DE565442C - Muenzenausgabevorrichtung - Google Patents

Muenzenausgabevorrichtung

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DE565442C
DE565442C DE1930565442D DE565442DD DE565442C DE 565442 C DE565442 C DE 565442C DE 1930565442 D DE1930565442 D DE 1930565442D DE 565442D D DE565442D D DE 565442DD DE 565442 C DE565442 C DE 565442C
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DE1930565442D
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RUDOLF VECKA
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RUDOLF VECKA
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D1/00Coin dispensers
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/06Devices for stacking or otherwise arranging coins on a support, e.g. apertured plate for use in counting coins

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Münzenausgabevorrichtung Die Erfindung betrifft eine Münzenausgabevorrichtung, die zum Überführen der in einem Sammelbehälter befindlichen ungeordneten Münzen über eine schräg abfallende Zuführungsebene in ein Ausgaberohr ein endloses Band oder eine Walze besitzt, deren mit Vorsprüngen versehene Mitnehmerflächen gegen den Sammelbehälter vorzugsweise ansteigend bewegt werden und die Münzen einzeln an die Zuführungsebene abgeben. Gemäß der Erfindung sind die Fördermittel so nebeneinander angeordnet, dalS ihre Mitnehmerteile im gleichen Sinne um einen bestimmten Betrag gegen die Mitnehmerteile des benachbarten Fördermittels versetzt sind. Diese Anordnung hat zur Folge, daß jeweils nur eine Münze von den Fördermitteln in die anschließende gemeinsame Fallrinne abgegeben wird. Stauungen der Münzen in der Fallrinne oder vor dem die Münzen aufnehmenden Ausgaberohr werden hierdurch mit Sicherheit vermieden.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dar.
  • Abb. i ist ein Vertikalschnitt durch die Vorrichtung; Abb.2 ist die Ansicht von oben auf einen Teil der Vorrichtung nach Abb. i ; Abb. 3 ist ein Schnitt nach X-X in Abb. 2; Abb. q. zeigt eine andere Art der Ausbildung des Fördermittels im Vertikalschnitt; Abb. 5 zeigt eine andere Art der Anordnung der Münzenförderung in Seitenansicht und im Vertikalschnitt; Abb. 6 und 7 sind weitere Anordnungen der Trommel nach Abb. 5 ; Abb.8, g und io sind Seitenansichten auf einen Teil der Trommel nach Abb. 5, 6 und 7; Abb. ii ist die Seitenansicht auf eine andere Art der Vorrichtung; Abb. 12 ist ein Teilschnitt und die Stirnansicht auf die Vorrichtung nach Abb. ii.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Magazin, in welches Münzen in größerer Anzahl hineingeschüttet werden und aus welchem sie mittels des Transporteurs i in die Rutschbahn 2 befördert werden, auf welcher sie in das Rohr 3 hineinfallen. Von diesem werden die Münzen nach Bedarf ausgegeben. Der Transporteur i ist ein endloses Band, bestehend aus Brettchen q., welche in den Punkten 5 gelenkig miteinander verbunden sind, so daß sie sich gegeneinander verstellen können. Jedes Brettchen ist etwas breiter als das Geldstück, für welches die Vorrichtung bestimmt ist, und hat an einem seiner Enden einen bogenförmigen Ansatz 6 (Abb. 2), dessen Iirümmungshalbmesser größer ist als der Halbmesser der zu fördernden Münze und dessen Höhe die Stärke der Münzen nicht übertrifft. Das Band (Transporteur) i ist über zwei gleiche prismatische Trommeln 7, 7' geführt. Die Ecken der Prismen sind mit Vertiefungen 8, 8' für den Eingriff der Scharniere 5 versehen. Die Brettchen q. legen sich bei ihrer Bewegung an die Flächen der Prismen an, welche nicht länger sind als die Fläche der Brettchen. Derart eingerichtete schiefgeneigte Bänder i können nebeneinander zu mehreren angebracht sein, und zwar so, daß jedes Band über besonders drehbare Prismen geführt ist. Eine Reihe dieser Prismen oder 7' ist auf ein und derselben Welle 9 oder g' angebracht. Die Prismen sind hierbei auf der Welle 9 und g' so gegeneinander versetzt angebracht, daß die Versetzung zweier Nachbarprismen gegeneinander einem solchen Teil einer Prismenseite entspricht, als Prismen nebeneinander angebracht sind. Dies hat den Zweck, daß die Münzen nicht auf einmal von allen nebeneinander angebrächten Bändern in die Rutschbahn a fallen, sondern daß sie dorthin eine nach der anderen fallen, so daß keine Gefahr einer Stauung entstehen kann. Die Bänder i gehen durch das Magazin (durch die Vorratskammer) io (Abb. i) so durch, daß wenigstens zwei Brettchen 4 hintereinander mit ihren Ansätzen 6 den an das Band grenzenden- Boden des Magazins berühren, um das Abfallen von Münzen nach unten zu vermeiden. Die Münzen a fallen an der schiefen Fläche ix in die Erweiterung io' des Magazins und werden hier von den Brettchen 4. mitgenommen. Die Bewegung der Prismen 7 erfolgt durch die Drehung des Schaltrades 12, welches bei Ausgabe der Münzen mittels des auf der Welle g drehbaren Hebels 13 oder mittels eines Motors bewegt wird. Die Wicklung des Elektromagneten 21 ist mit dem Münzeninhalt in der Röhre 3 leitend verbunden. Der Elektromagnet 21 steuert bei gefüllter Röhre 3 durch seinen Anker 22 das Ausschalten der Einfallklinke 14 aus dem Sperrrad 12. Bei leerer Röhre 3 bzw. beim Sinken der Münzenanzahl unter eine bestimmte Gxenze tritt eine Signalglocke ig in Wirkung, oder es wird ein Motor eingeschaltet, welcher den Transporteur i in Bewegung setzt, bis die Röhre 3 mit Münzen gefüllt ist. Die Erregung des Elektromagneten wird durch die Kontakte 15, 17, die Tätigkeit der Signalglocke durch die Kontakte 16, 18 bewirkt. 2o bezeichnet eine Batteriestromquelle.
  • Die Münzen fallen vom Transporteur i in die geneigte Rinne 2, welche sich in der Richtung nach unten gegen die flache Röhre 23 zu verengt; letztere ist ein wenig breiter als die Münzen (Abb. i und 2). Zur Verhütung einer Münzenstauung bei Übergang der Rutschbahn 2 in die Röhre 23 hat die Rutschbahn eine Treppe 24, die weniger breit als eine-Münze ist und die Rutschbahn in den höheren Teil 25 und den niedrigen Teil 26 teilt. Diese Anordnung ermöglicht den ungestörten Übergang der Münzen in die Rinne auch dann, wenn gleichzeitig zwei oder mehrere Münzen in die Rinne hineinfallen. Der Boden der Bahn 2 ist in der Längsrichtung gerillt oder gewellt (Abb.2 und 3). Durch diese wellige Kannelierung des Bodens wird erzielt, daß die Münze bei ihrem Fall eine geringe Reibung hat, so daß sie sich in der Rutschbahn leichter bewegt und leichter in das Rohr 3 hineinfällt. Die Münze kann sich nicht hochkant, sondern nur flachliegend in der Rutschbahn 2 bewegen. Zu diesem Zwecke sind an den Seiten der Rutschbahn 2 zwei Umbiegungen 28, 29 (Abb. 2). Die Rutschbahn 2 hat, bei bedeutendem Gefälle, die Mündung 23 evtl. nach oben gebogen, damit einesteils der Lauf der Münzen gemäßigt wird, andernteils die flache Lage der Münze beim Übergang in die Röhre 3 gesichert bleibt.
  • Statt der Brettchen 4, welche miteinander gelenkig verbunden sind, kann ein biegsames endloses Band angebracht sein, welches in den Punkten 5' aneinander befestigte Brettchen 4' mit Nasen 6' trägt. Das andere Ende der Brettchen ist frei, so daß die Münzen a, wie in Abb. 4 dargestellt ist, befördert werden. Statt des endlosen Bandes kann eine Trommel 3o angebracht werden (Abb. 5), an deren Umfang in waagerechter oder schiefer Richtung Ansätze 31 sich befinden, welche vorzugsweise für jede Münze eine.besondere Rundung besitzen, etwa in der Art, wie in den Abb. 2, 8, g und io dargestellt. Statt der Ansätze 31 können an der Walze 3o' Flächen 32 angebracht sein, welche Zähne 33 bilden, an denen die Münzen gehalten werden. Diese Zähne können entweder gerade oder bogenförmig angeordnet sein oder in einer ähnlichen Kombination wie in Abb. 8, 9 und =o. Außer diesen Zähnen 33 können noch in der Richtung des Umfanges der Walze 30" gehende Ansätze 34 angebracht werden (Abb. 7). Aus den Walzen 30, 30' oder 30" fallen die Münzen in eine besonders angebrachte Ableitung 35, von wo die Münzen erst in die Rutschbahn 2' (Abb. ii) fallen.
  • Das Band i kann allenfalls nach Abb. i durch eine Schiene 36 unterstützt werden, damit es sich unter dem Münzengewicht nicht durchbiegt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Münzenausgabevorrichtung, die zum Überführen der in einem Sammelbehälter befindlichen ungeordneten Münzen über eine schräg abfallende Zuführungsebene in ein Ausgaberohr ein endloses Band oder eine Walze besitzt, deren mit Vorsprüngen ver-. sehene Mitnehmerflächen gegen den Sammelbehälter vorzugsweise ansteigend bewegt werden und die Münzen einzeln an die Zuführungsebene abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel so nebeneinander angeordnet sind, daß ihre Mitnehmerteile in gleichem Sinne um einen bestimmten Betrag gegen die Mitnehmerteile des benachbarten Fördermittels versetzt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Band (i) aus durch die Scharniere (5) gelenkig miteinander verbundenen und mit bogenförmigen Mitnehmeransätzen (6) versehenen Platten (4) besteht, deren Scharniere (5) in Vertiefungen (8, 8') der prismatischen Führungswalzen (7, 7') eingreifen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Umfang der Fördertrommel (3o') bildenden geraden Flächen (32) durch radial vorspringende, als Mitnehmerzähne (33). dienende Flächen getrennt sind. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (33) in der Umfangsrichtung der Trommel vorstehende Ansätze (3q) besitzen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die an die Fördermittel sich anschließende abfallende Zuführungsebene (2) mit einem schräg nach unten verlaufenden Absatz (2q.) versehen ist, durch den die Ebene in einen oberen und unteren Zuführungsteil geteilt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsebene (2) quer zur Fallrichtung der Münzen gewellt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsebene (2) von einer aus zwei Teilen (28,29) bestehenden trichterförmigen Einfassung zur Sicherung der horizontalen Lage der Münzen begrenzt ist. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsebene (2) vor ihrer Mündung in das Ausgaberohr (3) nach oben gebogen ist.
DE1930565442D 1930-10-02 1930-10-02 Muenzenausgabevorrichtung Expired DE565442C (de)

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