DE567740C - Kopierapparat mit einem durch den Handgriff des Kopierdeckels betaetigten Lichtschalter - Google Patents
Kopierapparat mit einem durch den Handgriff des Kopierdeckels betaetigten LichtschalterInfo
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- DE567740C DE567740C DE1930567740D DE567740DD DE567740C DE 567740 C DE567740 C DE 567740C DE 1930567740 D DE1930567740 D DE 1930567740D DE 567740D D DE567740D D DE 567740DD DE 567740 C DE567740 C DE 567740C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/02—Exposure apparatus for contact printing
- G03B27/14—Details
- G03B27/16—Illumination arrangements, e.g. positioning of lamps, positioning of reflectors
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Fixing For Electrophotography (AREA)
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- Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
9. JANUAR 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 567740 KLASSE 57c GRUPPE IO02
I. G. Farbenindustrie Akt.-Ges. in Frankfurt a. M.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1930 ab
in Leipzig ist in Anspruch genommen.
Es ist bekannt, mit dem Griff oder Schloßteil des Kopierdeckels einen Kontaktteil zu
verbinden, der beim Schließen des Schlosses den Stromkreis für die Lampen schließt.
Da der Kontakt bei diesen Vorrichtungen auf dem letzten Teil der Schließbewegung
des Schlosses stattfindet, sind Fehlbelichtungen sehr leicht möglich, da die Lampen nicht
brennen können, wenn die Schließbewegung
ίο des Schlosses nicht vollkommen ausgeführt
wird.
Auch ist bereits vorgeschlagen worden, die Kopierlampe bei der Verriegelung des Dekkels
einzuschalten, und zwar erfolgte die Verriegelung durch einen Handgriff, dessen Drehrichtung in der Ebene des Deckels verlief.
Da jedoch bei derartigen Geräten beide Handgriffe, d. h. die Verriegelung und die
Lichtschaltung, voneinander abhängig sind, so kann der Kopierdeckel nicht verriegelt
werden, ohne daß gleichzeitig die Lichtschaltung erfolgt. Kurze Belichtungen sind mit
derartigen Vorrichtungen nicht auszuführen. Diese Nachteile werden gemäß der Erfin-
«lung dadurch vermieden, daß die Lichtschaltung des Kopierapparates durch eine Bewegung
des Handgriffs quer zur Fläche des Deckels und unabhängig von seiner Verriegelung
erfolgt.
Einzelheiten der Bauart sind aus der folgenden ausführlichen Beschreibung zu entnehmen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigt Abb. ι den Kopierapparat in Aufsicht,
Abb. 2 einen Schnitt durch den Apparat nach der Linie A-A der Abb. 1,
Abb. 3 denselben Schnitt, aber eine andere Ausführungsform der Steuerung.
Auf dem Kopierapparat 1 ist mittels eines Trägers 2 und eines Scharniers 3 der Druckrahmen
4 schwenkbar gelagert. Dieser dient in bekannter Weise zur Führung der Anpreßplatte
S und ist mit einem Handgriff 6 versehen.
Gemäß der Erfindung ist die Welle 7 des Handgriffs drehbar in den im Rahmen 4 befestigten
Lagern 8 und 9 gelagert. Das äußere Ende der Welle 7 ist fest mit dem Handgriff 6 verbunden, während das innere
Ende der Welle eine Kurvenscheibe 10 trägt.
'·') Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Stefan Kaminski in München.
Im Bereiche dieser Kurvenscheibe io ist eine
Stange 11 verschiebbar gelagert. Die Stange 11 besitzt an dem der Kurve zugekehrten
Ende eine Rolle 12, die durch die Feder 27 gegen die Kurvenscheibe 10 gedruckt wird,
während das abgewendete Ende der Stange 11 durch einen Bolzen 13 gelenkig mit einem
doppelarmigen Hebel 14 verbunden ist. Dieser ist mittels der Achse 15 am Kopierapparat
gelagert. In den Bereich des freien Armes des doppelarmigen Hebels 14 "ragt ein Stößel
16, der mit einer Kopieruhr 17 in Verbindung
steht. Die Kopieruhr ist durch Kabel 18 mit dem Stromkreis der Kopierlampen in
bekannter Art verbunden.
Bei der in Abb. 3 gezeigten Ausführungsform wirkt die Stange 11 auf einen einarmigen
Hebel 19, der mittels des Schraubenbolzens 20 am Kopierapparat schwenkbar gelagert
ist. Die Feder 21 ist mit einem Ende am Hebel 19 und mit dem anderen Ende an
einem Kontakthebel 22 befestigt. Im Schwenkbereich des Hebels 22 befinden sich die Kontaktplattenpaare
23 und 24,- die durch die Leitungen 25 und 26 mit zwei verschiedenen
Stromkreisen in Verbindung stehen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Die Anpreßplatte 5 wird durch den am Druckrahmen vorgesehenen Handgriff geschlossen,
wobei ein nicht dargestelltes Schnappschloß oder Riegel das freie Ende des Rahmens 4 mit dem Kopierkasten verbindet.
Durch Drehen des Handgriffes 6 wird die Welle 7 und damit die Kurvenscheibe 10 ebenfalls gedreht. Die Nockenscheibe
10 verschiebt die Stangen, so daß der Stößel 16 der Kopieruhr 17 angehoben
und dadurch die Kopieruhr gespannt wird (vgl. Abb. ι und 2). Beim Zurückdrehen
des Handgriffs 6 wird die Stange 11 durch die Feder 27 in die Ausgangsstellung zurückbewegt
und durch Niedergehen des Stößels 16 die Kopieruhr freigegeben. Die Uhr
schaltet nun ihrerseits für die Dauer der eingestellten Zeit den Strom für die Lichtleitung
in bekannter Weise ein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 wirken die Stangen 11, 19 unmittelbar auf
den Kippschalter 22. Mit dem Kontaktplattenpaar 23 ist beispielsweise eine rote Lampe
verbunden, während die Kopierlampen mit dem Kontaktplattenpaar 24 in einem Stromkreis
liegen. Wird deshalb bei dieser Vorrichtung die Stange 11 durch den Nocken ι ο
nach unten gedrückt, so wird bei einem Verschwenken des Kontakthebels 22 die Leitung
für die rote Lampe unterbrochen, während der Stromkreis für die Kopierlampen so lange eingeschaltet bleibt, wie der Handgriff 6
und damit die Kurvenscheibe 10 in der verdrehten Stellung· gehalten werden.
Claims (4)
1. Kopierapparat mit einem durch den Handgriff des Kopierdeckels betätigten
Lichtschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtschaltung durch eine Bewegung
des Handgriffs quer zur Fläche des Deckels und unabhängig von der Verriegelung des Deckels erfolgt.
2. Kopierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff
(6) im Kopierdeckel drehbar gelagert ist und mit einer Kurvenscheibe (10) in Verbindung
steht, durch welche die Lichtschaltung betätigt wird.
3. Kopierapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kurvenscheibe (10) durch Übertragungsmittel auch die im Stromkreis der Kopierlampen
liegende Kopieruhr (17) einschaltet.
4. Kopierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von der
Kurvenscheibe (10) bewegte Gestänge (11,
19) auf den Kippschalter (22) wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE567740T | 1930-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE567740C true DE567740C (de) | 1933-01-09 |
Family
ID=6567921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930567740D Expired DE567740C (de) | 1930-08-26 | 1930-08-26 | Kopierapparat mit einem durch den Handgriff des Kopierdeckels betaetigten Lichtschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE567740C (de) |
-
1930
- 1930-08-26 DE DE1930567740D patent/DE567740C/de not_active Expired
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