DE587196C - Verfahren zur Herstellung von Flaechen an Turbinenschaufeln mit an beiden Enden gleichen oder beliebig voneinander abweichenden Profilkurven durch Hobeln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Flaechen an Turbinenschaufeln mit an beiden Enden gleichen oder beliebig voneinander abweichenden Profilkurven durch HobelnInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D3/00—Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line
- B23D3/04—Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line in which the tool or workpiece is fed otherwise than in a straight line
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Description
Bekannt sind die Schwierigkeiten der Herstellung von Dampfturbinenschaufeln, deren
Querschnitte in verschiedener Entfernung von der Turbinenachse- sich ändern. Solche
Schaufeln mußten bisher mit mehreren Profilfräsern annäherungsweise gefräst werden,
und meistens mußten die noch verbleibenden Unterschiede von der gewünschten Form
durch weitere kostspielige Nacharbeit beseitigt werden. Für gewisse Fälle wurden
zwar besondere Verfahren ausgebildet, wobei die gewünschten Profile am Schaufelkopf
und Schaufelfuß jedoch derart verändert wurden, daß sie in eine gewisse Abhängigkeit
zueinander gebracht wurden, um dadurch eine Vereinfachung in der Herstellung zu erreichen. So sind z. B. Verfahren bekanntgeworden,
- bei welchen schräg· zur Stabrichtung gefräst wurde, Verfahren, bei
welchen die Schaufel während des Fräsens um ihre Längsachse gedreht wurde u. dgl.
■ Jedoch ist bisher kein Verfahren bekanntgeworden, um in einem Arbeitsgang Schaufeln
herzustellen, deren Profile am Schaufelkopf und Schaufelfuß beliebig und voneinander
unabhängig gewählt waren, was sozusagen das Ideal einer Turbinenschaufel mit veränderlichem Querschnitt darstellt.
Die vorerwähnten Nachteile werden durch vorliegende Erfindung behoben. Hiernach
werden die Schaufeln bzw. die Vorder- und Rückenflächen derselben durch strichweises
Hobeln mit einem an der Spitze beliebig abgerundeten Hobelstahl als Hüllflächen hergestellt
in der Weise, daß während der schrittweisen Verschiebung des Werkstückträgers in der Breitenrichtung der Schaufel
zugleich eine schrittweise Bewegung senkrecht zur Breitenrichtung an beiden Enden
des Werkstückes erfolgt, die durch zwei passend geformte Schablonen zwangsläufig
geregelt wird.
In Abb. ι wird der Spezialfall gezeigt, wo Kopf- und Fußprofil gleich sind. Aus dem
zur Zeichnungsebene senkrecht stehenden Stab α von rechteckigem Querschnitt wird
durch den senkrecht zur Zeichnüngsebene sich bewegenden Hobelstahl b die Schaufelhohlfläche
c strichweise als Hüllfläche herausgehobelt, wenn der Krümmungsmittel- 5»
punkt d der Hobelstahlspitze allmählich auf der zur gewünschten Schaufelhohlfläche
äquidistanten Kurve e fortschreitet.
In Abb. 2 wird der Fall gezeigt, wie nach vorliegender Erfindung aus einem senkrecht
zur Zeichnungsebene stehenden rechteckigen Stab« eine Schaufelhohlfläche als Hüllfläche
herausgehobelt wird, welche vorn und hinten die beliebig und voneinander unabhängig gewählten
Profilkurven f und g erhalten soll. Während des Hobeins schreitet der Hobelstahl
b, allmählich in Ebenen parallel zu den
seitlichen Flächen h derartig geradlinig vorwärts, daß sein Krümmungsmittelpunkt sich
vorn auf der äquidistanten Kurve i und hinten auf der äquidistanten Kurve k bewegt.
In Abb. 3 wird das Schema einer Maschine zum Hobeln von Schaufeln nach vorliegendem
Verfahren gezeigt, bei welcher der Hobelstahl b sich auf einer festen Bahn p
geradlinig bewegt, während der Stab α wäh-σ
rend des Hobeins so bewegt wird, daß aus ihm eine Schaufelhohlfläche herausgehobelt
wird, ähnlich wie in Abb. 2 dargestellt. Zu diesem Zweck wird der Stab ο auf dem Träger
k befestigt, der mit je einer Rolle auf den beiden Schablonen / und m ruht. Die
Schablonen / und m sind an einer Zahnstange η befestigt. Setzt man nach Abb. 3
mit dem Handrad 0 das Zahnrad q in Drehung, so macht die Zahnstange η eine
Bewegung in ihrer Längsrichtung und damit gleichzeitig die auf ihr befestigten Schablonen
/ und m. Da nun der Werkstückträger k mit seinen beiden Rollen auf den
Schablonen aufliegt, z. B. durch das Eigengewicht, so macht der Werkstückträger k und
der darauf befestigte Schaufelstab α vertikale
Bewegungen r, r. Gleichzeitig schreitet während des Hobeins mit der Drehung am
Handrad ο der Schaufelstab α in der Breitenrichtung
s, s vorwärts- mit Hilfe des Gewindes t, wodurch aus dem Stab α eine gekrümmte
Fläche mit beliebig voneinander verschiedenen Profilkurven g und / nach Abb. 2 an beiden Enden des Stabes a gehobelt
wird, wenn die Schablonen I und m dementsprechend in der Krümmung verschieden
voneinander ausgeführt werden. Sind die Schablonen / und m gleich in der Krümmung,
so entsteht als Sonderfall an beiden Enden des Stabes α das gleiche Querprofil c
nach Abb. 1.
Zum Fräsen der Rückenfläche wird der Stab α in seiner Längsachse um i8o° gedreht
und nach Einsetzen eines anderen Schablonenpaares auch die Rückenfläche mit
beliebigen Profilkurven in einem Arbeitsgang fertig gehobelt»
Das Handrad ο kann natürlich durch ein Schaltrad mit der Bewegung des Hobelstahles
b zwangsläufig verbunden werden.
Nach diesem Verfahren können mit großem Vorteil auch Schaufeln gehobelt werden, die
am Kopf und Fuß ein gleiches Profil besitzen,
weil die teueren Profilfräser in Wegfall kommen, das Hobeln eine kürzere Zeit
erfordert und eine glattere Fläche erzeugt als das Fräsen.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Flächen an Turbinenschaufeln mit an beiden
Enden gleichen oder beliebig voneinander abweichenden Profilkurven durch Hobeln in der Längsrichtung des
Schaufelstabes, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Querverschiebung
des Werkstückes (a) gegenüber dem sich in der Längsrichtung des Werkstückes
(a) geradlinig bewegenden, beliebig gerundeten Hobelstahl (b) die
Winkellage der Längsachse des Werkstücks (a) zur Bahn des Hobelstahls (b)
nach der einen oder anderen Richtung gegenüber der Parallellage selbsttätig '5
verändert wird, so daß aus den geradlinigen Bewegungen des Hobelstahls (b)
als Erzeugende eine dreidimensionale Hüllfläche entsteht.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Veränderung der Winkellage des . Werkstücks (α) während
der gleichbleibenden geradlinigen Werkzeugbewegung durch zwei in der Längsrichtung
des Werkstücks angeordnete längsverschiebbare Schablonen (I, m) erfolgt,
auf denen der Werkstückträger (k)
mit je einer Rolle aufliegt, und daß die Schablonen {l, m) gleichzeitig mit der
schrittweisen Querverschiebung des Werkstücksupportes, zwangsläufig mit
dieser Bewegung gekuppelt, in ihrer Längsrichtung schrittweise vorrücken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE587196T | 1930-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE587196C true DE587196C (de) | 1933-10-31 |
Family
ID=6572156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930587196D Expired DE587196C (de) | 1930-01-07 | 1930-01-07 | Verfahren zur Herstellung von Flaechen an Turbinenschaufeln mit an beiden Enden gleichen oder beliebig voneinander abweichenden Profilkurven durch Hobeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE587196C (de) |
-
1930
- 1930-01-07 DE DE1930587196D patent/DE587196C/de not_active Expired
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