DE350734C - Verfahren zum Walzen von glatten oder fassonierten Vollstaeben oder Draehten - Google Patents

Verfahren zum Walzen von glatten oder fassonierten Vollstaeben oder Draehten

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DE350734C
DE350734C DENDAT350734D DE350734DD DE350734C DE 350734 C DE350734 C DE 350734C DE NDAT350734 D DENDAT350734 D DE NDAT350734D DE 350734D D DE350734D D DE 350734DD DE 350734 C DE350734 C DE 350734C
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Germany
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rolling
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DENDAT350734D
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CARL A ACHTERFELDT
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CARL A ACHTERFELDT
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/16Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section

Description

  • Verfahren zum Walzen von glatten oder fassonierten Vollstäben oder Drähten. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Walzen von glatten oder fassonierten Vollstäben oder Drähten, bei welchem drei oder mehr Walzen mit Kugelköpfen ein geschlossenes Kaliber bilden. Gemäß der Erfindung kommt es nun darauf an, durch dieses Verfahren dem Draht in einem einzigen Stich eine Ouerschnittsverminderung von mindestens 6o Prozent zu erteilen, so daß praktisch gesprochen in einem Arbeitsgang vom Vorprodukt bis zum fertigen Draht gewalzt wird, also z. B. von 5 mm Durchmesser auf 2 mm Durchmesser. Bisher war es nicht bekannt, daß man beim Drahtwalzen in einem Walzgange eine so starke Querschnittsverminderung erzielen kann, vielmehr galt es als feststehende Regel, daß man mit der Querschnittsverminderung in einem Zuge bei mittleren Stärken nicht über 25 Prozent des ursprünglichen Querschnitts gehen könne. Um also 5 mm Rundeisen auf 2 mm Draht umzuwalzen, hätte man mindestens fünf Stiche benutzt. Das ergibt praktisch nicht ausführbare, schwache Kaliber, und das schwache Material hält die Hitze nicht aus. Deshalb war es sogar üblich, von etwa 5 mm. an nicht weitcrzuwalzen, sondern den Draht in Zieheisen weiterzuverjüngen. Der Grund dafür war, daß in dem üblichen, aus Unter- und Oberwalze bestehenden Drahtwalzwerk der Druck nur von zwei Seiten auf den zu ziehenden Draht wirkt, also neben der erstrebten Verlängerung eine Verbreiterung des Querschnittes parallel den Walzenachsen hervorruft. Da nun das Kaliber nur in der durch die Walzenachsen gelegten Ebene geschlossen ist, in den parallel zu dieser Ebene nach der Einlaufseite zu gelegten Schnitten aber offen, so war damit Gelegenheit zur Bildung eines Grates gegeben, und um diesen nicht allzu stark werden zu lassen, mußte man die Querschnittsverminderung in den angegebenen Grenzen halten, Die Erfindung liegt nun in der Erkenntnis, daß, wenn man mittels an sich bekannter Vorrichtungen den Walzdruck von mehr als zwei' Seiten in Richtung auf die Drahtachse wirken läßt und ein nicht nur in der Achsenebene geschlossenes Kaliber, also einen wirklichen Trichter verwendet, eine praktisch beliebige Querschnittsverminderung zu erreichen ist.
  • In der Zeichnung sind in Abb. x und 2 beispielsweise Formen eines zur Ausführung des Verfahrens geeigneten Werkzeugs dargestellt.
  • Abb. z zeigt ein aus drei Kugelköpfen a, b, c gebildetes geschlossenes Kaliber. Durch Hin-und Herpendeln oder Drehen der Kugelköpfe um die Achsen d, e, f, und zwar aller drei in der gleichen Richtung, wird das Material geknetet und gleichzeitig nachgezogen, also gewalzt, und verläßt das Werkzeug in der Querschnittsform, welche durch die Oberfläche der Kugelköpfe in der Achsenebene der letzteren gebildet wird. Durch entsprechende Ausbildung solcher Trichterteilstücke lassen sich verschiedene Querschnittsformen erzielen, sogar Drähte mit verschiedenartigen, sich auf ihrer Länge immer wiederholenden Querschnittsformen.
  • Abb. 2 zeigt eine Ausführung eines solchen Werkzeuges, das aus sechs Kugelstücken A, B, C, D, E, F besteht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Verfahren zum Walzen von glatten oder fassonierten Vollstäben oder Drähten, bei welchen drei oder mehr Walzen mit Kugelköpfen ein geschlossenes Kaliber bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsverminderung in einem Stich mindestens 6o Prozent beträgt.
DENDAT350734D Verfahren zum Walzen von glatten oder fassonierten Vollstaeben oder Draehten Expired DE350734C (de)

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DE350734C true DE350734C (de) 1922-03-23

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869336C (de) * 1946-02-15 1953-03-05 Soudure Electr Autogene S A Geschlossenes Walzwerk fuer fluessige, feste und plastische Werkstoffe mit mindestens drei Walzen
DE869633C (de) * 1950-09-05 1953-03-05 Steinhaus Gmbh Aus drei Walzen bestehendes Walzkaliber in einem Walzwerk zum Walzen profilierter Draehte
DE1040994B (de) * 1955-04-02 1958-10-16 Eugene Weiss Dipl Ing Arbeitseinrichtung, z. B. Stossbank, zum Herstellen von nahtlosen sowie im wesentlichen runden Hohlkoerpern auf dem Wege des Streckens

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DE869336C (de) * 1946-02-15 1953-03-05 Soudure Electr Autogene S A Geschlossenes Walzwerk fuer fluessige, feste und plastische Werkstoffe mit mindestens drei Walzen
DE869633C (de) * 1950-09-05 1953-03-05 Steinhaus Gmbh Aus drei Walzen bestehendes Walzkaliber in einem Walzwerk zum Walzen profilierter Draehte
DE1040994B (de) * 1955-04-02 1958-10-16 Eugene Weiss Dipl Ing Arbeitseinrichtung, z. B. Stossbank, zum Herstellen von nahtlosen sowie im wesentlichen runden Hohlkoerpern auf dem Wege des Streckens

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