DE709554C - Anordnung zum Ausrichten von an einer Werkzeugmaschine abnehmbar zu befestigenden Zusatzvorrichtungen - Google Patents

Anordnung zum Ausrichten von an einer Werkzeugmaschine abnehmbar zu befestigenden Zusatzvorrichtungen

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Publication number
DE709554C
DE709554C DEB189090D DEB0189090D DE709554C DE 709554 C DE709554 C DE 709554C DE B189090 D DEB189090 D DE B189090D DE B0189090 D DEB0189090 D DE B0189090D DE 709554 C DE709554 C DE 709554C
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DE
Germany
Prior art keywords
machine tool
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additional devices
removably attached
aligning
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Expired
Application number
DEB189090D
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English (en)
Inventor
Eugen Lipp
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MAG IAS GmbH Eislingen
Original Assignee
Gebrueder Boehringer GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/26Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
    • B23Q1/28Means for securing sliding members in any desired position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Anordnung zum Ausrichten von an einer Werkzeugmaschine abnehmbar zu befestigenden Zusatzvorrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, die dazu dient, an einer Werkzeugmaschine abnehmbaren Zusatzvorrichtungen, wie z. B. Aufspann- und Teilvorrichtungen, Werkzeughaltern, Setz-, Reit- oder Spindelstöcken und sonstigen auswechselbaren Geräten, .eine vorbestimmte Lage zu geben. Diese Zusatzvorrichtungen müssen jeweils in einer Lage befestigt werden, in der sie der Maschine ,gegenüber genau ausgerichtet sind. Handelt es sich beispielsweise um einen auf einer Drehbank zu befestigenden Reitstock, so muß die Spitze des Reitstockes genau ausgerichtet zur Spindelachse zu stehen kommen. Um diese Bedingung zu erfüllen, hat man bisher die Zusatzvorrichtung an der Maschine entweder durch Bohrungen und Zapfen bzw. Paßstifte festgelegt oder, wenn die Vorrichtungen verschiebbar sein sollten, um sie in verschiedenen Lagen befestigen zu können, durch Nut und Feder. Hierbei waren die ineinandergneifenden Teile genau spielraumfrei eingepaßt. Die genaue Paßarbeit erfordert hohe Herstellungskosten und leidet unter der Abnutzung. Diese Nachteile zu vermeiden ist das Ziel der vorliegenden Erfindung. Erfindungsgemäß werden von zwei an einer Werkzeugmaschine bzw. einer Vorrichtung vorgesehenen, miteinander in Arbeitsverbindung tretenden Anschlagflächenpaaren, die von einer Aussparung (Bohrung oder Nut) und einem in diese eingreifenden Vorsprung (Zapfen oder Feder) gebildet werden, das eine Paar in Anlage aneinander durch ein Spannglied in Form einer Schraubenspindel gehalten, das .an der Zusatzvorrichtung drehbar gelagert ist und eine der Anschlagflächen dieses Paares, die beweglich ,angeordnet ist, verschwenkt, um ein etwa willkürlich herbeigeführtes Spiel zwischen den Anschlagflächen zu gegebener Zeit aufzuheben.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar handelt es sich dabei um zwei auf dem Revolverschieber eines Automaten befestigte Werkzeughalter.
  • Fig. i zeigt einen Querschnitt durch den Werkzeughalter und den Revolverschieber nach der Linie AB der Fig. 2 »und 3, Fig. 2-.den Schnitt nach der Linie C-D - der Fig. i, bei welchem der Werkzeughalter mit einem einzigen Spannglied versehern ist; Fig.3 veranschaulicht eine der Fig.2 entsprechende Darstellung eines Werkzeughalters mit zwei Spanngliedern und Fig.4 eine der Fig. i entsprechende Darstellung einer abgeänderten Ausführung.` Der Revolverschieber l ist mit einer T-Nut h, ,:ersehen. die dazu dient, den Werk)zeug halter d an einer beliebigen Stelle befestigen zu können. Der Werkzeughalter trägt zu seiner Führung auf dem Revolverschieber an der Unterseite seines Fußes eine in die T-Nut hineinragende Leiste oder -Federuz (Fig.2). Bei der bisher üblichen Ausführungsform entsprach die Breite dieser Leiste genau dein Abstand der Flanken ,(r und k der Nut h, ohne daß zwischen beiden ein Spielraum vorgesehen war. Die Genauigkeit einer spielraumfreien Passung läßt sich aber nur mit erheblichen Herstellungskosten erzielen und leidet unter der Abnutzung. Erfindungsgemäß ist daher zwischen der Feder in und der Wandung ä der Nut h von vornherein ein gewisser Spielraum gelassen. Lediglich die Wandung k der Nut h und die linke Seitenfliiche p der Feder in sind in der, für die genaue Ausrichtung des Werkzetighalters d erforderlichen Weise abgepaßt und bilden Anschlagflächen, die in spielraumfreier Anlage miteinander gehalten werden. Zu diesem Zwecke ist an der Zusatzvorrichtung d ein bewegliches, eine Anschlagflähe aufweisendes Glied b angeordnet, das durch ein Spannglied f Druckschraube c 1 verstellbar ist.
  • Das Glied b kann die Gestalt eines runden Bolzens haben. der in eine Bohrung a der Vorrichtung d eingesetzt ist und eine in Durchmesserrichtung verlaufende Gewindebohrung hat. In diese ist die Druckschraube c eingeschraubt, und zwar so, daß sich ihr aus der Gewindebohrung Hervorstehendes Ende e an die Wandung der Bohrung a anlegt. Die Schraube ragt durch eine entsprechend weit bemessene Bohrung nach außen vor, so daß man sie von außen her festziehen kann, Das untere Ende des Gliedes b ragt in die Nut h hinein und ist mit einer angefrästen Flächen versehen, die zur Anlage an die Fläche g gelangt. Zieht man die Schraube c an, so wird dadurch jedes Spiel zwischen den Anschlagflächen p und k aufgehoben und der Werkzeughalter genau ausgerichtet. Seine Befestigung auf dem Revolverschieber erfolgt alsdann in der üblichen Weise durch Bolzen d, die in der Vorrichtung d sitzen und deren Köpfe in die Nut h eingreifen.
  • Bei der in Fig.3 veranschaulichten Ausführungsform ist der Werkzeughalter mit zwei derartigen Gliedern b versehen. Die Bohrung a kann so ausgeführt sein, daß sie von der Feder m einen Steg i stehenläßt, damit sie die Länge der Paßfläche p nicht beeinträchtigt. Da die Schraube c vor dem Ab-:.nehmen der Vorrichtung gelöst wird und einen entsprechenden Spielraum zwischen den Anschlagflächen k und p erzeugt, nutzen sich diese Flächen beim Herausnehmen und Einsetzen des Werkzeughalters nicht ab, Die Genauigkeit der Passung bleibt daher erhalten.
  • Die Anordnung kann auch in der in Fig.4 veranschaulichten Weise abgeändert werden. Dort ist die Aussparung an der Vorrichtung d vorgesehen, während der Vorsprung, nämlich die Feder m, am Revolverschieber sitzt. Jedenfalls legt sich. auch dort das Glied b an eine Fläche u an, die der Anschlagfläche v gegenüberliegt. Wird die Druckschraube c angezogen, so drückt sie mit ihrem Ende derart auf die Vorrichtung, daß sie diese nach rechts zu verschieben sucht,-wodurch die Anschlägflächen v und w zur spielraumfreien Anlage aneinanderkommen. Zweckmäßig ist das Glied b über den größten Teil seiner Länge bei y (Fig.`2) abgeflacht, so daß es sich nur mit seinem oberen Ende bei f an die Wandung der Bohrung a anlegt und um den Punkt/ schwingen kann, wenn man die Schraube c anzieht oder löst.
  • Die Anordnung ist auch bei solchen Teilen anwendbar, die durch Wellen und Bohrung miteinander verbunden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Ausrichten von an einer Werkzeugmaschine abnehmbar zu befestigenden Zusatzvorrichtungen, z. B. von Werkzeughaltern, Aufspannvorrichtungen, Reitstöcken, Setzstöcken usw., dadurch gekennzeichnet, daß von zwei an der Werkzeugmaschine bzw. der Vorrichtung vorgesehenen, miteinander in Arbeitsverbindung tretenden Anschlagflächenpaaren, .die von einer Aussparung (Bohrung oder Nut) und einem in diese eingreifenden Vorsprung (Zapfen oder Feder) gebildet werden, das eine Paar in Anlage aneinander durch ein Spannglied iii Form einer . Schraubenspindel (c) gehalten wird, das an der Zusatzvorrichtung drehbar gelagert ist und eine der Anschlagflächen dieses Paares, die beweglich angeordnet ist, verschwenkt, um ein etwa willkürlich herbeigeführtes Spiel zwischen den Anschlagflächen zu gegebener Zeit aufzuheben.
DEB189090D 1939-11-14 1939-11-14 Anordnung zum Ausrichten von an einer Werkzeugmaschine abnehmbar zu befestigenden Zusatzvorrichtungen Expired DE709554C (de)

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