DE56738C - Schwingende Schiffskoje mit Clofet - Google Patents

Schwingende Schiffskoje mit Clofet

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DE56738C
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Germany
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bunk
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56738D
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Original Assignee
Fräulein K. C. MUNSON in Winthrop, Mass., V. St. A., 24 Fremont Street
Publication of DE56738C publication Critical patent/DE56738C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B29/00Accommodation for crew or passengers not otherwise provided for
    • B63B29/02Cabins or other living spaces; Construction or arrangement thereof
    • B63B29/04Furniture peculiar to vessels
    • B63B29/12Self-levelling mountings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES Jk
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine schwingend aufgehängte Schiffs koje, welche mit einer Reihe besonderer Einrichtungen versehen ist, durch welche Kranken oder Personen von zarter Constitution die Beschwerden der Seereise nach Möglichkeit erleichtert werden sollen.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 eine vordere.. Ansicht einer solchen Koje mit zwei Lagerstätten; Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt, Fig. 3 ein senkrechter Querschnitt nach x-x, Fig. 2; Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Aufhängung.
Die ganze Koje ist derart aufgehängt, dafs die rollende Bewegung des Schiffes für die in der Koje befindlichen Personen unfühlbar wird. Die besondere Ausführung der Aufhängevorrichtung kann selbstredend in der verschiedensten Weise erfolgen; im dargestellten Falle besteht dieselbe aus cylindrischen Zapfen a, Fig. 4 und 5, welche in unten näher erläuterter Weise mit der Schiffswand P verbunden sind, und zwei ringförmigen Naben b, welche an den Stirnwänden ο der Koje befestigt sind. In den Ringen b ist im Kreise je eine Reihe von Rollen e gelagert, mittelst welcher die ganze Koje auf den Zapfen α ruht. Beim Schwingen der Koje rollen die Rollen e auf den Zapfen a. An letzteren sind waagrechte Schienen c befestigt, welche sich zwischen zwei mit entsprechenden Nuthen versehenen Schienen d führen, die in waagrechter Lage an der Schiffswand befestigt sind, so dafs die gesammte Vorrichtung von der hinteren Wand des betreffenden Raumes so weit abgerückt werden kann, dafs sie frei schwingen oder aber bei Nichtbenutzung an die Wand herangeschoben und in dieser Lage festgestellt werden kann.
Die schwingende Koje enthält eine untere Lagerstätte A und eine obere Lagerstätte -B; über letzterer ist eine Decke C angeordnet. Vorhänge D, welche von Stangen E getragen werden, schliefsen jedes Lager für sich ab, entziehen der darauf ruhenden Person den Anblick der sich in relativer Bewegung zur Lagerstätte befindlichen Wand des betreffenden Schiffsraumes, mildern hierdurch die Seekrankheit und gewähren der betreffenden Person aufserdem jede erwünschte Zurückgezogenheit.
An der Rückseite des unteren Lagers ist ein Schrank F mit aufsen gepolsterter Schiebethür F1 angeordnet. Zu beiden Seiten des Schrankes sind hochklappbare Armlehnen G und längs der vorderen Seite des Lagers ist nahe am Fufsboden ein langer waagrechter Fufstritt H angeordnet, welcher hoch- und niedergeklappt werden kann. Bei niedergeklappten Lehnen G und Fufstritt H bildet das Ganze in Verbindung mit dem zwischen den Lehnen G liegenden Theil des Lagers einen Sessel, in welchem die kranke Person mit gröfster Bequemlichkeit sitzen kann. Der gesammte Schrank kann zwischen den Rahmen, welche die beiden Lager an der Rückseite begrenzen, verschoben werden, so dafs der Sessel an jeder beliebigen Stelle des Lagers hergerichtet werden kann. Die Matratze wird mit demselben Stoff bezogen wie das Polster F1 und die Armlehnen G.
Der Schrank F ist mit Fächern versehen zur Aufnahme von Arzneien u. dergl. Die Armlehnen sind an dem Schrank F angebracht und verhindern im niedergeklappten Zustande eine Verschiebung der Thür für sich. Sobald jedoch eine Lehne hochgeschlagen wird, läfst sich die Thür .F1 nach dieser Seite hin verschieben. Sind beide Armlehnen G hochgeklappt, so kann die Thür nach jeder der beiden Seiten verschoben werden.
Die schwingende Koje zeichnet sich noch dadurch aus, dafs in das untere Lager ein Closet eingeschaltet ist. Zu diesem Zweck ist in der Feder- oder Rofshaarmatratze nahe am Fufsende ein Stück ausgespart. In der Oeffnung ist der Sitz K mit darunter befindlichem Trichter j, Fig. 2, angeordnet. Unterhalb desselben befindet sich der Behälter J, welcher in einem Kasten steht, dessen vordere Wand k behufs Herausnahme des Behälters geöffnet werden kann. An der Stelle, wo sich der Sitz K befindet, ist die Matratze durch ein dünnes Matratzenstück / ersetzt, welches sich zurückschlagen bezw. ganz abnehmen läfst. Dieser Theil ist auf der unteren Seite mit Gummi bekleidet, um den Sitz abzudichten. Es kann auch noch ein besonderes, ebenfalls zurückschlagbares Stück Deckstoff M angeordnet sein, welches an dem einen Theil der Matratze befestigt ist und nach dem Niederlegen an der gegenüberliegenden Kante etwa festgeknöpft werden kann. Das Gefäfs kann mit einem Desinfectionsmittel versehen werden. Bei Benutzung des Closets wird das Polster F1 so eingestellt, dafs es hinter den. Sitz K zu stehen kommt. Werden dann auch die Armlehnen noch herabgeklappt, so gewährt dies dem Kranken eine gute Stütze.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine schwingende Schiffskoje, welche mit im Kreise gelagerten Rollen (e) auf Zapfen (a) hängt, die mittelst Leisten (c) zwischen horizontalen Führungen (d) verschiebbar gelagert sind, derart, dafs die schwingende Koje bei Nichtbenutzung an die Wand des betreffenden Schiffsraumes herangeschoben werden kann.
2. Bei einer nach Anspruch 1. schwingend und verschiebbar aufgehängten Schiffskoje die Anordnung einer geeignetenfalls als Schrank (F) ausgebildeten, seitlich längs des Lagers verschiebbaren Rückwand (F1) mit niederklappbaren Armlehnen (G), zu dem Zwecke, das Lager in einen Armsessel verwandeln und Rückwand nebst Armlehnen auch für einen in einer Aussparung der Matratze angeordneten , für gewöhnlich verdeckten Ciosetsitz nutzbar machen zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20030005613A1 (en) * 2001-06-29 2003-01-09 Gleekel Mack Daniel Magnetic-backed clock award
DE102013106443A1 (de) 2013-06-20 2014-12-24 Andreas Zörb Schiffskoje zur Vermeidung von Schräglagen und Schaukelbewegungen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20030005613A1 (en) * 2001-06-29 2003-01-09 Gleekel Mack Daniel Magnetic-backed clock award
DE102013106443A1 (de) 2013-06-20 2014-12-24 Andreas Zörb Schiffskoje zur Vermeidung von Schräglagen und Schaukelbewegungen
DE102013106443B4 (de) 2013-06-20 2018-10-31 Andreas Zörb Schiffskoje zur Vermeidung von Schräglagen und Schaukelbewegungen

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