DE565136C - Verfahren zur Herstellung von Saegeblaettern mit abwechselnd nach der einen und anderen Seite des Blattes schraeg gerichteten Brustflaechen der Zaehne - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Saegeblaettern mit abwechselnd nach der einen und anderen Seite des Blattes schraeg gerichteten Brustflaechen der ZaehneInfo
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- DE565136C DE565136C DEL75045D DEL0075045D DE565136C DE 565136 C DE565136 C DE 565136C DE L75045 D DEL75045 D DE L75045D DE L0075045 D DEL0075045 D DE L0075045D DE 565136 C DE565136 C DE 565136C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D63/00—Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
- B23D63/003—Saw clamping devices
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Description
Sägeblätter mit abwechselnd nach der einen und anderen Seite des Blattes schräg gerichteten
Brustflächen der Zähne sind bekannt. Die Herstellung dieser Sägeblätter war bisher
umständlich und zeitraubend.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein neues Verfahren und eine Vorrichtung zur
Herstellung solcher Sägeblätter. Das Verfahren unterscheidet sich von den bekannten
Methoden dadurch, daß eine Mehrzahl gemeinsam zusammengespannter Sägeblätter in ihrer Längsrichtung in einem entsprechenden
Winkel zur Fräserachse eingestellt und die nach der einen Seite schräg gerichteten Zähne
ig mittels eines der Zahnform nachgebildeten Walzenfräsers eingefräst werden, worauf die
Sägeblätter in einem der ersten Stellung entgegengesetzten, aber gleich großen Winkel
zur Fräserachse verstellt, hierbei in ihrer Längsrichtung um die doppelte Breite der
Schräge der Zahnbrust verschoben und nun die nach der anderen Seite schräg gerichteten
Zähne in die stehengebliebenen Teile der ersten Zähne eingefräst werden.
Zur Ausübung des Verfahrens wird gemäß der Erfindung eine Vorrichtung verwandt, die
so eingerichtet ist, daß die Sägeblätter in einem um einen Bolzen auf einer Unterlage
drehbaren Einspannrahmen gelagert werden, der aus einer Konsole und zwei Paar Seitenstücken
besteht, die zum Zwecke der Verspannung lose aneinandergelenkt sind, so daß die
Sägeblätter nach der einen wie der anderen Seite der Fräserachse in einem der Schräge
der Zahnbrust entsprechenden Winkel zu der Fräserachse verstellbar sind.
In der Zeichnung zeigt:
Abb. ι in größerem Maßstabe die teilweise Seitenansicht von nebeneinanderliegenden Sägeblättern, dargestellt in einem zur Fräserachse der Schräge der Zahnbrust entsprechenden Winkel nach dem ersten Einfräsen der nach einer Seite gerichteten Zähne, der Fräser punktiert,
In der Zeichnung zeigt:
Abb. ι in größerem Maßstabe die teilweise Seitenansicht von nebeneinanderliegenden Sägeblättern, dargestellt in einem zur Fräserachse der Schräge der Zahnbrust entsprechenden Winkel nach dem ersten Einfräsen der nach einer Seite gerichteten Zähne, der Fräser punktiert,
Abb. 2 eine Draufsicht der Abb. 1,
Abb. 3 in dem gleichen Maßstabe eine Seitenansicht von nebeneinanderliegenden Sägeblättern
im entgegengesetzten, aber gleich großen Winkel zur Fräserachse, wie in Abb. 1
und 2 dargestellt, verstellt mit dem nach der anderen Seite gerichteten, in die stehengebliebenen
Teile des Blattes zwischen den ersten Zähnen eingefrästen Zähnen,
Abb. 4 eine Draufsicht der Abb. 3,
Abb. 5 die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens mit einer Mehrzahl zusammengespannter Sägeblätter in der Stellung zur Fräserachse, wie in Abb. 1 und 2 dargestellt, mit nach einer Seite gerichteten Zähnen und
Abb. 5 die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens mit einer Mehrzahl zusammengespannter Sägeblätter in der Stellung zur Fräserachse, wie in Abb. 1 und 2 dargestellt, mit nach einer Seite gerichteten Zähnen und
Abb. 6 die Vorrichtung mit Sägeblättern in der entgegengesetzten Stellung zur Fräserachse
entsprechend Abb. 3 und 4 mit fertig·
gefrästen Zähnen, beide Abbildungen in Draufsicht,
wogegen
Abb. 7 eine Seitenansicht von Abb. 6 ist Die Sägeblätter« werden in einer Mehrzahl
in gemeinsam zusammengespanntem Zustande in einer z. B. aus der Abb. 2 ersichtlichen
Winkelstellung zur Fräserachse χ gebracht und zuerst die Zähne b mittels eines der gewünschten
Zahnform nachgebildeten Walzenfräsers c eingefräst. Alsdann werden die Sägeblätter α zueinander in der Längsrichtung
um die doppelte Breite der Schräge der Zahnbrust verschoben und in die entgegengesetzte
Winkelstellung (Abb. 4) gebracht, deren Winkel zur Fräserachse χ natürlich in seiner
Größe demjenigen in Abb. 2 entsprechen muß. Nun werden die Zähne d in die nach dem
ersten Fräsgange stehengebliebenen Teile e des Blattes α eingefräst, wodurch die in
Abb. 3 und 4 dargestellten Zahnbilder mit abwechselnd nach der einen und anderen Seite
der Sägeblätter gerichteten Schneidkanten entstehen, bei denen die voreilenden Schneidspitzen
höher liegen als die nacheilenden Schneidspitzen, so daß jeder einzelne Zahn nach Art eines Dreh- oder Hobelstahles in
bezug auf seine Schneidkanten eingestellt ist. Mit welchen Mitteln die Einstellung der
Sägeblätter in der einen oder anderen Winkelstellung zur Fräserachse und ihre hierbei
erforderliche Verschiebung in der Längsrichtung erfolgt, ist an sich nebensächlich; zweckmäßig
wird hierzu eine in den Abb. 5 bis 7 dargestellte Vorrichtung verwendet. In einem Einspannrahmen, dessen vier Seitenteile
g, g', h, h' zwecks Verspannung lose mittels Zapfen / aneinandergelenkt sind und
der mittels einer Konsolek um Bolzen/ drehbar
gelagert ist, werden die Sägeblätter in größerer Anzahl gemeinsam eingespannt und
gemäß der Erfindung in einem der Schräge der Zahnbrust entsprechenden Winkel zur
Fräserachse χ eingestellt und darauf mittels eines Walzenfräsers zuerst die Zähne b und
dann Zahnet eingefräst.
Um den einzelnen Sägeblättern die gemäß der Erfindung erforderliche Längsverschie-
bung zueinander zu geben, welche bei jeder wechselnden Einstellung zur Fräserachse notwendig
ist, sind Anschläge m an den Rahmenstücken h, h' vorgesehen. Durch die zwangsläufige
Führung der Sägeblätter zwischen diesen Anschlägen m erhalten dieselben bei Drehung
bzw. Verspannung des Einspannrahmens eine zwangsläufige Längsverschiebung zueinander, die jeweils der doppelten Breite
der Schräge der Zahnbrust gleichkommt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Sägeblättern mit abwechselnd nach der einen und anderen Seite des Blattes schräg gerichteten Brustflächen der Zähne, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl gemeinsam zusammengespannter Sägeblätter («) in ihrer Längsrichtung in einen entsprechenden Winkel zur Fräserachse (x) verstellt und die nach der einen Seite (Abb. 2) schräg gerichteten Zähne (b) mittels eines der Zahnform nachgebildeten Walzenfräsers (c) eingefräst werden, worauf die Sägeblätter in einen der ersten Stellung entgegengesetzten gleich großen Winkel zur Fräserachse verstellt, hierbei in ihrer Längsrichtung um die doppelte Breite der Schräge der Zahnbrust verschoben und nun die nach der anderen Seite (Abb. 4) schräg gerichteten Zähne (d) in die stehengebliebenen Teile (e) der ersten Zähne eingefräst werden.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägeblätter (β) in einem um einen Bolzen (/) auf einer Unterlage drehbaren Einspannrahmen gelagert sind, der aus einer Konsole (k) und zwei Paar Seitenstücken (g, g', h, h') besteht, die zum Zwecke der Verspannung lose aneinandergelenkt sind, so daß die Sägeblätter (a) go nach der einen wie der anderen Seite der Fräserachse (x) in einem der Schräge der Zahnbrust entsprechenden Winkel zu der Fräserachse verstellbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL75045D DE565136C (de) | 1929-05-07 | 1929-05-07 | Verfahren zur Herstellung von Saegeblaettern mit abwechselnd nach der einen und anderen Seite des Blattes schraeg gerichteten Brustflaechen der Zaehne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL75045D DE565136C (de) | 1929-05-07 | 1929-05-07 | Verfahren zur Herstellung von Saegeblaettern mit abwechselnd nach der einen und anderen Seite des Blattes schraeg gerichteten Brustflaechen der Zaehne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565136C true DE565136C (de) | 1932-11-26 |
Family
ID=7283617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL75045D Expired DE565136C (de) | 1929-05-07 | 1929-05-07 | Verfahren zur Herstellung von Saegeblaettern mit abwechselnd nach der einen und anderen Seite des Blattes schraeg gerichteten Brustflaechen der Zaehne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565136C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3331265A (en) * | 1965-03-11 | 1967-07-18 | Capewell Mfg Company | Method and apparatus for making a saw blade |
| DE3924788A1 (de) * | 1988-10-06 | 1990-05-23 | Jakob Spiegeler | Verfahren zum herstellen von saegeblaettern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
| WO1994009936A1 (en) * | 1992-10-28 | 1994-05-11 | Jan Lundh | Saw blade, and a method and a device for making a saw blade, whereby the tool or blank is angularly displaced between each cut |
-
1929
- 1929-05-07 DE DEL75045D patent/DE565136C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3331265A (en) * | 1965-03-11 | 1967-07-18 | Capewell Mfg Company | Method and apparatus for making a saw blade |
| DE3924788A1 (de) * | 1988-10-06 | 1990-05-23 | Jakob Spiegeler | Verfahren zum herstellen von saegeblaettern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
| WO1994009936A1 (en) * | 1992-10-28 | 1994-05-11 | Jan Lundh | Saw blade, and a method and a device for making a saw blade, whereby the tool or blank is angularly displaced between each cut |
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