DE566121C - Verfahren zur Behandlung von Kunstdaermen aus regenerierter Cellulose - Google Patents
Verfahren zur Behandlung von Kunstdaermen aus regenerierter CelluloseInfo
- Publication number
- DE566121C DE566121C DEK120214D DEK0120214D DE566121C DE 566121 C DE566121 C DE 566121C DE K120214 D DEK120214 D DE K120214D DE K0120214 D DEK0120214 D DE K0120214D DE 566121 C DE566121 C DE 566121C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- regenerated cellulose
- sausage
- treatment
- sausages
- artificial
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004627 regenerated cellulose Substances 0.000 title claims description 13
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 10
- 235000013580 sausages Nutrition 0.000 claims description 29
- 239000004014 plasticizer Substances 0.000 claims description 7
- 238000010411 cooking Methods 0.000 claims description 4
- PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N Glycerine Chemical compound OCC(O)CO PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 10
- 239000004902 Softening Agent Substances 0.000 description 6
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 230000000391 smoking effect Effects 0.000 description 5
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 4
- 235000011187 glycerol Nutrition 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 230000009172 bursting Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 238000009835 boiling Methods 0.000 description 1
- 235000015250 liver sausages Nutrition 0.000 description 1
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 1
- 238000002791 soaking Methods 0.000 description 1
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C13/00—Sausage casings
- A22C13/0013—Chemical composition of synthetic sausage casings
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Processing Of Meat And Fish (AREA)
Description
- Verfahren zur Behandlung von Kunstdärmen aus regenerierter Cellulose l#.s ist bekannt. (Saß Schläuche aus regenerierter Cellulose bei ihrer Verwendung als Wurstdarm vor dein Einfüllen der Wurstmasse kurze Zeit gewässert «-erden. Hierbei nehmen die Schläuche Wasser auf und wer-(len dadurch sehr geschmeidig. was ihre Weitererarbeitung erleichtert; beispielsweise lassen .ich derartig behandelte Schläuche leichter über (las Füllhorn einer Wurststor)fniaschine ziehen als unbehandelte Schläuche. Diese Wasseraufnahme bewirkt eine Quellung der Schläuche. und (las hat zur Folge. daß die Schläuche bei den auf die Einfüllung der Wurstmasse folgenden Prozessen, wie Trocknen und Räuchern USW., stark ztisaminenschrumpfen. so daß häufig ein Platzen des mit «"urstniasse gefüllten Schlauches eintritt. Dies ist besonders zti befürchten bei der Herstellung solcher Würste. deren Füllsel beim Kochen oder Räuchern treibt. da dieses Treiben des Füllsels der Schrumpfung des Schlauches entgegenwirkt und der schrumpfende Schlauch diesem Druck häufig nicht gewachseil ist.
- Es ist nun gefunden worden. daß man diese Nachteile in der Weise vermeiden kann, daß man die Schläuche aus regenerierter Cellulose vor oder nach dein Einfüllen der Wurstmasse nicht mit Wasser, sondern mit einer verdünnten Lösung eines Weicbmachungsmittels für Cellttlose behandelt. Bei der Her-Stellung von Würsten, die nach der Füllung nicht gekocht zu werden brauchen, kann man diese Behandlung vor dem Einfüllen der Wurstmasse vornehmen. Bei der Herstellung solcher Würste, die nach der Füllung gekocht «erden, nimmt man diese Behandlung zweckmäßig in der Weise vor, daß die fertigen Würste kurz nach dein Kochen bzw. vor dem Trocknen oder Räuchern in eine verdünnte Lösung eines Weichniachungsmittels für regenerierte Cellulose eintaucht. Für diesen Tauchprozeß verwendet man vorteilhaft eine warme Lösung des Weichmachungsmittels, da hierdurch das an der Oberfläche der Wurst anhaftende Fett leicht entfernt wird. Man kann auch so vorgehen, daß man die gekochten Würste nach der Herausnahme aus dein Kochkessel zuerst in heißem Wasser abspült und dann in die verdünnte Lösung des Weichmachungsnlittels eintaucht. Als Weichmachungsinittel für das vorliegende Verfahren können alle als Weichmachungsmittel für regenerierte Cellulose bekannten Produkte Versendung finden.
- Das neue Verfahren bedeutet einen Fortschritt für die Verwendung von Schläuchen aus regenerierter Cellulose als Wurstdarm, da jetzt das früher häufig auftretende Platzen der fertigen Würste nicht mehr eintritt, ohne daß. was zti befürchten war, durch das Weichmachungsmittel die fertigen @@'ürste in ihrer Beschaffenheit ungünstig beeinflußt werden. Es war überraschend, daß es möglich war, den als Wurstdarm zu verwendenden Schläuchen aus regenerierter Cellulose Weichmachungsmittel einzuverleiben, da anzunehmen -war, daß das Weichmachungsmittel aus dem Schlauch heraus in die Wurstmasse hinein diffundieren würde, und daß daher die gewünschte Wirkung nicht eintreten würde. Beispiele i. In Schläuche aus regenerierter Cellulose gefüllte Leberwurst wird nach dem Kochen und Herausnehmen aus dem Kessel kurz in heißem Wasser abgespült und anschließend in eine 50° warme, ungefähr io°ioige Glycerinlösung getaucht. Die Wurst ist nach dem Trocknen und evtl. Räuchern nicht so prall gefüllt und platzt nicht, im Gegensatz zu einer nichtbehandelten Wurst.
- z. Man legt Stücke desselben Schlauches aus regenerierter Cellulose kurze Zeit a) in Wasser, b) in eine 5o/oige Glycerinlösung und c) in eine io°joige Glycerinlösung. Nach dem Trocknen ist a) um 15,6 ojo, b) um 13,8 0@0, c) um i i o/o geschrumpft. Eine in einen nach a) behandelten Darm gefüllte, beim Räuchern stark treibende Wurst fühlt sich im Rauch außerordentlich prall an und platzt leicht in sehr trockener Luft, während eine in einen nach c) behandelten Darm gefüllte Wurst sich unter denselben Bedingungen bedeutend weniger straff anfühlt und auch bei längerer Lagerung nicht platzt. Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, künstlichen Wurstdärmen aus regenerierter Cellulose bei ihrer Herstellung einen gewissen Gehalt an Weichmachungsmittel, insbesondere Glycerin, einzuverleiben. Dies geschah jedoch vor der Verwendung dieser @#@'urstdärme, was zur Folge hatte, daß das Weichmachungsmittel entweder schon bei der vor dem Gebrauch ausgeführten Wässerung oder beim späteren Kochprozeß der Würste aus dem Wurstdarm entfernt wurde und deshalb die nach dem vorliegenden Verfahren erzielte Wirkung nicht erreicht werden konnte. Im Gegensatz hierzu wird bei dem vorliegenden Verfahren das Weichmachungsmittel in der Weise dem künstlichen Wurstdarm einverleibt, daß es auch nach Fertigstellung der Wurst noch in dem Wurstdarm vorhanden ist und so seine günstige Wirkung, die beispielsweise in dem Verhindern des Platzen. der fertigen Würste besteht, voll zur Geltung kommt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Behandlung von Kunstdärmen aus regenerierter Cellulose, um sie während der ganzen Dauer der Wurstbehandlung geschmeidig zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche aus regenerierter Cellulose vor oder nach dem Einfüllen der Wurstmasse bzw. nach dem Kochen der Würste mit einer verdünnten Lösung eines Weichmachungsmittels behandelt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK120214D DE566121C (de) | 1931-04-30 | 1931-04-30 | Verfahren zur Behandlung von Kunstdaermen aus regenerierter Cellulose |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK120214D DE566121C (de) | 1931-04-30 | 1931-04-30 | Verfahren zur Behandlung von Kunstdaermen aus regenerierter Cellulose |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE566121C true DE566121C (de) | 1932-12-10 |
Family
ID=7244529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK120214D Expired DE566121C (de) | 1931-04-30 | 1931-04-30 | Verfahren zur Behandlung von Kunstdaermen aus regenerierter Cellulose |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE566121C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2322049A1 (de) * | 1972-05-05 | 1973-11-15 | Union Carbide Corp | Verfahren zur herstellung von befeuchteten, gerafften, schlauchfoermigen cellulosehuellen |
| DE2721427A1 (de) * | 1976-05-13 | 1977-11-24 | Union Carbide Corp | Nahrungsmittelhuelle |
| US4867204A (en) * | 1976-05-13 | 1989-09-19 | Viskase Corporation | Moisturized tubular cellulosic food casing and process for preparing |
-
1931
- 1931-04-30 DE DEK120214D patent/DE566121C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2322049A1 (de) * | 1972-05-05 | 1973-11-15 | Union Carbide Corp | Verfahren zur herstellung von befeuchteten, gerafften, schlauchfoermigen cellulosehuellen |
| DE2721427A1 (de) * | 1976-05-13 | 1977-11-24 | Union Carbide Corp | Nahrungsmittelhuelle |
| US4867204A (en) * | 1976-05-13 | 1989-09-19 | Viskase Corporation | Moisturized tubular cellulosic food casing and process for preparing |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1300854B (de) | Filter fuer Zigaretten | |
| DE566121C (de) | Verfahren zur Behandlung von Kunstdaermen aus regenerierter Cellulose | |
| DE1099326B (de) | Verfahren zur Herstellung von Wursthuellen aus regenerierter Cellulose | |
| AT205749B (de) | Verfahren zur Behandlung von künstlichen Schwämmen aus regenerierter Cellulose | |
| DE807439C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunstschwaemmen aus Viskose | |
| DE635840C (de) | Verfahren zum Bleichen von Tabak | |
| DE1692895A1 (de) | Saeure enthaltender Tabakrauchfilterkoerper aus Celluloseacetat und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE690979C (de) | Verfahren zur Beseitigung des Fischgeruches | |
| DE600660C (de) | Verfahren zur Herstellung den Wassergehalt in verteilter Form gut festhaltender Margarine | |
| DE2340288C3 (de) | Verfahren zum Schütze von Grubenholz gegen leichte Entflammbarkeit | |
| DE735036C (de) | Verfahren zum Poekeln von Fleisch | |
| DE752305C (de) | Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Wursthuellen | |
| AT87136B (de) | Verfahren zur Herstellung von Tee-Ersatz. | |
| DE1904660B2 (de) | Verfahren zum verbessern des oberflaechenverhaltens von glaesern gegenueber laser strahlung | |
| DE643464C (de) | Verfahren zur Herstellung von Aquarellfarbkoerpern | |
| DE324314C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Tee-Ersatzes | |
| DE660438C (de) | Verfahren zur Herstellung einer kuenstlichen Wursthuelle | |
| DE590652C (de) | Verfahren zur Verbesserung von Rauchtabak | |
| DE238347C (de) | ||
| DE501554C (de) | Verfahren zur Herstellung von aus Fleischfaeden gewebten Wursthuellen | |
| DE535369C (de) | UEberzuege aus geloesten Celluloseestern fuer die Puppen elektrischer Elemente | |
| DE460519C (de) | Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Wurst- und anderen Huellen sowie von Stoffflaechen | |
| DE893437C (de) | Verfahren zur Erhoehung der Haltbarkeit von Fischfleisch | |
| DE424746C (de) | Verfahren zur Herstellung von geschmeidig bleibenden und nicht klebenden Gelatine-Verschlusskapseln | |
| DE970579C (de) | Verfahren zur Behandlung von Wurstdaermen |