer Richtung parallel zum Arm 3. An diesem Punkt 73 ist aber der Breitenschieber 75 angelenkt, so daß dieser an der Bewegung des Punktes 73 teilnimmt. Hierzu ist er ohne weiteres in der Lage, da die Führungen 77, 137, 145 und 155 diese Bewegung zulassen. An dieser Verschiebung des Breitenschlittens nimmt auch der Führungsstift 15 teil, der an dem in der Nut 171 des Breitenschlittens 75 laufenden Hilfsträger 169 befestigt ist. Der Führungsstift 15 wird also bei einer Verstellung der Zahnstange gi in der Breitenrichtung des Modells ebenfalls verstellt.
  • Die gleiche Verstellung kann man erhalten, wenn man statt der Zahnstange g1 den Hebel 115 bewegt, indem man ihn um seinen Drehpunkt I19 schwenkt und an der Skala 125 einstellt. In diesem Fall steht der Punkt 1o1 an der Zahnstange fest, der Punkt 85 bewegt sich aber genau so, als ob die Zahnstange g1 verstellt worden wäre. Ebenso erfolgt auch die Verstellung des Führungsstiftes 15, und zwar in der Breitenrichtung des Modells.
  • Zur Verstellung in der Längsrichtung des Modells muß der Führungsstift senkrecht zu der eben beschriebenen Bewegung verstellt werden, und zu diesem Zweck muß der Längenpantographenhebel 129 geschwenkt werden. Das geschieht in ähnlicher Weise wie bei dem Breitenpantographenhebel 69.
  • Entweder man verschiebt die Zahnstange 157 (Abb. 2) und verschwenkt dadurch den Hebel 149 um den feststehenden Punkt 153 oder man läßt die Zahnstange 157 und damit den Punkt 151 stehen und bewegt den Hebel 163 an der Skala 165. In beiden Fällen wird durch die Bewegung des Hebels 149 der Schlitten 143 verschoben und dadurch der Längenpantographenhebel129 geschwenkt. Dabei dreht sich dieser Hebel 129 um den Punkt 131 und somit ergibt sich eine Verschiebung des Trägers 169 in der Nut 171, d. h. da an dem Träger 169 der Führungsstift befestigt ist, eine Verschiebung des Führungsstiftes 15 in der Längsrichtung. des Modells.
  • Die Verstellung beider Pantographen kann natürlich auch gleichzeitig vorgenommenwerden. Wenn während des Betriebes eine solche Einstellung vorgenommen werden muß, empfiehlt es sich, die Anschläge an den beiden Skalen 125 und 165 zu benutzen und von vornherein so einzustellen, daß während des Betriebes die Hebel 115 und 163 nur bis zu den Anschlägen bewegt zu werden brauchen. Um jedoch auch nach Einstellung der Anschläge die Hebel, falls notwendig, auch über die Anschläge hinaus bewegen zu können, sind die Hebel mit Klinken 175 versehen, die sich in ihrer. Normalstellung an die Anschläge legen. Diese Klinken sind nach Abb. 4 um waagerechte Zapfen 177 an den Hebeln drehbar und mit je einem kleinen Handgriff versehen, so daß sie bei Druck auf den Handgriff mit ihren vorderen Enden über die Anschläge hinweg gehoben werden können. Es läßt sich somit jede vorherbestimmte als auch jede andere Einstellung während des Betriebes schnell und mühelos herbeiführen.
  • Wie oben dargelegt, verursacht jede Verstellung der Pantographen eine Verschiebung des Führungsstiftes 15 gegenüber dem Träger 25. Es können nun Fälle eintreten, in denen eine solche Verschiebung des Führungsstiftes zwar erwünscht ist, aber nach der nötigen Verstellung der Pantographen noch einer Korrektur bedarf. Auch eine solche Korrektur muß leicht und schnell herbeigeführt werden können.
  • -Nach der Erfindung ist für diesen Zweck an jedem der beiden Schlitten 75 und z69 je ein Zeiger vorgesehen, und zwar an dem Breitenschlitten 75 der Zeiger 179 und an dem Längenschlitten 169 der Zeiger 181. Die beiden Anzeigevorrichtungen bestehen aus je einer an dem betreffenden Schlitten befestigten, mit Teilung versehenen Scheibe und einem sich über der Scheibe drehenden Zeiger, der an einer senkrechten Welle mit einem Zahnrad an ihrem unteren Ende sitzt, welches in eine Verzahnung eingreift, die für den Zeiger 179 am Maschinenrahmen und für den Zeiger Z81 an der Führung 171 angebracht ist. Wenn man also die Stellungen der Zeiger vor und nach der Einstellung der Pantographen vergleicht, kann man jeweils genau die Lageänderung des Führungsstiftes feststellen. Will man nun nach Kenntnis der Lageänderung des Führungsstiftes eine Korrektur vornehmen, so muß man eine Einstellung der Hülsenlager 65 und 131 vornehmen, um dadurch die Pantographenhebel in geringem Maße um ihre Mittelpunkte zu schwenken, bis die Zeiger 179 und 181 die gewünschte Stellung angeben. Zur Verschiebung oder Einstellung der Hülsenlager dient ein Handrad 183 (Abb. 2) auf dem Werkstückträger 25. Dieses Handrad 183 ist mit den Enden zweier Paare von Bowdenzügen 185 und 187 verbunden, deren andere Enden mit je einem der Hülsenlager so verbunden sind, daß bei einer Drehung des Handrades 183 die Hülsenlager in ihren Führungen bewegt werden. Der Bowdenzug 185 führt zu dem Hülsenlager 65, und zwar ist die Ummantelung des Bowdenzuges an der Führung 59 befestigt, während die beiden Drähte an dem Schlitten 61 liegen. Ein weiterer Draht läuft über eine kleine Führungsscheibe an der Führung 59. Beim Bowdenzug 187 liegt die Ummantelung an einer Führung unter dem Schlitten 133, während die Drähte an einer Barunterliegenden Führung 188 (Abb. 7) befestigt sind, an der auch das Lager 131 angebracht ist.
  • Das Handrad 183 sitzt drehbar an einer senkrechten Welle 189, die an ihrem unteren Ende mit einem im Gehäuse 1g1 liegenden, nicht gezeichneten Ritzel versehen ist. Dieses Ritzel steht in Eingriff mit einer waagerechten, ebenfalls nicht gezeichneten Verzahnung, die in einer mit dem Handrad fest verbundenen Führung läuft und auf diese Weise gedreht werden kann. An der Verzahnung ist ein nach unten ragender Stift (nicht gezeichnet) angebracht, der gewöhnlich mit der Welle 189 gleichach§ig liegt. Dieser Stift geht nach unten durch einen Schlitz 192 einer kreuzförmigen Führung 193 unter dem Gehäuse 1g1, deren nicht geschlitzter Arm parallel zum Rahmenarm 3 beweglich ist. An die Enden dieses Armes ist je einer der Drähte des Bowdenzuges z85 angeschlossen. Unter dem kreuzförmigen Teil 193 ist ein ähnlicher Teil 195 so angeordnet, daß er sich rechtwinklig zum Arm 3 bewegen kann. Auch in den Schlitz dieses Teiles ragt der obenerwähnte Stift hinein, und in gleicher Weise wie oben sind an diesen Teil die Enden der Drähte des Bowdenzuges 187 angeschlossen. Der an das vordere Ende des Teiles 195 angeschlossene Draht 187 läuft dabei auf dem Wege zu seinem Befestigungspunkt über eine Führungsrolle 197 (Abb. 1 und a). Die an den Teil 193 angeschlossenen Drähte laufen über vier Rollen. Am oberen, über der Scheibe 183 liegenden Ende trägt die Welle 189 ein Handrad 1g9, mit dessen Hilfe die Welle und damit die Verzahnung unter Benutzung einer Skala auf dem Handrad 183 verschoben werden kann. Ebenfalls nicht gezeichnete, einstellbare Anschläge auf der Skala dienen zur Festlegung bestimmter Stellungen, zwischen denen das Handrad gedreht werden kann, um bestimmte Einstellungen der Hülsenlager herbeizuführen, die auch über die von den Zeigern 179 und 181 hinausgehen können. Wie gesagt, kann die Führung der Verzahnung mittels des Handrades Z83 gedreht werden. Wenn die Führung und damit die Verzahnung eine Stellung parallel zum Arm 3 einnehmen, bewirkt eine Verschiebung der Verzahnung, daß der nach unten ragende Stift den kreuzförmigen Teil 193 verschiebt, während der Stift in dem Schlitz des Teiles 195 leerläuft. Dadurch wird dann eine Einstellung des an den Teil 193 angeschlossenen Hülsenlagers über die zugehörigen Bowdenzüge erreicht. In gleicher Weise entsteht eine Verschiebung des Teiles 195 und des daran angeschlossenen Hülsenlagers, wenn das Handrad und damit die Führung der Verzahnung um go ° verdreht ist, wobei der Stift in der Nut des Teiles 193 leerläuft. Bei einer Zwischenstellung «erden selbstverständlich beide kreuzförmigen Teile 193 und 195 und auch beide Hülsenlager in einer entsprechenden Zwischenrichtung bewegt.
  • Die Anordnung der sich kreuzenden Teile 193 und 195 kann also zur Vornahme von Korrekturen dienen, die sich aus der Verschiebung der Zeiger 179 und 181 als notwendig ergeben. Darüber hinaus kann diese Anordnung aber auch Verwendung finden, wenn die Gradierung gegenüber der von der -Maschine, d. h. also von den Pantographen bewirkten, geändert werden, soll. Mittels des Handrades z99 kann die Einstellung der Hülsenlager entsprechend der gewünschten Gradierungsänderung bewirktwerden, während durch Drehen des Handrades 183, wenn das Modell den Führungsstift umfährt, so daß der nach unten ragende Stift an der Verzahnung entweder den Teil 193 und damit das Hülsenlager 85 des Breitenpantographenhebels oder den Teil 195 und damit das Hülsenlager 131 des Längenpantographenhebels oder aber beide Lager - je nach der Einstellung - bewegt, die richtige Gradierungsänderung auf die Schablone übertragen wird. Als Beispiel sei folgendes angenommen:. Der von der Verzahnungsführung nach unten ragende Stift sei um einen Betrag a aus der Achse der Welle 189 herausbewegt, während sich die geschlitzten Querschieber in der neutralen Stellung befinden, d. h. also parallel zu der Länge und Breite der Schablone. Wenn dann der Stift durch das Handrad 183 und die zugehörigen Teile gedreht wird, bewegt er sich auf einem Kreis mit dem Radius a und erteilt den kreuzförmigen Querschiebern Bewegungen, die dem Sinus ünd dem Cosinus jenes Winkels proportional sind, um den der Stift geschwenkt wurde. Entsprechende Bewegungen werden den Steuerschlitten 61 und dem entsprechenden Schlitten am Ende des Längenpantographenhebels 129 und 130 erteilt und der Führungsstift 15 wird auf einem Kreisbogen geführt. Wenn dann die Bewegung oder Drehung des Handrades 183 annähernd der Schwenkung der Tangente an der Kante des Modells im Berührungspunkt mit dem Stift 15 folgt, wird eine gleichmäßige Gradierungsänderung an der Kante des Werkstückes hervorgerufen, und zwar so lange, als die Vorrichtung in Tätigkeit gehalten wird, d. h. mit anderen Worten, -der Stift an der Verzahnung erteilt den beiden kreuzförmigen Schiebern und den Steuerschiebern zwei einfache harmonische Bewegungen, die rechtwinklig zueinander gerichtet sind und deren Resultierende (bei gleichen Amplituden) eine Kreisbewegung ist. Um das Handrad 183 im richtigen Maße und zu richtiger Zeit zu bewegen, ist die den Führungsstift 15 tragende Scheibe 173 auf einem drehbaren Teil 2o= angeordnet, der mit dem Handrad 183 so verbunden ist, daß er sich im gleichen Sinne und um den gleichen Betrag wie das Handrad dreht. In der Scheibe 173 ist ein .radialer Schlitz 203 (Abb. 5) vorgesehen, und wenn man durch Drehen des Handrades dafür sorgt, daß dieser Schlitz zur Kante des Modells immer senkrecht steht, wird die gewünschte Änderung genau und zur rechten Zeit von dem Längen- auf den Breitenpantographen übertragen und umgekehrt. Wenn jedoch an einer Kurve gearbeitet wird, bewirkt die Bewegung der kreuzförmigen Schieber selbsttätig eine Einstellung, die der Resultierenden aus Längen- und Breitenänderung entspricht.
  • Eine Saumzugabe o. dgl. kann ebenfalls erreicht ;=erden. Zu diesem Zweck ist der Führungsstift 15 in seinem Träger einstellbar, und zwar sitzt er auf dem oberen Ende eines senkrechten Zapfens, der durch den Schlitz 203 in der Scheibe 173 hindurchgeht. Am unteren Ende dieses Zapfens sitzt ein Ritze-, welches in eine gerade Verzahnung 205 in der Scheibe 173 (Abb. 5) eingreift. Durch Drehung einer unmittelbar unter dem Führungsstift angebrachten Mutter ist es nun möglich, den Zapfen zu drehen und damit den Führungsstift 15 in der Längsrichtung der Nut 205 zu verschieben. Der Stift steht dann je nach der Einstellung mehr oder weniger exzentrisch zur Achse der Scheibe 173. An einer Kreisskala 2o9 auf dem Zapfen kann man jederzeit den Grad der Exzentrizität des Stiftes feststellen. Auch hier können durch einstellbare Anschläge 211 und 213 der Bewegung bestimmte Grenzen gesetzt werden. An der auf Kugellagern laufenden Scheibe 173 ist ein trommelförmiger Teil-g15 angebracht, an dem die Enden der Drähte eines weiteren Bowdenzuges befestigt sind, der andererseits an dem Handrad 183 endet, so daß die Drehung des Handrades eine entsprechende Drehung der Scheibe 173 hervorruft. Durch Drehung des Handrades kann man also bei exzentrisch stehendem Stift bewirken, daß unabhängig von der Richtung der Bewegung überall eine gleiche Zugabe vorgesehen wird. Der Stift an der Verzahnungsführung wird dabei gewöhnlich seine -Mittelstellung einnehmen.
  • Es kann nun vorkommen, daß der Breitenpantograplienhebe169 eine Stellung einnimmt, in der es möglich ist, eine Stellungsänderung des Pantographenmittelpunktes und damit eine Änderung der Gradierung vorzunehmen, ohne die Stellung des Führungsstiftes zu stören. In dieser Stellung liegt der Hebel in Linie mit der Bewegungsrichtung des Schlittens 81, der den Mittelpunkt 71 trägt. Der -Mittelpunkt kann dann entlang der Nut im Hebel bewegt werden, ohne daß auf die Stellung des Stiftes 15 eingewirkt wird. In dem Modellhalter sind nun Schlitze 2Zg vorgesehen, die parallel zu dieser besonderen Stellung des Hebels 69 verlaufen und deren Mittellinie dann auch in der gleichen senkrechten Ebene liegen wie der Führungsstift 15.
  • Wenn der Arbeiter also einen bestimmten Teil des Modells in anderer Größe als den übrigen Teil ausführen will, befestigt er das Modell 49 an dem Träger 47 so, daß die Mittellinie des betreffenden Teiles unter der Mittellinie des Schlitzes liegt. Er kann dann, wenn er an diesen Punkt kommt, die gewünschte Änderung vornehmen und nach Fertigstellung dieses Teiles an einem gegenüberliegenden Punkt die alte Einstellung wieder herbeiführen.
  • Auch bei zwei Punkten, die in gleicher Entfernung von der Mittellinie des Schlitzes liegen, kann eine solche Änderung vorgenommen werden; es ist dazu nur notwendig, außer der Einstellung des Mittelpunktes auch eine Verstellung des Hülsenlagers in der oben angegebenen Weise vorzunehmen.
  • Ferner ist, wenn man eine Kante unter die Mittellinie des Schlitzes legt und dann eine Stellungsänderung des Pantographenmittelpunktes bewirkt, eine Änderung der Gradierung in der Breite zu dieser Kante erreichbar. Für den Fall, daß das ':Modell sehr groß ist, sind zu den Schlitzen 219 parallele, weiter außen liegende Schlitze 221 vorgesehen, und das Lager 65 kann in seiner Führung 59 entsprechend der Entfernung zwischen den Schlitzen 219 und 221 verstellt werden, so daß, wenn die Mittellinie der Schlitze 22Z über der Stanze liegt, der Breitenpantographenhebel mit der Stange 81 parallel liegt.
  • Die Einstellung des Hülsenlagers erfolgt mittels des unteren der beiden Schieber 61 und 63 (Abb. 6) ; zur Erleichterung der Einstellung auf den erforderlichen Abstand ist eine Marke 223 (-ebb. Z) angebracht. Ferner ist ein Federstift -a25 (4bb. 6) vorgesehen, der durch Eingriff in entsprechende Löcher die Stellungen sichert.
  • In gleicher Weise und für den gleichen Zweck sind ferner zu den Schlitzen 2Zg (Abb. 2) senkrechte Schlitze 227 vorgesehen, durch die eine Einstellung des Längenpantographenmittelpunktes möglich ist.
  • Schließlich ist noch ein Schablonenhalter vorhanden, der aus Klemmbacken an einem um einen Zapfen 2.1 am Modellhalter schwingbaren Hebel 232 besteht. Aus der Arbeitsstelfung unter dem Rahmen kann der Hebel mit den Backen in eine strichpunktiert angedeutete Ruhestellung arg (Abb. 2) geschwungen werden. Wenn eine Schablone ausgeschnitten ist, kann sie zwischen die in Ruhestellung befindlichen Klemmbacken gelegt werden, worauf mittels des Handgriffes 233 (Abb. 2) der Hebel 232 über den übrigen Teil des Schablonen kartons geschwungen wird. Man kann dann genau ersehen, wie der Karton zum Ausschneiden einer weiteren ähnlichen Schablone eingestellt werden muß.
  • Wenn der Stift 15 gegen andere Stifte verschiedener Stärke auswechselbar ist, kann man in bekannter Weise die Fläche der Schablone um bestimmte Streifen vergrößern oder verkleinern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schablonenkopiervorrichtung, insbesondere zur Herstellung von Schnittschablonen für Schuhwerkteile, bei welcher die Hauptteile, nämlich Modellhalter, Werkstückhalter, Modellführung und Werkzeug durch Pantographen verbunden sind, deren Verstellung eine Änderung des Gradierfaktors bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptteile mit aus Skalen und Zeigern bestehenden Meßvorrichtungen versehen sind, die einerseits in bekannter Weise nach jeder Einstellung der Pantographen die dadurch hervorgerufene Änderung der Stellung der Hauptteile, insbesondere des Führungsstiftes, angeben, andererseits aber auch als Anzeigevorrichtungen für die Pantographenhebel dienen, die ohne Änderung der allgemeinen Einstellung des Gradierfaktors zwecks einer Korrektur oder eines Ausgleiches der Verschiebung der Hauptteile verstellbar sind.
  2. 2. Schablonenkopiervorrichtung nach Anspruch Z, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtungen (179, 181) über Zahngetriebe von dem Breitenschlitten (75) und demLängenschlitten (171) angetrieben werden und an Skalen die jeweilige Verschiebung erkennen lassen.
  3. 3. Schablonenkopiervorrichtung nach Anspruch Z, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrektur- und Ausgleichsvorrichtungen aus in der Richtung der Schlitten (75, 171) der zugehörigen Pantographen verstellbaren Lagern (6Z, 59 und 131) bestehen, die etwa in der Nähe der freien Enden der Pantographenhebel (69, 129) angreifen und bei ihrer Verstellung eine Drehung dieser Hebel um den zugehörigen Pantographenmittelpunkt bewirken. a.
  4. Schablonenkopiervorrichtung nach Anspruch Z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbaren Lager (61, 59 und 131) über Bowdenzüge (Z85, 187) an eine auf dem Schablonen- und Modellträger (a5) angeordnete, durch ein Handrad (183) bedienbare Einstellvorrichtung angeschlossen sind.
  5. 5. Schablonenkopiervorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung aus zwei senkrecht übereinanderliegenden Schiebern (Z92, 193) besteht, die durch einen mit dem Handrad (183) über ein Zahngetriebe verbundenen Stift entsprechend der Drehung des Handrades verstellt werden und diese Verstellung durch die Bowdenzüge auf die Lager übertragen.
  6. 6. Schablonenkopiervorrichtung nach Anspruch Z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung, Handrad (Z83), über einen weiteren Bowdenzug (ä17) mit dem Führungsstift (15) verbunden ist und somit dessen Einstellung gestattet.
  7. 7. Schablonenkopiervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bowdenzug (217) an einer Trommel (215) des Trägers des Führungsstiftes angreift, die so bemessen ist, daB die Drehung des Handrades (183) gleich der Drehung des Führungsstiftes (15) ist. B. Schablonenkopiervorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daB der Führungsstift (15) in einem mit einer Verzahnung (log) versehenen radialen Schlitz (2o3) seines Trägers (173) drehbar gelagert ist, so daB bei der Drehung des Stiftes sich eine radiale Verschiebung ergibt, die beliebig einstellbar ist.
DE1930569407D 1929-04-19 1930-04-16 Schablonenkopiervorrichtung, insbesondere zur Herstellung von Schnittschablonen fuer Schuhwerkteile Expired DE569407C (de)

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