DE246295C - - Google Patents
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- DE246295C DE246295C DENDAT246295D DE246295DA DE246295C DE 246295 C DE246295 C DE 246295C DE NDAT246295 D DENDAT246295 D DE NDAT246295D DE 246295D A DE246295D A DE 246295DA DE 246295 C DE246295 C DE 246295C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/32—Feeding material to be worked to nail or pin making machines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/12—Upsetting; Forming heads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-. M 246295 -KLASSE Te. GRUPPE
V. St. A.
Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Anstauchen von Nagelköpfen, bei
denen der Kopfstempel an einer Muffe oder Hülse angeordnet ist, die auch die Führung
des Stauchbolzens bildet.
Die Erfindung bezweckt, Vorrichtungen der genannten Gattung so auszubilden, daß die
der Abnutzung ausgesetzten Teile der den Kopfstempel tragenden Muffe mit größter Genauigkeit
eingestellt werden können, damit die Muffe den hin und her bewegbaren Stauchbolzen
unter Vermeidung jeglichen Spieles führt. Wenn der Teil der Muffe, der dem Stauchbolzen oder
dem Träger desselben als Führung dient, nicht entsprechend der entstandenen Abnutzung eingestellt
wird, so kommt es oft vor, daß die Nagelköpfe unsymmetrisch mit Bezug auf den Schaft
der Nägel ausgebildet werden.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der den Stauchbolzen als Führung
dienende Teil der Muffe unabhängig von dem Teil der Muffe, an dem der Kopfstempel
angeordnet ist, verstellt werden kann. . Diese Anordnung bringt erhebliche Vorteile mit sich,
da nur der die Führung des Stauchbolzens bildende Teil der Muffe vorzeitiger Abnutzung
ausgesetzt ist. Zweckmäßig ist die den Kopfstempel tragende Muffe längsweise gespalten.
Zwischen dem den Kopfstempel aufnehmenden Teil und dem die Führung des Stauchbolzens
bildenden Teil der Muffe ist ein Querschlitz angebracht, welcher unabhängige Einstellungen
der genannten Muffenteile ermöglicht.
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Der Erfindungsgedanke ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht ■; doch ist es
klar, daß andere Ausführungsformen möglich sind, ohne aus dem Bereich der Erfindung zu
treten.
Fig. ι ist. ein Schaubild des Kopfstempels und des Trägers desselben.
Fig. 2 ist ein Querschnitt; die Preßbacken, der Kopfstempel und sein Träger sowie ein mit
einem Kopf zu versehender Nagel sind in der. Arbeitsstellung dargestellt..
Fig. 3 ist ein Querschnitt, die einzelnen Teile in derjenigen Lage darstellend, die sie nach
erfolgter Bildung des Nagelkopfes einnehmen.
Fig. 4 ist eine Einzelansicht, die Anordnung des Kopfstempels erläuternd.
Das zur Bildung des Nagels dienende Drahtstück C wird an denjenigen Stellen, welche den
Nagelschaft ergeben sollen, durch Preßbacken A, B gestreckt. Der Stiel 1 des; Stempels, welcher
durch. Stauchen den Nagelkopf bildet, besitzt einen abgesetzten runden Teil 2, der.von
einer längsweise gespaltenen Muffe 3 umgeben ist (Fig. 1). Die gespaltenen Teile der Muffe 3
werden durch. Schrauben 5,-5, 5 zusammengehalten. In den unteren gespaltenen Teil der
Muffe 3 sind Schrauben 6, 6 hineingeschraubt, deren obere Enden mit dem oberen Spaltteil
der Muffe 3 zusammentreffen. Diese beiden Schraubengruppen ermöglichen ein genaues
Anpassen der Muffe 3 an den Teil 2 des Stieles 1. Die Muffe 3 ist auch in der Querrichtung gespalten,
und zwar ist in unmittelbarer Nähe
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des den Kopfstempel haltenden Teiles der Muffe 3 ein Querschlitz 8 angebracht. In.den
Querschlitz der Muffe 3 sind Ausfüllstücke 9 eingesetzt, die durch Schrauben festgehalten
werden. Die Vorwärtsbewegung der Muffe 3 wird durch ein Lenkstück 12 begrenzt, das
durch eine Schraube 14 mit dem Stiel 1 verbunden ist. Eine an dem Lenkstück ausgebildete
Knagge tritt in eine Nut 13 des Stieles 1 ein. An dem vorderen Ende des Lenkstückes
ist ein Flansch ausgebildet, der mit einem entsprechend gestalteten Flansch 10 der Muffe 3
zusammentrifft. Eine um den abgesetzten Teil 2 des Stieles 1 herumgewundene Schraubenfeder
16 stützt sich einerseits gegen den Stiel 1 und anderseits gegen die Muffe 3 und sucht
die Muffe für gewöhnlich in ihrer vorderen Lage zu halten, in der ihr Flansch 10 mit dem Flansch
des Lenkstückes 12 in Eingriff steht (Fig. 1 und 2).
Der Kopfstempel 20 ist an der Muffe 3 angebracht. Die Verbindung des Kopfstempels
mit der Muffe wird durch einen. Bajonettverschluß gebildet. Stifte 17 und 18 der Muffe 3
treten in eine Nut des Kopfstempels 20 ein (Fig. 4). An den Kopfstempel ist zweckmäßig
eine ringförmige Schulter 21 angebracht, die an dem Ende der Muffe 3 anliegt.
Der Träger des Kopfstempels 20 besitzt längsweise eine Bohrung, in der eine Stange 26
Aufnahme findet. In dem vorderen konisch verlaufenden Ende der Ausbohrung des Trägers
des Kopfstempels 20 ist ein gespaltenes Klemmfutter 24 untergebracht, welches den Stauchbolzen
25 trägt. Das Futter 24 ist so ausgebildet, daß der Bolzen 25 festgeklemmt wird,
wenn das Futter in den sich verjüngenden Teil der Ausbohrung eingezwängt wird. Zweckmäßig
wird das Futter 24 durch eine Stellschraube 23 in seiner Läge gehalten. Das
wirksame Ende des Stauchbolzens 25 tritt in eine Ausbohrung des Kopfstempels 20 ein.
Das Hinterende des Bolzens 25 trifft mit dem vorderen Ende der Stange 26 zusammen. Damit
der Bolzen 25 in seiner Längsrichtung verstellt werden kann, ist das Hinterende der
Stange 26 abgeschrägt. Verstellungen des Bolzens 25 werden durch eine Schraube 28
bewirkt, die an dem abgeschrägten. Ende der Stange 26 anliegt (Fig. 2). Wenn die Schraube
28 festgezogen wird, so wird die Stange 26 und der Bolzen 25 vorwärts bewegt. Eine
Mutter 30 hält diese Teile in eingestellter Lage.
Die Bohrung des Kopfstempels 20 entspricht der Größe des Durchmessers, den der Nagelkopf
erhalten soll. Der Bolzen 25 ist derart ausgebildet, daß er genau in die Bohrung
des Stempels hineinpaßt und trotzdem Gleitbewegungenjinnerhalb
des Stempels 20 ausführen kann. An den Preßbacken A und B kann zweckmäßig eine Öffnung oder Aussparung
angebracht werden, so daß der Kopfstempel in Zusammenwirkung mit den Preßbacken einen konischen Nagelkopf herstellt.
Durch Verstellung des Bolzens 25 in seiner Längsrichtung kann die Dicke des Nagelkopfes
bestimmt werden.
Der Stiel 1 des Trägers des Kopfstempels ist in der Regel verstellbar an dem den Kopfstempel
bewegenden Hebel angebracht, und der genannte Hebel wird so bewegt, daß der Kopfstempel mit Bezug auf die Preßbacken A
und B eine Hin- und Herbewegung ausführt. Der Kopfstempel trifft im geeigneten Zeitpunkt
mit den Preßbacken A und B zusammen (Fig. 2 und 3). Die verhältnismäßig lange
Muffe 3 bildet eine verläßliche Lagerung, so daß der Kopfstempel während des Arbeitsganges
der Maschine mit Genauigkeit hin und her bewegt wird. Das Vorhandensein des Quer-Schlitzes
der Muffe 3 bringt den Vorteil mit sich, daß der auf dem abgesetzten Ende des
Stieles 10 gleitende Teil der Muffe mit Genauigkeit eingestellt werden kann, um für etwaige
Abnutzung Ersatz zu bieten. Der vordere, den Kopfstempel tragende Teil der Muffe 3
wird durch diese Einstellung nicht beeinflußt. Die in den Querschlitz eingesetzten
Stücke 8 und 9 verhindern, daß die Muffe 3 während des Stauchens des Nagelkopfes zusammengebogen
wird.
Nachdem die Preßbacken A und B das Drahtstück C erfaßt haben, wird der Träger des Kopfstempels
vorwärts bewegt', so daß der Kopfstempel 20 mit den Seiten der Preßbacken A
und B zusammentrifft. Die Bohrung des Kopfstempels liegt im wesentlichen in einer Linie
mit dem Drahtstück C, so daß das letztere von der Wandung der Bohrung umgeben wird,
wenn der Kopfstempel seine vorgerückte Lage einnimmt. Sobald der Kopfstempel mit den
Seiten der Preßbacken in Berührung steht, verbleiben diese Teile mit Bezug auf den
Träger des Kopfstempels in ortsfester Lage. Der Träger des Kopfstempels hat jedoch zu
dieser Zeit noch nicht die Grenze seiner Vorwärtsbewegung erreicht. Während der fortgesetzten
Vorwärtsbewegung des Trägers des Kopfstempels gleitet der Teil 2 innerhalb der Muffe 3. Hierbei wird die Feder 16 zusammengedrückt,
und gleichzeitig wird der Bolzen 25, das Futter 24 und die Stange 26 vorwärts bewegt,
so daß der Bolzen 25 in die Bohrung des Kopfstempels eintritt und mit dem in die
Bohrung des Kopfstempels hineinragenden Ende des Drahtstückes zusammentrifft und durch
Stauchen die Bildung des Nagelkopfes bewirkt. Zu dieser Zeit nehmen die Teile die in Fig. 3
dargestellte Lage ein. Sodann wird der Träger des Kopfstempels wieder zurückbewegt, und
während des ersten Teiles dieser Bewegung hält die Feder 16 den Kopfstempel 20 mit den Seiten
der Preßbacken A und B in Berührung. Sobald der Flansch des Lenkstückes 12 mit dem Flansch
10 der Muffe zusammentrifft, wird die Muffe 3 und der Kopfstempel an der Rückwärtsbewegung
des Trägers des letzteren teilnehmen, und die einzelnen Teile werden in ihre Ausgangsstellung
zurückgeführt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:
10i. Vorrichtung zum Anstauchen vonNagelköpfen, in ' der der Kopfstempel an einer Muffe angeordnet ist, die dem Stauchbolzen als Führung dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil der genannten Muffe (3), der die Führung des Stauchbolzens (25) bildet, unabhängig von demjenigen Teil der Muffe (3) verstellt werden kann (5,5 und 6, 6), an dem der Kopfstempel (20) angeordnet ist. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Stauchbolzen (25) als Führung dienende Muffe (3) längsweise gespalten ist, und daß zwischen dem den Kopfstempel (20) aufnehmenden Teil dieser Muffe (3) und dem als Führung dienenden Teil derselben ein Querschlitz (8) angebracht ist, um unabhängige Einstellungen der erwähnten Teile der Muffe zu ermöglichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246295C true DE246295C (de) |
Family
ID=505188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246295D Active DE246295C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246295C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948967C (de) * | 1942-04-02 | 1956-09-13 | Waterbury Farrel Foundry Co | Abschneide- und Zubringervorrichtung |
-
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- DE DENDAT246295D patent/DE246295C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948967C (de) * | 1942-04-02 | 1956-09-13 | Waterbury Farrel Foundry Co | Abschneide- und Zubringervorrichtung |
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