DE31322C - Einrichtung an Drehbänken zur Ver- ; einfachung des Gewindeschneidens - Google Patents

Einrichtung an Drehbänken zur Ver- ; einfachung des Gewindeschneidens

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DE31322C
DE31322C DENDAT31322D DE31322DA DE31322C DE 31322 C DE31322 C DE 31322C DE NDAT31322 D DENDAT31322 D DE NDAT31322D DE 31322D A DE31322D A DE 31322DA DE 31322 C DE31322 C DE 31322C
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DE
Germany
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nut
lathes
support
thread cutting
simplification
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31322D
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English (en)
Original Assignee
H. WOH- ] LENBERG in Hannover
Publication of DE31322C publication Critical patent/DE31322C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G3/00Arrangements or accessories for enabling machine tools not specially designed only for thread cutting to be used for this purpose, e.g. arrangements for reversing the working spindle
    • B23G3/02Arrangements or accessories for enabling machine tools not specially designed only for thread cutting to be used for this purpose, e.g. arrangements for reversing the working spindle for withdrawing or resetting the threading tool
    • B23G3/04Arrangements or accessories for enabling machine tools not specially designed only for thread cutting to be used for this purpose, e.g. arrangements for reversing the working spindle for withdrawing or resetting the threading tool for repeatedly setting the threading tool in a predetermined working position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Es besteht die Erfindung in einer Vorrichtung zur Erzielung einer derartigen Uebertragung der Bewegungen, welche von den Hälften der Leitspiiidelmutter bei ihrem Oeffnen bezw. Schliefsen vollführt werden, auf die Supportspindel, dafs beim Oeffnen der Leitspindelmutter die Supportspindel und mit ihr der Support eine Verschiebung erleidet, welche den Stichel so weit aus dem Gange herauszieht, dafs derselbe das Zurückbringen des Supports an die Arbeitsanfangsstelle zuläfst, während beim Schliefsen der Leitspindelmutter der Stichel in correspondirender Weise auf die nämliche Tiefe wie vorhin selbstthätig vorgestellt wird, wobei die Supportspindel an der Umdrehung zum Ansetzen eines neuen Spanes unbehindert bleibt.
Die constructive Ausführung der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in zwei Ansichten und zwei Querschnitten ersichtlich gemacht.
Die für das Oeffnen oder Schliefsen der Mutter erforderlichen Verschiebungen der Mutterhälften α b erfolgt in der zeichnerischen Darstellung mittelst einer Spindel e, Fig. 3, mit Links- und Rechtsgewinde, welche in entsprechende Muttergewinde der Leitspindelmutterhälften eingreift. Die Drehung der Spindel e kann direct durch einen auf ihr befestigten Handhebel f erfolgen oder auch indirect unter Hebel- und Räderübersetzung, wenn ein sehr schnelles Arbeiten wünschenswerth erscheint.
Oberhalb der Mutterhälften α b ist in dem Drehbankschlitten ein Schmiedestück rso, Fig. 1 und 3, eingefügt, welches seiner Verwendung entsprechend »Kupplungskloben« genannt werden soll. Der Kupplungskloben, der in seiner Grundform rechtwinklig prismatisch gestaltet ist, ist in einer parallel zur Supportbahn gerichteten Leitbahn verschiebbar, welche theils von dem Drehbankschlitten /, theils von Führungsköpfen der Mutter α b gebildet wird (siehe Fig. 3 und 4).
Am Vorderende ist der Kloben mit einem Ohr ο versehen, in welches die Supportspindel eingeführt ist und hier an einer Seite einen Bund und an der anderen Seite eine Mutter und Gegenmutter erhalten hat. Infolge dessen mufs die Supportspindel und mit ihr der Support und Stichel jede Verschiebung des Klobens mitmachen. Soll nun die Bewegung der Leitspindelmutterhälften, dem Zwecke der Erfindung entsprechend, sich mittelst des Klobens auf den Support mit Stichel übertragen, so ist die Anordnung noch einer lösbaren Verbindung zwischen Kloben und Mutterhälften erforderlich. Zu diesem Zwecke ist an der unteren Seite des Klobens eine Leiste r angeordnet, welche, als besonderes Stück bis über die beiden Mutterhälften fortgeführt, zwischen die Führungsköpfe derselben eingreift. In dieser Leiste, die ihrer Function entsprechend »Riegel« genannt werden soll, ist über jeder Mutterhälfte ein Loch η bezw. m, Fig. 1 und 3, gebohrt, welches mit Löchern in den vorhin erwähnten Führungsköpfen und im Drehbankschlitten correspondirt. Es bedarf jetzt nur noch des Durchsteckens eines mit bequemer Handhabe versehenen Stiftes k, Fig. 4, durch die entsprechenden Löcher, um je nach Erfordernifs entweder die eine oder die andere Mutterhälfte mit dem Kloben zu verriegeln.
'Damit die Verschiebung des Stahlstiftes k nicht behindert ist, haben die Löcher im Drehbankschlitten die Form länglicher Schlitze erhalten
•i :« ■·' Beim Gewindeschneiden verfährt der Arbeiter ' wie folgt:
Wird äufseres Gewinde geschnitten, so hat der Arbeiter den Stift k in das Loch m einzustecken, wodurch die ihm zugekehrte Hälfte a der Leitspindelmutter mit dem Kloben r s ο verriegelt ist. Oeffnet nun der Arbeiter, nachdem der Stichel den Gewindegang durchlaufen hat, durch Drehen des Handhebels f die Leitspindelmutter, so transportirt zugleich die vordere Mutterhälfte α den Support mit Stichel so weit zurück, als die verstellbare Anschlagschraube ρ zuläfst. Hat der Arbeiter den Support in der in der Einleitung angegebenen Weise an die Gewindeanfangsstelle zurückgeführt und schliefst hierauf die Mutter, so schiebt sich zugleich der Support mit Stichel auf die nämliche, durch den Anschlag q begrenzte Tiefe vor, welche er vorher gehabt hat. Es bedarf jetzt nur einer entsprechenden Drehung der Supportspindel d mittelst des am Ende derselben befindlichen Handrädchens h, um die Fortnahme eines neuen Spanes zu ermöglichen.
Soll inneres Gewinde geschnitten werden, so hat der Arbeiter den Stift k in das Loch η der von ihm abgekehrten Leitspindelmutterhälfte b einzustecken; es bleibt dann der Vorgang der nämliche wie vorhin, nur dafs sämmtliche Bewegungen in entgegengesetzter Richtung erfolgen.
Will man die Drehbank für gewöhnliche Arbeiten gangbar machen, so hat man mittelst des Stiftes k den Kupplungsklöben anstatt mit einer der Mutterhälften mit dem Drehbankschlitten / direct zu verriegeln. Zu diesem Zwecke sind in dem Tbeil s des Klobens und an entsprechender Stelle in den Wangen des Schlittens I Löcher ν vorgesehen, durch welche der Stift k gesteckt wird; alsdann ist die Supportspindel d in analoger Weise wie bei Drehbänken ohne die beschriebene Einrichtung im Schlitten Z zwangsläufig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Drehbänken die Benutzung der beim Gewindeschneiden erfolgenden Bewegungen der Leitspindelmutterhälften α b, um mittelst des Klobens r s ο und des Stiftes k den Stichel aus dem Gewindegange herauszuziehen oder in denselben einzuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen. ·
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