DE566121C - Verfahren zur Behandlung von Kunstdaermen aus regenerierter Cellulose - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Kunstdaermen aus regenerierter Cellulose

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DE566121C
DE566121C DEK120214D DEK0120214D DE566121C DE 566121 C DE566121 C DE 566121C DE K120214 D DEK120214 D DE K120214D DE K0120214 D DEK0120214 D DE K0120214D DE 566121 C DE566121 C DE 566121C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
regenerated cellulose
sausage
treatment
sausages
artificial
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Expired
Application number
DEK120214D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Otto Schnecko
Dr Julius Voss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kalle GmbH and Co KG
Original Assignee
Kalle GmbH and Co KG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C13/00Sausage casings
    • A22C13/0013Chemical composition of synthetic sausage casings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Verfahren zur Behandlung von Kunstdärmen aus regenerierter Cellulose l#.s ist bekannt. (Saß Schläuche aus regenerierter Cellulose bei ihrer Verwendung als Wurstdarm vor dein Einfüllen der Wurstmasse kurze Zeit gewässert «-erden. Hierbei nehmen die Schläuche Wasser auf und wer-(len dadurch sehr geschmeidig. was ihre Weitererarbeitung erleichtert; beispielsweise lassen .ich derartig behandelte Schläuche leichter über (las Füllhorn einer Wurststor)fniaschine ziehen als unbehandelte Schläuche. Diese Wasseraufnahme bewirkt eine Quellung der Schläuche. und (las hat zur Folge. daß die Schläuche bei den auf die Einfüllung der Wurstmasse folgenden Prozessen, wie Trocknen und Räuchern USW., stark ztisaminenschrumpfen. so daß häufig ein Platzen des mit «"urstniasse gefüllten Schlauches eintritt. Dies ist besonders zti befürchten bei der Herstellung solcher Würste. deren Füllsel beim Kochen oder Räuchern treibt. da dieses Treiben des Füllsels der Schrumpfung des Schlauches entgegenwirkt und der schrumpfende Schlauch diesem Druck häufig nicht gewachseil ist.
  • Es ist nun gefunden worden. daß man diese Nachteile in der Weise vermeiden kann, daß man die Schläuche aus regenerierter Cellulose vor oder nach dein Einfüllen der Wurstmasse nicht mit Wasser, sondern mit einer verdünnten Lösung eines Weicbmachungsmittels für Cellttlose behandelt. Bei der Her-Stellung von Würsten, die nach der Füllung nicht gekocht zu werden brauchen, kann man diese Behandlung vor dem Einfüllen der Wurstmasse vornehmen. Bei der Herstellung solcher Würste, die nach der Füllung gekocht «erden, nimmt man diese Behandlung zweckmäßig in der Weise vor, daß die fertigen Würste kurz nach dein Kochen bzw. vor dem Trocknen oder Räuchern in eine verdünnte Lösung eines Weichniachungsmittels für regenerierte Cellulose eintaucht. Für diesen Tauchprozeß verwendet man vorteilhaft eine warme Lösung des Weichmachungsmittels, da hierdurch das an der Oberfläche der Wurst anhaftende Fett leicht entfernt wird. Man kann auch so vorgehen, daß man die gekochten Würste nach der Herausnahme aus dein Kochkessel zuerst in heißem Wasser abspült und dann in die verdünnte Lösung des Weichmachungsnlittels eintaucht. Als Weichmachungsinittel für das vorliegende Verfahren können alle als Weichmachungsmittel für regenerierte Cellulose bekannten Produkte Versendung finden.
  • Das neue Verfahren bedeutet einen Fortschritt für die Verwendung von Schläuchen aus regenerierter Cellulose als Wurstdarm, da jetzt das früher häufig auftretende Platzen der fertigen Würste nicht mehr eintritt, ohne daß. was zti befürchten war, durch das Weichmachungsmittel die fertigen @@'ürste in ihrer Beschaffenheit ungünstig beeinflußt werden. Es war überraschend, daß es möglich war, den als Wurstdarm zu verwendenden Schläuchen aus regenerierter Cellulose Weichmachungsmittel einzuverleiben, da anzunehmen -war, daß das Weichmachungsmittel aus dem Schlauch heraus in die Wurstmasse hinein diffundieren würde, und daß daher die gewünschte Wirkung nicht eintreten würde. Beispiele i. In Schläuche aus regenerierter Cellulose gefüllte Leberwurst wird nach dem Kochen und Herausnehmen aus dem Kessel kurz in heißem Wasser abgespült und anschließend in eine 50° warme, ungefähr io°ioige Glycerinlösung getaucht. Die Wurst ist nach dem Trocknen und evtl. Räuchern nicht so prall gefüllt und platzt nicht, im Gegensatz zu einer nichtbehandelten Wurst.
  • z. Man legt Stücke desselben Schlauches aus regenerierter Cellulose kurze Zeit a) in Wasser, b) in eine 5o/oige Glycerinlösung und c) in eine io°joige Glycerinlösung. Nach dem Trocknen ist a) um 15,6 ojo, b) um 13,8 0@0, c) um i i o/o geschrumpft. Eine in einen nach a) behandelten Darm gefüllte, beim Räuchern stark treibende Wurst fühlt sich im Rauch außerordentlich prall an und platzt leicht in sehr trockener Luft, während eine in einen nach c) behandelten Darm gefüllte Wurst sich unter denselben Bedingungen bedeutend weniger straff anfühlt und auch bei längerer Lagerung nicht platzt. Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, künstlichen Wurstdärmen aus regenerierter Cellulose bei ihrer Herstellung einen gewissen Gehalt an Weichmachungsmittel, insbesondere Glycerin, einzuverleiben. Dies geschah jedoch vor der Verwendung dieser @#@'urstdärme, was zur Folge hatte, daß das Weichmachungsmittel entweder schon bei der vor dem Gebrauch ausgeführten Wässerung oder beim späteren Kochprozeß der Würste aus dem Wurstdarm entfernt wurde und deshalb die nach dem vorliegenden Verfahren erzielte Wirkung nicht erreicht werden konnte. Im Gegensatz hierzu wird bei dem vorliegenden Verfahren das Weichmachungsmittel in der Weise dem künstlichen Wurstdarm einverleibt, daß es auch nach Fertigstellung der Wurst noch in dem Wurstdarm vorhanden ist und so seine günstige Wirkung, die beispielsweise in dem Verhindern des Platzen. der fertigen Würste besteht, voll zur Geltung kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Behandlung von Kunstdärmen aus regenerierter Cellulose, um sie während der ganzen Dauer der Wurstbehandlung geschmeidig zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche aus regenerierter Cellulose vor oder nach dem Einfüllen der Wurstmasse bzw. nach dem Kochen der Würste mit einer verdünnten Lösung eines Weichmachungsmittels behandelt werden.
DEK120214D 1931-04-30 1931-04-30 Verfahren zur Behandlung von Kunstdaermen aus regenerierter Cellulose Expired DE566121C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2322049A1 (de) * 1972-05-05 1973-11-15 Union Carbide Corp Verfahren zur herstellung von befeuchteten, gerafften, schlauchfoermigen cellulosehuellen
DE2721427A1 (de) * 1976-05-13 1977-11-24 Union Carbide Corp Nahrungsmittelhuelle
US4867204A (en) * 1976-05-13 1989-09-19 Viskase Corporation Moisturized tubular cellulosic food casing and process for preparing

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