DE566444C - Buersten-Bohr- und -Stopfmaschine - Google Patents

Buersten-Bohr- und -Stopfmaschine

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Publication number
DE566444C
DE566444C DEZ19115D DEZ0019115D DE566444C DE 566444 C DE566444 C DE 566444C DE Z19115 D DEZ19115 D DE Z19115D DE Z0019115 D DEZ0019115 D DE Z0019115D DE 566444 C DE566444 C DE 566444C
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DE
Germany
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slide
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holder
tamping machine
workpiece
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Expired
Application number
DEZ19115D
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English (en)
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Anton Zahoransky GmbH and Co
Original Assignee
Anton Zahoransky GmbH and Co
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Publication date
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Publication of DE566444C publication Critical patent/DE566444C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/06Machines for both drilling bodies and inserting bristles
    • A46D3/067Machines for both drilling bodies and inserting bristles featuring simultaneous pivoting of bodies for drilling and filling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Bürsten-Bohr- und -Stopfmaschine Es ist bekannt, mehrere Bürstenkörper gleichzeitig zu bohren und zu stopfen, indem mehrere Werkstückhalter in einer Reihe nebeneinander oder untereinander gleichartig angeordnet und gelenkig miteinander verbunden werden, so daß sämtliche Werkstückhalter die gleichen Bewegungen vollführen. Wird in einen der Werkstückhalter eine Bohrschablone befestigt und entsprechend der Schablone gelenkt, dann werden die anderen Werkstückhalter, in denen die Bürstenkörper befestigt sind, mit genau den gleichen Be-,vegungen gegen die Werkzeuge geführt und in übereinstimmender Weise gebohrt bzw. gestopft.
  • Es ist auch bekannt, den Schablonenhalter nicht in gleicher Weise wie die Werkstückhalter anzuordnen, sondern an einer besonderen Lenkungs- und Führungsvorrichtung, z. B. an einer Lenkstange, die mit den Werkstückhaltern durch geeignete Verbindungsmittel gelenkig und verschiebbar verbunden ist.
  • Die Erfindung betrifft eine weitere Ausführungsform derartiger Maschinen, bei welchen jedoch durch eine neue zweckmäßigere Anordnung der Werkstückhalter und ihrer Verbindung miteinander beachtliche Vorteile erzielt werden bzw. bisher bestandene Mängel vermieden werden sowie durch eine neue Ausgleichsvorrichtung gleichmäßige Lochtiefen und vollkommen stoßfreies Arbeiten ermöglicht werden. Während bisher bei derartigen Maschinen die Werkstückträger mit dem Schablonenhalter in einer Reihe untereinander oder nebeneinander angeordnet waren, ist bei der Maschine nach der Erfindung der Schablonenhalter über den Werkstückhaltern angeordnet, während die Werkstückhalter selbst nebeneinander angeordnet sind, so daß sich gleichsam eine Dreiecksanordnung ergibt. Die Verbindung zwischen dem Schablonenhalter und den Werkstückhaltern wird durch ein einziges Verbindungsstück bewerkstelligt, das gelenkig mit den Schablonen- und Werkstückhaltern verbunden ist. Dieses einzige Verbindungsstück vermittelt die Bewegungen nach allen Richtungen, also sowohl senkrecht wie auch waagerecht, im Gegenteil zu den bisherigen Anordnungen, bei denen für jede Bewegungsrichtung besondere Verbindungs- und Übertragungsmittel notwendig waren. Schablonen- und Werkstückhalter sind bei der Erfindung gleichartig ausgeführt und mit Führungen verbunden, die in sich kreuzenden Ebenen schwenkbar angeordnet sind.
  • Je nach Form des Werkstückes wird bei Schwenkung desselben der Abstand von den Bohr- und Stopfwerkzeugen mehr oder weniger verändert, so daß eine Einrichtung angebracht werden muß, um gleichmäßige Abstände zu bewirken. Bisher wurde dies durch federnde bzw. nachgiebige Schlittenbewegung zu erreichen gesucht, wobei jedoch stoßfreies Arbeiten nicht möglich ist. Bei der Erfindung ist jeweils nur der Unterschied von einem Loch bis zum anderen auszugleichen, indem durch Verschiebung eines Keils der Angriffspunkt des bewegenden Hebels am Schlitten der jeweiligen Stellung desselben angepaßt ist. Dadurch, daß ferner die Bewegung des Schlittens durch eine weich federnde Schubstange bewirkt wird, ist die Bewegung stoßfrei, indes während des Stanzstoßes der Schlitten noch besonders gesperrt wird, so daß die Schubstange nur den Schlitten zu bewegen hat, nicht aber auch noch den Stanzstoß aufnehmen muß.
  • Die Vorteile dieser neuen Anordnung sind vor allem eine gute Übersicht, die es ermöglicht, sowohl den Lochreihen der Schablonen zu folgen, als auch den Stopfvorgang und das Bohren der Löcher mit zu kontrollieren, was nicht möglich ist, wenn Schablonenträger und Werkstückhalter in einer Reihe angeordnet sind.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung mit drei Abbildungen dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r die Draufsicht auf die Maschine, Abb. 2 die Seitenansicht der Maschine, Abb.3 die Vorderansicht der Schablonen-und Werkstückhalter mit dem Verbindungsstück.
  • Auf einer Bürsten-Stopfmaschine i sind außer dem Stopfwerkzeug noch in bekannter Weise eine Bohrspindel 2 und ein Lochsucher-Stift 3 angebracht. In dem Maschinengestell 6 ist ein Schlitten 7 gegen die Werkzeuge verschiebbar geführt.
  • Am Schlitten? sind -ein längeres Winkelstück 8 und darüber ein kürzeres Winkelstü ck .9 angebracht. Auf den beiden Enden des Winkelstückes g und auf dem Winkelstück 9 ist jeweils eine Führung io fest angebracht, zwischen der sich je ein Kreuzstück i i bewegt, und zwar um Drehpunkte, die durch Bolzen 12 gebildet werden, die beliebig in Lochreihen der Führungen ro und der Kreuzstücke i i eingesteckt werden. Die Kreuzstücke i i sind an ihren seitlichen Lappen ebenfalls mit Lochreihen versehen, an welchen die beiden seitlichen gleichfalls mit Lochreihen versehenen Schienen 13 des Schablonenhalters q. und der Werkstiickträger 5 um Bolzen 14. schwenkbar angebracht sind.
  • Sowohl Schablonenhalter 4. - wie auch die zwei Werkstückträger 5 können sich also in der waagerechten wie in der senkrechten Ebene um Drehpunkte schwenken, wobei der Radius geändert werden kann durch entsprechendes Versetzen der Bolzen 12 bzw. 1.1.. Am Schablonenträger sind zwei Handgriffe 30 angebracht, um ihn damit bequem bewegen zu können. Damit sich die Bewegung des Schablonenhalters 4 auf die beiden Werkstückhalter 5 übertragen kann, ist eine gelenkige Verbindung wie folgt angeordnet: An den Schablonenhalter4 und Werkstückträger 5 sind jeweils gegabelte Bügel 15 angelenkt, die mit Zapfen 16 in einem Verbindungsstück 17 drehbar gelagert sind. Die Verbindung der Bewegungen ist damit sowohl in der waagerechten wie auch in der senkrechten Ebene hergestellt. Durch die Anordiiung des Schablonenhalters ,4 über den Werkstiiclcträgern 5 und durch, die N ebeneinanderanordnung der letzteren wird eine vollkominene Parallelbewegung sowohl in der senkrechten wie in der waagerechten Ebene erzielt. Am Verbindungsstück 17 unten ist in einer Pfanne 18 ein Gestänge 19 eingehängt, welches an einem Hebelarm ein Gewicht 33 trägt, so daß Schablonen- und Werkstücketräger .4, 5 dadurch gleichmäßig ausgewogen werden und somit eine schwerefreie Beweglichkeit besitzen.
  • Der gegen die Werkzeuge verschiebbare Schlitten 7 erhält seine Bewegung vom Hebel 2o, der am Maschinengestell angelenkt ist und von einer Schubstange 21 von der Hauptwelle der Maschine aus, wie bekannt, hin und her bewegt wird, und zwar gegen die Werkzeuge mit Hilfe einer langen und schwachen Feder 29, so daß der Schlitten 7 vollkommen stoßfrei bewegt wird. Der Hebel 2o erhält von der Maschine aus eine immer gleichbleibende Bewegung, die er auf den Schlitten 7 zu übertragen hat, und zwar gleichmäßig, ob nun der Schlitten sich in größerer oder geringerer Entfernung von den Werkzeugen befindet, wie es sich durch die verschiedenen Schrägstellungen der Bürstenkörperhalter und die verschiedenen Bürstenkörperoberflächen ergibt. Zu diesem Zwecke tritt der Hebel so mit einer Vorrichtung in Verbindung, die sich mitjeder Vor- oder Rückwärtsbewegung entsprechend verändert. Die Vorrichtung besteht aus einem am Maschinengestell 6 angelenkten Winkelhebel, der mit dem einen Hebelarm durch einen verstellbaren Schlitz 23 des Schlittens 7 hindurchgeht, mit dem anderen Hebelarm einen Keil 24 in einer Führung 25 des Schlittens 7 bei jeder Bewegung des Schlittens 7 auf und ab bewegt. Bewegt sich beispielsweise der Schlitten 7 nach vorn gegen die Werkzeuge, dann hebt sich der Keil 24 nach oben, und da der Keil unten dicker ist als oben, kann der Hebel 2o den Schlitten 7 im gleichen Zeitpunkt und um dieselbe Strecke verschieben wie vorher, als der Schlitten noch weiter zurück war.
  • Die Verbindung des Hebels 20 mit dem Keil 2¢ kann eine lose. sein, wie in dein Ausführungsbeispiel, oder auch eine feste, je nachdem die Werkzeuge sich gegen die Bürstenkörper bewegen oder umgekehrt. Im letzteren Falle dürfte dafür die Verbindung des Hebels 22 mit dem Schlitten nicht so fest sein bzw. der Hebe122 vom Schlitten nur durch Anschläge bewegt werden.
  • Die Werkzeuge verursachen beim Eindringen in die Bürstenkörper einen Druck oder Stoß gegen den Schlitten 7, den die schwache Feder an der Schubstange 2i nicht aufnehmen könnte. Daher ist eine zweite Schubstange 26 angeordnet, die in gleicher Weise wie Schubstange 2i bewegt wird und einen Hebel 2; betätigt, der am Maschinengestelt 6 angelenkt ist und am oberen Ende mit einem Exzenter 28 verbunden ist, der den Schlitten festklemmen bzw. sperren und wieder freigeben kann. Damit :die Klemmung gleichmäßig und nicht zu stark wird, wird auch Hebel 27 von der Schubstange vermittels einer Feder 26' bewegt.
  • Die Arbeitsweise der ganzen Maschine erf(Agt wie nachstehend: In den Schablonenhalter .I wird eine Lochschablone 31 eingespannt, wie sie für tnehrspindlige Bürstenhölzer-Bohrmaschinen seit langem verwendet werden, also ein Musterbürstenkörper mit Metall überzogen und genau so gebohrt, wie auch die herzustellenden Bürstenkörper gebohrt werden sollen. Mittels der Bolzen 12 und 14 «-erden die entsprechenden Drehpunkte eingestellt, um genau die gewünschte Längs- und Querstellung der Borstenbündel zu erzielen. #@'ird dann die Maschine wie bekannt in Gang gesetzt, dann ist der Schablonenhalter 4. an den Handgriffen 30 so zu lenken, daß der Lochsucherstift 3 jeweils in ein Loch der Lochschablone3i eindringt und die Stellung fixiert. Indessen wird der Schlitten 7 durch Hebel2o so weit vorbewegt, bis er Widerstand an dem Lochsucherstift 3 findet, worauf die Feder 29 beim Weiterbewegen der Schubstange -2 i zusammengedrückt wird und der Exzenter 28 den Schlitten 7 unverrückbar sperrt. Indessen können dann die Werkzeuge in bekannter Weise in die Bürstenkörper 32 eindringen bzw. auf der einen Seite ein Loch bohren, auf der anderen Seite ein entsprechend vorgebohrtes Loch mit Borsten u. dgl. füllen und darin befestigen. Da die Werkstückhalter 5 mit dem Schablonenträger 4 getiau parallel gehalten werden, entsprechen die Bohrungen des Bürstenkörpers 32 genau den Bohrungen der Lochschablone 31, und ebenso trifft das Stopfwerkzeug immer genau in das entsprechende vorgebohrte Loch. Geschieht es einmal, daß der Lochsucherstift neben ein Loch der Lochschablone geführt wird, dann kann der Schlitten ; nicht vorbewegt werden. indem nur die Feder 29 stärker zusammengedrückt, der Schlitten 7 durch Exzenter 28 gesperrt wird, ohne daß die Werkzeuge in die Bürstenkörper eindringen, so daß also durch ein zufälliges Danebentreffen kein Ausschuß entstehen kann.

Claims (1)

  1. PArr-h rANsprÜ, cas: i. Bürsten-Bohr- und -Stopfmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß Schablonen-und Werkstückhalter (4,5) Dreiecksform bilden, indem die Werkstückhalter (5) nebeneinander, der Schablonenhalter (.l.) jedoch darüber angeordnet ist, wobei die Zapfen (16) in einer Ebene liegen. z. Bürsten-Bohr- und -Stopfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Schablonen- und Werkstückhalter ., 5) gelenkig mit einem einzigen Verbindungsstück (i7) untereinander verbunden sind, welches allein alle Bewegungen des Schablonenhalters (4.) sowohl in waagerechter wie in senkrechter Richtung auf die Werkstückhalter (5) überträgt. 3. Bürsten-Bohr- und -Stopfmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (i7) in bekannter Weise durch Gewichtshebel (i9, 33) ausgewogen wird. 4.. Bürsten-Bohr- und -Stopfmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich mit dem Schlitten (7) ein Hebel (22) bewegt, welcher einen Keil (2.I), der den Angriffspunkt für den bewegenden Hebel (2o) bildet, derart verschiebt, daß die Bewegung oder der Hub des Schlittens (7) bei jeder Stellung gleichbleibt. 5. Bürsten-Bohr- und -Stopfmaschine nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schlitten bewegende Hebel (2o) vom Arbeitsdruck während des Bohrens und Stopfens durch eine Sperrvorrichtung entlastet wird, die aus einem von einer Schubstange (27) bewegten Druckexzenter (28) besteht, der den Schlitten (7) festklemmt.
DEZ19115D 1931-03-29 1931-03-29 Buersten-Bohr- und -Stopfmaschine Expired DE566444C (de)

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DE (1) DE566444C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018388B (de) * 1955-06-07 1957-10-31 Friedrich Schlesinger Ausgleichsvorrichtung an Buerstenkoerper- Bohr- und Stopfmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018388B (de) * 1955-06-07 1957-10-31 Friedrich Schlesinger Ausgleichsvorrichtung an Buerstenkoerper- Bohr- und Stopfmaschinen

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