AT108723B - Verfahren zur Herstellung von aus ebenen Gummiblättern zusammengefügten Hohlkörpern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aus ebenen Gummiblättern zusammengefügten Hohlkörpern.

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AT108723B
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Lajos Dorogi Dr
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  Verfahren zur Herstellung von aus ebenen Gummiblättern zusammengefügten Hohl- körpern. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern, die aus unvulkanisierten, verschweissbaren Gummiblättern mittels verschweissender, z. B. stumpfer Stanzschnitte derart erzeugt werden sollen, dass mindestens zwei Blattpaare paarweise ausgeschnitten und   verschweisst   werden. Die
Erfindung bezweckt, die Massenerzeugung dadurch zu vereinfachen, dass das Ausstanzen bzw. Ver-   schweissen   mehrerer Blattpaare gleichzeitig ausgeführt werden kann. Gemäss der Erfindung werden hiezu zwei gegeneinander bewegte Werkzeuge verwendet, die mit lose zwischen sie eingesetzten, die Gummiblattpaare voneinander trennenden, doppelseitig wirkenden Gegenwerkzeugen zusammenwirken. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der zur Ausführung des Verfahrens geeigneten
Stanzvorrichtung schematisch im Schnitt dargestellt. 



   5 und 6 sind zwei einander gegenüber angeordnete verschweissende Schnittwerkzenge, welche zu diesem Zweck stumpfe Schnittkanten Sa bzw. 6a erhalten können. Zwischen diesen beiden Schnittwerkzeugen ist ein Gegenwerkzeug 7 angeordnet, welches doppelseitig wirkt und sowohl mit dem oberen Schnittwerkzeug   6   als auch mit dem unteren Schnittwerkzeug 6 zusammenwirken kann. Das Gegenwerkzeug 7 besteht hier z. B. aus einer zu beiden Seiten ebenen Platte. Die paarweise zu vereinigenden Gummiblätter 1, 2 bzw.   3,     4   werden derart eingelegt, dass das mittlere Werkzeug 7 das Blattpaar 1, 2 von dem andern Blattpaar 3,4 trennt.

   Beim Stanzen wird die Schnittwulst   Ja,   die Blätter   3,     4   und die Schnittwulst 6a, die Blätter   1,   2 durchschneiden und an den Schnittkanten gleichzeitig miteinander   verschweissen.   Das Blattpaar 1, 2 wird also, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, in die beiden doppellappigen Blattpaarhälften   1 a,   2a und   Ib, 2b   und das Blattpaar 3,   4   in die doppellappigen Blattpaarhälften 3a, 4a und 3b, 4b zerschnitten, deren Lappen je durch eine Naht   8 miteinander verschweisst   sind. Die Anordnung der Schnittwülste Ja bzw.   6 a   kann an den beiden Schnittwerkzeugen eine verschiedene sein.

   Statt die Schnittwülste an den äusseren Werkzeugen 5, 6 vorzusehen, kann man sie, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, an dem mittleren Werkzeug 7 anbringen, in welchem Fall dann die äusseren Werkzeuge   6   und 6 als einfache Pressplatten ausgeführt werden können. Sind die   Schnittwülste 7 a   und   7b   kongruent, so kann die Platte 7 gänzlich fortfallen und es kann das mittlere Schnittwerkzeug aus einem den Umrissen des Schnittes entsprechend gebogenen Draht gebildet werden, wie dies in Fig. 4 veranschaulicht ist, was die Erzielung beliebiger   velw : ckelter   Umrisse in sehr einfacher und billiger Weise zulässt. 



   Das Verfahren lässt sich äusserst vorteilhaft bei der Herstellung von aufblasbaren Gummihohlkörpern aus vier Blättern verwenden. Die Herstellungsweise eines solchen Hohlkörpers ist aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich. Aus den zwei übereinandergelegten Gummiblättern 2 und 3 wird mittels eines stumpfen   Sehnittwerkzeuges,   z. B. eines in Gestalt eines geschlossenen Ringes beliebigen Umrisses gebogenen Drahtes 9, und der Pressplatte 10 der mit punktierten Linien angedeutete mittlere Teil ausgeschnitten. Dieser mittlere ausgeschnittene Teil bildet den Abfall, während die mit vollen Linien gezeichneten äusseren Teile der   Gummiblätter   an den Rändern des Ausschnittes zusammengeschweisst werden.

   Auf die Platte 6 (Fig. 6) wird nun ein Gummiblatt 1 und auf dieses Gummiblatt das in dem mit Bezug auf Fig. 5 beschriebenen   ersten   Arbeitsgang hergestellte ausgestanzte Doppelblatt 2,3 aufgelegt, zwischen dessen 
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 gleichzeitig durch, wobei die Blattpaare an den Schnittkanten miteinander verschweisst werden. Es entsteht also der in-Fig. 7 im Querschnitt dargestellte Hohlkörper, der luftdicht verschlossen ist und durch eine geeignete Luftzuleitung hindurch aufgeblasen werden kann. 



   Fig. 8 zeigt die in Fig. 6 veranschaulichte Zusammenstellung unter Verwendung der in Fig. 3 dargestellten Werkzeuganordnung, welche es gestattet, dass die Blätter 1, 2 und die   Blätter 9', 4 nach   verschiedenen Umrissen ausgeschnitten werden. 



   Es sei bemerkt, dass die gemäss diesem Verfahren verarbeiteten einzelnen Blätter in vorhergehenden Arbeitsgängen aus mehreren Teilen zusammengesetzt worden sein können. 



   Auch können selbstverständlich mehr als zwei Blattpaare gleichzeitig gestanzt werden, indem zwischen je zwei Blattpaare ein zweiseitig schneidendes loses Zwischenwerkzeug 7 (Fig. 3, 4 oder 8) eingelegt wird. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern, die durch paarweises Ausschneiden und Verschweissen von   unvulkanisierten, versehweissbaren Gummiblättern   mittels   verschweissender   Stanzsehnitte erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausstanzen mittels zweier gegeneinander bewegter Werkzeuge erfolgt, die mit lose zwischen sie eingesetzten, die Gummiblattpaare voneinander trennenden, doppelseitig wirkenden Gegenwerkzeugen zusammenwirken.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen die einzelnen Blattpaare lose eingesetzte Zwischenstanze aus einer Platte besteht, die an ihren beiden Seiten verschieden ausgestaltete Schnittwülste aufweist.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die einzelnen Blattpaare ein dem auszustanzenden Umriss entsprechend gebogener Draht als lose Zwischenstanze eingelegt wird und die. Pressung zwischen zwei glatten Platten erfolgt. EMI2.1
AT108723D 1924-10-29 1925-04-04 Verfahren zur Herstellung von aus ebenen Gummiblättern zusammengefügten Hohlkörpern. AT108723B (de)

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