DE56537C - Neuerung an Präcisionssteuerungen - Google Patents

Neuerung an Präcisionssteuerungen

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DE56537C
DE56537C DENDAT56537D DE56537DA DE56537C DE 56537 C DE56537 C DE 56537C DE NDAT56537 D DENDAT56537 D DE NDAT56537D DE 56537D A DE56537D A DE 56537DA DE 56537 C DE56537 C DE 56537C
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DE
Germany
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same
crank
control shaft
innovation
control
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Application number
DENDAT56537D
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O. RECKE in Rheydt
Publication of DE56537C publication Critical patent/DE56537C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/10Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by eccentrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1890 ab.
Wenn die Präcisionssteuerung einer mit hin- und hergehendem Kolben arbeitenden Kraftmaschine (Dampfmaschine) von einer Steuerwelle aus betrieben wird, welche ihre Drehung etwa durch Zahnräder von der Schwungradwelle aus erhält, so ergeben sich wegen- der endlichen Länge der Flügelstange, bekanntlich Verschiedenheiten in den Füllungen der vor-. deren und hinteren Cylinderseite, deren Gröfse
von dem Verhältnifs — der Flügelstangenlänge λ
P
zu dem Kurbelradius ρ abhängig ist.
Wird nun an einer geeigneten Stelle diese Steuerwelle durchschnitten und derjenige Theil C derselben, welcher die Steuerungsmechanismen trägt, um die Gröfse χ parallel gegen denjenigen Theil der Steuerwelle B verschoben, welcher von der Schwungradwelle aus in bekannter Weise betrieben wird, wird ferner (s. Fig. 2) auf das Ende des treibenden Wellentheiles B eine Coulissenscheibe F aufgekeilt, deren radiale gerade Coulisse E einem Coulissensteine D zur Führung dient, welcher drehbar auf dem Zapfen A einer Kurbel G befestigt ist, deren Radius L = 2 χ — beträgt
und welche ihrerseits mit dem getriebenen Theil C der die Steuerungsmechanismen (Excenter oder dergleichen) tragenden Steuerwelle fest verbunden ist, und wird endlich dieses Ge-triebe so eingestellt, dafs die in Fig. 2 gezeichnete Lage der vorderen Todtpunktlage des Motors entspricht, so wird, wie in Fig. 1 graphisch nachgewiesen ist, dadurch der Theil C der Steuerwelle so bewegt, dafs gleichen Kolbenwegen (vom vorderen bezw. hinteren Todtpunkte aus gemessen) gleiche Drehwinkel des Theiles C entsprechen, d. h. dafs die Steuerung für jede Regulatorstellung auf beiden Seiten des Cylinders gleiche Füllungen ergiebt.
Entspricht nämlich in Fig. 1 der-Mittelpunkt Z des Kreises ab c . . .u dem Mittelpunkte des Achstheiles B, Fig. 2, und steht in der vorderen Todtpunktlage des Kraftmaschinenkolbens die Coulisse E der auf B aufgekeilten Scheibe F auf dem Radius Zu (der Verlängerung der Centrale ZZ1), so werden durch die mit einem Radius gleich der im entsprechenden Mafsstabe verzeichneten Länge der Flügelstange geschlagenen Kreisbögen at bs er . . . il, deren Mittelpunkte auf der Verlängerung der Centrale ZZ liegen, durch die Schnittpunkte α b c ... u dieser Kreisbögen mit dem Kreis abc. . . u bezw. durch die bezüglichen Radien Za Zb Zc . . . Zu die den betreffenden Kolbenstellungen (Füllungen) entsprechenden Stellungen der Coulisse E erhalten.
Ist nun Z1 der Mittelpunkt der getriebenen Kur' bei G, so ergeben die Schnittpunkte alb*cl. ..u1 . der Radien Za Zb Zc . . . Zu mit dem um Z1 mit dem Radius L beschriebenen Kurbelkreise a1b1cl..'.u* der Kurbel G die Lagen des Zapfens A dieser Kurbel, mithin die Radien Ζιαλ Zxbl Zlcl . . . Zlul die Stellungen der Kurbel G, welche den bezüglichen Kolbenstangen 10 pCt., 20 pCt., 30 pCt. . .·. (vorn) bis ... 100 pCt. (hinten) entsprechen.
Aus der Zeichnung geht hervor, dafs die Bögen a1 a1 = kl /', u1 b1 = A;1 m\ U1C1 = klnl sind, d. h. es sind die Winkeldrehungen, welche
der Achstheil C von den Todtpunktlagen aus macht, für die gleichen Kolbenwege von dem vorderen und hinteren Todtpunkt aus gleich, mit anderen Worten, wenn der Kolben vom vorderen To dtpunkte aus beispielsweise iopCt. seines Hubes zurückgelegt hat, so dreht sich die Kurbel G um einen Winkel u1 ^1 a1, welcher gleich ist dem Winkel kl Z1 /', um den sich die Kurbel G dreht, wenn der Kolben vom hinteren Todtpunkte aus iopCt. seines Hubes zurückgelegt hat.
Die gleiche Wirkung lä'fst sich auch durch andere bekannte Mittel, wie die Kupplung der Steuerwellentheile B und C vermittelst eines Kurbelvierecks B1 C1JMVFIg. 3, bei welchem die Länge L der Kurbel G1 ebenfalls gleich
2 χ— sein mufs, oder auch durch Benutzung
sonstiger zweckentsprechender Mechanismen, wie unründe Räder, sogenanntes Hook'sches Gelenk, mit praktischer genügender Annäherung erreichen.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Bei Präcisionssteuerungen mit Steuerwellenantrieb eine aus einem von der Maschinenwelle aus betriebenen Theile (B) und einem die beiderseits gleich eingerichteten Steuerungsmechanismen tragenden Theile (C) bestehende Steuerwelle, deren Theile mittelst rotirender Schubkurbel (Fig. 2), oder Kurbelviereck (Fig. 3), unrunde Räder, Hook'sches Gelenk, gekuppelt sind, so dafs stets gleichen Kolbenwegen gleiche Drehwinkel des Theiles. C entsprechen, zur Erzielung gleicher Füllungen auf beiden Cylinderseiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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