DE83984C - - Google Patents
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- DE83984C DE83984C DENDAT83984D DE83984DA DE83984C DE 83984 C DE83984 C DE 83984C DE NDAT83984 D DENDAT83984 D DE NDAT83984D DE 83984D A DE83984D A DE 83984DA DE 83984 C DE83984 C DE 83984C
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- DE
- Germany
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- crank
- wheel
- eccentric
- ellipse
- rotation
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/04—Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
- F16C3/22—Cranks; Eccentrics
- F16C3/28—Adjustable cranks or eccentrics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
HENRI GUILLOU in PARIS. Kurbel mit veränderbarem Radius.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1894 ab.
Die Erfindung bezweckt, den Radius einer Kurbel während ihrer Umdrehung derart zu
verändern, dafs der Kurbelzapfen anstatt des zur Umdrehungsachse concentrischen Kreises
entweder eine Ellipse oder einen excentrischen Kreis beschreibt.
Die Kurbel ist durch Fig. 1 in Seitenansicht von links und durch Fig. 3 von rechts gesehen
veranschaulicht; Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht , Fig. 5 einen Schnitt, Fig. 6 eine
Oberansicht und Fig. 4 den Weg des •Kurbelzapfens in schematischer Darstellung. Fig. 7
zeigt eine Abänderung und Fig. 8 den durch letztere erzielten Kurbelweg.
In dem Kurbelkörper A sind zwei Geradführungen angeordnet, von denen die eine B
parallel und die andere C rechtwinklig zur Kurbel gerichtet ist.
In der ersteren führt sich ein Gleitstück D mit feststehendem Kurbelzapfen E und Lagerbüchse F, während in der Führung C ein
Gleitstück G verschiebbar ist.
Auf dem Kurbelzapfen E dreht sich einerseits das mit dem Lagerkopf einer Trieb- oder
Pleuelstange fest verbundene Zahnrad U, andererseits die mit dem Zahnrad L aus
einem Stück hergestellte Excenterscheibe M. Letztere ist ebenfalls in dem Gleitstück G
drehbar gelagert. In der Lagerbuchse F dreht sich die Achse zweier Zahnräder / und K,
welche bezw. mit den Rädern H und L im Eingriff stehen.
Die Zähnezahlen der Räder K und L sind gleich, dagegen besitzt das Rad H doppelt so
viel Zähne wie das Rad J. Bei einer Umdrehung des Rades H dreht sich daher das
Rad J zweimal und gleichzeitig das Räderpaar KL nebst der Excenterscheibe M.
Bel· der Drehung der Kurbel A wird, da
das Rad H durch die Pleuelstange festgehalten wird, genau dieselbe Wirkung erzielt, wie
wenn die Kurbel still stände und das Rad gedreht würde, so dafs die Excenterscheibe bei
einer halben Umdrehung der Kurbel bezw. bei einem Hube sich einmal vollständig dreht und
bei Y4 Kurbeldrehung oder bei einem halben
Hube um i8o° gedreht wird.
Die Excenterscheibe und somit auch der Kurbelzapfen werden daher bei jeder Kurbeldrehung
zweimal eine Maximal- und zweimal eine Minimal-Stellung erhalten und somit der Kurbelzapfen eine Ellipse durchlaufen. Dieses
ist in Fig. 4 veranschaulicht, in welcher die Ellipse Y den Weg der beschriebenen, veränderlichen
Kurbel und der Kreis X den Weg einer gewöhnlichen Kurbel bezeichnet. Gleichzeitig
sind vier Excenterstellungen angedeutet, und es ist die Vergröfserung des Kurbelradius
aus der Differenz der Halbachsen der Ellipse klar ersichtlich.
Läfst man die Räder fort und verbindet die Excenterscheibe M direct mit dem Pleuelkopf,
so wird dieselbe bei jeder Kurbeldrehung nur eine Drehung machen und folglich der Kurbelzapfen
einen zur Drehungsachse excentrischen Kreis durchlaufen. Diese Anordnung ist aus
Fig. 7 ersichtlich; Fig. 8 zeigt den excentrischen Kreis Z der veränderlichen und den concentrischen
Kreis X einer festen Kurbel.
Die Anwendung beider Constructionen kann beliebig stattfinden, doch wird bei allen
doppeltwirkenden Motoren die Kurbel aus
praktischen Gründen so anzuordnen sein, dafs die grofse Achse der Ellipse senkrecht zur
Kolbenbewegung ist, während beispielsweise beim Antrieb einer Pumpe mittels dieser Kurbel
von einer, getriebenen Welle aus die grofse
Achse der Ellipse in die verlängerte Achse des Pumpencylinders zu legen ist. Im ersteren
Falle wird bei gleichem Hube die Kraftäufserung durch den vergröfserten Hebelarm wesentlich
gesteigert, im zweiten. Falle dagegen der Hub vergröfsert. . . . .
Bei einfach wirkenden Maschinen, wie Gas-, Petroleum-, Heifsluft- und anderen Motoren,
wie bei Fahrrädern etc., empfiehlt sich die Anwendung der zweiten Construction (Fig. 7 und 8),
da hier weniger die Vergröfserung des wirksamen Kurbeiarmes, als die Verkürzung des
Kolbenrücklaufs in Betracht kommt. Die Kurbel mit veränderlichem Radius ist überall
da anwendbar, wo die Verwandlung einer geradlinigen Bewegung in eine rotirende oder
umgekehrt zur Ausnutzung einer Kraft erforderlich ist, und ihre Anwendung gestattet
eine 20 bis 40 pCt. höhere Nutzbarmachung der Kraft, als bei einer gewöhnlichen Kurbel
mit unveränderlichem Radius möglich ist.
Claims (2)
1. Kurbel mit veränderbarem Radius, bestehend aus einem Kurbelkörper A mit zwei rechtwinklig
zu einander angeordneten Geradführungen B und C, einem Gleitstück D
mit Kurbelzapfen E und Räderwerk HJK und einem Gleitstück G mit Excenterscheibe
M und Rad K in der Anordnung, dafs der Kurbelzapfen bei der Umdrehung
der Kurbel eine Ellipse beschreibt.
2. Die durch Anspruch 1 gekennzeichnete Kurbel,
jedoch ohne Räderwerk, zum Zweck, den Kurbelzapfen in einem zur Drehungsachse excentrischen Kreise zu führen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83984C true DE83984C (de) |
Family
ID=356254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83984D Active DE83984C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83984C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0178072A1 (de) * | 1984-09-06 | 1986-04-16 | Extrude Hone Corporation | Verstellbarer Kreisbewegungsantriebsmechanismus |
| US5514251A (en) * | 1993-04-01 | 1996-05-07 | Solvay (Societe Anonyme) | Process for the removal of water from a solution by azeotropic distillation and process for the production of a hydrofluoroalkane |
-
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- DE DENDAT83984D patent/DE83984C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0178072A1 (de) * | 1984-09-06 | 1986-04-16 | Extrude Hone Corporation | Verstellbarer Kreisbewegungsantriebsmechanismus |
| US5514251A (en) * | 1993-04-01 | 1996-05-07 | Solvay (Societe Anonyme) | Process for the removal of water from a solution by azeotropic distillation and process for the production of a hydrofluoroalkane |
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