DE565992C - Flegeldreschmaschine - Google Patents

Flegeldreschmaschine

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DE565992C
DE565992C DE1930565992D DE565992DD DE565992C DE 565992 C DE565992 C DE 565992C DE 1930565992 D DE1930565992 D DE 1930565992D DE 565992D D DE565992D D DE 565992DD DE 565992 C DE565992 C DE 565992C
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threshing
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eccentric
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F7/00Threshing apparatus
    • A01F7/70Threshing apparatus with flails

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Flegeldreschmaschine, welche einerseits eine äußerst große Schonung des Strohes und der Körner, ander^ seits einen guten Ausdrusch des Getreides und Weichdreschen des Strohes für Bindezwecke ergeben soll. Die Arbeit der Dreschmaschine kommt dem Handdrusch nicht nur möglichst nahe, sondern übertrifft diesen Drusch.
Die Flegeldreschmaschine hat in bekannter Weise durch Exzenter angetriebene, je an einem zweiarmigen federnden Stiel befestigte und aufeinanderfolgend gegeneinander versetzte Dreschkörper, die auf eine ortsfeste
j 5 nachgiebige Tenne aufschlagen, der das Dreschgut, wie bekannt, durch ein angetriebenes Walzenpaar schrittweise zugeführt wird
Der Erfindung gemäß sind die Stangen der
so Antriebexzenter mit Längsschlitzen versehen, in welche an den Enden der stark federnden Stiele der Dreschkörper vorgesehene Zapfen eingreifen. Dadurch wird erzielt, daß die Stiele nach jedem Schlag eine kurze Zeit in Ruhe verbleiben, so daß die federnde Wirkung (Elastizität) der Stiele voll ausgenutzt und ein weicher, aber starker Aufschlag erreicht wird. Das Dreschgut wird in bekannter Weise der schräg liegenden Tenne durch ein Walzenpaar zugeführt, dessen Walzen zwecks Erzielung eines absatzweisen Vorschubes mit Hilfe eines Schaltwerkes angetrieben werden. Der Vorschub des Dreschgutes erfolgt, während die Zapfen der Stiele sich in den Schlitzen der Exzenterstangen verschieben, d. h. die Stiele stillstehen.
Der Anhub der Stiele wird durch Federn erleichtert und beschleunigt.
Außerdem ist der Erfindung gemäß die Schlagstärke der Dreschkörper entsprechend der Schichthöhe und der Beschaffenheit des Dreschgutes durch Verstellbarkeit des Abstandes der Drehwelle des Stieles von der Welle der Antriebexzenter in weiten Grenzen veränderlich.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an einer Dreschmaschine beispielsweise dargestellt.
Die Abb. 1 zeigt die Dreschmaschine im Längsschnitt und die Abb. 2 in Draufsicht; in den Abb. 3 und 4 ist ein Stiel mit seinem Antrieb in Seitenansicht und Schnitt veranschaulicht. Die Abb. 5 und 6 zeigen die Vorschubrichtung für das Dreschgut in zwei Ansichten. In den Abb. 7 und 8 ist die Dreschmaschine in Längsschnitt und in Draufsicht mit der Vorrichtung dargestellt, die zum Verstellen des Abstandes der die Stiele tragenden Welle von der Exzenterwelle
dient. Die Abb. 9 und 10 zeigen die Vorrichtung zum Verstellen der die Stiele tragenden Welle in Seitenansicht und Schnitt nach der Linie x-y in größerem Maßstab, und die Abb. ir und 12 zeigen eine dei zum Verstellen der die Stiele tragenden Welle dienenden Vorrichtung in zwei Ansichten.
Das Dreschgut wird in der Pfeilrichtung (Abb. i, 2, 7 und 8) der Tenne/, die aus ίο einer schräg liegenden, federnd nachgiebigen, durch Hartholz unterstützten Platte besteht, zugeführt, auf welche die Dreschkörper i, die einander übergreifen und gegeneinander versetzt sind, mit ihren gewölbten Flächen aufschlagen. Die Dreschkörper werden von stark federnden Stielen h getragen, die um eine Welle e schwingen und deren Verlängerung η mit einem Zapfen / versehen ist. Der Antrieb der Stiele erfolgt von der Antriebao welle α mittels Exzenter b, deren Stangen c mit einem Längsschlitz versehen sind, in welchen die Zapfen / eingreifen. Das Ende der Stiele ist durch eine Blattfeder g und eine starre Auflage ti verstärkt. Zum teilweisen Ausgleich des Stielgewichtes und zum leichteren Anheben der Stiele sind an einem ortsfesten Halter k befestigte Zugfedern I vorgesehen.
Die Vorrichtung zum absatzweisen Zuführen des Dreschgutes besteht, wie bekannt, aus einem Walzenpaar u und v, das der Tenne unmittelbar vorgeschaltet ist und dessen Walzen in den Ständern y und ζ (Abb. S) gelagert sind. Die obere Walze u ist durch ein an ein Gestänge av blt C1, dt angreifendes Gewicht ex belastet.
Die Wellen r und t der Walzen stehen
untereinander durch die Zahnrädern und w in Verbindung und werden in üblicher Weise mittels eines Schaltwerks p, q, s von einer Kurbel m und vom Zapfen η durch die Stange 0 von der Antriebwelle α angetrieben.
Zum Regeln der Schlagstärke der Flegel
ist der Abstand der Welle e von der Welle a
*5 verstellbar. Das Verstellen der Welle α kann, wie die Abb. 7, 8 9 und 10 zeigen, dadurch bewerkstelligt werden, daß die Lager der Welle durch zwei seitliche Schraubenspindeln ι und Handräder 4 in Führungen 3 verschoben werden. Die Lager 2 sind winkelförmig ausgebildet, sie ruhen auf Gleitbahnen 3, die mit Längsschlitzen versehen sind und die Führung für die Kopfschrauben 5 bilden. Diese Anordnung erfordert ein gleichzeitiges Drehen der beiden Handräder 4.
Bei der in den Abb. 11 und 12 dargestellten Anordnung ist die Welle e an beiden Enden in Kurbeln gelagert, die mittels eines Zapfens 6 in Augenlagern 7 ruht. Zum Verstellen des Abstandes genügt hier eine einzige in der Mitte der Wellen angreifende Schraubenspindel.
Die Weichheit des Schlages kann durch Verringerung der Dicke der Blattfedern^ nach deren oberem Ende zu erhöht werden, wodurch eine peitschenartig schwingende Bewegung erreicht wird. Die durch die Schlitze der Exzenterstangen c hervorgerufenen Unterbrechungen gestalten die Schläge kräftiger. Die Zwangläufigkeit der Bewegung wird aufgehoben und eine Zerrung des Dreschgutes vermieden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Flegeldreschmaschine mit durch Exzenter angetriebenen, an zweiarmigen federnden Stielen befestigten, abwechselnd gegeneinander versetzten, auf eine ortsfeste nachgiebige Tenne schlagenden Dreschkörpern und schrittweiser Zuführung des Dreschgutes durch ein Walzenpaar, dadurch gekennzeichnet, daß die stark federnd ausgebildeten Stiele der Dreschkörper mittels eines an ihren Enden angeordneten Zapfens in Längsschlitze der Antriebexzenter eingreifen und der Antrieb des Walzenpaares erfolgt, wenn die Endzapfen der Stiele bei deren Stillstand sich in den Schlitzen der Exzenters.tangen verschieben.
  2. 2. Flegeldreschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den die Dreschkörper tragenden Stielen Zugfedern so angreifen, daß sie einen nach oben gerichteten Zug auf die Stiele ausüben.
  3. 3. Flegeldreschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Drehwelle der Stiele von der Welle der Antriebexzenter verstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930565992D 1929-02-07 1930-02-05 Flegeldreschmaschine Expired DE565992C (de)

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DE565992C true DE565992C (de) 1932-12-09

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DE1930565992D Expired DE565992C (de) 1929-02-07 1930-02-05 Flegeldreschmaschine

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