DE564720C - Selbstkassierende Verkaufseinrichtung fuer Duftfluessigkeit - Google Patents
Selbstkassierende Verkaufseinrichtung fuer DuftfluessigkeitInfo
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- DE564720C DE564720C DESCH97062D DESC097062D DE564720C DE 564720 C DE564720 C DE 564720C DE SCH97062 D DESCH97062 D DE SCH97062D DE SC097062 D DESC097062 D DE SC097062D DE 564720 C DE564720 C DE 564720C
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F13/00—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
- G07F13/08—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs in the form of a spray
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine nach dem Einwurf einer Münze eine duftende
Flüssigkeit spendende Verkaufseinrichtung. Die Münze gelangt nach ihrem Einwurf zu-—
5 nächst zu dem federnden Hebel eines Meßhahnes, der sie am Weiterfallen hindert. Bei
dem dann von Hand mittels eines außerhalb des Selbstkassierers angeordneten Griffknopfes
und einer waagerechten Welle unter gleichzeitigem Spannen einer Feder erfolgenden
Drehen eines Hebels wird die Münze weiter heruntergedrückt, wobei sie den Hahnhebel,
bis das Hahnküken in die Auslaßstellung gebracht ist, mitnimmt. Der Hohlraum des Kükens, welcher anfänglich mit einem
die duftende Flüssigkeit enthaltenden Behälter in Verbindung stand, steht nun mit einem
Abflußröhrchen so in \^erbindung, daß die
Flüssigkeit aus ihm in eine kleine kippbar gelagerte Entnahmeschale fließen kann. Durch
Niederdrücken des vorderen freien Endes der Schale kann die in ihr befindliche Flüssigkeit
zum Ausfluß gebracht werden. Während der erwähnte Hebel mittels der Münze das Hahnküken,
und zwar ebenfalls unter Spannen einer Feder, in die Abgabestellung bringt, folgt der Münze ein gleichzeitig unter der
Wirkung einer Feder gegen sie zur Anlage gelangter Hebel, der seinerseits die Münze
an dem Hebel des Hahnkükens entlang bewegt und in einen Sammelbehälter wirft.
Infolge der Anordnung dieses zweiten Hebels genügt eine kleine bequem auszuführende
Drehung der erwähnten Welle, um das Hahnküken in die Abgabestellung zu bringen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. Die
Abb. ι und 2 sind zwei senkrechte Schnitte nach den Linien I-1 und 11-11 der Abb. 4.
Abb. 3 zeigt die Münze und die Hebel in derjenigen Lage, in der das Hahnküken sich
in der Abgabestellung befindet.
Abb. 4 ist ein waagerechter Schnitt durch den Selbstkassierer oberhalb des Bodens des
Flüssigkeitsbehälters; dieser Schnitt ist von oben gesehen.
Ein oben abgeschlossener zylindrischer Hohlkörper 1 ist mit dem Boden einer Aschenschale 2 fest verbunden, deren Rand mit den
bekannten kleinen Auflagern für Zigarren versehen ist. Der Hohlkörper 1 ist mit einer
Tür 3 versehen, durch die sein Inneres zugänglich wird. In ihm ist fest der zur Aufnahme
der Duftflüssigkeit dienende Behältter 4 angebracht, der nach dem Herausnehmen einer Verschlußschraube 4' gefüllt werden
kann. Am Boden des Behälters 4 ist ein Hahnküken 5 angebracht, das mittels des Hebels 5' gedreht werden kann. Durch eine
an demHahnhebei 5' angreifende Feder 5" wird das Hahnküken gewöhnlich in der Stellung
erhalten, in welcher die in dem Behälter 4 enthaltene Flüssigkeit durch eine Öffnung 6
(Abb. 4) in dasselbe hineinfließen kann. Durch eine Öffnung 7 (Abb. 4) im unteren Teil des
Hahngehäuses, an die sich ein Ausflußröhrchen 8 anschließt, gelangt die Flüssigkeit nach
entsprechender Drehung des Hahnkükens in eine Schale 9, die bei 10 kippbar gelagert
ist. Unterhalb des Hahnes 5 ist eine waage-
rechte Welle 11 angebracht, die sich in einem
Lager 12 dreht und an ihrem äußeren Ende einen Griffknopf 13 trägt. Auf dem inneren
Ende dieser Welle sitzen zwei Winkelhebel 14, 14' und 15, 15', von denen 14, 14' fest
mit ihr verbunden ist, während 15, 15' sich innerhalb gewisser Grenzen drehen läßt. An
dem Winkelarm 14' des Hebels 14 greift eine Feder 16 an. Der Hebel 15 ist mit einer
zylindrisch gestalteten Scheibe fest verbunden, um welche eine Feder 17 herumgeht,
deren eines Ende mit dem Winkelarm 15' des Hebels 15 verbunden ist, während das
andere Ende durch einen an der Wand des Hohlkörpers 1 festsitzenden kleinen Halten
gehalten wird. Durch den üblichen Münzenkanal 18 gelangt die Münze 19 zunächst bis
in die in den Abb. 1 und 2 angegebene Lage, wobei sie an den beiden Winkelarmen 14'
ao und 15' der Hebel 14 und 15 vorbei auf den
Hebel 5' des Hahnkükens 5 fällt.
Nach dem Einwerfen der Münze wird die Welle 11 mittels des Griffknopfes 13 so gedreht,
daß sich der Winkelarm 14' des Hebels 14 auf die Münze auflegt und bei der weiteren
Drehung der Welle mittels der Münze 19 den Kükenhebel 5' und demgemäß das Küken
selbst dreht, wobei die Ausflußöffnung des letzteren vor die Öffnung 7 des Hahngehäuses
gelangt. Während dieser Bewegung gleitet die Münze durch einen Ausschnitt 20 (Abb. i) des Münzenkanals hindurch und
nimmt wegen der Schräglage des Hebels 5' eine etwas geneigte Lage ein. Sobald die
3S Münze diese Stellung erreicht hat, befindet sich auch das Hahnküken in einer solchen
Lage, daß sein Inhalt durch die Öffnung 7 und das Röhrchen 8 in die Schale 9 abfließen
kann. Gleichzeitig legt sich der Anschlag 14* ίο des Hebels 14 gegen einen festen Anschlag
21 an und verhindert dadurch, daß das Hahnküken weitergedreht wird. Während der
Hebel 14 vorwärts gedreht wird, legt sich der Winkelarm 15' des Hebels 15 gegen den
Münzenrand seitlich an. Während die Münze sich unter dem Einfluß des Winkelarmes 14'
abwärts bewegt, folgt ihr der Arm 15' unter der Wirkung der Feder 17, so daß er allmählich
nach dem oberen Teil des Umfangsrandes der Münze hingleitet.
Der teilweise scheibenförmig ausgebildete Hebel 14 hat einen Ausschnitt 22 (Abb. 1),
und auf dem inneren Ende der Welle 11 sitzt, durch eine Schraube 23 festgehalten, ein verstellbarer
Anschlagarm 24. An dem ebenfalls teilweise scheibenförmig gestalteten Hebel 15 sitzt fest ein Anschlagstift 25, welcher,
wenn der Hebel 14 unter der Wirkung der Feder 16 sich in der Ruhelage befindet, gegen
den Arm 24 anliegt.
Während der Hebel 14 nun vorwärts bewegt
wird, bleibt der Hebel 15, da sein Arm 15' gegen den Münzenrand seitlich anliegt, zunächst
etwas zurück, und um das gleiche Maß kann sich der Anschlagstift 25 in Richtung von dem Arm 24 weg in dem Ausschnitt 22
bewegen. Etwa in dem Zeitpunkt, in welchem sich der Anschlag 14* gegen den Anschlag
21 anlegt, ist der Winkelarm 15' nach der höchstgelegenen Stelle des Münzenunvfanges
der Münze 19 gelangt, und die Feder kann den Hebel 15 nun in derselben Richtung,
in der beide Hebel sich bewegt haben, weiter herumziehen, so daß die Münze von dem Hebel 5' abgleitet und auf den Boden
des Hohlkörpers 1 fällt; dabei legt sich die Nase 25 wieder gegen den Arm 24 an.
Das Hahnküken 5 geht unter dem Einfluß der Feder 5" wieder in seine Anfangslage zurück,
sobald die Münze von dem Hebel 5' abgeglitten ist. Die beiden Hebel 14 und 15
werden nach dem Loslassen des Griffknopfes durch die Feder 16 ebenfalls wieder in die
Anfangsstellung zurückgebracht.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Selbstkassierende Verkaufsvorrichtung für Duftflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter Überwindung einer Feder (16) von Hand gedrehter Winkelhebel (14, 14') mittels der in dem Münzenkanal (18) befindlichen Münze (19) das Küken eines Meßhahnes (5, 5') in die Abgabestellung bringt, während ein anderer auf der Hebelwelle (11) lose sitzender Winkelhebel (15, 15') unter der Zugwirkung einer Feder (17) der Münze folgt und sie, nachdem der Hebel (14) die Endstellung erreicht hat, über den Hahnhebel (5') hinweg aus dem Münzenkanal in den Sammelbehälter wirft.
- 2. Duftflüssigkeitsautomat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein fester Anschlagstift (25) des Hebels (15) in einen Ausschnitt (22) des anderen Hebels (14) eingreift und dadurch beide Hebel (14, 15) so miteinander kuppelt, daß der Hebel (15) während der Anfangsbewegung des Hebels (14) infolge seitlichen Anlegens seines Winkelarmes (1S') gegen den Münzenumfang zurückbleibt und sich, nachdem der Hebel (14) die Endstellung erreicht hat, von oben auf die Münze auflegt, diese niederdrückt und über den Hahnhebel (5') hinweg in den Sammelbehälter wirft.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLIN. GKDntTCICT IN DER RE
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH97062D DE564720C (de) | 1932-03-04 | 1932-03-04 | Selbstkassierende Verkaufseinrichtung fuer Duftfluessigkeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH97062D DE564720C (de) | 1932-03-04 | 1932-03-04 | Selbstkassierende Verkaufseinrichtung fuer Duftfluessigkeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE564720C true DE564720C (de) | 1932-11-30 |
Family
ID=7446023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH97062D Expired DE564720C (de) | 1932-03-04 | 1932-03-04 | Selbstkassierende Verkaufseinrichtung fuer Duftfluessigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE564720C (de) |
-
1932
- 1932-03-04 DE DESCH97062D patent/DE564720C/de not_active Expired
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