DE238908C - - Google Patents
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- DE238908C DE238908C DENDAT238908D DE238908DA DE238908C DE 238908 C DE238908 C DE 238908C DE NDAT238908 D DENDAT238908 D DE NDAT238908D DE 238908D A DE238908D A DE 238908DA DE 238908 C DE238908 C DE 238908C
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- crank
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- eccentric
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- 238000004880 explosion Methods 0.000 claims description 9
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 8
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 8
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
- 239000002360 explosive Substances 0.000 claims 1
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- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/32—Engines characterised by connections between pistons and main shafts and not specific to preceding main groups
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H21/00—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
- F16H21/10—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
- F16H21/16—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion
- F16H21/18—Crank gearings; Eccentric gearings
- F16H21/38—Crank gearings; Eccentric gearings with means for temporary energy accumulation, e.g. to overcome dead-centre positions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Explosionskraftmaschine und bezweckt,, die Leistungsfähigkeit
und den Nutzeffekt solcher Maschinen zu erhöhen.
Bei Maschinen dieser Art ist es bekannt, daß ein erheblicher Teil an Energie verloren
geht, weil die Wirkung der Explosion und die aus dieser folgende Kraft in demjenigen Teil
des Arbeitsvorganges nicht, ausgenutzt wird,
ίο wo die Kurbel und die anderen Arbeitsteile in
einer zur Ausnutzung der Arbeitskraft höchst unvorteilhaften Lage stehen, nämlich in den
Totpunktlagen von Kolbenstange und Kurbel.
Der Zweck der Erfindung ist, die hieraus resultierenden Mängel an Nutzeffekt zu beseitigen,
und zwar geschieht dies durch die an Hand verschiedener Ausführungsformen später
erläuterten Mittel.
Es sind bereits Anordnungen bekannt geworden, wo die Explosion dann stattfindet,
wenn die Kurbel die Tötpunktlage überschritten hat. Bei anderen bekannten Anordnungen
wird auch die Hublänge des Kolbens während der entsprechenden Hübe des Umlaufes geändert.
Schließlich sind Anordnungen bekannt geworden, bei denen der Kolben stationär bzw. praktisch stationär gehalten wird
und hierdurch in der Lage ist, die Kompression seitens der Kurbel aufrecht zu erhalten
bzw. zu steigern, während die Kurbel die Totpunktlage überschreitet. Bei diesen Anordnungen
erfolgte jedoch die Verbindung zwischen Kolbenstange und Kurbelzapfen in nachgiebiger Weise. Infolge der genannten
nachgiebigen Verbindung trat eine veränderliche Saugwirkung einerseits sowie eine veränderliche
Kompression andererseits auf, 45
welche Momente für Explosionskraftmaschinen äußerst nachteilig sind. Um auch diese
Übelstände zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung das Kurbelstangenende direkt mit
dem Kurbelzapfen verbunden, so daß also die nachgiebige Unterstützung nicht vorhanden
ist. Infolge der gekennzeichneten Verbindung wird ein Hämmern und Kreischen der Maschine vermieden,-und der Kolben wird in
unveränderlicher Weise hierdurch derart gehalten, daß die Kompression der Ladung bestehen
bleibt öder die Ladung noch mehr komprimiert und ein ruhiger Gang der Maschine
gewährleistet wird.
In der Zeichnung sind schematisch einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
Fig. ι ist die Seitenansicht des Kolbenstangenendes
und einer Einzelkurbel, bei welcher das erwähnte Stillhalten des Kolbens mittels
eines Exzenters geschieht.
Fig. ι a ist eine entsprechende Ansicht des Getriebes zur Bewegung des Exzenters und
Fig. ι b eine Ansicht von oben auf die Fig. ι a.
Fig. 2 und 3 sind Seitenansicht und Draufsicht einer anderen Ausführungsform, bei
welcher eine Doppelkurbel und ein exzentrischer Zapfen angewendet wird, der mittels
eines Zahngetriebes und einer Kulisse eine schwingende Bewegung erhält.
Fig. 4 zeigt eine andere Arbeitsstellung der Teile.der Fig. 2.
Fig. 5, 6 und 7 sind Seitenansicht, Draufsicht und Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform,
und Fig. 8 zeigt eine andere Lage der Teile der Fig. 5.
In Fig. ι und 1 a ist am Kurbelzapfen b ein
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Exzenter α angeordnet, welches durch das Kolbenstangenende c umschlossen wird. Das
Exzenter erhält die geeigneten Abmessungen und Anordnungen zu seiner Drehbewegung
mit der gewünschten Geschwindigkeit durch Zahnräder a1 und a2 im Übersetzungsverhältnis
2 zu i. ■ Wenn nämlich das Exzenter sich während einer Umdrehung ebenfalls nur einmal
drehen ■ würde, würde die relative Ver-Schiebung während derjenigen Zeit, während
welcher die Kurbel sich von der Totpunktlage nach der Explosionsstellung bewegt, nicht genügend
sein, um den Kolben stationär zu halten. Das Zahnrad α1 ist mit dem Exzenter
'verbunden, und das mit demselben in Eingriff stehende Zahnrad a2 . ist auf einem Zapfen b1
unbeweglich gelagert, der in einem Pfosten b2 des Maschinenrahmens oder einem anderen
geeigneten Teile der Maschine gehalten wird.
Der Zapfen b1 ist gleichachsig mit der Kurbelwelle
angeordnet und das Zahnrad α2 konzentrisch zur Kurbel α3. Es ist ersichtlich, daß,
wenn die Kurbel α3 die Totpunktstellung erreicht
und darüber hinausgeht, das in Umclrehung gesetzte Exzenter α verhindert, daß der
Kolben der Bewegung des Kurbelzapfens b folgt, so daß also der Kolben praktisch stillgehalten
wird, wodurch die Ladung also komprimiert bzw. in Kompression gehalten wird, bis die Kurbel die Totpunktlage genügend
weit überschritten hat, um die Wirkung der dann stattfindenden Explosion mit vollem
Nutzeffekt zu übertragen.
Die Kurbel ist in der Endstellung des Einwärtshubes des Kolbens dargestellt, und es ist
ersichtlich, daß der breitere Teil des Exzenters vom Arbeitszylinders aus am weitesten
entfernt steht. Das Exzenter nimmt nun dieselbe relative Stellung ein, wenn die Kurbel in
der anderen Totpunktlage steht,, und infolgedessen wird die Hublänge des Kolbens nicht
berührt und bleibt für jeden Hub dieselbe.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 bis 4 ist in dem Kolbenstangenende c ein
Schlitz c1 vorgesehen. Der Kurbelzapfen b
gleitet in diesem Schlitz, wenn den genannten Teilen durch den exzentrischen Zapfen d& eine
Bewegung erteilt wird. Auf dem Kurbelzapfen ist aufgekeilt oder in anderer Weise
.50 befestigt ein Zahnrad c2, das in Eingriff steht
mit einem Zahnrad d, welches drehbar auf einem Zapfen einer der Seitenstücke d2 ist.
Die Seitenstücke sind auf dem Kurbelzapfen b gelagert, welcher mit Spiel oder lose durch die
in den Seitenstücken vorgesehenen Löcher hindurchgeht. Das Kolbenstangenende c liegt
zwischen den beiden Seitenstücken d2, und der Kurbelzapfen b geht durch den länglichen
Schlitz c1 des Kolbenstangenendes c hindurch.
An den Seitenstücken d2 sitzt ein exzentrischer Zapfen ds, welcher durch die beiden Seitenstücke
und das dazwischen liegende KoI-bcnstang'enende
hindurchgeht (s. Fig\ 3). Der mittlere, durch das Kolbenstangenende c
gehende Teil dieses Zapfens ds liegt exzentrisch
zu den beiden, durch die Seitenstücke hindurchgehenden Endteilen. An dem Zapfen d? ist eine Kulisse d* vorgesehen, die zwischen
bestimmten Grenzen hin und her schwingt. Diese Grenzen hängen von der Länge des Armes dB ab. Ein Zapfen d5 dieses
an dem Zahnrad d befestigten Armes d" greift in den Kulissenschlitz ein und kann in diesem
Schlitz frei gleiten. Eine Drehung wird dem exzentrischen Zapfen d3 durch die Kulisse rf4
erteilt, und wenn genannter Zapfen rotiert, so übermittelt er dem Kolbenstangenende c eine
Bewegung relativ zu den Seitenstücken d2. Diese relative Bewegung des Kolbenstangencndes
bzw. zu den Seitenstücken d2 kann infolge des genannten Schlitzes c1 auftreten, der
in dem Kolbenstangenende c vorgesehen ist und in dem der Kurbelzapfen gleitet. Wenn
also die Kurbel über die Totpunktlage hinaustritt, bewirkt das Zahnrad c2 eine Drehung des
Zahnrades d, und hierdurch wird durch den Eingriff der Kulisse d* eine schwingende Bewegung
des exzentrischen Zapfens d3 erzielt mit dem Ergebnis, daß die Kurbel über die
Totpunktlage hinausgehen kann, während der Kolben stillsteht bzw. praktisch stillgehalten
wird. In gleicher Weise, wie bei der Ausführungsform in Fig. ι und 1 a ersichtlich, ist der
Ausschlag des exzentrischen Zapfens am größten, wenn die Kurbel im Bereich der Tot- j)5
punktlage steht, so daß das angestrebte Ergebnis in besonders vorteilhafter Weise erreicht
wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 8 wird dieses Ergebnis mittels eines Schlitzes c1
erreicht, der im Kolbenstangenende c ausgebildet ist. Die beiden Kurbelarme c° sind
durch einen Steg e1 miteinander verbunden. Durch diesen Steg wird die Bewegung der
Kurbelarme c" unmittelbar auf das im Schlitz c1 des Kolbenstangenkopfes sich verschiebende
Gleitstück übertragen. An den Kurbelarmen c° sind weiterhin die Glieder b®
befestigt, und durch letztere werden- die Kurbelarme c° mit den Seitenstüeken d2 verbunden,
welche einerseits um die Zapfen b der Glieder bx und anderseits um den Zapfen e der
Kolbenstange schwingen. Wenn also die Kurbel über die Totpunktlage hinaustritt, halten
die Seitenstücke dz die Kurbel und das KoI-benstangenende
in wirksamem gegenseitigen Eingriff, während der Schlitz c1 der Kurbel
erlaubt, ihre Bewegung fortzusetzen, ohne das Kolbenstangenende mit sich zu ziehen. Auf
diese Weise ist auch hier wieder der Kolben in der Lage, stillzustehen und die Kompression
der Ladung aufrecht zu halten, bis Zündung
und Explosion erfolgen. Offenbar kann die Anordnung auch so sein, daß die Enden der
Kurbelarme c° unmittelbar den Kurbelzapfen tragen, während die übrigen Teile dieselben
bleiben und in gleicher Weise wirken.
Claims (3)
1. Getriebe für Explosionskraftmaschinen, bei dem der Kolben in der innersten
ίο Kompressionsstellung vorübergehend gehalten
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolbenstangenende unnachgiebig mit dem Kurbelzapfen verbunden ist und ein
im Kolbenstangenkopf drehbar angetriebenes Exzenter am Anfang einer jeden Kurbelwellenumdrehung sich in der gleichen Stellung befindet, derart, daß irgendeine
Bewegung zwischen den genannten Teilen von der Beeinflussung des Exzenters abhängt.
2. Explosionskraftmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kolben seine vorübergehende Stillstandslage in der Kompressionsstellung dadurch erhält, daß das geschlitzte Kolbenstangenende
(c) mit einem exzentrischen Zapfen (d") versehen ist, welcher durch einen in
eine Kulisse (d4*-) des exzentrischen Zapfens
eingreifenden Zapfen (d5) eines drehbar angetriebenen Zahnrades (d) eine
Schwingbewegung erhält.
3. Explosionskraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kolben seine vorübergehende Stillstandslage in der Kompressionsstellung dadurch
erhält, daß in das geschlitzte,Kolbenstangenende der Zapfen eines mit dem Kurbelzapfen
verbundenen gekröpften Teiles (bx) eingreift, während gleichzeitig der
Kurbelzapfen durch Seitenstücke (d?) mit dem Kolbenstangenende in Verbindung
steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238908C true DE238908C (de) |
Family
ID=498391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238908D Active DE238908C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238908C (de) |
-
0
- DE DENDAT238908D patent/DE238908C/de active Active
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