DE894172C - Briefsortierbandwerk mit zwischen Rinnen stehend gefoerdertem Postgut - Google Patents

Briefsortierbandwerk mit zwischen Rinnen stehend gefoerdertem Postgut

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DE894172C
DE894172C DET1587D DET0001587D DE894172C DE 894172 C DE894172 C DE 894172C DE T1587 D DET1587 D DE T1587D DE T0001587 D DET0001587 D DE T0001587D DE 894172 C DE894172 C DE 894172C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
containers
channels
belts
container
sorting conveyor
Prior art date
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Expired
Application number
DET1587D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Fricke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE894172C publication Critical patent/DE894172C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • Briefsortierbandwerk mit zwischen Rinnen stehend gefördertem Postgut Sortierbanwerke, in denen die Briefe stehend auf Bändern gefördert werden, erhalten das Verteilgut übler Einwurfschlitzfelder von Hand zugeteilt Bei diesen Werken sind schon bei etwa 40 über Bänder nebeneinander verlaufenden Rinnen besonders gestaltete Ausfsatzrutschen auf die Rinnenkanten aufzusetzen, damit die weitab liegenden Rinnen vom Sortierer noch in sitzender Stellung erreicht werden können. Sortierbandwerke dieser Art mit einer noch größeren Rinnenzahl, z. 13.
  • 100 Rinnen, können von einer Seite des Werkes aus von dem Sortierer, selbst in stehender Haltung, nicht mehr bedient werden.
  • Die Erfindung schlägt Mittel vor, welche die Bedienung eines Sortierbandwerkes mit einer beliebig großen Anzahl nebeneinander verlaufenden Rinnen, selbst in sitzender Stellung der Sortierer, zulassen.
  • Nach der Erfindung wird dies dadurch ermöglicht, daß unmittelbar über den Rinnen und quer zur Längsrichtung der Rinnen und der Bänder um aufrecht stehende Walzen endlos umlaufende Fördermittel mit Tragorganen für Behälter angeordnet sind und die Behälter oder Rinnen Klappen aufweisen, die in bekannter Weise mittels Tasten mechanisch oder elektrisch zur Abgabe des in die Behälter eingelegten Gutes an die Bänder öffenbar sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Briefsortierbandwerkes mit stehend gefördertem Verteilgut in schematischer Darstellung wiedergegeben.
  • Fig. I zeigt das Briefsortierbandwerk im Grundriß; Fig. 2 zeigt einen ausschnitt des Briefsortierbandwerkes nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab; Fig. 3 zeigt einen Teil des Briefsortierbandwerkes im Schnitt A-B nach Fig. 2; Fig. 4 zeigt das Briefsortierbandwerk im Schnitt C-D nach Fig. 2; Fig. 5 und 5a zeigen zwei weitere Ausführungen eines Briefsortierbandwerkes; Fig. 6 zeigt die elektromagnetische Auslöseeinrichtung für die an den Kanten der Rinnen angeordneten Klappen; Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht des Briefsortierbandwerkes; Über eine beliebig große Anzahl (z. B. 100) un mittelbar nebeneinander verlaufender Rinnen I, auf deren Boden 2 der Fördertrum je eines endlosen Bandes 4 geführt ist, sind quer zur Laufrichtung der Bänder 4 zur Ebene der Rinnenkanten 5 endlose, um aufrecht stehende Walzen 6 umlaufende Behälterförderer 7 angeordnet. Ihre endlosen Tragorgane 8 können aus einem Band od. dgl. bestehen, an dem die schmalen Seitenflächen 9 rechteckiger Behälter 10 in endloser Folge mit oder ohne Zwi schenraum 11 befestigt sind. Die Breite der rechteckigen Behälter 10 ist zweckmäßig etwas kleiner als der Abstand zweier benachbarter Rinnen I. Die Behälter 10 besitzen Bodenklappen I2, die um eine der unteren Kanten der langen Seitenwände I3 nach unten ausschwingen können.
  • Ein anderer Vorschlag geht dahin, die Behälter 10 ohne Bodenklappen auszurüsten. In diesem Fall werden die Behälter 10 mit ihren unteren Öffnungen I4 außerhalb der Rinnen I dicht über den Blegrenizungsflächen 15 geführt, während sie in dem gestreckten Teil ihres Umlaufes, also im Bereich der Rinnen 1, über Klappen 16 an den Rinnenkanten 5 hinweggleiten. Die Klappen I6 werden von Federn 17 in ihrer Schließlage gehalten. Ihre Öffnung erfolgt durch Erregung eines Elektromagneten 18 beim Drücken einer bestimmten Taste 19 des Tastenbrettes 20 am Arbeitsplatz 21. Jeder gestreckte Trum 22 eines Behälterförderers 7 wird von einem Arbeitsplatz 2I das bedient. Außer dem Tastenbrett 20 befindet sich hier lein Behalter 23, in welchen die Briefe 24 so eingestellt werden können, daß ihre Aufschriften dem Arbeitsplatz 2I zugekehrt sind.
  • Zur besseren Ausnutzung des umlaufenden Behälterförderers 7 (Fig. 5, 5a) wird weiter vorgeschlagen, diesen gegenüber dem in Fig. 2 gezeigten länger zu halten und an seinen gestreckten Trumen 22 je zwei ,oder mehrere Arbeitsplätze' 21, 21a anzuiordnen. Von den am endlosen Band 8 befestigten Behältern I0, 10a wird dann ein Teil nur vom Arbeitsplatz 21 und der andere Teil vom Arbeitsplatz 21a bedient. Außerhalb des Bereiches der Rinne 1 sind die Beahälter 10, 10a durch eine Überdeckung 41 geschützt. Das Gut wird dem Behälter durch Öffnungen 29, 29a zugeführt. Damit die Briefe 24 mit ihren Anschriften auf den Bändern 4 zwischen den Rinnen 1 immer nach der gleichen Richtung zu stehen kommen, ganz gleich, von welchem Trum 22 des Behälterförderers 7 sie nach den Rinnen I befördert werden, sind die Tasten bretter 20, 20a auf der einen Seite des Blehälterförderers rechts und auf der anderen Seite links von den Arbeitsplätzen 2I, 2Ia angeordnet. Dementsprechend drückt der eine Sortierer die Tasten mit der rechten Hand, während der ihm schräg gegenübersitzende Sortierer mit der linken Hand sein Tastenbrett beidient. Mit der frei belibenden Hand entnehmen die Sortierer dem Behälter 23 den vordersten Brief 24 und führen ihn, mit der freien Kante nach dem Tragorgan 8 zeigend, in die Einwurföffnung 29 bzw. 29a ein. Der Behälterförderer 7 nach Fig. 5a besitzt Behälter von doppelter Breite. Sie sind durch ,eine Trennwand 42 in zwei gleich große Behälter I0, 10a unterteilt. Die eine Reihe der Behälter 10a erhält das Gut durch die Öffnungen 29a lund wird von dem Sortierer am Arbeisplatz 21a bedient, während die Behälter 10 der äußeren Reihe das Verteilgut vom Sortierer am Platz 21 durch die Öffnung 29 zugeführt erhalten.
  • Die Behälterförderer 7 sind durch Treibriemen 25 miteinander gekuppelt und werden von einem Motor 26 angetrieben. je nach der Anzahl der auf den Rinnen 21 aufgebauten Behälterfönderer 7 können diese, mittels Treibriemen 25 auch in Gruppen unterteilt, von mehreren Motoren bewegt werden.
  • Die Bänder 4 des Hochkantförderers I sind an der Antriebsseite über eine gemeinsame Antriebsrolle 27 geführt 4und werden von dieser ständig in Richtung des Pfeiles 3 in Umdrehung versetzt.
  • Je nach dem Umfang des z. B. in einem Briefpostamt anfallenden Verteilgutes sind zur Bewältigung der Verteilarbeit eine bestimmte Anzahl Behälterförderer 7 über den Rinnen 1 der bänder 4 mit geringen Abstand 28 nebeneinander anzuordnen. Das Verteilgut wird den einzelnen Arbeitsplätzen 21 in bekannter Weise in Kästen mittels Bänder zugeführt. Die Sortierer entnehmen die nach ihrer Aufschrift geordneten Briefe 24 den Kästen und stellen die Briefe in den Behältern 23 auf. Die Sortierer entnehmen dann den Behältern 23 den jeweils vordersten Brief 24, legen ihn in den nächsten an der Einlegeöffnung 29, 29a vorbeifahrenden Behälter I0, 10a ein und drücken je nach der auf dem Brief vermerkten Ortsbesitmmung eine Taste 19 am Tastenbrett 20. Diese stellt an dem beladenen Behälter 10, 10a am Tragorgan 8 Zielkennzeichen 19a in einer bestimmten Kombination ein.
  • Kurz vor der Rinne I, in weiche der Brief 24 ablgeworfen werden soll, befinden sich Kontakffedern 19b in der gleichen anordnung. Der hier vorüberfahrende Behälter 10, 10a schließt diese Kontaktkombination, über welche ein Stromkreis für den dieser Rinne zugeteilten Elektromagneten 18 geschlossen wird. Dieser zieht seinen Anker 30 entgegen dem Druck der Feder 17 an luind gibt durch Zurückziehen der schrägen Ebene 31 die Kurve 32 an der Klappenachse 33 frei. Die Klappe 16 schwingt demzufolge in die Offenalge 34. Der von dem Behälter 10, 10a über die Begrenzungsfläche 15 und die geschlossenen Klappen 16 hinweggeführte Brief 24 fällt durch die von der verschwenkten Klappe 16 freigegebene Öffnung 35 auf das zwischen zwei Rinnen I geführte Band 4. Hat der Behälter I0, 10a dieses Rinnenkennzeichen über fahren, dann erfolgt die Unterbrechung des eingeschalteten Stromkreises und die Aberregung des Elektromagneten I8. Die gespannte Feder I7 drückt mittels der schiefen Ebene 31 und Kurve 3 2 die Klappe 16 in die Schließlage zurück. Blei Ankunft des Behälters 10, 10a an der nächsten Umlenkrolle 6 bewirkt ein Anschlag 36 die Löschung des vorher zur Wirkung gelangten Zielkennzeichens am Behälter I0, IOa. Die Rückstellung der Klappe 16 in die Schließlage kann auch durch eine Photozellenschaltung ausgelöst werden. In diesem Fall wäre die Rinne 1 an bestimmten Stellen mit Löchern 36a zu versehen, so daß der hier vorbeifallende Brief 24 das Strahlenbündel 37 unterbricht und dadurch über eine Photozellenrelaisschaltung die Ab erregung des elektromagneten veranlaßt. Der auf das Band 4 ablgeworfene Brief 24 wird stehend nach dem Stapelbehälter 38 geführt und gelangt dort zur Ablage. An Stelle der Stapelbehälter 38 können auch Flachbänder 39 oder Bandaufzüge 40 treten, die dann die Weiterführung der Briefe nach einer entfernt liegenden Sammelstelle übernehmen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Briefsortierbandwerk mit zwischen Rinnen stehend gefördertem Postgut, das den Rinnen von zu den sammelbändern quer liegenden Zubringern wahlweise übergeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar über den Rinnen (I) und quer zur Längsrichtung der Rinnen und der Bänder (4) um aufrecht stehende Walzen (6) endlos umlaufende Fördermittel (7) mit Tragorganen (8) für Behälter (10, 10a) angeordnet sind und die Behälter (10, 10a) oder Rinnen (1) Klappen (16) aufweisen, die in bekannter Weise mittels Tasten (19) mechanisch oder elektrisch zur Abgabe des in die Behälter (10, 10a) eingelegten Gutes (24) an die Bänder (4) öffenbar sind.
  2. 2. Briefsortierbandwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl durch Tasten (19) gesteuerte Behälterförderer (7) quer über die Rinnen (1) der Bänder (4) und parallel zueinander in Abständen (28) angeordnet sind.
  3. 3. Briefsortierbandwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Behälterförderer (7) an jedem seiner gestreckten Trume (22) zwei oder mehrere Arbeitsplätze (21, 21a) mit Tastenbrettern (20, 20a) und Einwurföffnungen (29, 29a) angeordnet sind.
  4. 4. Briefsortierbandwerk nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterförderer (7) mit Doppelbehältern (10, 10a) ausgerüstet ist und die Behälter (10 oder 10a) von bestimmten Arbeitsplätzen (21 oder 21a) aus bedient werden.
DET1587D 1940-10-24 1940-10-24 Briefsortierbandwerk mit zwischen Rinnen stehend gefoerdertem Postgut Expired DE894172C (de)

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